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Governance-Konzepte in der Verwaltungswissenschaft
GOVERNANCE-KONZEPTE IN DER VERWALTUNGSWISSENSCHAFT
Governance-Konzepte in der Verwaltungswissenschaft / Holtkamp, Lars (Rights reserved) (-
Gutachten zum Umgang mit kommunalen Schulden
GUTACHTEN ZUM UMGANG MIT KOMMUNALEN SCHULDEN
Gutachten zum Umgang mit kommunalen Schulden / Holtkamp, Lars (Rights reserved) (-
Lokale Disparitäten
LOKALE DISPARITÄTEN
Lokale Disparitäten / Holtkamp, Lars (Rights reserved) (-
Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik
UNTERREPRÄSENTANZ VON FRAUEN IN DER KOMMUNALPOLITIK
Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik / Holtkamp, Lars (Rights reserved) (-
Post New Public Management oder Rückbesinnung auf Public Management?: Eine Analyse der Reformaktivitäten von Kommunen in NRW
Die Arbeit beschäftigt sich mit Verwaltungsreformen in nordrhein-westfälischen Kommunen. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, ob der "Post-NPM" oder das Bürokratiemodell von Max Weber die Reformtätigkeiten in den NRW Kommunen am besten abbilden. Um sich dem Sachverhalt zu nähern, wurden Experteninterviews in zwei Kommunen durchgeführt. Dies gibt einen Einblick in die kommunalen Reformaktivitäten und ermöglicht einen Vergleich zwischen kommunaler Praxis und den diskutierten Reformmodellen.
Im Verlauf der Arbeit werden Public Management Konzepte differenziert und mit Rückblick auf das Neue Steuerung Modell betrachtetet. Die Arbeit zeigt auf, dass die von Max Weber aufgestellten Prinzipien nach wie vor angewendet werden, jedoch verlieren Hierarchien in der kommunalen Praxis an Bedeutung.
Zudem zeigt die Arbeit auf, dass der Post-NPM in der internationalen Debatte häufig als Reformphase anerkannt wird, welches kritisch hinterfragt wird. In der deutschsprachigen Literatur spielt der Post-NPM jedoch eine untergeordnete Rolle und ist deutlich vom NSM zu unterscheiden. Empirisch konnte gezeigt werden, dass der Post-NPM keinen gravierenden Einfluss auf die deutsche Verwaltungspraxis genommen hat.The thesis deals with administrative reforms in North Rhine-Westphalian municipalities. The study questions, whether the "post-NPM" or Max Weber's bureaucracy model best reflects the reform activities in NRW municipalities. In order to approach the issue, expert interviews were conducted in two municipalities. This provides an insight into municipal reform activities and enables a comparison between municipal practice and the reform models discussed.
In the course of the work, public management concepts are differentiated and considered in retrospect of the New Governance Model. The work shows that the principles established by Max Weber are still applied, but hierarchies are losing importance in municipal practice.
