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[Brief von Moritz Retzsch] / M Retzsch
[BRIEF VON MORITZ RETZSCH] / M RETZSCH
[Brief von Moritz Retzsch] / M Retzsch (1)
Brief (1
Brief von Moritz M. Warburg an Walter Arnold Abraham Dirichlet
BRIEF VON MORITZ M. WARBURG AN WALTER ARNOLD ABRAHAM DIRICHLET
Brief von Moritz M. Warburg an Walter Arnold Abraham Dirichlet ( -
Brief von Moritz M. Warburg an Walter Arnold Abraham Dirichlet
BRIEF VON MORITZ M. WARBURG AN WALTER ARNOLD ABRAHAM DIRICHLET
Brief von Moritz M. Warburg an Walter Arnold Abraham Dirichlet ( -
Brachychthonius impressus Moritz, 1976, nov. spec.
Brachychthonius impressus nov. spec. (Abb.9ac, 11a bis d) Brachychthonius brevis: Sellnick 1928, p. 23, Fig. 49. Brachychthonius berlesei: Niedbala 1974 a, p. 484, Fig. 30. Im Rahmen einer Bestimmungstabelle bildet Sellnick (1928, p. 23) unter dem Namen Brachychthonius brevis (Michael) einen Brachychthonius ab, der späterhin von vielen Autoren mit Brachychthonius berlesei Willmann (= brevis sensu Berlese 1910 a, Taf. 19, Fig. 39) gleichgesetzt wurde, mit diesem aber nicht identisch ist, wie ein genauer Vergleich der von Sellnick und Berlese sehr exakt gezeichneten Dorsalmuster ergibt. Das von Sellnick abgebildete Tier gehört einer bisher nicht benannten Art an, die in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet ist und u. a. regelmäßig an Standorten mit Moosbewuchs angetroffen werden kann. Viele der bisher unter Br. berlesei gemachten Fundortangaben dürften sich somit auf Br. impressus n. sp. beziehen und sind daher zur Zeit ohne Überprüfung des Tiermaterials ökologisch nicht auswertbar. Material: ZMB Nr. 399/B251: 1 Ad., Holotypus, 34 Ad., Paratypen, DDR, Berlin-Buch, Buchen-Stieleichen-Altbestand, Streuschicht und Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 11. 1970. - ZMB Nr. 399/IV: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, Elisenhain, Buchen-Eschenwald, Streuschicht, M. Moritz leg. 16. 8. 1957. - ZMB Nr. 399/EAVI: 3 Ad., Paratypen, DDR, Greifswald, Hinrichshagen, Kiefernmischwald, Streuauflage, M. Moritz leg. 10. 7. 1963 [[laut Moritz 1965 ist die Probenserie EAVI vom 12.10.1963, vom 10.7.1963 ist EAIV]]. - ZMB Nr. 399/B82: 38 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäuser-, ost-exponierter Laubwaldhang, Moose und Flechten, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 399/B89: 6 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäusergebir-, Graswurzelfilz unter Birkengebüsch, M. Moritz leg. 10. 11. 1964. - ZMB Nr. 399/B108: 4 Ad., Paratypen, DDR, Arnstadt (Thüringen), Jonastal, Trockenhang, M. Moritz leg. 3. 8. 1965. - ZMB Nr. 399/B124: 40 Ad., Paratypen, DDR, Kyffhäusergebirge, Nordrand bei Nymburg, Fichten-Birken-Jungwuchs, Bodenauflage, M. Moritz leg. 11. 4. 1967. - ZMB Nr. 399/B159: 3 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäusergebirges, Flechtentrockenrasen, M. Moritz leg. 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 399/B169: 25 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäusergebirges, ost-exponierter Hang, Trockenrasen, M. Moritz leg 27. 11. 1967. - ZMB Nr. 399/B248: 16 Ad., Paratypen, DDR, Tiefensee, Bezirk Frankfurt Oder, Traubeneichen-Buchen-Linden-Wald am Gamensee, M. Moritz leg. 20.9.1970. - ZMB Nr. 399/B269: 1 Ad., Paratypus, DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rot- und Weiß- am Schmalen Luzin, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. MNG: 1 Ad., Paratypus, DDR, Weißwasser, Naturschutzgebiet "Urwald", Molinio-Piceetum, Sphagnum magellanum, H. -D. Engelmann leg. Nr. 1171, 4. 6. 1967. - MNG: 2 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, Naturschutzgebiet "Urwald", Molinio-Piceetum, Moosprobe, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1193, 4. 6. 1967. - MNG: 15 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, Naturschutzgebiet "Urwald", Molinio-Piceetum, Pholia nutans, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1221, 4. 6. 1967. - MNG: 40 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, Naturschutzgebiet "Urwald", Moosprobe, H.-D. Engelmann leg. Nr. 1222, 4. 6. 1967. - MNG: 63 Ad., Paratypen, DDR, Weißwasser, Naturschutzgebiet "Urwald", Moosproben, H.-D. Engelmann leg. 4. 6. 1967. NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 287, mikroskop. Präparat, Schweden, Uppland, Linnés Hammarby, 3. 6. 1936. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 870, mikroskop. Präparat, Schweden, Dalarna, Ludvika, Ställviksberget, 1. 10. 1960. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 928, mikroskop. Präparat, Schweden, Västerbotten, Degerfors, Vindeln, 9. 6. 