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    Grenzüberschreitung und Widerständigkeit der Dinge im Lai du cort mantel und seinen mittelhochdeutschen Bearbeitungen

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    Was macht eine höfisch kultivierte Dame oder einen höfischen Ritter aus? Die mittelalterliche, von Frankreich ausgehende Artusepik antwortet auf diese Frage unter Bezug auf drei Komponenten, nämlich eine edle Abkunft (Geburtsadel), eine edle Gesinnung (Tugendadel) und einen gewissen höfischen Lebensstil, zu dem, ganz zentral, auch höfische Luxus- und Repräsentationsobjekte gehören, so etwa ritterliche Bewaffnung und kostbare Kleidung. Was passiert, wenn es an einer Harmonie von innen und außen öffentlich sichtbar mangelt und die Wirkungseinheit von Mensch und Repräsentationsobjekt zu Bruch geht, zeigt uns die mittelalterliche Erzählung vom schlecht geschnittenen Mantel, altfranzösisch: du mantel mautaillé. Sie nimmt in Frankreich des 13. Jahrhunderts (zwischen 1200 und 1210) ihren Anfang, und zwar in Gestalt des Lais (Le lay du cort mantel), einer kurzen Verserzählung keltischer Stoffe (lai narratif ), und verbreitet sich rasch in Europa

    Multilokale Modellierung der Bestandesentwicklung von Kleegrasgemengen mittels Leaf Area Index (LAI) und multispektralen Drohnendaten

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    Kleegrasgemenge kennzeichnen sich durch ihre ausgeprägte Heterogenität. Im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeit als Futterpflanze sind dabei mögliche Einflüsse auf das Biomasseauf­kommen zu berücksichtigen. Biomassebestimmungen sind jedoch zeit- und kostenintensiv. Mittels punktuellen Messungen des Blattflächenindex (engl. LAI) kann das Pflanzenwachstum stichproben­artig ohne größeren Aufwand bestimmt werden. Unter Einsatz von UAV-basierten Bilddaten ist folglich eine Übertragbarkeit auf den gesamten Bestand möglich. Im Zuge dessen wurden auf drei ökologisch bewirtschafteten Kleegrasflächen im Raum Osnabrück zu je zwei Terminen der LAI sowie drohnengestützte Multispektralbilder aufgenommen. Mithilfe der daraus abgeleiteten Vegetation­s­indizes zeichnete sich bei der Modellierung des LAI für den NDVI ein Abfall in der Modellgüte zwischen den beiden Terminen ab, während der NDRE eine verbesserte Genauigkeit aufwies. Ferner wirkten sich auch die Flächenanteile von Klee und Gras auf die Modellgüte aus

    El feminismo de Estado en España: El Instituto de la Mujer, 1983-1994

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    Este trabajo contiene un análisis del Instituto de la Mujer (IM), el principal organismo público de igualdad de la Administración central en España. Al igual que las instituciones feministas de otros países, el IM fue establecido con el propósito de impulsar el establecimiento de políticas que contribuyeran a mejorar la posición de las mujeres en la sociedad. La primera parte del artículo examina el proceso de creación del IM, prestando especial atención al papel desempeñado por el movimiento asociativo de mujeres, así como a la importancia de las influencias internacionales. Se estudian además las principales características formales de la institución. La segunda parte contiene una evaluación (provisional) del impacto del IM en la formulación y puesta en práctica de las políticas de igualdad. Por último, se examinan el carácter y las consecuencias de las relaciones formales e informales existentes entre los miembros del movimiento feminista y del feminismo institucional.Publicad

    Simultaneous registration of multi-view range images with adaptive kernel density estimation

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    3D surface registration can be considered one of the crucial stages of reconstructing 3D objects from depth sensor data. Aligning pairs of surfaces is a well studied problem that has resulted in fast and usually reliable algorithms addressing the task. The generalised problem of globally aligning multiple surfaces is a more complex task that has received less attention yet remains a fundamental part of extracting a model from multiple 3D surface measurements for most useful applications. In this paper, we propose a novel approach for the global registration of depth sensor data, represented by multiple dense point clouds. Point correspondences between scans and view order are unknown. Given many partial views, we estimate a kernel-based density function of the point data to determine an accurate approximation of thesampled surface. We dene an energy function which implicitly considers all viewpoints simultaneously. We use this density to guide an energy minimisation in the transform space, aligning all partial views robustly. We evaluate this strategy quantitatively on synthetic and range sensor data where we nd that we have competitive registration accuracy through comprehensive experiments that compare our approach with existing frameworks for this task

    Körper zählen. Eine organisationssoziologische Erklärung des Massakers von My Lai