In addition, the study shows that post-NPM is often recognized as a reform phase in the international debate, which is critically questioned. In the German-language literature, however, post-NPM plays a subordinate role and is clearly distinguishable from NPM. Empirically, it could be shown that the post-NPM has not had a serious influence on German administrative practice
Digitaler Aufbruch für die öffentliche Verwaltung? Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes in Brandenburg auf dem Prüfstand
Den jüngsten Versuch, den Digitalisierungsrückstand in Deutschland aufzuholen, stellt das im Jahr 2017 verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) dar. Im Zuge dessen sollen bis zum Ende des Jahres 2022 sämtliche Verwaltungsleistungen auf Bundes- und Landesebene für Bürger und Unternehmen digital über Portale angeboten werden. Die als Phasenvergleich konzipierte Forschungsarbeit untersucht im Rahmen einer Soll-Ist-Betrachtung den Umsetzungsprozess des Onlinezugangsgesetzes am Beispiel Brandenburgs und versucht, mögliche Ursachen für Scheitern des Gesetzes zu identifizieren. Mit dem Ziel, systematische Erkenntnisse über die OZG-Implementation zu Tage zu fördern, stützt sich die Arbeit neben der Untersuchung einschlägiger Dokumente auf geführte Interviews mit hochrangigen Experten
Protest vor Ort: Widerstandsstrategien von Bürgerinitiativen gegen Politikbeendigung
Die Arbeit untersucht Widerstandsstrategien von Bürgerinitiativen gegen geplante Einsparmaßnahmen der kommunalen Verwaltung in vier Städten und zwei Bundesländern im Vergleich
Autoritäre populistische Parteien in Europa auf dem Vormarsch: Gründe, warum diese Bewegung beobachtet werden kann
Endogene Faktoren kommunaler Haushalts- und Finanzlagen: Analyse rheinland-pfälzischer kreisfreier Städte
Die Masterarbeit befasst sich – am Beispiel der z.T. hoch defizitären rheinland-pfälzischen kreisfreien Städte – mit der Untersuchung des Einflusses endogener Faktoren auf die kommunale Haushalts- und Finanzlage. Hierbei schließt die Arbeit methodisch an eine zuvor durchgeführte Analyse der exogenen Bestimmungsfaktoren der o.g. Kommunen an. Diese gelangte zu dem Ergebnis, dass die Varianz in der Haushalts- und Finanzlage der rheinland-pfälzischen kreisfreien Städte zwar teilweise durch die berücksichtigten exogenen Faktoren erklärt werden kann. Jedoch weisen die untersuchten Kommunen mit vergleichbaren exogenen Rahmenbedingungen weiterhin eine deutliche Varianz in der Haushalts- und Finanzlage auf. Die Arbeit geht daher der Frage nach, ob bzw. inwieweit die – nach Berücksichtigung exogener Faktoren – verbleibende nicht aufgeklärte Varianz durch die endogenen Faktoren erklärt werden kann. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde der aktuelle Forschungsstand zunächst systematisch in Hinblick auf die zu berücksichtigenden endogenen Faktoren ausgewertet. Die einzelnen endogenen Faktoren sowie deren erwarteter Zusammenhang mit der Haushalt- und Finanzlage werden in der Arbeit umfangreich theoretisch spezifiziert und hergeleitet. Bei der Datenerhebung werden – neben den gängigen Indikatoren – zum Teil neuartige Operationalisierungen aus benachbarten Forschungsgebieten herangezogen und getestet. Als Beispiel können die Messung des Abstimmungsverhaltens bei der Beschlussfassung der Haushalte – als Proxy für konkordanz-/konkurrenzdemokratische Akteurskonstellationen bzw. Entscheidungsmuster – sowie die Erhebung der Wertgrenzen in den kommunalen Hauptsatzungen – als Indikator für die institutionelle Stellung des Verwaltungschefs – genannt werden. Die Analyse der Daten erfolgt im Rahmen eines Mixed-Methods-Designs, indem quantitative (statistische) und vergleichende Methoden miteinander kombiniert werden. In einem Exkurs werden ferner die Vorgehensweise sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Hausarbeit zu den exogenen Faktoren dargestellt. Anhand der Ergebnisse der Untersuchung kann gezeigt werden, dass die Haushalts- und Finanzlage der rheinland-pfälzischen kreisfreien