68 research outputs found
Deutsch-rumänische Sprachinterferenzen bei Herta Müller und Balthasar Waitz
Herta Müller’s leaning towards word for word transfer of Romanian set phrases in her texts can be explained by the environment in which she lived until her emigration to West Germany and this admittedly intensifies with the gradually increasing general interest in multi-lingualism. The fact that the authoress speaks of the German-Romanian transfer in her acceptance speech on the occasion of the Nobel Prize award proves the important role, which Hertha Müller ascribes to this procedure. Also at the centre of the latest books by Balthasar Waitz stands the multicultural region of the Banat. The author seems to be gripped by the plurilingualism of the immediate surroundings of his homeland. Different forms of Romanian, from slang to everyday speech, but occasionally also Hungarian, Slovak and Serbian phrases find their way into the texts of the Banat author. In this manner just as with Hertha Müller, language images come into being, new light. Thus literary multilingualism in both writers enables one to have a novel access to the relation between literature and reality
Effekte unterschiedlicher Inspirationszeiten während synchronisierter nasaler intermittierender positiver Druckbeatmung auf Parameter der Oxygenierung und Ventilation bei kleinen Frühgeborenen
Hintergrund: Kleine Frühgeborene mit nichtinvasiver Atemunterstützung unterliegen erheblichen Schwankungen der Sauerstoffsättigung (SpO2) und der zerebralen Gewebeoxygenierung (SctO2), die mit neurologischen Entwicklungsverzögerungen, Bronchopulmonaler Dysplasie, der Retinopathie des Frühgeborenen und erhöhter Mortalität assoziiert sind. Die synchronisierte nasale intermittierende positive Druckbeatmung (sNIPPV) kann die Ausprägung von Hypoxämien mildern, doch bisher wurde der Einfluss unterschiedlicher Inspirationszeiten während sNIPPV auf SpO2-Schwankungen nicht überprüft und ist Fokus dieser Arbeit.
Methodik: In dieser randomisierten kontrollierten Cross-over-Studie erhielten 24 Frühgeborene (mittleres Gestationsalter 25 Wochen, mittleres Geburtsgewicht 695 g, mittleres Alter bei Studieneintritt 27 Tage) mit nichtinvasiver Beatmung an zwei konsekutiven Tagen über je 8 h sNIPPV mit einer langen (0,6 sec) und kurzen (0,3 sec) Inspirationszeit. Das primäre Zielkriterium war die Zeit (%) im SpO2-Zielbereich (88 % - 95 %, bzw. ≥ 88 % bei einer inspiratorischen Sauerstofffraktion (FiO2) von 0,21).
Ergebnisse: Für das primäre Zielkriterium zeigte sich, dass die Frühgeborenen mit sNIPPV von der prolongierten Inspirationszeit profitierten und verglichen mit der kürzeren Inspirationszeit signifikant mehr Zeit im SpO2-Zielbereich verbrachten (66,41 % vs. 60,33 %, p = 0,02). Bei den sekundären Zielkriterien waren weitere Benefits der langen Inspirationszeit signifikant seltenere prolongierte Hypoxämien (> 180 sec) in schwerer (SpO2 < 88 %) und rarer sehr schwerer Form (SpO2 < 80 %), eine signifikant verringerte Atemarbeit und für die SctO2 ergab sich eine signifikant verminderte Area under the Curve in Hypoxie unterhalb des Schwellenwerts von 10 % vom individuellen Patientenmedian. Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede für die Zeit ober- und unterhalb des SpO2-Zielbereichs, für die mittlere SpO2, SctO2, Atem- und Herzfrequenz, pCO2, die Bauchumfänge, FiO2 sowie die Anzahl manueller FiO2-Adjustierungen.
