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    Mit Kurzfilmen lernen

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    Das Lernen mit dem Medium des Kurzfilms (Fiktion oder Doku) ermöglicht eine Vielzahl abwechslungsreicher, kreativer und didaktisch sinnvoll nutzbarer Lernmomente. Im Mittelpunkt des Vortrages steht nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Thema Untertitelung die Frage, wie man Untertitelung zielführend im Rahmen der DaF-Didaktik verwenden kann. Antworten werden anhand von Beispielen aus von M. Brambilla und T. Briest betreuten Tesiarbeiten (Laurea triennale/Laurea specialistica) gegeben, die in einer Projektzusammenarbeit mit dem Kurzfilmarchiv Bibliolavoro in Sesto San Giovanni und dem CTU der Università degli Studi entstanden sind. Behandelt werden dabei u.a. die Themen passives/aktives Hörverstehen, Wortschatzarbeit, der Prozess der Transkription als aktives Lernen sowie der Komplex Landeskunde/Kulturverständnis. Abschließend gibt der Vortrag einen Ausblick darauf, welche Ressourcen im Rahmen von Unterrichtseinheiten zum Thema Untertitelung genutzt werden können (Filmarchive, Tesiarbeiten, Software etc.)

    “Der kriminelle ...”, “I soliti ...”: parole dell’odio in tedesco e in italiano

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    Il contributo presenta uno studio linguistico delle parole dell’odio utilizzate nella serie televisiva tedesca "Wir sind die Welle", tradotta in italiano con "Noi siamo l’Onda". Questa serie può essere considerata un esempio di hate speech “diffuso” che precorre fenomeni di violenza fisica presenti in vari episodi. L’analisi focalizza in particolare i sottotitoli tedeschi e i sottotitoli italiani, ponendo un confronto sui metodi e sui mezzi di veicolazione linguistica dell’odio e dell’intolleranza nelle due lingue.This paper presents a linguistic study of the hate words used in the German television series "Wir sind die Welle". This series can be considered as an example of "widespread" hate speech that anticipates phenomena of physical violence present in various episodes. The analysis focuses in particular on the German and Italian subtitles, comparing the means of linguistic expression of hate and intolerance in the two languages

    Erläutern im Erzählen: Metakommunikation und Wissensprozessierung am Beispiel von ausgewählten Interviews aud dem Israel-Korpus

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    Erklären und erläutern im Erzählen: Wissensprozessierung und Aushandlung von Wissen am Beispiel von ausgewählten Interviews aus dem Israel Korpus In ihrer Analyse des Israel Korpus aus der Perspektive der linguistischen Erzählforschung hat Majer (2012: 35) beobachtet, dass Erklärungen in den von ihr analysierten Interviews eine relevante Rolle spielen. Nach einem ersten Durchgang durch die Daten ist es uns auch aufgefallen, dass Erklärungen und Erläuterungen eine wichtige Funktion im Interaktionsprozess haben und dass ihre Gestaltung stark kontextsensitiv ist (interne und externe Einflussfaktoren u.a. sind: Interviewformat, Ebene der Beziehungskonstitution, Individualstile, Sprecheridentitäten). In unserer Analyse betrachten wir mit Kotthoff (2009) und Fiehler (2007) das Erklären als „interaktive Veranstaltung“, die durch eine asymmetrische Konstellation von Wissendem/Könnendem und Nichtwissendem/Nichtkönnendem geprägt ist. Im Beitrag werden Erklärungen /Erläuterungen als Formen der „Aushandlung von Wissen“ (Kiel 1999) betrachtet und durch den theoretischen Rahmen der Gesprächsforschung untersucht. Insbesondere wollen wir die Realisierungsformate von Sequenzen rekonstruieren, die “explanatives Potential” enthalten (Kotthoff 2009, 121) und sie mit den genannten Einflussfaktoren in Beziehung setzen. Folgende Punkte dienen als Leitfragen: • Welche sprachlich-kommunikativen Realisierungsmuster werden beim Erklären/Erläutern eingesetzt? • Wie wird der Erklärprozess interaktiv gestaltet? • Wie werden im Interaktionsprozess in der Textsorte „narrativ-autobiographisches Interview“ Wissensdefizite thematisiert und ausgeglichen? • Wie werden dabei die Sprecheridentitäten emergent? Aus einer ersten, explorativen Rekonstruktion konnten wir Folgendes feststellen: - bei erläuternden Teilhandlungen wird zusätzliches Wissen über einen bestimmten Sachverhalt nachträglich verbalisiert. Die Wissensführung, die durch eine lokale Asymmetrie erzeugt wird, weist unterschiedliche Formate auf: a. en passant Erläuterung; b. Suspension der Erzählsequenz und Orientierung an das Explanandum, wenn der/die Sprechende vermutet, dass die Referenz bei der Rezipientin nicht abgesichert ist. Wiederkehrende Merkmale sind dabei: i. erläuternde Teilhandlungen werden als Einschubsequenz realisiert; ii. das Explanandum wird prosodisch abgesetzt und durch Pause markiert; iii. die externe Grenze des Inserts wird durch den Marker ja gekennzeichnet (common ground); iv. Beteiligungsformat: mit und ohne Sprecherwechsel; v. Themenentfaltung: direkt an eine Proposition der Vorgängeräußerung angeschlossen, thematische Kohärenz durch Pro-Form, Relativsatz, durch Referenz-Aussage-Struktur...). - erklärende Teilhandlungen weisen einen höheren Grad an Komplexität und Elaboriertheit auf und sind im Verbund mit anderen Teilhandlungen wie Begründen, Exempflizieren ... zu analysieren

