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    Curriculum vitae of Dr. Joachim Müller

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    Goethes "Faust" / von Joachim Müller

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    GOETHES "FAUST" / VON JOACHIM MÜLLER Goethes "Faust" / von Joachim Müller (1) Cover (1) Titelseite (2) Inhaltsverzeichnis (3) I. Methodische Grundlagen (4) II. Die Faustdichtung (10) III. Schriftentum (66

    Johann Joachim Müller: De tribus impostoribus

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    JOHANN JOACHIM MÜLLER: DE TRIBUS IMPOSTORIBUS Johann Joachim Müller: De tribus impostoribus ( - ) Cover ( - ) Blank page (1r) Title page (2r) Chapter (3r) 1. Teilabschnitt (3r) 2. Teilabschnitt (10r) 3. Teilabschnitt (20r) 4. Teilabschnitt (30r) Blank page ( - ) Color chart ( - ) Cover ( -

    Dr. Joachim Müller zur Vollendung des 65. Lebensjahres

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    Löderburg ist ein kleines Dorf nordwestlich der alten Salzstadt Staßfurt, gezeichnet von jahrhundertelangem Braunkohlentiefbau. Hier wurde Joachim Müller am 8. Dezember 1942 als drittes Kind einer Bergmannsfamilie geboren. Mit der Vollendung seines 65. Lebensjahres und dem Eintritt in den Ruhestand übergibt Dr. Joachim Müller seinen Nachfolgern ein sorgfältig aufgebautes, aber vor allem fachlich solide gegliedertes System von Schutzgebieten. Bei dessen Aufbau hat er stets hohen Wert auf Ausgleich der Naturnutzer- und Naturschützerinteressen gelegt und damit die hauptamtliche Naturschutzarbeit in Sachsen-Anhalt wesentlich mitgeprägt

    Dr. Joachim Müller zum 70. Geburtstag

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    Gefühlt war es gerade erst vor kurzem, als sich Dr. Joachim Müller nach einem aktiven Arbeitsleben und einer langjährigen Tätigkeit im hauptamtlichen Naturschutz mit Erreichen der Pensionszeit von seinen Kollegen und Mitstreitern verabschiedete. Und doch sind seitdem bereits wieder fünf Jahre vergangen. Am 8. Dezember 2012 vollendete er nun sein 70. Lebensjahr. Keine Spur von Altersruhestand, im Gegenteil

    Neue Strategien zur biologischen Bekämpfung des Bananennematoden Radopholus similis (COBB) THORNE

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    Bananen gehören zu den wirtschaftlich bedeutendsten Kulturpflanzen in den Tropen und Subtropen und sind einer Reihe von Schaderregern ausgesetzt, die beträchtliche Ertragsverluste verursachen können. Pflanzenparasitäre Nematoden, wie z. B. Radopholus similis, verursachen jedes Jahr große Verluste durch die Schädigung des Primärwurzelsystems, wodurch es zum Totalverlust kommen kann. Das Fehlen von Alternativen zu chemisch-synthetischen Nematiziden, welche zur Zeit trotz ihrer hohen Toxizität für Mensch und Umwelt noch immer regelmäßig zur Bekämpfung von Nematoden eingesetzt werden, ließ es nötig erscheinen, neue Bekämpfungsstrategien für Nematoden im Bananenanbau zu entwickeln. Auf der Suche nach solchen Alternativen konnte gezeigt werden, dass apathogene, endophytisch lebende Fusarium oxysporum Isolate in der Lage sind, das Eindringen von Nematoden in die Pflanze und ihre Vermehrung deutlich zu reduzieren. Im Verlauf der letzten 15 Jahre führten intensive Forschungsarbeiten zur Selektion von sehr effektiven endophytischen Pilzen, die auch unter Feldbedingungen in der Lage sind, wirtschaftliche Schäden durch R. similis deutlich zu reduzieren bzw. ganz zu verhindern. Die Wirkungsmechanismen beruhen dabei hauptsächlich auf einer systemisch induzierten Resistenz, welche die Anlockung und Eindringung des Nematoden beeinflusst. Neuere Untersuchungen zeigten auch, dass diese Eigenschaft nach einer Inokulation mit Endophyten an Tochterpflanzen weitergegeben werden kann. Auf der Basis dieser Erkenntnisse können nun integrierte Bekämpfungsansätze erarbeitet werden, die eine Kombination von Antagonisten mit verschiedenen Wirkungsmechanismen nutzen, um einen nachhaltigen Schutz der Bananenpflanze zu gewährleisten. Zur Zeit werden Kombinationen von Endophyten mit anderen antagonistischen Pilzen, wie z. B. Paecilomyces lilacinus Stamm 251, zur Bekämpfung von R. similis eingehender untersucht.Banana is one of the most important crops worldwide in tropical and subtropical countries. The crop is attacked by a range of plant pests that causes severe yield losses every year. Plant parasitic nematodes such as the burrowing nematode Radopholus similis can cause significant damage to the primary root system of the banana plant which can result in total loss of the crop due to toppling over. The lack of alternatives to chemical nematicides, which are still widely used regardless their high toxicity to humans and the environment, made it necessary to search for new control measures. It could be demonstrated that endophytic, non-pathogenic Fusarium oxysporum isolates were able to reduce the penetration and reproduction of plant parasitic nematodes on Banana. Intensive research conducted at Bonn University over the past 15 years resulted in a selection of endophytic fungi with high control potential of R. similis on Banana even under field conditions. Induced systemic resistance was identified as the key mode of action responsible for this biological control agent, which mainly affected the attraction and penetration of the nematode. Recent studies indicated that this protection against nematodes is also transferred to a limited extend to daughter plants. Based on this knowledge, new integrated pest management strategies can be developed focusing on the use of antagonists with supplementary modes of action to achieve a longer lasting protection. Currently, studies are underway to investigate the combination of endophytes with other antagonistic fungi such as Paecilomyces lilacinus strain 251 for the integrated control of R. similis on Banana

