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    Das Mikrobiom periimplantärer Läsionen : Der Nachweis dysbiotischer Veränderungen in Assoziation mit dem Schweregrad der Erkrankung

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    Ziel dieser Arbeit Diese Querschnittsstudie hat zum Ziel das submuköse Mikrobiom periimplantärer Läsionen in verschiedenen Krankheitsstadien zu analysieren. Material und Methoden Dafür wurden mikrobielle Signaturen von 45 submukösen Plaque-Proben aus untherapierten PI-Läsionen von 30 systemisch gesunden Nichtrauchen per Hoch-Durchsatz- 16s-Sequenzierung bestimmt. Lineare gemischte Regressionsmodelle wurden verwendet um Taxa zu identifizieren, welche signifikante Assoziationen mit Sondierungstiefen aufweisen. Dabei wurde für das Geschlecht, Alter und multiples Testen am Subjekt korrigiert. Des Weiteren wurden mit Hilfe einer Netzwerkanalyse Gruppierung innerhalb des Mikrobioms nachgewiesen, welche sich durch Co-Exklusion und Co-Existenz voneinander abgrenzen. Schlussendlich wurde der Einfluss des Erkrankungsschweregrads auf die mikrobielle submuköse Dysbiose mit Hilfe des Mikrobiellen Dysbiose Index kalkuliert. Ergebnisse Insgesamt wurden 337 verschiedene Taxa im submukösen Biofilm unserer PI-Proben identifiziert. Zwölf Taxa traten dabei signifikant häufiger in Proben mit tieferen Sondierungstiefen auf. Gegensätzlich dazu waren 16 Taxa signifikant mit flacheren Taschen assoziiert. Die Netzwerkanalyse suggeriert die Existenz von sich ausschließenden mikrobiellen Komplexen, welche mit flacheren bzw. tieferen Taschen assoziiert sind. Läsionen mit hohen Sondierungstiefen wiesen signifikant erhöhte Dysbiose-Werte auf. Schlussfolgerung Schlussfolgernd gehen Läsionen erhöhter Sondierungstiefe mit tiefgreifender Veränderung im submukösen Mikrobiom einher. Des Weiteren steigt auch der Grad der Dysbiose

    Die Systemstabilität von CAD/CAM-Abutments : eine experimentelle Untersuchung

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    Diese Dissertation stellt eine experimentelle Untersuchung der Systemstabilität von CAD/CAM-Abutments im Vergleich zu den konventionellen Abutments unter einer Kraft von 0 N bis 120 N dar. Drei Abutment-Systeme (AstraTech Atlantis, Nobel Biocare Procera und Straumann Cares) wurden nach der ISO-Norm 14801, die mechanische Dauerlastprüfung von Dentalimplantaten beschreibt, der mechanischen Belastung ausgesetzt. Jede Belastungsprobe wurde im Hexapod-Mess-System so positioniert, dass die Implantat-Abutment-Verbindung in den installierten CCD-Kameras zu sehen war. Bei der Betrachtung einzelner Messungen der Konfiguration Straumann Bone Level-Implantat / Straumann Cares CAD/CAM waren Relativbewegungen der Implantate und Abutments zwischen 1,0 µm und 5,5 µm zu erkennen. Die Relativbewegungen der Implantate und Abutments der Konfiguration Straumann Bone Level-Implantat / Nobel Biocare lagen bei maximaler Belastung zwischen 1,2 µm und 6,0 µm. Das Implantat-Abutment-System mit dem CAD/CAM-Abutment der Firma AstraTech Atlantis wies eine Relativbewegung von 2,1 µm bis 9,1 µm bei maximaler Belastung von 120 N auf. Auf einem Signifikanzniveau von 0,1 unterschieden sich weder AstraTech Atlantis-System noch Nobel Biocare Procera-System von dem Straumann-System signifikant. Dagegen unterschied sich die Mikrobeweglichkeit der AstraTech Atlantis-Abutments signifikant von der der Nobel Biocare Procera-Abutments. Es ist davon auszugehen, dass diese Relativbewegungen zu Mikrospalten zwischen Implantat und Abutment führen. Mikrobeweglichkeit spielt eine entscheidende Rolle für die klinische Relevanz und Verwendung der zwei- oder mehrteiligen Implantat-Abutment-Systeme. Besiedlung der Mikrospalten durch Bakterien führt zur krestalen Knochenresorption und damit zum Misserfolg prothetischer Konstruktionen