Schlussfolgerung: Eine verlängerte Inspirationszeit während sNIPPV bietet eine vielversprechende kurzfristige Therapie von relevanten Hypoxämien bei Frühgeborenen. Möglicherweise führt sie über eine verbesserte Drucktransmission zu einem effektiveren Gasaustausch. Mehr Zeit innerhalb eines SpO2-Zielbereichs und eine verbesserte SctO2 könnten den hypoxieassoziierten Einfluss auf Folgeerkrankungen mildern. Zukünftige Studien sollten die Auswirkung dieser Ergebnisse auf die neurologische und körperliche Langzeitentwicklung der Frühgeborenen überprüfen.Sonstige Drittmittelgeber/-inne
Zur Bedeutung der klinischen Brustuntersuchung und Brustselbstuntersuchung : eine experimentelle Untersuchung
Einleitung: Während die klinische Brustuntersuchung die Brustkrebsmortalität gering senken kann, zeigen große randomisierte Studien keinen Vorteil der Brustselbstuntersuchung. Während die BSE von vielen Organisationen weiterhin als Vorsorgeuntersuchung empfohlen wird, ist der Stellenwert der klinischen Brustuntersuchung in der klinischen Praxis unklar. Diese Untersuchung soll die Effektivität beider Methoden in einem experimentellen Aufbau überprüfen.Material und Methode: Im Rahmen von Workshops und Tagungsterminen hatten Ärzte und Patientinnen die Möglichkeit, ihre Tastfähigkeiten an einem Parcours bestehend aus 24 Silikonbrustmodellen zu überprüfen. Die Brustmodelle unterschiedlicher Größe wurden zuvor mit Tumoräquivalenten in Form von Holzkugeln mit variabler Größe (0,8 3 cm) präpariert. Fünf dieser Brustmodelle wurden nicht präpariert. Insgesamt konnten 68 Probanden in drei Gruppen eingeteilt und in die Auswertung einbezogen werden. (21 Probandinnen mit Mammakarzinom, 22 Probandinnen ohne Mammakarzinom, 25 Ärzte). 200 weitere Ärzte, die auf einer Tagung ohne Zeitdruck die Tastuntersuchung durchführen konnten, dienten in der Diskussion als Kontrollen zur Frage des Einflusses von Zeitbegrenzung bei der Tastuntersuchung . Die Tastergebnisse wurden in einer statistischen Analyse ausgewertet. Die abhängige Variable war die Anzahl der unter den vorgegebenen Versuchsbedingungen (Tastdruck max. 800 g, 20 sec Untersuchungszeit) richtig getasteten Tumoren (TQ = Trefferquote). Die unabhängigen Variablen entsprechen zum einen den einzelnen Probandengruppen und deren Einfluss auf den Tasterfolg (gruppenbezogener Einfluss). Zusätzlich galten brustmodellspezifische Merkmale (Brustgröße, Tumordurchmesser) als brustmodellspezifische unabhängige Variablen.Ergebnisse: Beim Vergleich der Gruppen untereinander zeigte sich eine signifikant schlechtere Trefferquote bei der Gruppe der Probandinnen mit Mammakarzinom, während die Gruppe der Frauen ohne Mammakarzinom ähnliche Tastergebnisse lieferten wie die Gruppe der Ärzte mit Tastdruckbeschränkung. Eine Zunahme der Trefferquote in allen Gruppen fand sich bei zunehmender Größe der Tumoräquivalente. Eine Abnahme der Trefferquote fand sich bei zunehmender Größe der Prothese.Schlussfolgerung: Dass Frauen mit Brustkrebs möglicherweise eine weniger effektive BSE durchführen als gesunde Probandinnen, ist in der Literatur bisher nicht beschrieben. Inwiefern mögliche psychologische Merkmale einen Einfluss auf den Tasterfolg haben könnten, muss in einer weiteren Studie geprüft werden. Dass insbesondere kleine Tumore (< 1 cm) signifikant seltener getastet wurden, spricht gegen die BSE und CBE als Früherkennungsmaßnahme. Unverständlicherweise wird insbesondere die BSE weiterhin von vielen Organisationen empfohlen.Introduction: Evidence suggests that CBE could reduce breast cancer mortality rate, whereas great randomized controlled trials suggest no effects of BSE. BSE is still recommended by many organizations in preventing breast cancer, whereas the significant value of the CBE in clinical practice is still unclear. The effect of both methods was statistically evaluated in an experimental trial. Methods: At several workshops and congresses medical practitioners, female patients suffering from breast cancer and female patients without breast cancer had the possibility to test their breast examination skills on an experimental setting. In 19 of 24 silicon breast forms with different sizes, one tumor equivalent (diameter 0,8 cm to 3,0 cm) was inserted. 5 breast forms were left unprepared.The dependent variable was the rate of correct detection of tumor equivalents - mean sum of correct positive hits (CPH) - under the preset test conditions (Palpation pressure max. 800 g, examination period 20 sec. of each breast form).From a total of 268 volunteers 68 were divided into 3 groups. 