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Untersuchung solar angeregter Thermografieverfahren zur Materialeigenschaftsbestimmung und zerstörungsfreien Prüfung an Bauwerken
Solar-loading thermography is a non-destructive testing technique that has attracted increased scientific attention in recent years. On the one hand, economic influences, such as the advent of increasingly inexpensive thermographic cameras, as well as technical innovations in the field of embedded systems and data processing are partly responsible for the increased attention paid to the subject. Advantages of the method are the simple setup and the large testable surface area compared to laboratory-scale thermography, since in contrast to conventional active thermography the excitation energy is introduced into the test object by solar radiation and other environmental influences. This allows unique testing scenarios, but also creates unique challenges, which are investigated in this work. Analogies to active thermography are introduced for the evaluation of this thermographic technique, which can provide both qualitative and quantitative results. This work describes the theoretical background, methods for measurement and evalu-ation, derives limitations and points out obstacles for practical implementation. Two methods are introduced and tested on different structures. These methods are used to determine surface heat capacity and thermal effusivity.Die solar angeregte Thermografie für die zerstörungsfreie Prüfung ist ein Verfahren, welches in den vergangenen Jahren vermehrte wissenschaftliche Aufmerksamkeit erregte. Einerseits sind wirtschaftliche Einflüsse, wie das Aufkommen immer günstiger werdenden Thermografiekameras, als auch technische Innovationen im Bereich eingebetteter Syste-me und Datenverarbeitung mitverantwortlich für die gestiegene Beachtung des Themen-feldes. Vorteile des Verfahrens sind der einfache Aufbau und die, verglichen zur labormaß-stäblichen Thermografie, große prüfbare Oberfläche, da im Gegensatz zur konventionel-len aktiven Thermografie die Anregungsenergie von der Sonneneinstrahlung und anderen Wettereinflüssen in den Prüfobjekt eingebracht wird. Dies ermöglicht einzigartige Prüfs-zenarien, aber auch Herausforderungen, die in dieser Arbeit untersucht werden. Für die Auswertung dieses Thermografieverfahrens werden Analogien zur aktiven Thermografie eingeführt, die sowohl qualitative, als auch quantitative Ergebnisse liefern können. Die vorliegende Arbeit beschreibt den theoretischen Hintergrund, Methoden zur Mes-sung und Auswertung, leitet Grenzen ab und zeigt Hemmnisse bei der praktischen Um-setzung auf. Es werden zwei Verfahren eingeführt und an verschiedenen Strukturen ge-testet. Diese Verfahren werden zur Bestimmung der Oberflächenwärmekapazität und des Wärmeeindringkoeffizienten eingesetzt und diskutiert
Untersuchung solar angeregter Thermografieverfahren zur Materialeigenschaftsbestimmung und zerstörungsfreien Prüfung an Bauwerken
Solar-loading thermography is a non-destructive testing technique that has attracted increased scientific attention in recent years. On the one hand, economic influences, such as the advent of increasingly inexpensive thermographic cameras, as well as technical innovations in the field of embedded systems and data processing are partly responsible for the increased attention paid to the subject.
Advantages of the method are the simple setup and the large testable surface area compared to laboratory-scale thermography, since in contrast to conventional active thermography the excitation energy is introduced into the test object by solar radiation and other environmental influences. This allows unique testing scenarios, but also creates unique challenges, which are investigated in this work. Analogies to active thermography are introduced for the evaluation of this thermographic technique, which can provide both qualitative and quantitative results.
This work describes the theoretical background, methods for measurement and evaluation, derives limitations and points out obstacles for practical implementation. Two methods are introduced and tested on different structures. These methods are used to determine surface heat capacity and thermal effusivity.Die solar angeregte Thermografie für die zerstörungsfreie Prüfung ist ein Verfahren, welches in den vergangenen Jahren vermehrte wissenschaftliche Aufmerksamkeit erregte. Einerseits sind wirtschaftliche Einflüsse, wie das Aufkommen immer günstiger werdenden Thermografiekameras, als auch technische Innovationen im Bereich eingebetteter Systeme und Datenverarbeitung mitverantwortlich für die gestiegene Beachtung des Themenfeldes.