    Expressionsmuster von Toll-like-Rezeptor-2,-4 und -9 auf Mononukleären Zellen und Dendritischen Zellen von symptomatischen, asymptomatischen Atopikern, Nicht-Atopikern und Psoriasis Patienten

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    In dieser Arbeit werden die mRNA Expressionsmuster von Toll-like-Rezeptoren (TLR-2, TLR-4 und TLR-9) zwischen 3 Probandengruppen und einer Kontrollgruppe verglichen. Der Schwerpunkt liegt im Vergleich der Expressionsmuster zwischen Asymptomatischen Atopikern und Symptomatischen Atopikern. In Anlehnung an die Hygienehypothese scheinen Umweltfaktoren Einfluss auf die Immunmodulation und somit Entstehung von Erkrankungen nehmen zu können. Erkrankungen des atopischen Formenkreises sind durch eine Dysbalance der Immunantwort von T-Helferzellen (TH) Typ 1 und Typ 2 charakterisiert. Während atopische Erkrankungen eine TH2 Immunantwort auslösen, ist bei Psoriasis ein überwiegen der TH1 Antwort zu beobachten. Daher wurden Psoriasis-Patienten als Vergleichsgruppe für diese Arbeit gewählt. Als Kontrollgruppe wurden Patienten ausgewählt, die weder eine Atopie noch eine Psoriasis aufweisen. Die mRNA Expression der TLRs wurde in Immunzellen des Blutes, wie Monozyten und Dendritischen Zellen, bestimmt. Hierzu wurden Monozyten aus dem Probandenblut extrahiert und über 6 Tage zu Dendritischen Zellen kultiviert. Die mRNA wurde mittels Real-Time-Polymerase Kettenreaktion quantifiziert. In dieser Arbeit zeigt sich, dass der immunmodulatorische Einfluss der TLR-2, TLR-4 und TLR-9 auf die Entwicklung einer atopischen Erkrankung, nicht ausschließlich auf quantitative Expressionsunterschiede zwischen den Probandengruppen beschränkt. Die Daten lassen Spielraum, dass darüber hinaus Signalmodifikationen, Polymorphismen und Interaktionen mit anderen Oberflächenmolekülen eine wichtige Rolle spielen, da TLRs zur intensiven Interaktion zwischen Oberflächenmolekülen und Modifizierung der intrazellulären Signaltransduktionswege befähigt sind

    Materialtechnische Untersuchungen an selbstligierenden und konventionellen Brackets mit verschiedenen Ligatursystemen zu ihrem tribologischen Verhalten