21 women with breast cancer, 22 women without breast cancer and 25 medical practitioners were palpating under preset test conditions. In addition 200 medical practitioners had no limitations during breast palpation and were tested as a separate introduced in the discussion for control reasonsThe independent variables were the 4 different groups of test persons and their influence on the mean sum of correct hits (group-specific influence). In addition, characteristics of breast forms (size, diameter of tumor) and their influence on the dependent variable were defined as breastmodel-specific independent variable. Retrospective analysis of the collected results was performed.Results: Comparison of the groups regarding the mean sum of correct hits shows the lowest CPH-rate in the group of women with breast-cancer (CPH 13,8). The group of women without breast cancer and the group of medical practitioners palpating under the defined preset test conditions achieved similar results of CPH (16 vs. 16,2). Regression analysis of breastmodel-specific independent variables shows a significant increase of CPH by increasing diameter of the tumor equivalents and a decrease of CPH with raising breastmodel-size. Conclusions: The impression that women with breast cancer might perform a less effective BSE compared to women without breast cancer has so far not been described in the literature. Whether psychological characteristics might have an influence on the effect of BSE, should be verified in a prospective trial. The fact that particularly small tumors (<1cm) were detected less frequently in this study, leads to the assumption that especially BSE is an ineffective method in the early detection of breast cancer. However, BSE is still recommended by various medical associations
Untersuchung der Photoelektronen-emissionswinkelverteilung bei Einfach- und Doppelionisation des Wasserstoffmoleküls
Die vorliegende Arbeit präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche im Rahmen dreier verschiedener Messreihen gewonnen wurden. Kernthema ist in allen Fällen die Ionisation von molekularem Wasserstoff mit Photonen.
Im Rahmen der Messung sollte eine 2014 veröffentlichte Vorhersage der theoretischen Physiker Vladislav V. Serov und Anatoli S. Kheifets im Experiment überprüft werden. Ihren Berechnungen zufolge kann ein sich langsam vom Wasserstoff Molekülion entfernendes Photoelektron durch sein elektrisches Feld das Mutterion polarisieren und dafür sorgen, dass beim anschließenden Aufbruch in ein Proton und ein Wasserstoffatom eine asymmetrische Emissionswinkelverteilung zu beobachten ist [SK14]. Diese Vorhersage konnte mit den Ergebnissen der hier vorgestellten Messung zweifelsfrei untermauert werden. Für drei verschiedene Photonenenergien, welche im relevanten Reaktionskanal Photoelektronenenergien von 1, 2 und 3 eV entsprechen, wurden die prognostizierten Symmetrien in den Messdaten herauspräpariert. Es zeigte sich, dass diese sowohl in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht gut bis sehr gut mit den Vorhersagen übereinstimmen.
Im zweiten Teil dieser Arbeit wurde erneut die Dissoziationsreaktion, allerdings bei deutlich höheren Photonenenergien, untersucht. Ziel war es, den in Zusammenarbeit mit den Physikern um Fernando Martin gelungenen theoretischen Nachweis der Möglichkeit einer direkten Abbildung von elektronischen Wellenfunktionen auch im Experiment zu vollziehen. Der überwiegende Teil aller Veröffentlichungen im Vorfeld dieser Messung fokussierte sich bei den Untersuchungen der Wellenfunktion entweder auf die rein elektronischen Korrelationen - so zum Beispiel in Experimenten zur Ein-Photon-Doppelionisation, wo Korrelationen zwischen beiden beteiligten Elektronen den Prozess überhaupt erst möglich machen - oder aber auf den Einfluss, welchen das Molekülpotential auf das emittierte Elektron ausübt. Die wenigen Arbeiten, die sich bis heute an einer unmittelbaren Abbildung elektronischer Wellenfunktionen versuchten, gingen meist den im Vergleich zu dieser Arbeit umgekehrten Weg: Man untersuchte hier das Licht höherer Harmonischer, wie sie bei der lasergetriebenen Ionisation und anschließenden Rekombination eines Photoelektrons mit seinem Mutterion entstehen.
