4 research outputs found
Eine Frühform des Kolonialismus? Das Ausgreifen Genuas und Pisas auf die Mittelmeerinseln im 11. Jahrhundert
An Early Type of Colonialism? Genoa’s and Pisa’s Colonial Expansion to the Mediterranean Islands in the 11th Century
The following paper examines the actions taken by the maritime republics Genoa and Pisa in the 11th century to gain control over some of the islands in the Mediterranean Sea. Furthermore, it demonstrates how these actions can be labeled as colonial efforts in a modern sense. In particular, the operations on Sardinia serve as a vivid example. To illustrate these colonial efforts, the actions of Genoa and Pisa on the Mediterranean Islands are compared with Osterhammel’s and Conrad’s definitions of colonialism
Eine Frühform des Kolonialismus? Das Ausgreifen Genuas und Pisas auf die Mittelmeerinseln im 11. Jahrhundert
An Early Type of Colonialism? Genoa’s and Pisa’s Colonial Expansion to the Mediterranean Islands in the 11th Century
The following paper examines the actions taken by the maritime republics Genoa and Pisa in the 11th century to gain control over some of the islands in the Mediterranean Sea. Furthermore, it demonstrates how these actions can be labeled as colonial efforts in a modern sense. In particular, the operations on Sardinia serve as a vivid example. To illustrate these colonial efforts, the actions of Genoa and Pisa on the Mediterranean Islands are compared with Osterhammel’s and Conrad’s definitions of colonialism
Zur Veränderung der Produktivität von Waldstandorten : Untersuchungen zum Höhen- und Volumenwachstum von Fichte (Picea abies [L.] Karst.) und Buche (Fagus sylvatica L.) auf Standorteinheiten der Ostalb und des Flächenschwarzwaldes
In den vergangenen Jahren mehrten sich die Hinweise aus Wissenschaft und forstlicher Praxis auf eine langfristige Zunahme des Waldwachstums. Für die vorliegende Untersuchung wurde daher die Hypothese einer Zunahme des Wachstums, bedingt durch eine langfristig zunehmende Standortproduktivität, formuliert. In der Untersuchung sollte diese Hypothese falsifiziert werden und, falls dies nicht möglich sein sollte, eine Quantifizierung der langfristigen Änderungen der Standortproduktivität vorgenommen werden. Unter Standortproduktivität wird hier das Potential an Volumengesamtwuchsleistung (GWLV) einer Baumart auf einem Standort verstanden.Als Indikatorbeziehung für Standortproduktivität und deren Veränderung diente das Höhenwachstum vorherrschender und herrschender Baumindividuen. Es sollte auf einer statistischen Datengrundlage im Rahmen einer konfirmativen, d. h. hypothesentestenden, statistischen Analyse untersucht werden. Ziel der Untersuchung war es nicht, großräumig gültige Inventurergebnisse zu liefern, sondern klar abgegrenzte Fallstudien detailliert durchzuführen. Daher beschränkt sich die Untersuchung auf zwei regionale Einheiten des südwestdeutschen standortkundlichen Verfahrens: Nördliche Ostalb (Wuchsbezirksgruppe 6/01) und Flächenschwarzwald (Einzelwuchsbezirk 3/06). In diesen Regionen wurden vier Straten untersucht, die durch Baumart und Standorteinheit charakterisiert sind: Buche und Fichte auf der Standorteinheit „Elymus-Buchenwald auf mäßig frischem Kalkverwitte-rungslehm (KVL)“, Fichte auf der Standorteinheit „Hainsimsen-Buchenwald auf Feuerstein-Schlufflehm (FSchL)“ der Ostalb sowie Fichte auf der Standorteinheit „Buchen-Tannenwald auf mäßig frischem lehmigem Sand (lS)“ des Flächenschwarzwaldes.Nach einem einführenden Überblick über die verfügbaren Verfahren zur Bestimmung der Standortproduktivität werden Methoden zur Untersuchung der Veränderung der Standort-produktivität aufgezeigt. Es handelt sich um (1) den Wachstumsvergleich aufeinanderfolgender Generationen (zeitliches Nacheinander an einem Waldort), (2) den Wachstumsvergleich bei gleichem Alter zu unterschiedlichen Zeiten nach Rekonstruktion des Wachstums von Individuen mit unterschiedlichen Keimdaten (räumliches Nebeneinander von unterschiedlich alten Individuen auf bestimmten Standorteinheiten) sowie (3) den Wachs-tumsvergleich mit Wachstumsmodellen, wie z. B. Ertragstafeln. Der Vergleich mit Wachstumsmodellen wurde in die vorliegende