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    Hintergrund und Ziel: Selbstligierenden Brackets wird häufig eine erhöhte klinische Effizienz und vor allem geringere Reibung zugesprochen. Ziel dieser In-vitro-Untersuchung war es daher, das Reibungsverhalten verschiedener Bracket/Drahtbogen/Ligatur-Kombinationen während einer simulierten Eckzahnretraktion experimentell zu untersuchen. Dabei war ein wichtiger Aspekt festzustellen, ob sich die konventionellen Bracketsysteme mit der Slide™-Ligatur, der Elasticligatur oder der Stahlligatur anders verhalten als die passiv oder aktiv selbstligierenden Brackets. Material und Methodik: Es wurden drei konventionelle (Contour, ODS; Discovery®, Dentaurum; Mystique MB, GAC) sowie sechs selbstligierende Bracketsysteme (Carriere SL, ODS; Clarity™ SL, 3M Unitek; Damon3, Ormco; In-Ovation® C, GAC; Speed Appliance, Speed System™; QuicKlear®, Forestadent®) untersucht. Alle Brackets hatten einen 0.022 inch-Slot (0,56 mm) und wurden, mit Ausnahme der selbstligierenden Systeme, mit einer Stahlligatur (0,25 mm, Remanium®, Dentaurum), einer elastischen Gummiligatur (Ø 1,3 mm Dentalastics, Dentaurum) und einer modifizierten elastischen Ligatur (Slide™-Ligatur, Leone®) getestet. Folgende Vierkantdrähte wurden verwendet: Edelstahl-Drahtbogen (0,46 mm x 0,64 mm, Dentaurum), Nickel-Titan-Drahtbogen mit Teflonbeschichtung (0,46 mm x 0,64 mm, Forestadent®) und als Rundbogen ein Koaxial/Nickel-Titan-Drahtbogen (0,46 mm, Speed) sowie ein halbeckiger/halbrunder Edelstahl-Drahtbogen mit dem Querschnitt eines Halbkreises (0,46 mm, Speed). Das Orthodontische Mess- und Simulations-System (OMSS) diente zur Simulation einer Eckzahnretraktion am Kunststoffreplika eines Frasaco-Modells. Auf Grundlage der Kraftsysteme wurden jeweils die Friktionswerte ermittelt. Für jede Materialkombination wurden fünf Brackets vom gleichen Hersteller untersucht und jeweils fünf Einzelmessungen durchgeführt. Ergebnisse: Die Reibungswerte variierten deutlich bei den verschiedenen Materialkombinationen in Abhängigkeit vom verwendeten Ligatursystem sowie Drahtbogentyp. Stahlligierte und Slide™-ligierte konventionelle Bracketsysteme sowie passiv selbstligierende Brackets unterschieden sich bei Edelstahlbögen in ihren Friktionsergebnissen nur in Einzelfällen signifikant voneinander. Alle drei Systeme erzielten Friktionswerte von durchschnittlich 40 %. Aktiv selbstligierende Brackets und gummiligierte konventionelle Brackets unterschieden sich dagegen meist signifikant von den dreien oben genannten Bracketsystemen und zeigten deutlich höhere Friktionswerte mit durchschnittlich 59 % und 67 %. Schlussfolgerung: Die vorliegende Untersuchung hat ergeben, dass nicht nur den in der Literatur häufig mit Vorteilen beworbenen selbstligierenden Bracketsystemen eine Präferenz auszusprechen ist, es können ebenfalls gleichwertige Friktionsergebnisse mit stahlligierten und Slide™-ligierten konventionellen Bracketsystemen erreicht werden, wie mit passiv selbstligierenden Bracketsystemen

    International Brainstorming Meeting on Etiologic and Risk Factors of Peri-implantitis, Montegrotto (Padua, Italy), August 2014

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    The emerging literature has recently reported an alarming increase in peri-implantitis. This disease is typically described as the result of an imbalance between host response and bacterial load, supported by gram-negative anaerobic microflora. The current literature on the prevention and treatment of peri-implantitis does not allow for the extraction of applicable clinical information. In fact, the lack of efficacy of the current treatment methods may be a result of insufficient understanding of the biology. The aim of this position paper was to try to reevaluate the etiopathogenesis of peri-implantitis, highlighting the principal clinically induced triggering factors of the disease. The consensus conference provided strong evidence to suggest that a different microbiologic flora (slightly different from that collected around teeth affected by periodontitis) could support peri-implantitis. However, the evidence to support a consensus statement regarding clinically triggering factors (surgical, prosthetic, and biomechanical) for peri-implantitis is only of moderate strength (cohort studies or consistent results from long-term, well-populated case series). Expert opinion led the consensus group to support the following: rectifying the number of peri-implant inflammatory situations caused by surgical, restorative, or material complications may lower the number of infections to a more realistic figure and may suggest different and more appropriate treatment plans. At the same time, it can be stated that implant material, shape and surface characteristics, procedures and biomaterials used for bone augmentation, and incorrect prosthetic procedures and biomechanical plans could also be risk factors for the occurrence and progression of periimplantitis.</p

