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    Kritische Analyse der Blastozyst-Kultur bei in-vitro Fertilisation und Embryotransfer

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    The world is moving towards extended embryo culture (Day 5 - Blastocyst Culture) and transfer of human embryos in IVF/ICSI cycles instead of the traditional day 2/3 (cleavage stage) transfer to improve pregnancy rates in patients seeking treatment for infertility. Due to the Embryo protection law preventing embryo selection, it is standard in Germany to perform day 2/3 (Cleavage) transfers and seldom, the German Middle Way is adopted to perform blastocyst transfers. Although the outcome of an ART cycle depends on a multitude of clinical and laboratory factors, this study pursued to critically explore the various advantages and disadvantages of changing the protocol in a German lab to international standards where blastocyst culture is the norm. Analysis of 1126 ART cycles that were performed from 2014 to 2018 in the University Reproductive Medical Unit of UKSH, Kiel showed that there was an improvement in pregnancy rates from 2014 to 2018 in both cleavage stage transfer and blastocyst transfer with a 1.4 time increase every year. There was a significant rise in the pregnancy rates with blastocyst transfer compared to cleavage stage transfer as a direct result of increase in the number of morphologically ideal blastocysts cultured in the lab due to improvement in the lab culture conditions by shifting from conventional incubators which had atmospheric oxygen tension (21%) to the sustained stable culture conditions (temperature and pH) of bench-top and time-lapse incubators which had 5% oxygen. The improvement in culture conditions had a higher impact on day 5 rather than day 2/3 culture as it could be speculated that the blastocyst stage is more susceptible to changes in the culture environment than cleavage stage. Hence, it would be logical in situations where there are sub-optimal conditions in the lab that a cleavage stage transfer should be opted for over a blastocyst transfer. Regardless of age, significantly more patients had an ideal day 5 embryos compared to a day 2/3 embryos possibly because in the blastocyst transfer group, 4 or more embryos were left in culture to identify the one with the best development potential for transfer whereas in the cleavage group only 1, 2 or 3 embryos were left in culture which were then transferred irrespective of their development potential. While ideal day 5 embryos were an excellent tool to assess the culture system in the lab and were associated with higher pregnancy rates, not-ideal cleavage stage embryos were associated with higher abortion rates. Although we had significant improvement in our pregnancy rates with changeover to blastocyst transfers, they were not as high as those in the UK. Perhaps because unlike the German law, culture of all the fertilized oocytes gave the ART Lab the liberty to choose the best embryos for transfer and freeze or discard extra embryos. The limitation of this study was that the sample size of blastocyst group was relatively small and a larger randomized controlled study should be carried out in the future to further confirm these findings. In conclusion, if an IVF Unit would want to improve its pregnancy rates by shifting to blastocyst culture, it would be advisable to monitor and to improve its culture systems till the ideal blastocyst rate is >60% before its wider application. Furthermore, a change in the German Law to support wider application of Blastocyst culture would definitely have a greater impact on overall pregnancy rates

    Der Einfluss des Transkriptionsfaktors Nuclear Factor-E2 P25-Related Factor 2 auf die Frakturheilung der Maus

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    Die Fraktur spielt im medizinischen Alltag eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite steht das Leid des Patienten mit Immobilisation, Verlust von Lebensqualität und Belastbarkeit. Dem gegenüber stehen die medizinische Versorgung mit einer Operation oder konservativen Behandlungen und die postoperative Nachbehandlung, insbesondere auch vor dem Hintergrund sozioökonomischer Faktoren in der heutigen Zeit. Alle diese Aspekte unterstreichen die Bedeutung einer ungestörten Frakturheilung

    Erste Erfahrungen mit einer deckenmontierten Angiographieanlage in der unfallchirurgischen und orthopädischen Operationsroutine.