1961. - NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Mf 984, mikroskop. Präparat, Schweden, Dalarna, Ludviga, Kölaberget, 29. 7. 1961. - NRSt: 2 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 1534, 2 mikroskop. Präparate, Schweden, Västerbotten, Degerfors, Kulbäcksliden, K.-H. Forsslund leg. 1. 9. 1966. IBP: 1 Ad., Paratypus, Coll. Niedbala, Polen, W. Niedbala leg. (Niedbala 1974 a, p. 484, Exemplar der Abb. 30). UNMB: Nr. 0-296-68E: 27 Ad., Paratypen, Ungarn, Fanni-v., Querc. cotin., Loksa leg. 22. 7. 1954 (J. Csiszar det. sub. Br. suecicus). Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, Berlin-Buch. Die Probenfläche befindet sich in einem Stieleichen-Buchen-Altbestand des Bucher Forstes nahe dem Forsthaus. Die Probe besteht aus dem Zersetzungshorizont einer starken Laubstreuauflage auf sandigem Humushorizont. Der Standort neigt zur Rohhumusbildung. M. Moritz leg. 1. 11. 1970. Beschreibung: Körperfarbe hell braungelb. Dorsales Feldmuster mehr oder weniger vollständig, an das suecicus-Grundmuster erinnernd. Mediane Feldpaare auf dem Notogaster zum größten Teil getrennt, nicht verschmolzen. Alle Körperborsten piliform. Prodorsum schmal, seine Dorsalfelder deutlich begrenzt und dicht punktiert. An das hintere Medianfeldpaar des Prodorsum schließt sich jederseits ein fast quadratisches Lateralfeld an. Rostrale Lateralzähne fehlen. Die inneren Schenkel der transversalen Rostrallinien vor dem rostralen Medianfeldpaar sind stark verkürzt und enden bereits ein deutliches Stück hinter den Rostralhaaren (Abb. 11c). Die rostralen Medianfelder wesentlich langer als breit, beide zusammen so lang wie breit (Abb. 11c). Exobothridialhöcker groß und deutlich über den Lateralrand des Prodorsum vorgewölbt. Sensilluskeule leicht caudad gebogen, mit Reihen von 9 bis 11 ziemlich steifer Stachelborsten besetzt. Das durchschnittliche Längenverhältnis von Keule und Stiel beträgt 1,63. Notogaster mit annähernd parallelen Seiten. Dorsalfelder mehr oder weniger vollständig vorhanden und scharf begrenzt. Besonders stark hervorgehoben sind die Feldgrenzen der Medianfelder durch ziemlich grobe Punktdellen an ihrer Innenseite. Diese Punktdellen der Feldränder sind für die Art typisch. Die nur schwach entwickelte feine Punktierung der Felder selbst fällt dagegen kaum ins Auge. Die Medianfeldpaare sind im allgemeinen getrennt, nur das vordere Feldpaar auf dem Notogasterschild Na ist immer verschmolzen. Die longitudinalen Trennungslinien zwischen den Feldern des vorletzten Medianfeldpaares auf dem Notogasterschild Na und dem mittleren Paar auf dem Notogasterschild Nm verlaufen in charakteristischer Weise asymmetrisch, so daß jeweils ein großes und ein kleines Feld entsteht. Gelegentlich kommen Populationen mit stärkerer Tendenz zur Auflösung der medianen Begrenzung vor, stets bleiben aber die transversalen Trennungslinien erhalten. Die Rosette auf dem Notogasterschild Na ist nur latero-caudal mit 4 Rosettenfeldern entwickelt. Das vor der d1-Borste gelegene, auffallend große caudo-mediale Rosettenfeld ist mediad stärk erweitert und fast so breit wie lang. Der kreisrunde Kutikularring der Rosette ist geschlossen und hat mit allen 4 Rosettenfeldern Kontakt. Die Notogasterborsten sind piliform. Die d1-Borsten überragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Von allen Borstenpaaren der Medianreihe sind die d1-Borsten am weitesten voneinander entfernt. Systematische Stellung: Brachychthonius impressus n. sp. ist in Mittel-und Nordeuropa der häufigste Vertreter der Gattung. Von allen anderen Arten unterscheidet er sich durch die verkürzten Rostrallinien (Abb. 11 c), die fast vollständig erhaltenen Medianfeldpaare des Notogasterschildes Na, die starke Randpunktierung der Notogasterfelder und die Form und Anlage der Rosettenfelder, von denen das medio-caudale Feld durch seine Größe und fast quadratische Form besonders auffällt. Für das Vorkommen der Art dürften niedrige pH-Werte im Verein mit einem hohen Feuchtigkeitsgradienten bei reichlichem organischen Substratanteil entscheidend sein. So wird sie sowohl in Moospolstern mooriger Standorte als auch in Flechten und Moosen ehr Flechtentrockenrasen exponierter Standorte oder auch an Standorten mit hohem organischem Bestandsabfall und Rohhumusbildung angetroffen.Published as part of Moritz, M., 1976, Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938, pp. 227-319 in Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52 on pages 264-26
Guiding or Following the Crowd? Strategic communication as reputational and regulatory strategy
Reproduction material for the publication in the Journal of Public Administration Research and Theory, authored by Moritz Müller and Caelesta Brau
Verachthonius laticeps Moritz, 1976, nov. comb.