    The Use of Gene Arrays in Deciphering the Pathobiology of Periodontal Diseases

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    Gene expression profiling, i.e., the systematic cataloging of messenger RNA sequences in a cell population, organ, or tissue sample, is a powerful means of generating comprehensive genome-level data sets on complex diseases. We have recently applied a systematic transcriptome-based approach in the study of healthy and diseased gingival tissues, as well in the response of peripheral blood mononuclear cells after periodontal therapy. Our data indicate that both the gingival and the circulating transcriptomes correlate with discernible phenotypic characteristics and may further our understanding of the pathobiology of periodontitis. In this chapter, we outline the laboratory steps required for the processing of gingival tissue and blood samples in view of hybridization with whole-genome microarrays.</p

    Exploring Genome-Wide Expression Profiles Using Machine Learning Techniques

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    Although contemporary high-throughput -omics methods produce high-dimensional data, the resulting wealth of information is difficult to assess using traditional statistical procedures. Machine learning methods facilitate the detection of additional patterns, beyond the mere identification of lists of features that differ between groups.Here, we demonstrate the utility of (1) supervised classification algorithms in class validation, and (2) unsupervised clustering in class discovery. We use data from our previous work that described the transcriptional profiles of gingival tissue samples obtained from subjects suffering from chronic or aggressive periodontitis (1) to test whether the two diagnostic entities were also characterized by differences on the molecular level, and (2) to search for a novel, alternative classification of periodontitis based on the tissue transcriptomes.Using machine learning technology, we provide evidence for diagnostic imprecision in the currently accepted classification of periodontitis, and demonstrate that a novel, alternative classification based on differences in gingival tissue transcriptomes is feasible. The outlined procedures allow for the unbiased interrogation of high-dimensional datasets for characteristic underlying classes, and are applicable to a broad range of -omics data.</p

    Periodontal microbial complexes associated with specific cell and tissue responses

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    AIMS: In this review, we summarize data on the association between specific periodontal bacterial profiles and tissue gene/protein expression, generated from cell culture models and in vivo studies.MATERIAL AND METHODS: A PubMed search was conducted to identify publications related to the effects of periodontal microbiota on host cells/tissues.RESULTS AND CONCLUSIONS: The data indicate the presence of specific host tissue responses to particular microbial complexes, evident by differential regulation of gene or protein expression, ultimately resulting in distinct clinical phenotypes. Transcriptomic analyses showed that periodontal pathogens induce a small, "common core" of differentially regulated genes encoding for an inflammatory response, and a larger variable set of genes that may reflect pathogen-specific cellular responses. Limitations of available studies include (i) the unclear role of hundreds of subgingival species not yet investigated, (ii) the fact that in vitro studies utilizing single populations of oral cells challenged with mono-infections of planktonic bacteria may not adequately portray human periodontal diseases and (iii) the cross-sectional nature of most human studies that makes them inherently incapable of allowing temporal or causal inferences. Longitudinal studies in humans hold the potential to be superior to any model, but need to be adequately powered and controlled.</p

    Genexpressionsprofile humaner intestinaler mikrovaskulärer Endothelzellen (HIMEC)

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    In dieser Arbeit wurde das Genexpressionsprofil von HIMEC sowie seine Modulation durch das proinflammatorische Zytokin TNF-alpha charakterisiert. Die Genexpression TNF-alpha stimulierter HIMEC wurde mittels Gene Arrays analysiert und mit der der mikrovaskulären Referenz-Endothelzellinie HMEC-1 verglichen. Von den nach Stimulation hochregulierten Genen sind nur < 50% in beiden Zellpopulationen anzutreffen. Es zeigen sich in HIMEC mehrere bisher unbekannte Genexpressionsmuster sowie einige bislang für Endothelzellen bzw. intestinales Gewebe unbeschriebene hochregulierte Gene. Die in HIMEC durch den proinflammatorischen Mediator TNF-alpha differenziell regulierten neuen Kandidatengene spielen möglicherweise im Rahmen der mukosalen Entzündung eine bislang unbekannte Rolle
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