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    Sogenannte Hybridoperationssäle, Zentren modernster intraoperativer Bildgebung, bestehen seit einigen Jahren an immer mehr Kliniken in Deutschland. In diesen Operationssälen kann während eines Eingriffes dreidimensionale Röntgenbildgebung angefertigt werden. Ursprünglich für die Herz- und Gefäßchirurgie entwickelt, werden diese Säle zunehmend auch von anderen chirurgischen Disziplinen genutzt. Bisherige Erfahrungen aus der interdisziplinären Nutzung und vor allem in der Anwendung für unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe konnten darlegen, dass dreidimensionale Bildgebung sich positiv auf den Operationserfolg auswirken kann. Ziel dieser Arbeit ist es herauszustellen, inwiefern am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel durchgeführte minimalinvasive Operationen an der Wirbelsäule von einer intraoperativen dreidimensionalen Bildgebung profitieren. Betrachtet werden Kyphoplastien und perkutane dorsale Stabilisierungen, aus dem Hybrid-OP des UKSH am Campus Kiel in Bezug auf Operationszeiten und Operationsergebnis. Verglichen werden diese Operationen aus den Jahren 2015 bis 2018 mit jenen aus dem konventionellen OP im selben Zeitraum. Die bildgebende Technik im Hybrid-OP bietet entscheidende Vorteile gegenüber der Bilddarstellung im konventionellen OP. Bei den untersuchten Operationen traten im Gegensatz zum konventionellen OP keine Komplikationen oder Revisionseingriffe nach perkutaner dorsaler Stabilisierung im Hybrid-OP auf. Für Kyphoplastien zeigt sich eine vergleichbare Komplikationsrate bei beiden Verfahren. Für Kyphoplastien besteht kein zeitlicher Nachteil bei der Versorgung im Hybrid-OP. Die Zeiten können mit steigender Routine und Erfahrung im Verlauf weiter reduziert werden. Durch die Genauigkeit der dreidimensionalen Bildgebung lassen sich frühzeitig Fehler noch während der Operation erkennen und beheben, so kann die Anzahl an Revisionseingriffen verringert werden. Erhöhte Strahlenbelastung und mitunter längere OP- und Narkosezeiten stehen dem gegenüber

    Die Wirkung von Rivaroxaban auf die Frakturheilung der Ratte

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    In einigen Studien konnte der Zusammenhang zwischen der Verabreichung von Antikoagulantien und Osteopenie gezeigt, sowie die verlangsamten Frakturheilung angenommen werden. Es ist bisher nicht untersucht, ob der seit dem 1.10.2008 in Deutschland zugelassene orale Faktor – Xa Inhibitor Rivaroxaban solche Effekte hat. Vor diesem Hintergrund wurde die hier vorgestellte Studie konzipiert, um den Einfluss des oralen Antikoagulanz Rivaroxaban auf die Frakturheilung der Ratte zu untersuchen . Die inhomogene und geringe Datenlage bezüglich der Frakturheilung unter dem Einfluss von Heparinen, im Besonderen im Bezug auf Substanz, Spezies und Frakturmodell, macht den Vergleich zu anderen Arbeiten schwierig. Der geringe Einfluss von niedrigmolekularen Heparinen auf den Heilungsprozeß bei Kaninchen (Street et al., 2000c) ließ sich in dem Versuch von Hak und Kollegen im Rattenmodell nicht nachweisen (Hak et al., 2006), was jedoch die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zur biomechanischen Stabilität unter Applikation von Rivaroxaban stützt. Obwohl es Hinweise darauf gibt, dass subkutane applizierte Faktor X Inhibitoren die Frakturheilung verzögern,(Hak et al., 2006, Stinchfield et al., 1956, Street et al., 2000c) konnte in der vorliegenden tierexperimentellen Studie kein signifikanter Einfluss von Rivaroxaban auf die Frakturheilung nachgewiesen werden. Sowohl in der Biomechanik, als auch im µ CT wie in der histologischen Untersuchung der Proben konnten keine Korrelationen zwischen oralen Faktor X Inhibitoren und Knochenheilung gezeigt werden. Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die orale Antikoagulanz durch Rivaroxaban die Knochenbruchheilung im Femurfrakturmodell der Ratte nicht negativ beeinflusst

    Untersuchungen zu der postoperativen Lebensqualität von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit

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    Im Zeitraum von November 2012 bis November 2014 wurde an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein prospektiv untersucht, ob sich die Lebensqualität von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit nach einer Femoralis-Endarteriektomie mit oder ohne Stent-Angioplastie oder Bypass- anlage verbessert und ob hinsichtlich der erzielten Resultate Unterschiede zu verzeichnen sind, die in Abhängigkeit zu den gewählten Messinstrumenten und der Lebensqualität stehen

    Einfluss von Rauchverhalten und Komorbidität auf das Erreichen der geplanten Dosis von Chemo - und Strahlentherapie bei Patient*innen mit malignen Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches - eine Kausalitätsanalyse