Verachthonius laticeps (Strenzke, 1951), nov. comb. (Abb. 29ab, 30a) Brachychthonius laticeps Strenzke, 1951: p. 240, Abb. 5. Brachychthonius laticeps: Sellnick 1960, p. 85. Liochthonius laticeps: Niedbala 1972a, p. 35, Fig. 4. Mixochthonius laticeps: Niedbala 1974, p. 487, Fig. 33. Liochthonius laticeps: Chinone 1974, p. 14, Fig. 42 und 46 Material: SMF Nr. 13920: 100 Ad., Paratypen, Ost-Holstein, (Coll. Strenzke, sub Brachychthonius laticeps Strenzke): K. Strenzke leg. 1940. [[Es handelt sich um Strenzkes Probe 256.]] NRSt: 1 Ad., Paratypus, Coll. Forsslund Nr. 1256, mikroskop. Präparat (ex Coll. Strenzke, sub Brachychthonius laticeps), BRD, Holstein, 1940/1941, K. Strenzke leg. ZMB Nr. 208/2: 25 Ad., Paratypen, ex Coll. SMF Nr. 13920. - ZMB Nr. 208/B36: 1 Ad., Bad Frankenhausen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 208/B45: 13 Ad., Bad Frankenhausen, M. Moritz leg. 24. 9. 1965. - ZMB Nr. 20S/B244: 70 Ad., Elbsandsteingebirge, Gorischstein, M. Moritz leg. 26. 8. 1970. - ZMB Nr. 208/B247: 18 Ad., Moritzburg bei Dresden, M. Moritz leg. 25. 8. 1970. - ZMB Nr. 208/1227E: 33 Ad., Weißwasser, NSG "Urwald", H.-D. Engelmann leg. - ZMB Nr. 208/1 228E: 45 Ad., Weißwasser, NSG "Urwald", H.-D. Engelmann leg. Locus typicus: Das Originaletikett der Sammlung des SMF trägt die Aufschrift: "Ost-Holstein, Slg. Strenzke det., leg. 1940". Die Originalbeschreibung (Strenzke 1951, p. 241) vermerkt als Locus typicus: "Holotypus: Aus dem Moosüberzug einer Gartenmauer in Plön (Pr. 256, 8. VI. 40)". Beschreibung: Die Körperfarbe ist goldgelb, bei weniger sklerotisierten Exemplaren weißlich. Die Dorsalflecke sind nur bei stärker sklerotisierten Tieren schwach sichtbar. Die Dorsalborsten sind kurz und kräftig. Das Prodorsum ist flach und breit. Das Rostrum ist breit gerundet und durch eine flache transversale Rinne hinter den Rostralhaaren vom übrigen Teil des Prodorsum abgesetzt. Die parallel nach vorne gerichteten Rostralhaare überragen den Rostralrand um mehr als 2/3 ihrer Länge. Sie sind von allen Prodorsumborsten die längsten. Die Lamellarhaare stehen fast doppelt so weit auseinander wie die Rostralhaare. Der Abstand der Interlamellarhaare ist dagegen nur wenig größer als der der Lamellarhaare. Der Sensillus besitzt eine spindelförmige Keule, die mit 8 Längsreihen kurzer, aber kräftiger spitzer Borsten besetzt ist. Jede Längsreihe setzt sich aus 8 bis 11 Borsten zusammen. Die Dorsalflecke zwischen den Interlamellarhaaren sind nur bei dunkel gefärbten und aussklerotisierten Exemplaren sichtbar. Sie sind groß, queroval und füllen den gesamten Zwischenraum zwischen den Interlamellarhaaren aus. Das unmittelbar zwischen den Interlamellarhaaren gelegene Fleckenpaar ist das größte. Die einfachen kurzen Borsten des Notogaster sind nadeiförmig spitz und im basalen Drittel gegen den Körper gebogen. Der Suprapleuralschild SpE ist deutlich umrandet. Der vordere Pleuralschild Pl1 hat die Form eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks. Die Genitalplatten sind im Durchschnitt 47 µm, die Anal- und Peranalplatten zusammen 41 µm lang. Systematische Stellung: Verachthonius laticeps ist die bisher kleinste Art der Gattung. Sie unterscheidet sich von V. congruus n. sp. außer durch die