1,721,204 research outputs found
Wie wir uns die Welt machen: Hubert Knoblauch entwirft eine integrative Sozialtheorie für die Kommunikationsgesellschaft
Hubert Knoblauch: Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit. Wiesbaden: Springer VS 2017. 978-3-658-15217-
Hubert Knoblauch: Qualitative Religionsforschung. Religionsethnographie in der eigenen Gesellschaft
Nachdem in den vergangenen zwei Jahrzehnten zunehmend mehr qualitative Untersuchungen über Religionsgemeinschaften in Deutschland und auch über rezente, individuelle Konstellationen von Religiösität entstanden, hat der Berliner Soziologe und Religionswissenschaftler Hubert Knoblauch dem methodologischen Notstand Abhilfe geleistet. Abgesehen von einer kurzen Einführung Martin Baumanns gab es im deutschen Sprachraum schlicht noch kein empirisches Methodenlehrbuch, das sich der Religionsthematik widmete
Von der Gesellschaftlichen zur Kommunikativen Konstruktion der Wirklichkeit. Ein Gespräch zwischen André Kieserling und Hubert Knoblauch
Kieserling A. Von der Gesellschaftlichen zur Kommunikativen Konstruktion der Wirklichkeit. Ein Gespräch zwischen André Kieserling und Hubert Knoblauch. In: Poferl A, Pfadenhauer M, eds. Wissensrelationen. Beiträge und Debatten zum 2. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim Basel: Beltz Juventa; 2018: 166-183
Pläne und die Zukunft. Das Unvorhersagbare gestalten
Die Idee des Neuen hat eine grundlegende Zweideutigkeit, die den Begriff faszinierend und geheimnisvoll macht: Um anerkannt und gewürdigt zu werden, muss das Neue einige vertraute (alte) Seiten haben. Das Neue ersetzt das Alte, bewahrt es aber zugleich.
Deshalb ist Neuheit immer ambivalent und flexibel, und ihre positive bzw. negative Bewertung ändert sich mit der Zeit und mit dem Beobachter. Die heutige Tendenz ist eindeutig, das Neue über das Alte zu bevorzugen, aber das war nicht immer den Fall. In alten Zeiten und in allen vormodernen Gesellschaften war das Neue gefürchtet und verachtet. In der modernen Gesellschaft, im Gegenteil, wird das Merkmal der Neuheit fast die Voraussetzung für die Wertschätzung alles Anderem.
Diese Haltung hat sich als sehr viel offener auf die Komplexität und Varietät der heutigen Welt gezeigt, hat aber einen paradoxen Fundament: Wenn Neuheit verlangt und Veränderung immer erwartet wird, ist diese Haltung nicht mehr neu und das Streben nach Neuheit vernichtet sich selbst .
Die zentrale Frage ist der Bezug auf die Zukunft. Wenn Die Zukunft wirklich künftig ist (wie das Neue, wenn es wirklich neu ist), kann sie nämlich weder kontrolliert noch vorhergesagt werden. Aber gerade diese Unmöglichkeit kann zu einer Ressource werden: Man kann die Zeit benutzen, um Möglichkeiten zu schaffen. Dieser Betrag zeigt, wie Pläne nicht als Zukunftsvorhersagen sondern als Interventionen auf die unkontrollierbare Zukunft verstanden werden können. Das erfordert jedoch, dass man lernt, Überraschungen zu erwarten und sie zu nutzen, um Möglichkeiten zu produzieren
Begleitlektüre zur Videovorlesung "Soziologische Theorien der Gegenwart und Zeitdiagnosen" (Prof. Dr. Hubert Knoblauch)
Die Vorlesungsreihe „Soziologische Theorien der Gegenwart und Zeitdiagnosen" aus dem SoSe 2009, die an der TU Berlin aufgenommen wurde, stellen wir euch mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Hubert Knoblauch (TU Berlin) als Podcast in unserem YouTube-Channel zu Verfügung. Die auf dem Youtubechannel veröffentlichten Videovorlesungen umfassen dabei insgesamt elf Vorlesungen. Unter folgendem Link findet ihr auf unserem Youtubechannel die erste Videovorlesung, in der das Thema, die Vorlesung..