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    Es sind die Zusammenhänge zwischen Tabakkonsum, Komorbidität und Therapiecompliance anhand einer Patientengruppe von 643 Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Kopf- und Halsbereiches untersucht worden. Die Übertragung der vorliegenden Komorbiditäten in den Charlson Komorbiditäts-Index hat keinerlei Zusammenhänge zwischen Komorbidität und Therapiecompliance aufgezeigt. 85,5 % der Patienten des vorliegenden Kollektivs haben die initial indizierte Dosis der Radio(chemo)therapie erreicht und nur 4,4 % der Patienten haben ihre Therapie – unabhängig von ihrem Tabakkonsum oder Komorbidität – vorzeitig beendet. Auch die Anwendung des Quan-CCI und einer eigenen Modifikation des CCI haben keine Signifikanz zwischen den untersuchten Variablen aufgezeigt

    Retrospektiver Vergleich röntgenologischer und klinischerVerlaufsparameter nach minimalinvasiver undoffener dorsaler Fixierung thorakolumbaler Wirbelkörperfrakturen

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    Thema dieser Studie ist die operative Versorgung thorakolumbaler Wirbelkörperfrakturen. Dabei wird das minimalinvasive Longitude-Verfahren der Firma Medtronic (minimalinvasive surgery, MIS) dem offenen Reco-Verfahren der Firma Medizin Technik Mauk (open surgery, OS) gegenübergestellt und anhand folgender Kriterien verglichen: • Röntgenologische Ergebnisse der Reposition und des Retentionsverlustes in Grad • Postoperativer Krankenhausaufenthalt in Tagen • Operationszeit in Minuten • Anzahl der Revisionseingriffe Zwischen Dezember 2006 und August 2013 wurden in der unfallchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Kiel 46 (Männer = 29, Frauen = 17) mit OS und 58 Patienten (Männer = 28, Frauen = 30) mit MIS operativ versorgt. Der Altersdurchschnitt betrug 46,52 Jahre bei OS und 50,5 Jahre bei MIS. In mehr als der Hälfte der Fälle war der zwölfte thorakale und der erste lumbale Wirbelkörper betroffen (MIS: 62 %, OS: 63 %). Meist handelte es sich um eine Magerl-A3.1 Fraktur (MIS: 69 %, OS: 37 %). Stürze wurden fast immer als Unfallursache angegeben (MIS: 83 %, OS: 82 %). Die operative Versorgung erfolgte überwiegend bisegmental (MIS: 84 %, OS: 83 %). Die Implantatverweildauer lag bei MIS mit 305,5 Tagen unter der von OS mit 313,9 Tagen. Die Bestimmung der Grundplatten-Deckplattenwinkel (GDW) im sagittalen Profil erfolgte präoperativ, direkt nach der Operation und 6 Wochen, 3, 6 und 12 Monate postoperativ anhand radiologischer Bilder. Mit Hilfe der GDW wurde der durch die Operation erreichte Repositionsgewinn bzw. der im Laufe der Zeit entstandene Retentionsverlust berechnet. Der direkt postoperative Wert wurde als Ausgangswert herangezogen. Mittels der gebildeten Durchschnittswerte wurden beide Verfahren einander gegenübergestellt. Es zeigte sich, dass OS intraoperativ einen höheren Repositionsgewinn erreicht bzw. der Retentionsverlust durchgehend geringer ist als bei MIS, jedoch bestand kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Verfahren. Bei der isolierten Betrachtung von MIS (monoaxiale versus polyaxiale Schrauben) wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt. Lediglich bei der gesonderten Untersuchung der bisegmental stabilisierten Magerl-A3.1 Brüche wurde ein signifikanter Unterschied bei der Reposition bemerkt (MIS monoaxial vs. OS: p = 0,023 und MIS polyaxial vs. OS: p = 0,041), der aber im Hinblick auf den Retentionsverlust nicht mehr auffiel. Bei der Gegenüberstellung der Durchschnittswerte des postoperativen Krankenhausaufenthaltes (p = 0,016) und der Operationszeit (p < 0,0001) lässt sich ein signifikanter Unterschied demonstrieren. Die Operationsdauer bzw. der Klinikbesuch nach der Operation ist bei MIS um 26,85 Minuten bzw. 2,12 Tage verkürzt. Die Analyse der Anzahl an Revisionseingriffen ergab keinen signifikanten Unterschied. Die Arbeit zeigt, dass beide Systeme gleichwertig zuverlässig sind in Bezug auf die Stabilität in dem Zeitraum, in dem sich das Implantat in situ befand. Durch den arbeitsintensiveren Aufwand wie die Eröffnung der Muskulatur oder die Versorgung der Hautnaht verzögert sich die Operation bei OS. MIS bietet durch den schonenderen Eingriff einen verkürzten postoperativen Klinikaufenthalt. Durch die Verkleinerung des Zugangstraumas wird Komplikationen vorbeugt, wovon vor allem ältere und immungeschwächte Patienten profitieren
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