Vorteile des Verfahrens sind der einfache Aufbau und die, verglichen zur labormaßstäblichen Thermografie, große prüfbare Oberfläche, da im Gegensatz zur konventionellen aktiven Thermografie die Anregungsenergie von der Sonneneinstrahlung und anderen Wettereinflüssen in den Prüfobjekt eingebracht wird. Dies ermöglicht einzigartige Prüfszenarien, aber auch Herausforderungen, die in dieser Arbeit untersucht werden. Für die Auswertung dieses Thermografieverfahrens werden Analogien zur aktiven Thermografie eingeführt, die sowohl qualitative, als auch quantitative Ergebnisse liefern können.
Die vorliegende Arbeit beschreibt den theoretischen Hintergrund, Methoden zur Messung und Auswertung, leitet Grenzen ab und zeigt Hemmnisse bei der praktischen Umsetzung auf.
Es werden zwei Verfahren eingeführt und an verschiedenen Strukturen getestet. Diese Verfahren werden zur Bestimmung der Oberflächenwärmekapazität und des Wärmeeindringkoeffizienten eingesetzt und diskutiert
Methodische Bewertung eines bildgebenden Ultraschallverfahrens zur Prüfung von Stahlbrammen
Nach dem Urformprozess von flüssigem Stahl zu Brammen sind diese Ausgangspunkt für fast jedes Stahlumformprodukt. Daher stellt die Qualitätsbewertung zu diesem frühen Zeitpunkt der Fertigung einen wesentlichen Beitrag für die gesamte Wertschöpfungskette dar. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem zerstörungsfreien Nachweis von Innenrissen und Porositäten in Brammen unter Verwendung des Ultraschallprüfverfahrens Sampling Phased Array (SPA) mit einer Compound-Bildgebung. Es werden werkstoffliche Besonderheiten von Brammen, wie deren akustische Anisotropie oder die Struktur der in Brammen enthaltenen Ungänzen, in Bezug auf deren Nachweis durch die Ultraschallprüfung erfasst. Zudem werden Methoden zur Reduzierung des Datenvolumens für die Bildrekonstruktion bei gleichzeitigem Erhalt des bestehenden Fehlernachweises für einen verbesserten industriellen Einsatz erarbeitet. Die Untersuchungen erfolgen anhand von Testkörpern oder Brammen mit natürlichen Ungänzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Werkstoffeigenschaften der Brammen auf die Ultraschallausbreitung auswirken, jedoch die Prüfaussage nicht entscheidend beeinflussen. Aus den Untersuchungen bzgl. der Reduktion des Datenvolumens geht hervor, dass mit einer synthetisch verkleinerten Apertur während der Datenaufnahme bis zu 75 % der Ultraschall (US)-Informationen reduzierbar sind, ohne den Fehlernachweis negativ zu beeinflussen. Gleichzeitig kann die Geschwindigkeit einer Prüfung durch eine Sendetaktreduzierung erhöht werden.After casting of steel, slabs are the source for the most steel forming products. Due to this reason, the quality testing at this early point is essential for the complete manufacturing chain. This thesis is focused on the non-destructive detection of cracks and porosities within slabs by using ultrasonic. The used ultrasonic procedure is called Sampling Phased Array (SPA) and is used combined with a compound-imaging to reveal the test results. In this thesis material characteristics of steel slabs like acoustic anisotropy are analyzed as well as the detection capability of natural reflectors within slabs by ultrasonic testing in dependence on their structure. Additional, for an increase of the testing volume several methods to reduce the considered information for the ultrasonic imaging without affecting the existing detection capability are elaborated. The investigations are conducted on test specimens and steel slabs with natural reflectors. The results reveal that the material characteristics of slabs are influencing the propagation of ultrasonic waves, but the influences do not lead to critical effects on the detection capability. The results about the reduction of the considered information obtain that a reduction of the ultrasonic information up to 75 % is possible without affecting the detection capability, if a synthetic reduction of the aperture during the data acquisition is applied. This approach allows further an increase of the testing velocity
Multimodale zerstörungsfreie Charakterisierung der Grenzflächen von Metall-CFK-Hybridstrukturen