Städte bzw. die nach Berücksichtigung der exogenen Faktoren verbleibende Varianz teilweise durch die betrachteten endogenen Faktoren erklärt wird. Insgesamt kann mit den exogenen und endogenen Faktoren ein Großteil der Varianz der Haushalts- und Finanzlage der rheinland-pfälzischen kreisfreien Städte erklärt werden. Zudem kann der zusätzliche Erklärungsbeitrag der endogenen Faktoren anhand der vorliegenden Arbeit – im Verhältnis zu den exogenen Faktoren – quantitativ näher bestimmt werden: In Bezug auf die betrachteten Kommunen tragen die endogenen Faktoren zunächst in geringerem Umfang als die exogenen Faktoren zur Erklärung der Haushalts- und Finanzlage bei. Jedoch zeigt gerade die vergleichende Analyse, dass sich die Unterschiede der Haushalts- und Finanzlage auf der Ebene einzelner systematisch ausgewählter Kommunen erst mit Hinzunahme der endogenen Faktoren zufriedenstellend erklären lassen. Auf der Ebene der einzelnen endogenen Faktoren gelangt die Arbeit zu keinem eindeutigen Ergebnis: Einerseits können die Hypothesen zur Parteiendifferenz, zur kommunalen Konkordanzdemokratie sowie zur institutionellen Kompetenz des Oberbürgermeisters vorläufig bestätigt werden. Methodisch hat sich hierbei die Verzahnung mit den Ergebnissen zu den exogenen Faktoren sowie die Kombination von statistischen und vergleichenden Analyseverfahren als vorteilhaft erwiesen. Andererseits weisen in den Analysen die verbleibenden endogenen Faktoren keine Zusammenhänge oder solche Zusammenhänge mit der Haushalt- und Finanzlage auf, die den Hypothesen sowie der bisherigen Forschung widersprechen und daher Anlass zur Überprüfung der Angemessenheit der theoretischen Argumentation sowie der gewählten Spezifikation und Operationalisierung der entsprechenden Konzepte geben. Für die Praxis können den Untersuchungsergebnissen erste Anhaltspunkte dazu entnommen werden, ob die Haushalts- und Finanzlage einer einzelnen kreisfreien Stadt eher exogen oder endogen verursacht wird. Grundsätzlich leistet die Arbeit einen Beitrag zur wissenschaftlich sowie in der kommunalen Praxis geführten Auseinandersetzung, ob und inwieweit die kommunale Haushalts- und Finanzlage nicht nur Folge äußerer Einflüsse (d.h. exogen bestimmt) ist, sondern auch von den kommunalen Akteuren selbst (d.h. endogen) verursacht wird. Vor dem Hintergrund der insbesondere von einigen hoch defizitären rheinland-pfälzischen Kommunen aufgeworfenen und zum Gegenstand einer verfassungsgerichtlichen Überprüfung erklärten Frage, ob das Land eine ausreichende kommunale Finanzausstattung gewährleistet (und damit möglicherweise zur Verursachung von Haushaltsdefiziten beigetragen hat), weist die Untersuchung in Rheinland-Pfalz besondere Relevanz auf. Aus wissenschaftlicher Perspektive können am Beispiel Rheinland-Pfalz bestehende Forschungsergebnisse und Hypothesen auf ihre Gültigkeit überprüft werden: So wird in der lokalen Politikforschung überwiegend davon ausgegangen, dass die Haushalts- und Finanzlage auch von den Kommunen selbst mit verursacht wird und exogene sowie endogene Ursachen nur durch ihr komplexes Zusammenspiel die Haushalts- und Finanzlage erklären können. Während exogene Faktoren in quantitativen empirischen Studien häufig einen signifikanten und großen Erklärungsbeitrag aufweisen, kann der Einfluss endogener Faktoren in statistischen Untersuchungen allerdings bislang nicht vergleichbar nachgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Arbeit methodisch das Ziel, den Einfluss endogener Faktoren durch die Anwendung von stark systematisierten/regelbasierten vergleichenden Analyseverfahren sowie die Verzahnung mit den Ergebnissen der vorgeschalteten Hausarbeit möglichst überzeugend nachzuweisen. Das Vorwissen über die exogenen Rahmenbedingungen wird hierbei einbezogen, indem Kommunen mit einer möglichst ähnlichen exogenen Ausgangslage im Rahmen einer systematischen Fallauswahl nach der Logik des Most-Similar-Systems-Design (MSSD) miteinander verglichen werden
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