    Investigations on cereal cyst nematodes in Germany

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    Eine Differentialmethode zur Unterscheidung der beiden Arten Heterodera avenae und H. filipjevi wurde entwickelt. In einem Biotest können mit der Sommerweizensorte 'Troll' (hoch resistent gegen Heterodera avenae, hoch anfällig für H. filipjevi) und der Sommerhafersorte 'Nordstern' (hoch anfällig für H. avenae, hoch resistent gegen H. filipjevi) die beiden Nematodenarten differenziert werden. Untersuchungen von Bodenproben aus den Bundesländern Brandenburg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Hessen und Rheinland- Pfalz belegen, dass H. filipjevi auf 20-30 % der mit Getreidezystennematoden verseuchten Ackerflächen vorkommt. Früher zugelassene Sorten, die nur auf Resistenz gegen H. avenae geprüft wurden, erwiesen sich sämtlich als anfällig für H. filipjevi. Im Sommergerstensortiment konnten wir einige Sorten mit Resistenz gegen H. filipjevi finden. Mit der Sommergerstensorte 'Isotta' steht derzeit eine aus nematologischer Sicht vorteilhafte Getreidesorte mit Doppelresistenz gegen H. avenae und H. filipjevi zur Verfügung. Von der bereits nicht mehr zugelassenen Sommerhafersorte 'Lorenz' abgesehen, erwiesen sich auch alle bisher geprüften Hafersorten als resistent gegen H. filipjevi. Bei den Wintergetreidearten waren in unseren Untersuchungen Weizensorten stärker von H. avenae befallen als die Gersten- und Roggensorten. Gegenüber H. filipjevi waren dagegen nur wenige Winterweizensorten deutlich anfällig, während die meisten untersuchten Roggensorten stärker anfällig waren.A differential test system was developed for the distinction of Heterodera avenae and H. filipjevi. The spring wheat cultivar 'Troll' (highly resistant to Heterodera avenae, highly susceptible to Heterodera filipjevi) and the oat cultivar 'Nordstern' (highly susceptible to H. avenae, highly resistant to H. filipjevi) may be used as differential hosts to identify H. avenae and H. filipjevi in biotests. Soil tests carried out in the Bundesländer of Brandenburg, Bavaria, Saxony-Anhalt, Hesse and Rhineland-Palatinate demonstrate the occurrence of H. filipjevi on 20-30 % of the cereal cyst nematode infested area. Cultivars previously registered and tested for resistance to H. avenae only, proved to be susceptible to H. filipjevi. However, there are several spring barley cultivars resistant to H. filipjevi. The spring barley cultivar 'Isotta' is resistant to both species of cereal cyst nematodes. All oat cultivars tested so far have proven to be resistant to H. filipjevi with the exception of 'Lorenz', which has been deregistered meanwhile. Winter wheat cultivars appeared to be more susceptible to H. avenae than winter barley or rye cultivars in our tests. Only few winter wheat cultivars were clearly susceptible to H. filipjevi, while most of the rye cultivars tested appeared to be susceptible

    Efficacy of encapsulated Hirsutella rhossiliensis to control the sugar beet cyst nematode Heterodera schachtii