Untersuchung nicht einbezogen, da eine objektive Vergleichbarkeit der Datengrundlagen nicht gewährleistet werden kann. Für den Wachstumsvergleich aufeinanderfolgender Generationen sind generell nur wenige beispielorientierte Untersuchungen auf ehemaligen waldwachstumskundlichen Versuchsflächen möglich. Daher konzentrierte sich die Untersuchung auf Stammanalysen an unterschiedlich alten Individuen auf bestimmten Standorteinheiten, die mit einem Stichprobenverfahren gewonnen wurden und statistisch repräsentative Ergebnisse für das jeweilige untersuchte Stratum liefern. Es zeigte sich, daß ein Stichprobenumfang von ca. 40 Bäumen je Stratum genügt. Die Straten wurden für die Stichprobengewinnung zusätzlich in drei Altersgruppen (jung, mittelalt, alt) unterteilt. Die Entwicklung der sozialen Stellung der einzelnen Individuen wurde u. a. anhand der h/d-Wert-Entwicklung und der Radialzuwachsentwicklung in Brusthöhe kontrolliert.Zwischen Keimung und dem Erreichen von 1,3 m unterscheidet sich das Höhenwachstum der Individuen mit unterschiedlichen Keimdaten innerhalb der vier Straten nicht. Oberhalb von 1,3 m läßt sich eine bis in das vergangene Jahrhundert zurückreichende statistisch gesicherte Zunahme des Höhenwachstums nachweisen. Zwischen 1950 und 1995 beträgt die Zunahme des Höhenwachstums in den drei Fichtenstraten ca. 20%, im Buchenstratum 5 bis 10%, wobei das Altersspektrum bis zu 60jährige Fichten und bis zu 90jährige Buchen umfaßt. Höhere Alter lassen sich mit der gewählten Methode nicht untersuchen, da auf den untersuchten Standorteinheiten Fichten, die 1950 bereits wesentlich älter als 60 Jahre waren, heute nicht mehr zu finden sind. Es konnte auch eine statistisch gesicherte Zunahme des Durchmesserwachstums in 1,3 m Höhe festgestellt werden. Neben der Zunahme des Höhen- und Durchmesserwachstums wurden signifikante Zunahmen der jeweiligen Zuwachsgrößen nachgewiesen. Eine Altersermittlung von Bäumen kann in beliebigen Baum-höhen erfolgen, so z. B. auch in 10 m Höhe (t10-Alter). Bei der Untersuchung der Änderungen des Höhenwachstums über dem t10-Alter, bei dem Einflüsse von unterschiedlichen Startbedingungen der Individuen weitgehend ausgeschlossen werden können, wurden vergleichbare Ergebnisse wie über dem t1.3-Alter erzielt. Die Ergebnisse zu Änderungen des Höhenwachstums auf der Ostalb werden unterstützt durch eigene Untersuchungen an aufeinanderfolgenden Fichten- und Buchengenerationen auf jeweils vier ehemaligen waldwachstumskundlichen Versuchsflächen der Abteilung Waldwachstum der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Auch ein Vergleich unechter Wuchsreihen auf der Grundlage von temporären Probeflächen mit historischen Höhendaten von Moosmayer (1957) und Hink (1973) bestätigte die festgestellten Veränderungen in beiden Untersuchungsregionen. Vergleiche von aktuellen unechten Wuchsreihen aus Daten der vorliegenden Untersuchung mit Betriebsinventur-Daten zeigten eine weitgehende Übereinstimmung und bestätigten somit die Repräsentativität der untersuchten Stammanalysebäume für die untersuchten Straten.Änderungen des Höhenwachstums lassen nur dann Schlußfolgerungen auf GWLV-Änderungen zu, wenn die Beziehung zwischen Höhen- und Volumenwachstum (allgemeines Ertragsniveau) konstant geblieben ist. Aus diesem Grund wurden vorhandene regionale Gesamtwuchsleistungskurven mit neueren und älteren, bis 1874 zurückreichenden Versuchsflächendaten der Abteilung Waldwachstum der Forstlichen Versuchs- und For-schungsanstalt Baden-Württemberg in einer explorativen Analyse überprüft. Diese Daten-grundlage bietet allerdings nur begrenzte Möglichkeiten zum Nachweis von zeitlichen Änderungen, da das beobachtete Standortspektrum sich mit der Zeit verändert. Dennoch erscheint eine Änderung des allgemeinen Ertragsniveaus wenig wahrscheinlich. Weitere Hinweise darauf ergeben sich durch die vergleichbaren h/d-Wert-Entwicklungen der Stammanalysebäume mit unterschiedlichen Keimdaten. Auch ein Vergleich von gedüngten und ungedüngten Varianten auf Düngungsversuchsflächen zeigte entweder ein Gleich-bleiben oder sogar einen geringfügigen Anstieg des allgemeinen Ertragsniveaus. Die Ergebnisse zu Änderungen des Höhenwachstums