geringere Größe durch den Bau des Sensillus, die Größe und Form der interbothridialen Dorsalflecke, den größeren Abstand der Rostral- und Lamellarhaare und die kürzeren Notogasterborsten. Von V. diversus n. sp. ist die Art unter anderem durch die geringere Körpergröße, den Bau des Sensillus und den geringeren Abstand der Interlamellarhaare abzugrenzen. Niedbala (1974) stellt die Art auf Grund des transversalen Pygidiumwulstes in Höhe der h-Borstenreihe in die Gattung Mixochthonius Niedbala. Es bestehen aber grundsätzliche superspezifische Unterschiede in der Anordnung der h-Borsten, der Ausbildung der Genitalschilde, der Coxisternalregion im Bereich der Laufbeinsegmente III und IV sowie der Form des Solenidiums [[omega]] auf dem Tarsus I.Published as part of Moritz, M., 1976, Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 1. Allgemeiner Teil: Brachychthoniidae Thor, 1934. Spezieller Teil: Liochthonius v. d. Hammen, 1959, Verachthonius nov. gen. und Paraliochthonius nov. gen., pp. 27-136 in Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52 on pages 113-11
Liochthonius leptaleus Moritz, 1976, nov. spec.
Liochthonius leptaleus nov. spec. (Abb. 8 ab) Material: ZMB Nr. 422/IV/1: 1 Ad., Holotypus, DDR, Elisenhain bei Eldena, Kreis Greifswald, Buchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 10. 12. 1957. - ZMB Nr. 422/IV/2-3: 2 Ad., Paratypen, DDR, vom selben Standort. - ZMB Nr. 422/1123/5-27: 23 Ad., Paratypen, Ungarn, Csevharaszt, 45 km südl. Budapest, Stieleichenklimaxwald auf Flugsanddünen (Pustaformation), Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 422/U38/28-30: 3 Ad., Paratypen, Ungarn Vorösbereny, Balaton, Flaumeneichenbuschwald auf Terra fusca, Zersetzungshorizont, M. Moritz leg. 7. 10. 1964. - ZMB Nr. 422/B248/31: 1 Ad., Paratypus, DDR, Tiefensee, Bezirk Frankfurt/Oder, Traubeneichen-Buchen-Lindenwald am Gransee. Südexp. Diluvialhang, Streuauflage, M. Moritz leg. 20. 9. 1970. - ZMB Nr. 422/B269/32-58: 26 Ad., DDR, Feldberg, Kreis Templin, Rot- und Hainbuchenbestand am O-exponierten Steilufer des Schmalen Luzin, Streuauflage, M. Moritz leg. 5. 9. 1974. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus ist im Zoologischen Museum des Museums für Naturkunde der Humboldt-Universität Berlin deponiert. Der Locus typicus ist DDR, Elisenhain bei Eldena, Kreis Greifswald. Der Holotypus stammt aus einem Buchen-Stieleichen-Hainbuchenwald mittleren Alters, in dem die Esche vereinzelt eingeschaltet ist. Eine Strauchschicht fehlt. Die Bodenprobe wurde einem moderartigen Zersetzungshorizont auf braunem bis schwarzbraunem, schwach lehmigem Feinsand mittleten Wassergehaltes am 10. 12. 1957 entnommen (vgl. Moritz 1963, p. 153, Standort IV). Beschreibung: Die Körperfarbe ist gelbbraun bis weißlich. Das Opisthosoma ist vom Prosoma durch Schulterecken abgesetzt. Alle Dorsalborsten sind lang und mit einer breiten velumartigen Randerweiterung versehen. Die Dorsalflecke sind in der Regel undeutlich. Der Körperhabitus erinnert an die Vertreter der horridus-Gruppe. Das Prodorsum ist so lang wie breit oder um ein geringes länger. Das Rostrum ist stärker aufgewölbt und vom Prodorsum deutlich abgesetzt. Alle Prodorsumborsten sind deutlich erweitert. Die Rostral- und Lamellarhaare sind fast gleichlang. Die Interlamellarhaare sind mit 15 bis 18 µm am kürzesten. Der Abstand der Lamellarhaare voneinander ist nur wenig geringer als der der Interlamellarhaare. Die Spitzen beider Borstenpaare sind aufeinandergerichtet. Der Sensillus besitzt eine kurze und breite spindelförmige Keule, die kürzer als der Stiel ist. Sie ist mit nur wenigen dicken und starren Stachelborsten besetzt. 