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Gelb in der Farbensymbolik
Mit der Farbsymbolik setzt sich Patrizio Malloggi in seiner Gelb in der Farbensymbolik auseinander, indem er unterschiedlichen Verwendungsweisen des Farbadjektivs gelb nachgeht. Es handelt sich um eine kulturgeschichtliche Darstellung der Gelbsymbolik, die den Zeitraum vom Mittelalter bis zur Gegenwart berücksichtigt. Gelb zeigt sich zum einen als eine leuchtende Farbe mit deutlich positiven Konnotationen (als Farbe der Sonne und des Lichtes); zum anderen ist
Gelb #ür viele Kulturgemeinschaften, etwa #ür die deutsche und die italienische, die Farbe von Neid und Eifersucht, Warnung und Gefahr. Diese zwiespältige Bedeutung der Farbe Gelb ist historisch seit dem Mittelalter und in vielen Kulturen bezeugt und hängt einerseits von der Kulturgemeinschaft ab, andererseits wird die Farbwirkung von der Qualität des Gelbs beeinflusst
Zum Ausdruck von Zukünftigkeit und Vision der Zukunft in Luthers Reformationsschriften
Il presente contributo prende in esame le forme linguistiche preposte
all’espressione di futurità nei tre testi ricordati come “gli scritti riformatori”
di Lutero, poiché costituiscono i pilastri di quella che diverrà
successivamente la Riforma protestante. Per futurità si intende l’espressione
di un momento posteriore rispetto a quello dell’enunciazione.
Questo lavoro consta di due parti: la prima, teorica, mira a descrivere
l’inventario delle forme linguistiche tipiche del tedesco a livello diacronico
per veicolare futurità, in particolare quelle utilizzate al tempo di
Lutero, nel periodo dell’alto tedesco protomoderno (Frühneu -
hochdeutsch). La seconda parte, empirica, analizza la funzione semantica
che le varie forme di futurità svolgono al fine di veicolare la prospettiva
politico-religiosa di Lutero. Nello specifico, l’analisi sarà focalizzata sul
futuro perifrastico werden con infinito nel trattato An den christlichen
Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung (1520), che
presenta il numero più elevato di occorrenze di tale forma perifrastica.
Alcune riflessioni sull’utilizzo di tale perifrasi come stilema del linguaggio
politico-religioso di Lutero concludono il lavoro
Verbzweitsätze aus kontrastiver Sicht (Deutsch-Italienisch): Das topologische Modell zur Verbstellung
The present paper focuses on the syntactic description of verb-second-sentences from a contrastive view (German-Italian). The study is based upon a corpus of texts written by Italian native speakers of the course German Language for Tourism at the University of Pisa. This paper is composed of two parts: the first one aims at pointing out the main grammatical structural differences between Italian and German declarative sentences as far as the position of the verb is concerned; the second one shows the results gained by analysing the corpus of written texts referring to the position of the verb in declarative sentences in order to provide a successful methodological approach to verb-second-sentences in the didactics of German as foreign languag
Semantische und pragmatische Aspekte der Grammatik. DaF-Übungsgrammatiken im Fokus.
Die Diskussion um die Rolle der Grammatik in der Fremdsprachendidaktik ist seit längerem ein teilweise hitzig debattiertes Thema, bei dem ein einheitlicher Konsens weiterhin am (DaF-)Horizont zu bleiben scheint. Die Geschichte der Fremdsprachendidaktik zeigt, dass die Grammatikbehandlung verschiedene Phasen durchlaufen hat, die von ihrer absoluten Zentralität in der Grammatik-Übersetzungsmethode bis hin zu ihrer zunehmenden Marginalität im kommunikativen Ansatz übergegangen sind
Literaturdidaktik. Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Eine Einführung für Studium und Unterricht.