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    Böert M. Körper zählen. Eine organisationssoziologische Erklärung des Massakers von My Lai. ORDEX Working Paper. Vol 05. Bielefeld: Universität Bielefeld; 2020.Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Massaker von My Lai, das sich während des Vietnamkriegs ereignete und bei dem innerhalb weniger Stunden hunderte vietnamesische Zivilisten von US-amerikanischen Soldaten getötet wurden. Bei der Betrachtung des Falls geht es allerdings nicht um die Frage, warum die Soldaten Zivilisten töteten. Stattdessen ist es durch das Einnehmen einer organisationssoziologischen Perspektive möglich herauszufinden, inwiefern das Massaker eine Funktion für das US-amerikanische Militär erfüllte. Dazu wird aufbauend auf dem Konzept der „brauchbaren Illegalität“ eine funktionale Analyse durchgeführt, die unter anderem Bezug auf die Umwelt- und Organisationsbedingungen im Vietnamkrieg nimmt. Im Anschluss wird diskutiert, inwiefern die Aufdeckung des Massakers zu dysfunktionalen Konsequenzen für das US-Militär und damit zu einem Scheitern der brauchbaren Illegalität führte

    Tafeln im flexiblen Überfluss : Ambivalenzen sozialen und ökologischen Engagements /

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    Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements, d.Includes bibliographical references.Print version record.Cover Tafeln im flexiblen Überfluss; Inhalt; I Einleitung; 1 Polarisierung im Wohlstand; 2 Die Diskussion der Tafeln; 3 Tafeln als Reaktion auf Hunger und Ernährungsarmut?; 4 Ziel und Aufbau der Studie; II Im flexiblen Überfluss -- eine zeitdiagnostische Perspektive; 1 Überflüsse -- Deutungen, Probleme, Paradoxien; 1.1 Vom Jagen und Sammeln zur Maschine: Umgang mit Überfluss; 1.2 Paradoxien, Legitimation und Kritik der Überflussgesellschaft; 2 Überflussgesellschaft als Konsumgesellschaft; 3 Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung; 4 Konsequenzen flexiblen Überflusses; 4.1 Flexibler Überfluss.4.2 Konsequenzen für die TafelstudieIII Prozedurale Methodik; 1 Grundlagen; 2 Excurs über die : inge9 Tatsachen schaffen -- oder wie der Lebensmittelüberfluss durch Tafelarbeit die Leere und Desorientierung der Nachwendezeit füllt; 3 Zur Datenauswahl; IV Empirie I: Die Tafeln; 1 Nomen est Omen : afel9 2 Die "Tafelidee"; 2.1 "Tafelgedanke"; 2.2 "Tafelkonzept"; 2.3 "Tafelgrundsätze"; 2.4 Zwischenfazit zum Selbstverständnis der Tafeln und weitere Datenwahl; 3 Zur Gründungsgeschichte der Tafeln; 4 Jubiläumsausgabe der Verbandszeitschrift FeedBack; 4.1 Die Zeitschrift.4.2 Thematisierungen von Überfluss- und Ausgrenzungsproblemen?4.3 Thematisierung der Tafelnutzenden?; 4.4 Externe Beiträge?; 4.5 Verständnis bürgerschaftlichen Engagements?; 5 Zu Differenzierungen in der Tafelentwicklung; 5.1 Ausgrenzung: Tafel-Modelle der Solidarität; 5.2 Überschüsse: Ökologische Ansprüche; 5.3 Erweitertes Tätigkeitsspektrum und Kooperationen: Nachhaltige Alternativen durch Produzieren, Bilden, Beraten ...?; 5.4 Transnationale Entwicklungen; 6 Fazit zu Selbstverständnis und Engagementpraxis der Tafeln; V Empirie II: Die Tafelnutzenden.1 Frau K.5 -- Tafelnutzung als kalkulierte Option1.1 Eingangssequenz: Lebensmittel oder Kleidung für die Kinder; 1.2 Auf- und Abwertungen: Zur Selbstachtung auf Kosten anderer; 1.3 Die Bedeutung des Kunden-Status; 1.4 Die Arbeitsoption; 1.5 Fazit; 2 Frau G.15 -- Tafelnutzung als aktive Zugehörigkeit; 2.1 Eingangssequenz: Erlangung und Bedeutung von Zugehörigkeit; 2.2 Eingebettete, reproduktive Selbstständigkeit: Zur Bedeutung von Arbeit und Konsum; 2.3 "Helfernatur" und Rechtsansprüche; 2.4 Fazit.3 Kalkulierte Nutzung und aktive Zugehörigkeit: Möglichkeiten und Grenzen des Tafelengagements aus NutzerperspektiveVI Empirie III: Die Sponsoren; 1 Tafelsponsoring -- wohltätige Spende oder Geschäft?; 2 Tafeln als Nachhaltigkeitsprojekt eines Hauptsponsors; 2.1 Nachhaltigkeit; 2.2 Tafelengagement; 3 Zum Nutzen des Tafelsponsorings; VII Schluss; 1 Zusammenwirken von Tafeln, Tafelnutzenden und Sponsoren; 2 Tafeln im flexiblen Überfluss; Literatur; Dank; Anhang: Tafelgrundsätze.Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements, d.JSTO
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