4 bis 5 Stachelborsten stehen in einer Reihe. Die dorsalen Stachelborsten sind länger als die lateralen und ventralen. Der Exobothridialhöcker ist klein. Von seiner Vorderkante verläuft wie bei allen Arten der Gruppe eine Linie, verursacht durch den steileren Abfall des seitlichen Prodorsum, bis zu den Lamellarhaaren. Der Seitenrand des Prodorsum ist zwischen der rostralen Aufwölbung und dem Exobothridialhöcker stärker vorgewölbt. Die interbothridialen Dorsalflecke nehmen von vorne nach hinten an Größe gleichmäßig ab. Sie sind jeweils um ihren Durchmesser voneinander enfernt. Das vordere Paar liegt zwischen den Interlamellarhaaren. Das Opisthosoma besitzt deutliche Schulterecken. Zwischen seinen 3 Abschnitten ist es ähnlich wie bei den Vertretern der horridus-Gruppe stärker eingezogen. Die Dorsalborsten sind mit einem breiten Randvelum versehen. Besonders stark ist auch die Velumbildung bei den Borsten des Pygidium, die auch stärker gegen die Körperoberfläche gekrümmt sind. Die Randvela verlaufen in fast gleicher Breite bis zum Borstenende, wo sie etwas gezackt erscheinen. Die Borsten des vorderen Notogasterschildes sind relativ lang. Die d-Borsten überragen den Schildhinterrand um fast ihre halbe Länge. Die e1- Borsten überragen den Hinterrand ihres Notogasterschildes um mehr als ihre halbe Länge. Die Borsten der 2 hinteren Notogasterabschnitte stehen auf niedrigen Insertionshöckern. Der vordere Pleuralschild Pl1 besitzt einen konkaven Vorderrand und ist dem von L. brevis sehr ähnlich. Systematische Stellung: Liochthonius leptaleus n. sp. ist von L. brevis außer durch die geringere Größe durch die kürzeren, aber viel breiteren Dorsalborsten und die nur mit wenigen Stachelborsten besetzte Sensilluskeule sowie durch die Anordnung der interbothridialen Maculae zu unterscheiden. Von dem offensichtlich nahe verwandten, etwas kleineren L. propinquus unterscheidet sich die Art u. a. durch die breitere und wenig bestachelte Sensilluskeule und die längeren c- und d-Borsten. Die d-Borsten überragen z. B. bei L. propinquus nicht den Hinterrand des Notogasterschildes. Von Liochthonius dilutus n. sp. ist die Art durch die geringere Größe, die Sensilluskeule und die Stellung der interbothridialen Maculae zu trennen. Die vorliegenden Funde der Art beschränken sich zunächst auf mehr oder weniger bewaldete sandig-lehmige diluviale Standorte mit mittlerem, aber stärker schwankendem Wassergehalt durch Insolation.Published as part of Moritz, M., 1976, Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 1. Allgemeiner Teil: Brachychthoniidae Thor, 1934. Spezieller Teil: Liochthonius v. d. Hammen, 1959, Verachthonius nov. gen. und Paraliochthonius nov. gen., pp. 27-136 in Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52 on pages 45-4
Suctobelbella messneri Moritz, 1971, nov. spec.