konnten daher mit überarbeiteten regionalen Gesamtwuchsleistungskurven verknüpft werden und somit eine Änderung der GWLV be-rechnet werden. Es ergab sich bei den Fichten-Straten eine Zunahme des dGZ60 von 9 bis 11 VFm/ha auf 14 bis 18 VFm/ha, bei Buche auf KVL von 4 auf 5 VFm/ha in den Jahren von 1950 bis 1995. Die prozentualen Änderungen des dGZ60 betragen 50 bis 60% bei Fichte und 20% bei Buche. Die Berücksichtigung der Fehlerfortpflanzung bei der Verknüpfung der Ergebnisse ermöglichte auch Angaben über 95%-Vertrauensintervalle dieser Veränderungen. Ein Vergleich mit den von Moosmayer (1957) mitgeteilten dGZ-Werten ergab für Buche auf KVL eine größere Änderung sowie für Fichte auf KVL und auf FSchL geringere Änderungen. Danach liegen die Zunahmen jeweils zwischen 35% und 40%. Sie bleiben jedoch innerhalb der 95%-Vertrauensintervalle.Der Standortvergleich zum Fichtenwachstum auf FSchL und KVL der Ostalb zeigte eine größere Veränderung bei Fichte auf FSchL. Die Veränderung bei Fichte auf lS im Flächenschwarzwald ist, absolut betrachtet, geringer als die von Fichte auf FSchL, aber größer als die von Fichte auf KVL. Prozentual ist sie, bezogen auf das Niveau im Jahr 1950, sogar am größten. Die standortspezifischen Unterschiede der Wachstumsänderungen ergänzen die wenigen bisher vorhandenen standortspezifischen Aussagen in der Literatur. Sie weisen darauf hin, daß Wachstumsänderungen auf schlechteren Standorten ausgeprägter sind.Die Ergebnisse stimmen regional wie überregional mit zahlreichen anderen Untersuchungen überein, wobei wegen der unterschiedlichen Methoden und Datenquellen ein quantitativer Vergleich nur in wenigen Fällen möglich ist. Weiterhin können mögliche Ursachen für die langfristige Zunahme des Wachstums nur diskutiert und nicht quantifiziert werden, da die Datenbasis zur zeitlichen Entwicklung möglicher Faktoren weitgehend fehlt. Zu berücksichtigen sind auch mögliche Interaktionen zwischen den Faktoren. Als Faktoren für Stand-ortänderungen kommen Standorterholung nach Einstellung historischer Nutzungsformen, Deposition von Stickstoff und andere Immissionen, Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration und Klimaänderungen in Betracht. Die Ergebnisse aus Literaturstudien lassen den Schluß zu, daß Effekte einer veränderten waldbaulichen Behandlung auf die beobachteten Wachstumsänderungen weitgehend vernachlässigbar sind. Eine weitere mögliche Ursache bei Fichte liegt jedoch in der veränderten genetischen Zusammensetzung, da die in den meisten Fällen gepflanzten Fichtenpopulationen aus unbekannter Herkunft stammen. Bei Buchen bestehen durch die Begründung aus Naturverjüngung vermutlich keine genetischen Einflüsse.Die wichtigsten Schlußfolgerungen aus der Untersuchung sind:1. Eine Anpassung von Pflegemaßnahmen an die gestiegene Produktivität ist zur Konkurrenzregelung und Risikominimierung erforderlich.2. Die Bonitierungsgrundlagen sind überholt, daher erscheint eine Intensivierung der waldwachstumskundlichen Auswertung der Standortkartierung notwendig.3. Die Bedeutung von Inventuren mit waldwachstumskundlichem Informationsgewinn auf Betriebs- und Bundesebene nimmt erheblich zu.Untheim, H. (1996): On productivity changes of forest sites - an investigation of height and volume growth of Norway spruce (Picea abies [L.] Karst.) and European beech (Fagus sylvatica L.) on site units in the eastern part of the Swabian Alb and the northeastern part of the Black Forest, Germany.Doctoral thesis submitted to the Forestry Faculty of the Albert-Ludwigs-University of Freiburg, Germany.In recent years both research as well as silvicultural practice have produced increasing evidence that forest growth has been accelerated in the long-term. Hence, the present investigation was conducted on the basis of the hypothesis that forest growth has increased because of a long-term improvement in site productivity. The aim of the investigation was either to test this hypothesis and if it was found to be true, to quantify the long-term changes in site productivity. Site productivity is defined as the total volume production (TVP) potential of a site for a particular tree spiecies.Height increment of dominant