Metall-CFK-Hybridstrukturen erfreuen sich in der heutigen Zeit immer größerer Beliebtheit und rücken aus vielfältigen Gründen in den Fokus der Industrie. Da durch die Kombination aus Metall und CFK Grenzflächen entstehen, die Schwachpunkte der Verbindung darstellen, bedarf es der Überprüfung dieser Bereiche durch zerstörungsfreie Prüfverfahren. In dieser Arbeit werden die Grenzflächen einer Aluminium-CFK-Hybridstruktur mithilfe der beiden zerstörungsfreien Prüfverfahren der aktiven Thermografie mit den Anregungsmethoden Blitz, induktiv sowie IR-Array und des elektromagnetisch induzierten Ultraschalls (EMUS) untersucht. Dabei wird zunächst gezeigt, dass beide Verfahren zur Grenzflächencharakterisierung sowie zur Fehlerdetektion geeignet sind. Um die gewonnenen Messergebnisse zu verbessern und eine optimierte Grenzflächencharakterisierung zu erzielen, kommen verschiedene Vorgehensweisen zum Einsatz. So wird bei der Blitzthermografie zusätzlich eine Fast Fourier Transformation (FFT) angewandt, die Ergebnisse der Blitzthermografie und der induktiven Thermografie werden fusioniert sowie die Ergebnisse aus aktiver Thermografie und EMUS mithilfe eines neu entwickelten Auswertealgorithmus kombiniert. Durch den abschließenden Einsatz der Referenzmethode der Computertomografie (CT) werden zum einen die zuvor erzielten Ergebnisse validiert und zum anderen- mithilfe des Auswertealgorithmus- gezeigt, dass EMUS-Messungen sensitiver auf Grenzflächendefekte reagieren als Thermografiemessungen.Metal-CFRP-hybrid structures enjoy great popularity today and come to the fore of industry for various reasons. Due to the combination of metal and CFRP (carbon-fibre-reinforced-polymer) interfaces, which are weak points in the connection, arise. These weak points have to be characterised by non-destructive testing methods. In this work the interfaces of an aluminium-CFRP-hybrid structure are characterised with two non-destructive testing methods: active thermography with its excitation techniques flash, inductive and IR-Array as well as ultrasonic testing with EMAT (electromagnetic acoustic transducer). It is shown that both methods are very suitable for the characterisation of the interfaces as well as for defect detection. To improve the results obtained and to optimise interface characterisation different approaches are utilised.For flash thermography a Fast Fourier transformation (FFT) is used, the results of flash and inductive thermography are combined with a data fusion and the results of thermography and ultrasonic testing with EMAT are combined by means of a new evaluation algorithm. Finally, by using the reference method of computer tomography (CT) on one hand the results gained can be validated, on the other hand it can be shown- with help of the evaluation algorithm- that EMAT is more sensitive for the detection of defects at the interface than thermography
In-situ monitoring of laser welding processes by means of high frequency acoustic emissions
Die Prozessfenster beim Laserstrahlschweißen sind aufgrund vieler Einflussgrößen schmal. Daher spielt in der Großserienproduktion eine prozessnahe Überwachung der Fertigungsqualität eine große Rolle. Dies kann beispielsweise über die Detektion von elektromagnetischen oder akustischen Prozessemissionen realisiert werden. Beides hat bisher nicht zu zufriedenstellenden Überwachungskonzepten geführt. Der Schwerpunkt der Entwicklung lag in den letzten Jahren vorwiegend auf der optischen Prozessüberwachung, da die Detektion resonanter akustischer Emissionen im niederfrequenten Bereich bisher keine verlässlichen Ergebnisse geliefert hat. Daher werden im Rahmen dieser Arbeit die hochfrequenten Körper- und Luftschallemissionen von Laserschweißprozessen untersucht. Es wird die Fragestellung geklärt, ob ein Laserschweißprozess überhaupt hochfrequente Schallemissionen aussendet. Auch wird gezeigt, wie diese mit Stellparametern und Qualitätsmerkmalen einer Laserschweißnaht korreliert werden können und ein Prozessmodell gebildet werden kann. Auf Basis eines solchen Prozessmodells kann eine Fehlerdetektion erfolgen und ein Konzept für die Prozessüberwachung von Laserschweißprozessen mittels hochfrequenten Schallemissionen für die Fertigung erarbeitet werden. Damit können zusätzliche Informationen über den Laserschweißprozess gewonnen werden, was einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf die Realisierung eines robusten Prozessüberwachungskonzeptes für