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Vorwort
Der vierte Band der "Hamburger Historischen Forschungen" umfasst in erster Linie die Edition eines unveröffentlichten Textes. Autor ist der Theologe Prof. Dr. Dr. Paul Schütz (1891–1985), der von 1940 bis 1952 Hauptpastor an der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai war und zugleich als hauptamtlicher Dozent und später als Professor der Theologie an der Kirchlichen Hochschule Hamburg lehrte. Er gehört zu den ersten, die ein Konzept der politischen Religion entwickelten. Sein 1935 verfasster Beitrag konnte damals nicht publiziert werden.
Heute ist eine Edition dieses Beitrages zum einen wichtig für die Theologie- und Kirchengeschichte. Zum anderen gibt es seit einigen Jahren in der historischen Forschung eine intensive Diskussion über die in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts entwickelte Interpretation des „Dritten Reiches“ als „politische Religion“. Dieses Modell, das Diktaturen, insbesondere den Nationalsozialismus, als „politische Religion“ versteht, wird im Allgemeinen Eric Voegelin und Raymond Aron zugeschrieben, die ihre Ansätze 1938 bzw. 1939 publizierten.
Dass Paul Schütz schon drei bzw. vier Jahre zuvor eine solche Konzeption entwickelt hatte, war bis vor Kurzem nicht bekannt. Die vorliegende Edition kann daher neue Impulse für die Debatte über die Geschichte und Tragfähigkeit dieses Ansatzes geben und sie inhaltlich bereichern.The fourth volume of the series "Hamburger Historische Forschungen" comprises primarily the edition of an unpublished text. The author is the theologian Prof. Dr. Dr. Dr. Paul Schütz (1891-1985) who was the main pastor at the Hamburg Main Church St. Nikolai from 1940 to 1952. At the same time he taught as a full-time lecturer and later as professor of theology at the Church University of Hamburg. Schütz was one of the first to develop a concept of political religion. His contribution, written in 1935, could not be published at that time.
Today, an edition of this article is important for the history of theology and church history. On the other hand, for some years now there has been an intensive discussion in historical research on the interpretation of the "Third Reich" as a "political religion" developed in the 1930s. This model, which sees dictatorships, especially National Socialism, as a "political religion", is generally attributed to Eric Voegelin and Raymond Aron, who published their approaches in 1938 and 1939 respectively.
It was not known until recently that Paul Schütz had already developed such a concept three or four years earlier. The present edition can therefore provide new impetus for the debate on the history and viability of this approach and enrich its content
Vorwort
Am 13. Oktober 2000 starb der Historiker Peter Borowsky, ein "Schüler" Fritz Fischers, im Alter von 62 Jahren. Nahezu vier Jahrzehnte hat er an der Universität Hamburg gewirkt: als Student, Wissenschaftlicher Assistent, Wissenschaftlicher Oberrat und Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte. Im Jahre 1996 wurde ihm der Titel "Professor" verliehen; eine Professorenstelle jedoch blieb ihm verwehrt. Als Autor auflagenstarker Geschichtswerke erreichte Peter Borowsky ein großes Publikum. Die gemeinsam mit Barbara Vogel und Heide Wunder verfasste, 1975 erstmals erschienene Einführung in die Geschichtswissenschaft ist bis heute ein wissenschaftlicher "Bestseller"; Borowskys Hitler-Biographie für Jugendliche und seine Überblicksdarstellungen zur Deutschen Geschichte nach 1945 erlebten ebenfalls zahlreiche Auflagen. Der Schwerpunkt seines Wirkens aber lag in der akademischen Lehre, in der er Herausragendes leistete. Generationen von Geschichtsstudierenden wurden von ihm unterrichtet, betreut und geprägt – an der Universität Hamburg wie am Smith College, Northampton/Massachusetts, wo der Gelehrte seit 1974 regelmäßig eine Gastprofessur wahrnahm. Die Partnerschaft zwischen diesen beiden Hochschulen wurde von Peter Borowsky geradezu verkörpert. Die akademischen Gedenkveranstaltungen zu seinen Ehren – im Februar 2001 an der Universität Hamburg und im folgenden Monat am Smith College – vermittelten davon einen bewegenden Eindruck. Eine Auswahl der dort sowie zuvor bei der Trauerfeier auf dem Friedhof Nienstedten gehaltenen Reden ist in diesem Heft zusammengefasst. Zeitgleich ist am 3. Juni 2003, dem 65. Geburtstag Peter Borowskys, eine umfangreiche Gedenkschrift erschienen, deren Titel Lebendige Sozialgeschichte Borowskys Forschungsfelder inhaltlich wie methodisch andeuten und zugleich seine besondere Art, Geschichte zu vermitteln, akzentuieren soll.On October 13, 2000 the historian Peter Borowsky, a "pupil" of Fritz Fischer, died at the age of 62. He has worked at the University of Hamburg for almost four decades: as a student, research assistant, senior scientific officer and private lecturer for modern and contemporary history. In 1996, he was awarded the title of "Professor"; however, he was denied a professorship. As an author of high-circulation historical works, Peter Borowsky reached a large audience. Written jointly with Barbara