    Die Herstellung von Kohärenz durch Turn-Anschlüsse in den Sprachbiographien italienischer Migranten in Deutschland

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    Thema des Beitrags ist die Herstellung von Kohärenz in der mündlichen Gesprächssorte Sprachbiographie. Der Beitrag ist Teil eines größeren Projekts zum Thema Sprachbiographien italienischer Migranten in Deutschland. Gesellschaftlicher Hintergrund des Projekts ist die aktuelle italienische Auswanderung nach Deutschland. Ausgehend von diesen wirtschaftlichen und sozialen Prämissen setzten wir uns (als Forschunsgruppe) das Ziel, sprachbiographische Erzählungen von jungen ital. Migranten (25-35 Jahre) zu sammeln und zu untersuchen. In der aktuellen linguistischen Forschung finden biographische Zugänge nicht nur in der Sprachlehr- und Lernforschung Anwendung, sondern vermehrt auch in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit regionaler oder migrationsbedingter 'lebensweltlicher' Zwei- und Mehrsprachigkeit. Mein Korpus besteht zur Zeit aus 8 Sprachbiographischen Interviews. Die Befragten erzählen über ihren Erwerbs- und Lernprozess. Bei Untersuchungen des Gebrauchs von spezifischen Lexemen oder Konstruktionen in der verbalen Interaktion werden Diskrepanzen zur traditionellen grammatischen Beschreibung und Klassifizierung dieser Lexeme oder Konstruktionen offenbar. Gründe hierfür liegen in der unterschiedlichen Verwendung von Sprache in schriftlichen Texten und in verbaler Interaktion. Dazu werden in unserem Fall Diskrepanzen offensichtlich, die mit der Zwei- und Mehrsprachigkeit der Interviewten verbunden sind

    Institutionensprache und diatopische Variation

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    Im vorliegenden Beitrag wird auf die Problematik bei der Übersetzung Deutsch-Italienisch von einigen mustergültigen Termini der deutschen Institutionensprache in ihrer diatopischen Variation sowie bei deren Didaktisierung eingegangen. Am Beispiel der von fünf Wörterbüchern und einer Datenbank vorgeschlagenen Übersetzungen sowie einiger Textbeispiele werden die Hauptprobleme der Übertragung solcher Termini veranschaulicht

    I testi per il doppiaggio e il sottotitolaggio dal tedesco all’italiano tra traduzione e riscrittura

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    Il contributo prende in considerazione la traduzione di prodotti audiovisivi quale forma di riscrittura; in particolare analizza, a partire dal film Good bye Lenin!, i processi di riscrittura che si rendono necessari durante il processo di doppiaggio e sottotitolaggio di film dal tedesco all’italiano. L’idea che la traduzione possa essere considerata una forma di riscrittura e dunque di manipolazione è stata applicata in primo luogo al testo letterario, ma in seguito anche a una serie di altri generi testuali. Questo tipo di approccio è stato portato avanti da un gruppo di studiosi provenienti da Gran Bretagna, Israele e Paesi Bassi (Cfr. Bassnett, Lefevere, 1990; Lefevere 1992; Venuti 1995), che hanno cercato di superare quelle teorie traduttologiche che avevano come scopo soprattutto la descrizione delle regole e dei meccanismi del processo traduttivo, mettendo invece l’accento sulle condizioni ideologiche e culturali che portano a tradurre un testo in un determinato modo in un certo luogo e tempo. Il contributo applica al caso di Good bye Lenin questo approccio, mostrando come la versione doppiata non sia solo un testo equivalente a un altro testo, ma rappresenti un complesso processo di riscrittura del testo originale, che spesso porta il traduttore a naturalizzare la cultura differente e a renderla più conforme alla propria (Lefevere 1999)
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