Recensione al volume: Almut Hille – Simone Schiedermair, Literaturdidaktik. Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Eine Einführung für Studium und Unterricht, Narr Francke Attempto, Tübingen 2021, 342 p
Il dibattito: un metodo educativo e formativo
Senza addentrarsi nei meccanismi dialettici della retorica e dell’oratoria, ma sintetizzandone le radici storiche, l’articolo spiega in modo semplice in che cosa consiste il debate, che da sempre caratterizza la didattica dei paesi anglofoni, al punto che in rete si possono trovare esempi di argomenti controversi adatti all’agone, video su come gestire il dibattito, su quali siano le strategie vincenti, ecc. In modo aderente alla pratica, mostrando come ha gestito il dibattito passo dopo passo nella propria classe, l’autore ne analizza le varie fasi e le ricadute positive, offrendo la possibilità a tutti di avvicinarsi a tale metodica per poterla, eventualmente, sperimentare con i propri allievi. Gli insegnanti troveranno le indicazioni tecniche suddivise in sezioni in modo tale da riuscire a padroneggiare e a condurre in modo efficace la discussione dal momento embrionale della ricerca al confronto finale tra i sostenitori e i detrattori della tesi su cui dibattere
Grammatische Traditionen im Vergleich: die Satzdefinition in der deutschen und italienischen Grammatikschreibung
Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Artikels ist die Satzdefinition aus kontrastiver Sicht (Deutsch-Italienisch). Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass der Satzbegriff eines der umstrittensten Konzepte der Sprachwissenschaft ist, über dessen Bestimmung große Uneinigkeit herrscht; dies zeigen allein schon die ca. dreihundert Versuche zu deutschsprachigen Satzdefinitionen1. In der neueren Linguistik reichen die Versuche von der formalen strukturalistischen Bestimmung als größte selbstständige syntaktische Form über funktionale Bestimmungen als Redeeinheiten mit kommunikativer Funktion bis hin zu rein theorieimmanenten Bestimmungen, bei denen der Satz durch die Beschreibung der Regularitäten syntaktischer Konstruktionen definiert wird2. Trotz dieser bemerkenswerten Anzahl von Definitionsversuchen konnte bisher kein Ansatz alle Kriterien erfüllen, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass sich noch keiner dieser Ansätze in der Forschung durchgesetzt hat3. Dies lässt erkennen, dass es schwer ist, eine erschöpfende Satzdefinition zu finden. Dass es eine wissenschaftlich allgemein akzeptierte Satzdefinition bisher nicht gibt, kann ein Hindernis für die Grammatikvermittlung in der Fremdsprachendidaktik bedeuten. Es fehlt ein allgemein gültiges theoretisches Bezugsmodell in der Grammatikschreibung, auf dessen Grundlage Reflexionen über Aufbau (z.B. Stellung des finiten Verbs) und Struktur (Reihenfolge der Konstituenten) des deutschen Satzes entwickelt werden können
Außer als Präadverb: eine erweiterte Wortartzuordnung
Das Lexem außer hat neben der Verwendungsweise als typische Präposition mit dem Dativ auch ein syntaktisches Verhalten, das von dem einer typischen Präposition abweicht und als Präadverb bezeichnet werden kann. Außer als Präadverb wird durch Adverbien bzw. adverbäquivalente syntaktische Kategorien ergänzt. Außer erfüllt die für die Wortart Präadverb definitorischen Merkmale
Die Brainstorming-Methode als nicht-traditioneller Einstieg in das Grammatikkapitel der Präpositionen bei lokalen Ausdrücken
Le preposizioni rappresentano uno degli aspetti grammaticali più interessanti e caratteristici della lingua tedesca: nell’apprendimento di DaF, lo studio delle preposizioni caratterizza gran parte di tale processo, in virtù proprio dei numerosi ruoli semantici e sintattici che esse possono avere nella lingua tedesca. Il presente studio mira a fornire un contributo alla didattica del tedesco L2, in particolare
all’apprendimento delle preposizioni di luogo tramite la tecnica del brainstorming, quale metodo didattico «non tradizionale». La studio empirico è stato effettuato su alunni di una classe seconda di scuola superiore apprendenti il tedesco come lingua seconda
Inferentielle Lesestrategien als Grundlage der Mehrsprachigkeitsdidaktik
The importance of inferencing skills for reading comprehension, with special regard to foreign-language texts, is currently being discussed more intensively in multilingual didactics (see Bär 2009; Blühdorn & Foschi Albert 2012; Hufeisen & Marx 2014; Meißner 2007; Riehl 2014). The aim of this paper is to show how Italian students with low level of German language knowledge can get an overall understanding of texts in the target language by focussing on specific features of a text (e.g. the so-called macrostructure) or by using their multilingual skills (English and other foreign languages)
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