1,721,052 research outputs found

    [Driving ability and daytime sleepiness]

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    Daytime sleepiness is a complaint of about 5-10% in a normal population. The consequences, such as impaired performance and accidents at the workplace and while driving, have major impact on the affected and on society. According to Swiss federal statistics only 1-3% of all motor vehicle accidents are due to excessive daytime sleepiness, which is in great contrast to a figure of 10 to 20% of all accidents derived from scientific studies. Due to the inadequate statistical representation of the problem, insufficient countermeasures have been realized, and the state of drivers breaching traffic regulations is not adequately investigated in this respect. The most prevalent cause of microsleep induced accidents is certainly lack of sleep due to social or professional reasons. A treating physician must also consider sedating drugs and various diseases. The typical characteristics of accidents due to falling asleep at the wheel and the risk factors involved are well established, so that informing the general public, taking prophylactic countermeasures and a targeted investigation in this respect of drivers who have breached the law are all feasible. Since symptoms of sleepiness can be recognized well before any impairment of performance occurs, the most important countermeasure is information of the drivers on the risk factors and on efficient countermeasures against sleepiness at the wheel. Besides correct diagnosis and treatment, the primary goal of physicians treating patients with pathological daytime sleepiness is to inform them at an early stage about the risks of sleepiness and the large responsibility they bear while driving. This information should be written down in the patients' records. Professional drivers suffering from daytime sleepiness, drivers who have already had an accident due to microsleep and unreasonable drivers should be referred to a centre of sleep disorders for objective measurements of sleepiness

    Update on restless legs

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    Restless Legs Syndrome (RLS) has become a well known disorder in the medical community in Switzerland within the last ten years, particularly since the official introduction of dopaminergic drugs as first line treatment. However, even today, in some patients a correct diagnosis is delayed, preventing specific therapy and prolonging discomfort or even painful symptoms over years. It is important to recognise the syndrome of restless legs, and it is essential to search systematically for treatable causes and to treat separately frequent comorbidities such as depression or polyneuropathy. It is important to understand the impact of this progressive disease on the personal and professional life of the patient. In addition, therapy resistance and severe side effects, particularly augmentation and fibrosis, can be minimised by understanding important details of treatment and by an optimal follow up of such patients. Research on the genetic basis of RLS, on purported pathogenetic mechanisms in the dopaminergic and other neurotransmittor systems, on iron metabolism in the brain and spinal cord, and the socioeconomic burden of the disease, are urgently needed

    Tagesschläfrigkeit und Strassenverkehr

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    Die offiziellen Statistiken führen zwar lediglich ca. 1.5 % aller Verkehrsunfälle auf «Übermüdung» zurück, doch dürften in Wahrheit mindestens 10– 20 % aller Verkehrsunfälle durch Schläfrigkeit am Steuer verursacht sein. Dies hat damit zu tun, dass Schläfrigkeit als Ursache von Verkehrsunfällen schwierig nachzuweisen ist und die typischen Erkennungsmerkmale eines solchen Unfalls zu wenig beachtet werden. Dabei sind die Risikofaktoren und auch die typischen Merkmale von schläfrigkeitsbedingten Unfällen relativ gut bekannt, so dass prophylaktische Gegenmassnahmen und gezielte schlafmedizinische Abklärungen bei fehlbaren Lenkern möglich wären. Im folgenden Beitrag werden nach einleitenden Hinweisen zu Epidemiologie und Erfassung von Schläfrigkeit und Sekundenschlaf am Steuer sowie den verkehrsrechtlichen Grundlagen und Konsequenzen (Kapitel 1 und 2) Ursachen und Ausmass sowie subjektive und objektive Messmethoden von Tagesschläfrigkeit beschrieben (Kapitel 3–5). Schliesslich wird aufgezeigt, wie der Fahrzeuglenker selbst, Behörden, Polizeiorgane, Ärzteschaft, Schlaf- Wach-Zentren und die Fahrzeughersteller dazu beitragen können, dass in Zukunft weniger müdigkeits- bzw. einschlafbedingte Unfälle geschehen (Kapitel 6 und 7)

    Tagesschläfrigkeit und Fahrverhalten

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    In industrialisierten Gesellschaften klagen 10–15 % der Bevölkerung über Tagesschläfrigkeit. Neben der Schichtarbeit und der weit verbreiteten, sozial bedingten Schlafinsuffizienz, dürfte auch die zunehmende Zahl von Schlaf-Wachstörungen dazu beitragen. Die Folgen der Schläfrigkeit am Steuer sind Unaufmerksamkeit, „Tunnelblick“ und verlängerte Reaktionszeit. Die Unfälle beim Sekundenschlaf ereignen sich oft bei unverminderter Geschwindigkeit, was zu besonders schweren, und besonders oft zu tödlichen Unfällen führt. In der Schweiz werden zwar gemäß den offiziellen Statistiken lediglich ca. 1.5 % der Verkehrsunfälle durch Einschlafen am Steuer verursacht, was im Vergleich zu einem 10–30 % Anteil in der Fachliteratur massiv unterschätzt erscheint. Die Diskrepanz in den offiziellen statistischen Erhebungen entsteht wohl u. a. dadurch, dass Schläfrigkeit schwer zu erfassen ist. Die Unterschätzung des wahren Problems ist deswegen relevant, weil Gegenmaßnahmen im Straßenbau und die Abklärungen bei fehlbaren Fahrzeuglenkern immer noch zu wenig konsequent verfolgt werden. Zu den Risikofaktoren für schläfrigkeitsbedingte Verkehrsunfälle gehören junges Alter, geringe Fahrerfahrung, männliches Geschlecht, Risikoverhalten, Nachtfahrten, monotone Strecken, lange Fahrdauer, das sozial oder beruflich bedingte Schlafmanko, aber auch Schlaf-Wach-Krankheiten und sedierende Medikamente. Die Risikofaktoren und auch die typischen Merkmale von schläfrigkeitsbedingten Unfällen sind relativ gut bekannt, so dass prophylaktische Gegenmaßnahmen und gezielte Abklärungen von fehlbaren Lenkern möglich wären. Weil jeder Betroffene die Zeichen der Schläfrigkeit rechtzeitig, d. h. vor dem Auftreten eines Sekundenschlafes am Steuer erkennen kann, kommt der Aufklärung aller Verkehrsteilnehmer – und somit auch der Patienten – über das individuelle Risiko und über wirksame Gegenmaßnahmen wie anhalten, Kaffeetrinken und Turboschlaf einschalten, eine ganz besondere Bedeutung zu. Dieses Aufklärungsgespräch soll in der Krankengeschichte unbedingt bei der ersten Konsultation dokumentiert werden, was besonders wichtig ist bei der Verordnung von sedierenden Medikamenten. Bei allen Berufsfahrern mit Tagesschläfrigkeit und bei allen Fahrzeuglenkern, welche bereits einen Unfall erlitten haben, empfehlen wir eine Zuweisung an ein Zentrum für Schlafmedizin, um die Tagesschläfrigkeit zu objektivieren und damit die Compliance des Patienten zu verbessern. Bei uneinsichtigen Patienten hat der Arzt in der Schweiz das Recht, aber nicht die Pflicht, Anzeige bei den Behörden zu erstatten
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