<p>Suctobelbella messneri nov. spec. (Abb. 8 a-c) 1)</p> <p>1) Diese Art ist ihrem Sammler, meinem langjährigen Kollegen Dr. B. Messner gewidmet.</p> <p>Diagnose: Rostrum nasenartig vorgezogen. Apikallobus glatt und spitz, schlanker als der 1. und 2. Rostralzahn. Neben 1. und 2. Rostralzahn 1-3 sehr spitze kurze Nebenzähne. Rostrales Prodorsum ohne Granulation, mit 2 parallelverlaufenden Cuticularlinien in Höhe der Rostralhaare. Sensillusspindel außenseits stark erweitert, mit wenigen langen, starren Borsten besetzt.</p> <p>Habitus: Die Typusserie besteht aus 11 Exemplaren. Länge: 215 µm (Holotypus), im Mittel 209 µm (198 - 226 µm); Breite: 105 µm (Holotypus), im Mittel 101 µm (92 —µm); Notogasterlänge: 126 µm (Holotypus), im Mittel 123 µm (113-131 µm). Die Tiere besitzen eine hellgelbbraune Farbe.</p> <p>Beschreibung: Das Prodorsum ist wie das ganze Tier auffallend flach. Rostrum schmal und lang, nasenartig vorgezogen. Apikallobus ein schlanker, spitzer Zahn, der durch eine weite, distad divergierende und am Grunde gerundete Incisur vom weit stärkeren 1. Rostralzahn getrennt ist. 1. und 2. Rostralzahn gleichlang, der Letztere mit breiter Basis. Zwischen beiden Rostralzähnen eine parallelseitige Incisur (auch im gequetschten Präparat !), die ebenso tief wie die erste ist. Hinter dem 2. Rostralzahn stehen in der Regel 3, in selteneren Fällen nur 1-2 halb so lange, sehr spitze Nebenzähne, deren Spitze mehr rostrad gerichtet ist.</p> <p>Charakteristisch für diese Art ist u. a. das völlig glatte rostrale Prodorsum, auf dem in Höhe der Insertionsalveolen der Rostralhaare und zwischen diesen und dem Mittelfeld 2 parallel verlaufende cuticulare Längslinien vorhanden sind.</p> <p>Lamellarknospe so breit wie lang, rostrad zugespitzt. Ihr abgeflachter Hinterrand nur teilweise geschlossen. Interbothridiale Kämme breit, besonders ihre rostralen, lateralen und caudalen Ränder stärker verdickt, so daß die Kämme ringförmig erscheinen.</p> <p>Sensillus mit einer außenseits stark erweiterten kräftigen Spindel, die die Länge des Stiels besitzt. Ihre Außenkante ist mit 10-15 starren Börstchen von der Länge des Spindeldurchmessers besetzt. Der Endfaden ist starr und kurz.</p> <p>Die lateralen Notogasterzähne sind nur schwach entwickelt, ohne deutliche Verlaengerung ihres medialen Randes auf dem Notogaster. Die medialen Zähne wirken dagegen durch ihre breite Basis bedeutend größer.</p> <p>Die Notogasterborsten sind relativ länger und kräftiger als bei den anderen Vertretern dieser Artgruppe. Bei einem Exemplar sind sie durch 2-4 feine, kurze Nebenbörstchen gefiedert.</p> <p>Holotypus: Der Holotypus (Kat.-Nr. 187/B24/1) sowie 7 Paratypen (Kat.-Nr. 187/B24/2-3; Nr. 187/B102/5-6; Nr. 187/B127/7-8; Nr. 187/B143/9; Nr. 187/B191/10-11) befinden sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin. Ein weiterer Paratypus (Kat.-Nr. 187/B24/4) ist in der Coll. Forsslund (Stockholm: Skogshögskolan) deponiert.</p> <p>Systematische Stellung: Suctobelbella messneri n. sp. ist mit S. bella (Berlese) nahe verwandt, unterscheidet sich aber von dieser in einigen wesentlichen Merkmalen, wie auch ein Vergleich beider Arten durch Herrn Prof. Forsslund, dem an dieser Stelle für seine stete Hilfsbereitschaft nochmals gedankt sei, ergeben hat. Als trennende Merkmale gegenüber S. messneri n. sp. seien für S. bella die Granulation des Rostrum, die schmale, dicht beborstete Sensillusspindel sowie die großen lateralen und winzigen medialen Notogasterzähne hervorgehoben.</p> <p>Fundort: Der Locus typicus ist westlich von Bad Frankenhausen am Südrand des Kyffhäusergebirges. Die Probe (Pr.-Nr. B24, Messner leg. 29. 6. 1963) wurde auf der südexponierten Hangseite eines mit Eichengebüsch bestandenen Gipshügels entnommen. Das Bodenmaterial entstammt der obersten (0- 5 cm) sehr lockeren, feinstrukturierten Humusschicht (Holotypus und 4 Paratypen).</p> <p>Weitere Fundorte: 2 Exemplare (Pr.-Nr. B102, Moritz leg. 4. 4. 1965) aus dem Kyffhäusergebirge. Bad Frankenhausen, eine mit Walnußbäumen bestandene süd- Runse. Oberste Schicht des dunklen Humushorizontes (0- 10 cm). - 2 Exemplare (Pr.-Nr. B127, Moritz leg. 11.4.1967) aus dem Kyffhäusergebirge. Ochsenkopf westlich der Barbarossahöhle. Südexponierter Hang mit Eichen-Buchen-Heckenrosengebuesch. Streuauflage und oberste Humusschicht mit reichlichem Bestandsabfall. - 2 Exemplare (Pr.-Nr. B191, Moritz leg. 21. 8. 1968) aus dem Kyffhäusergebirge. Bodenspalte (Kleinhöhle) am Südrand des Gebirges in Nähe der Prinzenhöhle auf einem südexponiertem Hang mit Steppengrasvegetation. Humose Bodenauflage und eingewehtes Pflanzenmaterial. - 1 Exemplar (Pr.-Nr. B143, Moritz leg. 5. 7. 1967) bei Mücheln, Bezirk Halle, innerhalb einer nordsuedlich verlaufenden Nebenbruchzone des Geißeltals. Südexponierter Kalkschotterhang mit niedrigen Gräsern und Moosen überwachsen. Graswurzelhorizont mit geringer Humusansammlung auf Kalksteinschotter.</p>Published as part of <i>Moritz, M., 1971, Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas III. Suctobelbella alloenasuta n. sp. und Suctobelbella messneri n. sp. sowie die bisher aus der DDR bekannten Arten der nasalis-subtrigona-Gruppe (Suctobelbidae), pp. 85-98 in Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 47</i> on pages 94-9
Brachychthonius pius Moritz, 1976, nov. spec.