das Laserstrahlschweißen liefert.Process windows of laser welding are quite narrow due to different influences. Therefore, process-oriented quality control is a key in large-volume production. This can be realized by detection of electromagnetic or acoustic process emissions. Up to now, both variants were not leading to realization of satisfying concepts of process monitoring. In the last years, the key aspect in this development was mainly put on optical process monitoring, because the detection of resonant acoustic emissions in low frequency ranges were not delivering reliable results. Therefore, the high frequency structure- and air-borne emissions will be deeply investigated in this thesis. The first emphasis will be on the clarification of the existence of high frequency acoustic emissions in laser welding processes besides the already known low frequency resonant acoustic emissions. In the second step, the correlation of these emissions with the parameters and quality characteristics of laser welding seams will be developed. By means of this, a process model will be formed. Based on this process model, a defect detection, as well as a concept for process monitoring of laser welding processes by means of high frequency acoustic emissions, can be established. Using this concept, additional information about laser welding processes can be gained, which helps to realize a robust and stable concept for process monitoring of laser welding in industrial scale
Untersuchungen zum Anbindungsverhalten von PLA auf Aluminium im additiven Fertigungsprozess
Das Ziel dieser Arbeit ist es im additiven Fertigungsprozess eine Anbindung von PLA als Schmelzklebstoff auf Aluminium zu erzielen. Das Anbindungsverhalten eines Schmelzklebstoffs hängt maßgeblich von seinen thermischen und rheologischen Eigenschaften ab. Da es sich bei dem verwendeten Polymer um einen technischen Werkstoff handelt, dessen Eigenschaften kommerziell eingestellt werden und diese nur bedingt bekannt sind, werden die kalorischen sowie rheologischen Eigenschaften des verwendeten Polymers in Kapitel 4 mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie sowie Rheologie untersucht. Um das Anbindungsverhalten im Fertigungsprozess charakterisieren zu können muss der Prozess stabil und reproduzierbar ablaufen. Der Fertigungsprozess wird in Kapitel 5 auf seine Stabilität überprüft und mögliche Einflussfaktoren, wie Temperaturverteilung oder thermische Ausdehnung werden überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Da die kalorischen und rheologischen Eigenschaften eines Polymers von der Temperatur abhängen, ist die Temperatur des Polymers im Fertigungsprozess eine wichtige Größe. Hierfür wird in Kapitel 6 die Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren zur in-situ Prozessüberwachung genutzt, um die lokale Temperatur des Polymers während des Fertigungsprozesses zu überprüfen. Das Anbindungsverhalten des Polymers auf dem Aluminiumhalbzeug wird ausgehend von der Struktur im Polymer-Metall-Kontakt bewertet und in Kapitel 7 mittels Mikroskopie charakterisiert. Um die Auswirkungen auf das Anbindungsverhalten in Abhängigkeit der Prozessparameter zu prüfen werden zwei Spurhöhen untersucht, sowie die Temperatur des Aluminiumsubstrats im Bereich von 150°C bis 220°C variiert. Im Rahmen dieser Arbeit wird sich auf die Anbindung von nur einer Lage des Polymers, also den Kontakt Polymer-Metall beschränkt
In situ Thermographie zur Prognose des Ermüdungs-Risswachstums in intrinsischen Al-CFK Hybridbauteilen unter zugschwellender Ermüdung im High-Cycle Regime
Die Lebensdauer von intrinsischen Multimaterialhybriden wird maßgeblich von der Resistenz gegen ermüdungsbedingte Schädigung bestimmt. Eine Zustandsbewertung und Prognose dieser ist bis dato schwierig, da die zugrundeliegenden Prozesse an intrinsischen Grenzflächen in hybriden Strukturen nur wenig bekannt und die Anwendung der Bruchmechanik nur schwer möglich sind. Daher kommen den zerstörungsfreien Prüfverfahren in Methoden zur Zustandsbewertung und Lebensdauerprognose eine zentrale Rolle zu, da bei in situ Anwendung die Schädigung direkt lokalisiert und bestimmt werden kann. In dieser Arbeit findet zur Prognose der ermüdungsbedingten Schädigung in Aluminium-CFK Hybridverbindungen mit thermoplastischer Zwischenschicht die