Begleitlektüre zur Videovorlesung "Soziologische Theorien der Gegenwart und Zeitdiagnosen" (Prof. Dr. Hubert Knoblauch)
Die Vorlesungsreihe „Soziologische Theorien der Gegenwart und Zeitdiagnosen" aus dem SoSe 2009, die an der TU Berlin aufgenommen wurde, stellen wir euch mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Hubert Knoblauch (TU Berlin) als Podcast in unserem YouTube-Channel zu Verfügung. Die auf dem Youtubechannel veröffentlichten Videovorlesungen umfassen dabei insgesamt elf Vorlesungen. Unter folgendem Link findet ihr auf unserem Youtubechannel die erste Videovorlesung, in der das Thema, die Vorlesung..
Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion
Im Rahmen des Projekts "Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion" der Berlin University Alliance (Projektleitung: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick) wurden videografische Aufzeichnungen hergestellt, mittels derer die neuen Raum- und Interaktionsformen des „Social Distancing“ im Kontext der 2020 ausgebrochenen Covid-19 Pandemie dokumentiert wurden. Ziel war es, audio-visuelle Forschungsdaten zu erheben, auf deren Grundlage ein Verständnis der komplexen, kulturell und situativ organisierten Dynamiken von öffentlichen Begegnungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen und den Hygienemaßnahmen möglich ist. Die Studie erhob deutschlandweit fokussiert ethnographische Daten zur vergleichenden Analyse relevanter Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Das Projekt umfasst mehrere regionale Teilstudien.
Für weitere Informationen zum Projekt steht ein Video-Interview mit Dr. René Tuma zur Verfügung: https://www.youtube.com/watch?v=EDElsiCKSEUWithin the framework of the project "Social Distancing and New Spatial Forms of Interaction" of the Berlin University Alliance (project management: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick), videographic recordings were produced by which the new spatial and interaction forms of "social distancing" were documented. These new forms arose in the context of the Covid-19 pandemic that broke out in 2020. The goal was to collect audio-visual research data on which to base an understanding of the complex, culturally and situationally organized dynamics of public encounters related to the infection event and hygiene measures. The study collected focused ethnographic data across Germany for comparative analysis of relevant everyday situations in public spaces. The project comprises several regional sub-studies.Berlin University Allianc
Karlsruhe
Im Rahmen des Projekts "Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion" der Berlin University Alliance (Projektleitung: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick) wurden videografische Aufzeichnungen hergestellt, mittels derer die neuen Raum- und Interaktionsformen des „Social Distancing“ im Kontext der 2020 ausgebrochenen Covid-19 Pandemie dokumentiert wurden. Ziel war es, audio-visuelle Forschungsdaten zu erheben, auf deren Grundlage ein Verständnis der komplexen, kulturell und situativ organisierten Dynamiken von öffentlichen Begegnungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen und den Hygienemaßnahmen möglich ist. Die Studie erhob deutschlandweit fokussiert ethnographische Daten zur vergleichenden Analyse relevanter Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Das Projekt umfasst mehrere regionale Teilstudien.
Diese Teilstudie 2 umfasst in insgesamt 54 Dateien audio-visuelle Forschungsdaten (inkl. Logbücher, Metadatenblätter und ReadMe-Dateien), die in Karlsruhe videographisch erhoben wurden. Als ethnographische Felder dienten der Datenerhebung öffentliche Plätze in Karlsruhe, der Wochenmarkt der Stadt sowie drei unterschiedliche Demonstrationsformate (Black Lives Matter, Querdenker und Gewalt gegen Frauen). Die Datenerhebung erfolgt über einen Zeitraum von fünf Monaten.Within the framework of the project "Social Distancing and New Spatial Forms of Interaction" of the Berlin University Alliance (project management: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick), videographic recordings were produced by which the new spatial and interaction forms of "social distancing" were documented. These new forms arose in the context of the Covid-19 pandemic that broke out in 2020. The goal was to collect audio-visual research data on which to base an understanding of the complex, culturally and situationally organized dynamics of public encounters related to the infection event and hygiene measures. The study collected focused ethnographic data across Germany for comparative analysis of relevant everyday situations in public spaces. The project comprises several regional sub-studies.