Brachychthonius pius nov. spec. (Abb. 12abc) Brachychochthonius berlesei erosus: Hammer 1952, p. 19. Fig. 11. ? Brachychthonius berlesei: Halaskova et Kunst 1960, p. 31, Abb. 14. Brachychthonius berlesei: Pérez-Inigo 1968, p. 195, Fig. 13. Brachychthonius berlesei: Bernini 1973, p. 363. Diese neue Art ist in der Vergangenheit wahrscheinlich am häufigsten mit Brachychthonius berlesei verwechselt worden. Die von Hammer (1952) als Brachychochthonius berlesei erosus (Jacot) abgebildeten Tiere gehören zweifellos zu Br. pius n. sp., wie eine Inspektion des Materials aus Kanada ergeben hat. Die Art Jacots (1938) ist eine ganz andere, die zudem auf heterogenem Tiermaterial basiert und wahrscheinlich auch in die Gattung Brachychochthonius gehört. Der von Halaskova und Kunst (1960) abgebildete Br. berlesei dürfte ebenfalls zu Br. pius n. sp. gehören. Material: ZMB Nr. 159/B24: 1 Ad., Holotypus, 2 Ad., Paratypen, DDR, Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäusergebirges, Gipshügel mit Eichengebüsch, Mullhumusauflage, B. Messner leg. 29. 7. 1963. - ZMB Nr. 159/B41: 1 Ad., Paratypus, DDR, derselbe Fundort, lockerer Mullhumus unter Eichen, M. Moritz leg. 24. 9. 1963. - ZMB Nr. 159/U4: 3 Ad., Paratypen, Ungarn, NW-Ausläufer des Bückgebirges, SO-exponierte tertiäre Löshänge, Grassteppe, M. Moritz leg. 25. 9. 1964. - ZMB Nr. 159/U14: 35 Ad., Paratypen, Ungarn, Csevharaszt, Puszta, Buschsteppenwald auf Flugsanddünen, Rohhumus unter Juniperus, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. - ZMB Nr. 159/U 15: 2 Ad., Paratypen, Ungarn, derselbe Standort, M. Moritz leg. 1. 10. 1964. NRSt: 3 Ad., Paratypen, Coll. Forsslund Mf 629, 2 mikroskop. Präparate (sub Brachychochthonius berlesei), Schweden, Dalarna, Älvdalen, Hallstugan, 2. 8. 1956. UNMB NR. 0-189-68E: 4 Ad., Paratypen, (sub Brachychthonius berlesei), Ungarn, Turistvándi, Fa. alól gyep. S. Mahunka leg. 10. 6. 1966. - UNMB Nr. 0-296a-68E: 21 Ad., Paratypen (sub. Brachychthonius suecicus), Ungarn, Fanni-v., Querc. cotin. Loksa leg. 22. 7. 1954. IZS: 1 Ad., Paratypus, Coll. Bernini, (sub Brachychthonius berlesei), Italien, Basiluzzo (Isole Eolie), prato a graminacee, F. Bernini leg. 31. 3. 1971. IEM: 1 Ad., Paratypus, Coll. Pérez-Inigo, (sub Brachychthonius berlesei), Spanien, Los Molinos, Fundort-Nr. T12, W. Steiner leg. 24. 4. 1953. Holotypus, Locus typicus: Der Holotypus befindet sich in Alkohol aufbewahrt in der Sammlung des Zoologischen Museums an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Locus typicus ist DDR, westlich von Bad Frankenhausen, Südrand des Kyffhäuser-, sonnen-exponierte Seite der Gipshügel, dunkelbrauner Mullhumus unter Eichengebuesch. M. Moritz leg. 29. 7. 1963. Beschreibung: Farbe gelblichgrauweiß bis rötlichgelbbraun. Prodorsumfelder punktiert. Medianfelder des Notogaster median verschmolzen. Kutikularring geschlossen. Rosette auf dem Notogasterschild Na bis auf das caudo-mediale Feld mehr oder weniger aufgeloest. Rostrum ohne Lateralzähne, Dorsalborsten piliform. Dorsalfelder des Prodorsum im durchfallenden Licht weißlich punktiert, ihre Ränder glatt. Rostrum im Profil vor den Lamellarhaaren gleichmäßig schräg abfallend. Die vor den Lamellarhaaren liegenden rostralen Medianfelder fast doppelt so lang wie breit. Zusammen sind sie so lang wie breit. Die Innenschenkel der Rostrallinien reichen bis an die Außenseite der Insertionshügel der Rostralhaare (Abb. 12 b). Lateralzähne fehlen dem Rostrum. Die Exobothridialhöcker erreichen den Lateralrand des Prodorsum. Die Exobothridialhaare sind auffallend kurz. Sensilluskeule