passive Thermographie in situ während quasi-statischer und ermüdender Zugbelastung Anwendung. Durch die thermische Dissipation wird die ermüdungsbedingte Schädigung an den intrinsischen Grenzflächen in T- und Lock-In-Amplituden-Bildern erfasst. Die gefundenen Schädigungsmechanismen, translaminares Risswachstum und Delaminationen, verhelfen zu einem besseren Verständnis der Schädigungsprozesse und verschiedener Einflussgrößen. Die Korrelation der Fehlergröße mit mechanischen Messgrößen führt zu einer Abschätzung des Schädigungsverlaufs. Zusätzlich geht die Korrelation der thermischen Dissipation mit der Energiefreisetzungsrate über den Stand der Forschung hinaus und realisiert die Verknüpfung von Thermographie und Bruchmechanik
Untersuchung von Einflussgrößen auf die Lagenanbindung in additiv gefertigten Multi-Material-Systemen
In der Arbeit wurde untersucht, welche Prozessparameter des Verfahrens Werkstoffextrusion sich auf die Lagenanbindung in additiv gefertigten Multi-Materialsystemen auswirken. Dies wurde an den Werkstoffen PLA, PETG, ABS, und deren Werkstoffpaarungen untersucht. Um die Einflüsse möglichst vieler Einflussfaktoren zu untersuchen, wurden Methoden der statistischen Versuchsplanung eingesetzt, um Experimente auszulegen und eine statistische Auswertung zu ermöglichen. Es konnte bestimmt werden, durch welche der Faktoren ein signifikanter Einfluss auf eine Reihe von Zielgrößen entsteht. Als Prüfverfahren wurde dabei das Scherprüfverfahren nach der Norm ASTM D7078 ausgewählt, um Informationen über die Schereigenschaften der Proben zu gewinnen. Nach der Wahl der Einfluss- und Zielgrößen wurden Versuchspläne erstellt und die darin vorgesehenen Proben mittels Werkstoffextrusion hergestellt. Nach der Fertigstellung aller Proben eines Versuchsplans wurden die Proben einer Prüfung unterzogen. Die Messung der Dehnungen und Scherungen erfolgte dabei mittels digitaler Bildkorrelation, für die während der Prüfung optische Aufnahmen der Proben erstellt wurden. Für jeden Werkstoff, und deren Werkstoffpaarungen, wurde bestimmt, wie sich die Variation der Einflussfaktoren auf die gewählten Zielgrößen auswirkt und ob die gemessenen Effekte statistisch signifikant sind. Die Prüfnorm ASTM D7078 wurde als Prüfverfahren gewählt, da sie eine Probengeometrie verwendet, die sich für die Herstellung durch Werkstoffextrusion besser eignet als die Proben anderer Prüfverfahren
In-situ monitoring of laser welding processes by means of high frequency acoustic emissions
Die Prozessfenster beim Laserstrahlschweißen sind aufgrund vieler Einflussgrößen schmal. Daher spielt in der Großserienproduktion eine prozessnahe Überwachung der Fertigungsqualität eine große Rolle. Dies kann beispielsweise über die Detektion von elektromagnetischen oder akustischen Prozessemissionen realisiert werden. Beides hat bisher nicht zu zufriedenstellenden Überwachungskonzepten geführt. Der Schwerpunkt der Entwicklung lag in den letzten Jahren vorwiegend auf der optischen Prozessüberwachung, da die Detektion resonanter akustischer Emissionen im niederfrequenten Bereich bisher keine verlässlichen Ergebnisse geliefert hat. Daher werden im Rahmen dieser Arbeit die hochfrequenten Körper- und Luftschallemissionen von Laserschweißprozessen untersucht. Es wird die Fragestellung geklärt, ob ein Laserschweißprozess überhaupt hochfrequente Schallemissionen aussendet. Auch wird gezeigt, wie diese mit Stellparametern und Qualiätsmerkmalen einer Laserschweißnaht korreliert werden können und ein Prozessmodell gebildet werden kann. Auf Basis eines solchen Prozessmodells kann eine Fekhlerdetektion erfolgen und ein Konzept für die Prozessüberwachung von Laserschweißprozessen mittels hochfrequenter Schallemissionen für die Fertigung erarbeitet werden. Damit können zusätzliche Informationen über den Laserschweißprozess gewonnen werden, was einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf die Realisierung eines robusten Prozessüberwachungskonzeptes für das Laserstrahlschweißen liefert.Process windows of laser welding are quite narrow due to different influences. Therefore, process-oriented quality control is a key in large-volume production. This can be realized by detection of electromagnetic or acoustic process emissions. Up to now, both variants were not leading to realization of satisfying