trees was used to indicate site productivity. This measure was the response variable that was subjected to statistical hypothesis testing. The investigation did not intend to produce forest inventories valid for large forest areas, but was designed to perform detailed and clearly defined case-studies. Consequently, the present investigation was restricted to two regional units which are part of a system of site mapping applied in southwestern Germany. These are sites in the eastern part of the Swabian Alb and in the northeastern part of the Black Forest. Four strata in these regions, each characterized by tree species and site unit, were selected for analysis: beech and spruce on the site unit "Elymus-beech forest on moderately fresh loam from limestone", spruce on the Eastern-Alb site unit "Hainsimsen beech forest on silty loam with chert" and spruce on the site unit "beech and fir forest on moderately fresh loamy sand" which is located in the northeastern Black Forest.The thesis begins with an introductory presentation of the existing procedures for the determination of site productivity, and is followed by a discussion of methods for measuring productivity changes. Among these are (1) the comparison of growth between consecutive generations of trees (chronological sequence on the same location), (2) comparison of growth at identical ages at different points in time after reconstruction of growth produced by individuals with different dates of germination (chronological sequence is replaced by living trees with different ages on specific site units) and (3) comparison of observed growth with growth models, e. g. yield tables. The latter methodology was not used in the present investigation, because the comparability of observed data with growth model data concerning sites, silvicultural treatment and genetics cannot be guaranteed. Growth comparison between subsequent generations is possible for only very few exemplary investigations conducted on former permanent growth and yield plots. In view of this situation, the investigation focused on stem analyses of individual trees of differing ages and identical site units. Site units that were used were on maps and additionally checked in the field. These individuals were chosen on a statistical basis. A total sample size of approximately 40 trees proved to be sufficient to represent a stratum. The development of the social position of an individual tree was analyzed by the development of its height to diameter ratio and by means of radial increment at breast height (1.3 m).Height growth between germination and breast height of the sample trees of different germination dates did not vary. Above breast height a positive trend of height and diameter growth which can be traced back into the last century was observed. Between 1950 and 1995, the increase in height growth recorded for the three spruce strata was approximately 20 percent and the corresponding figure for beech on KVL was between at 5 to 10 percent. The age range among the sample trees was 60 years for spruce and 90 years for beech. Since the site units chosen for the present investigation have no trees which, in 1950, were older than 60 (spruce) and 90 years (beech), older ages cannot be analyzed by the method used in this study. Significant increases in height and radial increment could also be observed in addition to the increase in height and diameter growth. The analysis of changes in height increment beginning at 10 m tree height produced similar results. The beginning height of 10 m was used because from this height onward differences in starting conditions of individual trees should no longer have an impact on height increment. The findings concerning changes in height growth are supported by the author´s investigations in subsequent generations of spruce and beech which grew each on four former permanent growth and yield plots in the Eastern-Alb. Similarly, a comparison of height data from current temporary plots sampled for this investigation and historic data by Moosmayer (1957) and Hink (1973) provided more evidence for these trends. The results of comparisons made on the basis of height data from