In dieser Arbeit wurde ein Ansatz präsentiert, der zwei überaus gängige und verbreitete Messtechniken geschickt kombiniert - Während das Photoelektron direkt nachgewiesen und seine wesentlichen Eigenschaften abgefragt werden, kann der quantenmechanische Zustand des zweiten, gebunden verbleibenden Elektrons über einen koinzident dazu geführten Nachweis des ionischen Reaktionsfragments bestimmt werden. Dieser Vorgang stützt sich wesentlich auf Berechnungen der Gruppe um Fernando Martín, welche eine Quantifizierung der Beiträge einzelner Zustande zum gesamten Wechselwirkungsquerschnitt dieser Reaktion erlauben. Diese unterscheiden sich je nach Energie der Fragmente signifikant, so dass über eine Selektion des untersuchten KER-Intervalls Kenntnis vom elektronischen Zustand des H2 +-Ions nach der Photoemission erlangt werden kann. Die experimentellen Daten unterstützen die Theorie von Martin et al. nicht nur mit verblüffend guter Übereinstimmung, die gemessenen Emissionswinkelverteilungen stehen darüber hinaus auch in sehr gutem Einklang mit ihren theoretisch berechneten Gegenstücken. Die Ergebnisse wurden zwischenzeitlich in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht [WBM+17].
Die dritte Messreihe innerhalb dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Photodoppelionisation von Wasserstoff. Im Rahmen des selben Experiments wie die weiter vorn beschriebene Dissoziationsmessung bei 400 eV Photonenenergie aufgenommen, belegen die Ergebnisse auf wunderbar anschauliche Art und Weise, dass die Natur in unserer Umgebung voller Prozesse ist, die ursprünglich als rein quantenmechanische Laborkonstrukte angesehen wurden. Es konnte zweifelsfrei gezeigt werden, dass die beiden Elektronen, die bei der Photodoppelionisation freigesetzt werden, als ein Quasiteilchen aufgefasst werden können. Sie befinden sich in einem verschränkten Zweiteilchenzustand, und nur eine koinzidente Messung beider Elektronen vermag es, Interferenzeffekte in ihren Impulsverteilungen sichtbar zu machen - betrachtet man beide hingegen individuell, so treten keinerlei derartige Phänomene auf. Es gelang dabei zudem, eine beispielhafte Übereinstimmung zwischen den gemessenen Daten und einer theoretischen Berechnung der Kollegen um Fernando Martín zu erreichen
Untersuchung der Photoelektronenemissionswinkelverteilung bei Einfachionisation und Doppelionisation des Wasserstoffmoleküls
Alfred Stern : Wissenschaftliche Selbstbiographie.
University life in Goettingen and Heidelberg in second half of 19th century; travels; contains bibliography of author's publications.The historian Alfred Stern was born in Goettingen in 1846 to the mathematician Moriz Abraham Stern. He was a student of Waitz and Ranke and taught history in Berne and at the Technische Hochschule in Zurich. He was the author of a 10-volume work on European history. He died in Zurich in 1936.Brief summary in Max Kreutzberger: "Leo Baeck Institute New York, Bibliothek und Archiv; Katalog": C 39
Modeling the evolution of trace species in the post-combustor flow path of gas turbine engines
Thesis (S.M.)--Massachusetts Institute of Technology, Dept. of Mechanical Engineering, 2000.This electronic version was submitted by the student author. The certified thesis is available in the Institute Archives and Special Collections.Includes bibliographical references (p. 215-218).by Anthony T. Chobot, III.S.M
Aggregation Study on Lithiated Five-membered Heterocycles – Towards the Pentuple Ion
The main work of this thesis focuses on the elucidation of the aggregation of 2-thienyllithium, methyl-substituted 2-thienyllithium and 2-furyllithium in the solid state and in solution. The addition of an adequate donor base to lithium organics reduces their aggregation. Their solid-state structures is determined by single crystal X-ray diffraction experiments and their coordination behaviour in solution by means of multi nuclear NMR techniques. For many lithium organics the deaggregation proceeded by going from oligomers to monomers, via hexamers, tetramers and dimers. The investigations of the established aggregation ladder should take one step further by searching for yet unknown, however theoretically predicted, aggregates in between the established rungs of the ladder.
The scope of the second part is the development of synthetic routes and structurally investigation on the coordination behavior of bis(2-thienyl)diethylamino-phosphane in late transition metal complexes using single crystal X-ray diffraction. The study will shine light on different coordination geometries by forming complexes with different metals, and it will be investigated if different metals coordinate selectively to the soft sulfur or phosphorus coordination site. Moreover, the transformation of bis(2-thienyl)diethylaminophosphane to the bis(2-thienyl)phosphane, a promising P,S-ligand, is another interest, and the effect of variation/elongation of the heterocyclic side arms shall be examined by challenging syntheses of heterocyclic substituted phosphanes
Für eine lösungsorientierte Nachhaltigkeitsforschung: Bericht zum 2. German Futur Earth Summit. Berlin, 28.-29. Januar 2016
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