dicht mit sehr feinen Stachelborsten besetzt. Auf der Oberseite der Keule sind diese in Reihen zu 12 bis 15 Borsten angeordnet. Auf der Unterseite sind etwas größere Stachelborsten vorhanden. Das durchschnittliche Längen- zwischen Keule und Stiel beträgt 1,47. Opisthosoma sich caudid leicht verjüngend. Dorsalfelder des Notogaster glatt, nicht punktiert. Die Ränder sind andeutungsweise leicht gewellt. Die Medianfelder sind weitgehend verschmolzen. Während die medianen Longitudinalgrenzen völlig verschwunden sind, sind die transversalen Trennungslinien auf dem Notogasterschild Na gelegentlich als feine Punktlinien angedeutet. Charakteristisch ist für die Art die Form des vorderen Medianfeldes auf dem Notogaster Na. Dieses ist zwischen dem ursprünglich vorderen und mittleren Feldpaar stärker seitlich eingezogen. Das mittlere Medianfeld auf dem Notogaster Nm ist im allgemeinen breiter als lang. Der Kutikularring des Notogasterschildes N1 ist geschlossen. Von den Rosettenfeldern ist nur das caudo-mediale vollständig vorhanden, Es ist medial bauchig aufgetrieben, relativ groß und ohne Verbindung mit dem Kutikularring. Das laterale, gegenüber der cp-Borste gelegene Feld ist lateral offen. Die Notogasterborsten sind kurz, besonders die f-Borsten. Die d1-Borsten überragen gerade den Hinterrand des Notogasterschildes Na. Systematische Stellung: Brachychthonius pius n. sp. ist auf den ersten Blick mit Br. berlesei zu verwechseln. Er unterscheidet sich aber von dieser Art durch die geringere Größe, die feiner und dichter beborstete Sensilluskeule, die andersartige Form der verschmolzenen Medianfelder auf dem Notogaster Na und durch das völlig vom Kutikularring getrennte caudo-mediale Rosettenfeld, das bei Br. berlesei mit dem Kutikularring verschmolzen ist. Br. pius n. sp. dürfte im Gegensatz zu Br. berlesei sonnenexponierte warme Standorte mit hohem organischen Anteil der Bodenbedeckung und der oberen Bodenschicht bevorzugen. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt daher mehr in Mittel- und Südeuropa.Published as part of Moritz, M., 1976, Revision der europäischen Gattungen und Arten der Familie Brachychthoniidae (Acari, Oribatei) Teil 2. Mixochthonius Niedbala, 1972, Neobrachychthonius nov. gen., Synchthonius v. d. Hammen, 1952, Poecilochthonius Balogh, 1943, Brachychthonius Berlese, 1910, Brachychochthonius Jacot, 1938, pp. 227-319 in Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 52 on pages 268-27
Allosuctobelba Moritz, 1970, nov. gen.
Allosuctobelba nov. gen. Typusart: Suctobelba grandis Paoli, 1908, Seite 78, Taf. IV, Fig. 32. Diagnose: Mit den Merkmalen der Familie. Notogastervorderrand median gleichmäßig gerundet und ohne irgendeine Zahn- oder Wulstbildung. Es sind 10 Paar Notogasterborsten vorhanden. Rostrum verlängert und lateral mit einfachen spitzen Rostralzähnen (2 Paar), ohne deutliche Incisurenbildung. Rostralhaare nicht gekniet. Medialrand der Tectopedialfelder reduziert oder fehlend. Lamellarknospe fehlend oder an ihrer Stelle mehrere große lobenartige Tuberkel, in deren Mitte die Lamellarhaare inserieren. Mittelpartie des Prodorsum mit großen Cuticularknoten, besonders im Bereich der Lamellarhaare. Interbothridiale Kämme reduziert oder fehlend. Bothridialbecher gerundet, ohne Hinterlobe. - Hierher Suctobelba ornithoryncha Willmann, 1953.Published as part of Moritz, M., 1970, Revision von Suctobelba trigona (Michael, 1888), pp. 135-166 in Mitteilungen aus dem Museum für Naturkunde in Berlin 46 on page 13
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