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    In dem vorliegenden Forschungsvorhaben wurde die Wirksamkeit verschiedener Verkapselungen des nematophagen Pilzes Hirsutella rhossiliensis gegen den Rübenzystennematoden Heterodera schachtii an Zuckerrübe untersucht. In Faltschachtelversuchen wurden feuchte Kapseln aus den Biopolymeren Guargum MF und Guargum MG mit 1% H. rhossiliensis in gedämpfter und ungedämpfter Erde eingesetzt und die Anzahl eingedrungener Larven von H. schachtii nach 7 Tagen ermittelt. In Gefäßversuchen wurde die Wirksamkeit getrockneter, ein- und zehnprozentiger Pilzkapseln aus den Biopolymeren Guargum MF + Pektin PA5 bzw. Guargum MG gegen H. schachtii in gedämpfter Erde untersucht. Bei Applikation in gedämpfter Erde führten alle Pilzkapseltypen zu einer signifikanten Reduzierung des Nematodenbefalls bis zu über 90%. Durch Erhöhung des Pilzgehaltes von 1% auf 10% war keine zusätzliche Steigerung der Wirkung feststellbar. Pilzfreie Kapseln bzw. die Kapselmaterialien selbst bewirkten demgegenüber eine Stimulierung des Nematodenbefalls. Wurden die Pilzkapseln jedoch in ungedämpfter Erde eingesetzt, war keine Wirkung mehr feststellbar und der H. schachtii-Besatz in Zuckerrübe war teilweise sogar signifikant erhöht. Es ist zu vermuten, dass das ohnehin schon langsame Wachstum des insgesamt recht konkurrenzschwachen Pilzes H. rhossiliensis aus den Kapseln durch Bodenmikroorganismen gehemmt wurde. Abschließend bleibt festzuhalten, dass die hier für die Verkapselung von H. rhossiliensis verwendeten Biopolymere für die Bekämpfung von H. schachtii an Zuckerrüben in der Praxis nicht geeignet sind. Der erfolgreiche Einsatz von H. rhossiliensis als biologisches Bekämpfungsverfahren in der Praxis erfordert entweder andere Kapselmaterialien oder aber die Entwicklung eines alternativen Formulierungsverfahrens.In the present study, research was conducted to determine the efficacy of various encapsulations of the nematophagous fungus Hirsutella rhossiliensis for control of the sugar beet cyst nematode Heterodera schachti on sugar beet. The potential of moist capsules, made of Guargum MF and Guargum MG and containing 1% H. rhossiliensis, was evaluated in a bioassay. It was conducted in heat-treated and untreated soil. The number of nematodes in each root system was counted seven days after gemination. Dried capsules that were made of the biopolymers Guargum MF + Pectine PA5 and Guargum MG, containing 1% and 10% H. rhossiliensis, were tested for their effectiveness against H. schachtii in two separate pot trials (300 ml) on sugar beet. Both greenhouse trials were conducted in heat-treated soil. All capsule types containing H. rhossiliensis led to a significant reduction of nematode invasion up to 90% when applied to heat-treated soil. Increasing the amount of fungus added to a capsule from 1% to 10% did not improve its efficacy. In contrast, capsules without H. rhossiliensis or different capsule materials stimulated root penetration by H. schachtii. When applied to untreated soil, capsules containing H. rhossiliensis failed to suppress nematode invasion of roots of sugar beet seedlings. In fact, in some cases it even lead to an increase in root penetration. As H. rhossiliensis is an inferior competitor and its growth is quite slow, it is assumable, that its growth was inhibited by other soil micro organisms. Perhaps an encapsulation of H. rhossiliensis as described in this study is not suitable for the control of H. schachtii. A successful application of H. rhossiliensis as a method of biological control requires the development of optimised encapsulation materials or perhaps even an alternative composition or formulation

    Successful production of sugar beets despite nematodes – a long way

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    Der landwirtschaftliche Pflanzenschutz ist aufgrund wirtschaftlicher Zwänge wie öffentlicher Einwirkungen großen Veränderungen unterworfen. Am Beispiel der Bekämpfung des Rübenzystennematoden wird diese Entwicklung – teilweise vergleichend mit anderen Ländern der EU - aufgezeigt. Von Maßnahmen der alleinigen Fruchtfolgegestaltung über den intensiven Einsatz der chemischen Bekämpfung ging die Entwicklung zu biologischen Verfahren wie den Anbau resistenten Ölrettichs und Senfes weiter zu resistenten und toleranten Zuckerrüben. Basierend auf Erfahrungen aus Feldversuchen wird diskutiert, wie die verschiedenen Verfahren zu kombinieren und einzusetzen sind, um die Population des Rübenzystennematoden unter die Schadschwelle zu drücken bei Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Aufgrund des Druckes aus der Öffentlichkeit sowie der Weitsicht der Landwirte und Züchter war diese beispielhafte und umfassende Entwicklung in Deutschland ohne behördlichen Zwang möglich.Modern plant protection has undergone detrimental changes due to economic pressure and public interests. This is exemplary shown for measures used to control the sugar beet cyst nematode Heterodera schachtii. Where applicable, comparisons were made between strategies applied in Germany and other EU countries. In the beginning, crop rotation was the only measure to control H. schachtii which was than followed by chemical control. More recently, resistant fodder radish and mustard cultivars as well as resistant and/or tolerant sugar beet cultivars followed. Based on long-term field experiments, the advantages and disadvantages of the different measures are given and strategies are discussed how these different measures can be combined for best control of the nematode population below the economic threshold level without using chemicals. In summary, public pressure as well as farmers and breeders cooperation made it possible that control of H. schachtii in Germany has completely changed from chemical application to the use of resistant and tolerant crop species without official interference
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