forest inventories and from data sampled for this investigation also coincided to a large degree and thus reaffirmed the representative character of the stem analyses with regard to the stratum.TVP conclusions from changes in height increment can only be drawn if the ratio between height and volume growth (general yield level) remains unchanged. For this reason, regional TVP curves (TVP = f(height)) were verified on the basis of more recent as well as older data (these reached back until 1874) of permanent growth and yield plots made available by the Department for Growth and Yield of the Forest Experiment Station Baden-Württemberg. Explorative analysis could only be used for this part of the study because the available data provide only limited opportunities for showing chronological changes, since the range of monitored sites is subjected to change. Nevertheless, it seems unlikely that general yield level has changed. When comparing fertilized and non-fertilized plots in fertilization trials, the sensitivity of general yield level was also low. Hence, it was possible to link the results concerning changes in height growth during the period from 1950 to 1995 to the revised regional TVP curves and calculate changes in TVP. With regard to the spruce strata, M.A.I.60 (mean annual increment per hectare at the age of 60 years) increased from 9 – 11 m3 to 14 – 18 m3. Concerning beech on loam from limestone, the increase amounted to 1 m3 (4 to 5 m3). In percent, these changes equal 50 – 60 percent for spruce and approx. 20 percent for beech. After taking the error propagation of the linkage process into account 95 percent confidence intervals for these changes were calculated.Changes in spruce growth on different sites in the Eastern-Alb were more distinct on silty loam with chert than with loam from limestone. The changes recorded for spruce growing on loamy sand (Black Forest) are, in absolute figures, less marked than those documented for spruce on silty loam with chert but again greater than those determined for spruce growing on loam from limestone. In percent related to the basis 1950, the change of spruce on loamy sand is even stronger than the corresponding figure for spruce on silty loam with chert. These results coincide with those of other authors who also showed greater increases in site productivity on poorer sites.On the regional and national level, the results of the this investigation coincide with numerous other studies. However, the magnitude of the changes found by various investigators can be compared in only a few instances because methodology and data sources differ greatly. At present, possible causes for the long-term increase in growth is speculative because as the data required for this purpose are not available. Moreover, potential interactions between the factors need to be taken into account. Site conditions may have changed because of the abandonment of traditional forms of land use, the deposition of nitrogen and other pollutants, an increase in atmospheric CO2-levels and other climate changes. A review of the literature about the impact of changing silvicultural practices has shown that such practices have a negligible effect on the observed changes in forest growth. The changed genetic composition of spruce populations stemming from unknown provenances also has to be considered as a possible cause for growth changes. However in beech such genetic influences probably needs to be ruled out as a cause because this species is always naturally regenerated and therefore genetic composition is probably stable over time.The most important conclusions and implications of the present study are:1. Silvicultural practices have to be adapted for the increased productivity, for competition control, and for risk minimization.2. The current basis for site quality estimates, especially existing yield tables, is inadequate. It will consequently be necessary to intensify investigations of site–growth relationships.3. The importance of forest inventories implemented on the local as well as on the national level continues to increase because of the obvious lack of information concerning forest growth