concepts of process monitoring. In the last years, the key aspect in this development was mainly put on optical process monitoring, because the detection of resonant acoustic emissions in low frequency ranges were not delivering reliable results. Therefore, the high frequency structure- and air-borne emissions will be deeply investigated in this thesis. The first emphasis will be on the clarification of the existence of high frequency acoustic emissions in laser welding processes besides the already known low frequency resonant acoustic emissions. In the second step, the correlation of these emissions with the parameters and quality characteristics of laser welding seams will be developed. By means of this, a process model will be formed. Based on this process model, a defect detection, as well as a concept for process monitoring of laser welding processes by means of high frequency acoustic emissions, can be established. Using this concept, additional information about laser welding processes can be gained, which helps to realize a robust and stable concept for process monitoring of laser welding in industrial scale
In situ Thermographie zur Prognose des Ermüdungs-Risswachstums in intrinsischen Al-CFK Hybridbauteilen unter zugschwellender Ermüdung im High-Cycle Regime
Die Lebensdauer von intrinsischen Multimaterialhybriden wird maßgeblich von der Resistenz gegen ermüdungsbedingte Schädigung bestimmt. Eine Zustandsbewertung und Prognose dieser ist bis dato schwierig, da die zugrundeliegenden Prozesse an intrinsischen Grenzflächen in hybriden Strukturen nur wenig bekannt und die Anwendung der Bruchmechanik nur schwer möglich sind. Daher kommen den zerstörungsfreien Prüfverfahren in Methoden zur Zustandsbewertung und Lebensdauerprognose eine zentrale Rolle zu, da bei in situ Anwendung die Schädigung direkt lokalisiert und bestimmt werden kann. In dieser Arbeit findet zur Prognose der ermüdungsbedingten Schädigung in Aluminium-CFK Hybridverbindungen mit thermoplastischer Zwischenschicht die passive Thermographie in situ während quasi-statischer und ermüdender Zugbelastung Anwendung. Durch die thermische Dissipation wird die ermüdungsbedingte Schädigung an den intrinsischen Grenzflächen in T- und Lock-In-Amplituden-Bildern erfasst. Die gefundenen Schädigungsmechanismen, translaminares Risswachstum und Delaminationen, verhelfen zu einem besseren Verständnis der Schädigungsprozesse und verschiedener Einflussgrößen. Die Korrelation der Fehlergröße mit mechanischen Messgrößen führt zu einer Abschätzung des Schädigungsverlaufs. Zusätzlich geht die Korrelation der thermischen Dissipation mit der Energiefreisetzungsrate über den Stand der Forschung hinaus und realisiert die Verknüpfung von Thermographie und Bruchmechanik.The lifecycle performance of multi-material-hybrids is mainly determined by the structural resistance to fatigue damage propagation. The assessment and prognosis of the damage evolution come along with numerous difficulties, as the underlying damage processes at the intrinsic interfaces are hardly known. Also, the application of fracture mechanics is hard to pursue for non-self-similar damage growth. Hence, non-destructive testing methods became of major importance to methods of damage-evaluation and failure assessment, as they enable to locate and to evaluate the occurring damage during mechanical testing. In this work the damage propagation in aluminum-CFRP hybrid-joints with a thermoplastic interlayer is monitored with in situ passive thermography under quasi-static and fatigue tensile loading. Since any damage arouses thermal dissipation, it is evaluated using T- or Lock-In-amplitude images. The results reveal two competing damage mechanisms, translaminar cracking and delamination of the intrinsic interfaces and between the middle CFRP-plies, which helps to better understand the effect of influencing factors on the damage processes. The correlation of the damage-size with mechanical quantities leads to an estimation of the damage evolution up to failure. In a novel approach, the prognosis is achieved by correlating the thermal dissipation with the strain-energy-release-rate. Hence, the link between a quantitative thermography-measure with fracture mechanics is obtained.DF
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