1,721,004 research outputs found
Serum albumin correlates with affective prosody in adult males with attention-deficit hyperactivity disorder
The aim of this study was to determine the relationship between serum albumin, affective prosody, and symptoms of attention-deficit hyperactivity disorder (ADHD) found coincidentally in a recently published study. Here, serum albumin levels were assessed as a covariate. Twenty healthy male adults (controls) and 20 adult male patients with ADHD participated in the study on two study days. Serum albumin levels and performance in an affective prosody task were assessed, and correlations were determined. Serum albumin had a significant correlation with performance on an affective prosody task on both of the 2 study days. The same correlations were not significant in the healthy control group. There was no difference in the serum albumin level between patients with ADHD and healthy controls. The association between serum albumin and affective prosody in adults with ADHD is a novel finding. However, to date, there is no clear theory that explains this association. Future research should analyze whether serum albumin influences causes changes in performance in affective prosody using experimental designs
ADHS im Erwachsenenalter und substanzbezogene Störungen – Prävalenz, Diagnostik und integrierte Behandlungskonzepte
ZusammenfassungSubstanzbezogene Störungen (SUD) sind nach Angst- und affektiven Störungen die psychischen Störungen mit der höchsten Prävalenz in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt zu den häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen und persistiert bei einem Teil der Patienten bis in das Erwachsenenalter. Das Vorliegen von ADHS im Kindes- und Jugendalter ist zudem ein stabiler Prädiktor für den Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Suchtmitteln im Erwachsenenalter. Die Problematik einer integrierten Therapie von erwachsenen Patienten mit der Komorbidität ADHS und SUD zählt zu den zentralen Herausforderungen in der klinischen Versorgung dieser Patientengruppe. Das Ziel dieser Übersichtsarbeit sind die Darstellung und Diskussion der Komorbidität von ADHS und SUD bei erwachsenen Patienten anhand der aktuellen Literatur sowie die Ableitung der Implikationen für eine adäquate Diagnostik und Therapie. Des Weiteren werden die Prävalenzen komorbider Störungen, die Herausforderungen der (Differenzial-)Diagnostik durch Symptomüberschneidungen und Ausblicke für eine integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung von ADHS und substanzbezogenen Störungen dargestellt.</jats:p
Erwachsenwerden mit ADHS
ZUSAMMENFASSUNG Der Übergang vom Kindesalter ins Erwachsenenalter stellt die Behandlung persistierender Erkrankungen wie die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vor große Herausforderungen. Während noch 43 % aller Jugendlichen mit ADHS eine medikamentöse Behandlung erhalten, fällt dieser Anteil bei den Anfang zwanzigjährigen Patienten auf unter 20 % ab. Welche Faktoren eine Persistenz der ADHS vorhersagen ist nicht geklärt. Unter den Risikofaktoren finden sich aber neben einer erhöhten Krankheitsschwere auch komorbide Erkrankungen wie eine Depression. Der Artikel widmet sich der Frage nach Faktoren, die eine gelungene Transition begünstigen. Da in die Zeit der Transition die Berufswahl fällt, geht der Artikel der Frage nach, welche Voraussetzungen bei einer Tätigkeit gegeben sein sollten. Bis auf wenige Ausnahmen sind grundsätzlich jedoch alle Berufe für Menschen mit ADHS möglich. Abschließend geht der Artikel auf die Behandlungsmöglichkeiten und die Versorgungssituation für Patienten mit ADHS in Deutschland ein. Die Effektstärken einer medikamentösen Behandlung des ADHS sind hoch, ein Behandlungserfolg ist in den Zulassungsstudien > 60 % der Betroffenen zu erwarten. Eine Verhaltenstherapie (allein oder in Kombination mit Stimulanzien), Stimulanzien und Nichtstimulanzien sind in der Behandlung deutlich wirksamer als Placebo
Are Persons Treated with Antidepressants and/or Antipsychotics Possibly Better Protected against Severe COVID 19?
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