This sub-study 2 comprises audio-visual research data (incl. logbooks, metadata sheets and ReadMe files) in a total of 54 files, which were collected videographically in Karlsruhe. Public squares in Karlsruhe, the city's weekly market, and three different demonstration formats (Black Lives Matter, Querdenker, and Violence Against Women) served as ethnographic fields for data collection. The data collection took place over a period of five months.Berlin University Allianc
Bayreuth
Im Rahmen des Projekts "Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion" der Berlin University Alliance (Projektleitung: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick) wurden videografische Aufzeichnungen hergestellt, mittels derer die neuen Raum- und Interaktionsformen des „Social Distancing“ im Kontext der 2020 ausgebrochenen Covid-19 Pandemie dokumentiert wurden. Ziel war es, audio-visuelle Forschungsdaten zu erheben, auf deren Grundlage ein Verständnis der komplexen, kulturell und situativ organisierten Dynamiken von öffentlichen Begegnungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen und den Hygienemaßnahmen möglich ist. Die Studie erhob deutschlandweit fokussiert ethnographische Daten zur vergleichenden Analyse relevanter Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Das Projekt umfasst mehrere regionale Teilstudien.
Diese Teilstudie 1 umfasst in insgesamt 25 Dateien audio-visuelle Forschungsdaten, die in Bayreuth und Umgebung videographisch erhoben wurden. Als ethnographische Felder dienten der Datenerhebung die Universitätsmensa bzw. der Speisesaal der Universität Bayreuth, der Marktplatz der Stadt – hier wurde über den Zeitraum von vier Monaten an drei verschiedenen Tagen die stattfindende Kundgebung von Gegner*innen des Infektionsschutzgesetzes (Anti-IfsG) aufgezeichnet – sowie ein Fitnessstudio in Kulmbach.Within the framework of the project "Social Distancing and New Spatial Forms of Interaction" of the Berlin University Alliance (project management: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick), videographic recordings were produced by which the new spatial and interaction forms of "social distancing" were documented. These new forms arose in the context of the Covid-19 pandemic that broke out in 2020. The goal was to collect audio-visual research data on which to base an understanding of the complex, culturally and situationally organized dynamics of public encounters related to the infection event and hygiene measures. The study collected focused ethnographic data across Germany for comparative analysis of relevant everyday situations in public spaces. The project comprises several regional sub-studies.
This sub-study 1 includes audio-visual research data in a total of 25 files, which were collected videographically in Bayreuth and the surrounding area. The ethnographic fields used for the data collection were the university cafeteria/dining hall of the University of Bayreuth, the city's market square - where the rally of opponents of the Infection Protection Act (Anti-IfsG) was recorded on three different days over a period of four months - as well as a fitness studio in Kulmbach.Berlin University Allianc
Wiederkehr des Religiösen? Bereichsrezension Religionssoziologie: Volkhard Krech, Götterdämmerung, Bielefeld 2003; Hubert Knoblauch, Qualitative Religionsforschung, Paderborn 2003; Friedrich Wilhelm Graf, Die Wiederkehr der Götter, München 2003; Hermann Lübbe, Modernisierungsgewinner, München 2004; Levent Tezcan, Religiöse Strategien der machbaren Gesellschaft, Bielefeld 2003 und Peter Heine, Islam zur Einführung, Hamburg 2003
Schützeichel R. Wiederkehr des Religiösen? Bereichsrezension Religionssoziologie: Volkhard Krech, Götterdämmerung, Bielefeld 2003; Hubert Knoblauch, Qualitative Religionsforschung, Paderborn 2003; Friedrich Wilhelm Graf, Die Wiederkehr der Götter, München 2003; Hermann Lübbe, Modernisierungsgewinner, München 2004; Levent Tezcan, Religiöse Strategien der machbaren Gesellschaft, Bielefeld 2003 und Peter Heine, Islam zur Einführung, Hamburg 2003. Soziologische Revue. 2006;29(1):105-111
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