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    Liu an Hwa Ming

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    »Liu An Hwa Ming« ist ein altes chinesisches Sprichwort, das durch die szenische Erzählung von landschaftlicher Wechselhaftigkeit eine geistige und emotionale Verwandlung zwischen zwei bis drei Welten andeutet. Das Klangmaterial des Stücks stammt von drei gesampelten Aufnahmen: Es handelt sich dabei um ein Bartók-Pizzikato einer Pipa, einen um einen Dreiviertelton ansteigenden Klarinettenton sowie um Luftgeräusche einer Xiao. Pei-Yu Shi versuchte das Sprichwort musikalisch umzusetzen, seinen Sinn auf musikalischer Ebene herauszuarbeiten. Der Klang wandelt sich auf mehreren Ebenen; er changiert zwischen westlichen und östlichen Charakteristika beziehungsweise befindet sich oftmals in uneindeutigen Zwischenräumen, sodass die Grenzen zwischen Ost und West bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen. So klingt etwa die Pipa an manchen Stellen wie ein westliches Streichinstrument. Die Xiao wiederum klingt bisweilen wie das rohe, schlecht aufgenommene Luftgeräusch irgendeines Blasinstruments, wie ein live in der Natur aufgenommener oder ein synthetisch erzeugter Klang
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