Vogel and Heide Wunder, the introduction to history first published in 1975 is still a scientific "best-seller"to this day; Borowsky\u27s Hitler biography for young people and his overview of German history after 1945 also experienced numerous editions. However, the focus of his work was on academic teaching, in which he achieved outstanding results. Generations of history students were taught, supervised and shaped by him - at the University of Hamburg as well as at Smith College, Northampton/Massachusetts, where the scholar has regularly held a visiting professorship since 1974. The partnership between these two universities was embodied by Peter Borowsky. The academic commemoration ceremonies in his honour - in February 2001 at the University of Hamburg and the following month at Smith College - conveyed a moving impression. A selection of the speeches given there and previously at the funeral service at the Nienstedten cemetery is summarized in this booklet. At the same time, an extensive commemorative volume was published on June 3, 2003, the 65th anniversary of Peter Borowsky\u27s birth, the title "Lebendige Sozialgeschichte. Borowskys Forschungsfelder" (Living Social History. Borowskys Research Fields) is intended to emphasize the content and methodology of Borowsky\u27s work and at the same time to accentuate his special way of conveying history
Editorische Vorbemerkung
Das vorliegende Buch des Hamburger Pädagogen und Historikers Uwe Schmidt über Hamburger Schulen im „Dritten Reich“ ist die erste Gesamtdarstellung des Schulwesens in der Hansestadt zwischen 1933 und 1945. Sie basiert auf intensiver Quellenforschung.
Die umfangreiche Studie umfasst alle Schulformen und geht zudem über die Grenzen der Hansestadt vor 1937 hinaus: Sie arbeitet erstmals die Schulgeschichte der 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz dazugekommenen, vormals preußischen Städte Altona, Harburg und Wandsbek sowie weiterer Umlandgemeinden auf.
Besonders verdienstvoll sind über den inhaltlichen Ertrag dieser Monographie hinaus das qualifizierte Personenregister mit Biogrammen und vor allem die mit großem Aufwand erstellte Übersicht über die einzelnen Hamburger Schulen und ihre Geschichte, wodurch diese Untersuchung auch zum nützlichen Nachschlagewerk wird.
Das Werk ist in zwei Teile gegliedert: Band 1 enthält ausschließlich die umfassende inhaltliche Darstellung, während sich in Band 2 eine Listung der Abkürzungen, das Verzeichnis der Schulen von 1933 bis 1945, statistische Aufstellungen, Quellenhinweise, Quellen- und Literaturverzeichnis, die Register (Personen-, Sach- und Geographisches Register), das Abbildungsverzeichnis sowie Informationen zu Autor und Herausgeber, zur Reihe sowie zum Verein für Hamburgische Geschichte finden.The present book by the Hamburg teacher and historian Uwe Schmidt on Hamburg schools in the "Third Reich" is the first comprehensive presentation of the school system in the Hanseatic city between 1933 and 1945. It is based on in-depth source research.
The extensive study covers all types of schools and goes beyond the borders of the Hanseatic city before 1937: for the first time, it examines the school history of the former Prussian towns of Altona, Harburg and Wandsbek as well as other surrounding communities, which were added by the Gross-Hamburg Act in 1937.
In addition to the content of this monograph, the qualified register of persons with biograms and, above all, the survey of the individual Hamburg schools and their history, which has been compiled with great effort, are particularly commendable, making this study a useful reference work.
The work is divided into two parts: Volume 1 contains only the comprehensive presentation of the contents, while Volume 2 contains a listing of abbreviations, the list of schools from 1933 to 1945, statistical lists, references to sources, bibliography and sources, the registers (persons, subject and geographical index), the index of illustrations as well as information on authors and editors, the series and the Verein für Hamburgische Geschichte
Die politische Religion : Eine Untersuchung über den Ursprung des Verfalls in der Geschichte (1935). Herausgegeben und eingeleitet von Rainer Hering
Der vierte Band der "Hamburger Historischen Forschungen" umfasst in erster Linie die Edition eines unveröffentlichten Textes. Autor ist der Theologe Prof. Dr. Dr. Paul Schütz (1891–1985), der von 1940 bis 1952 Hauptpastor an der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai war und zugleich als hauptamtlicher Dozent und später als Professor der Theologie an der Kirchlichen Hochschule Hamburg lehrte. Er gehört zu den ersten, die ein Konzept der politischen Religion entwickelten. Sein 1935 verfasster Beitrag konnte damals nicht publiziert werden.
Heute ist eine Edition dieses Beitrages zum einen wichtig für die Theologie- und Kirchengeschichte. Zum anderen gibt es seit einigen Jahren in der historischen Forschung eine intensive Diskussion über die in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts entwickelte Interpretation des „Dritten Reiches“ als „politische Religion“. Dieses Modell, das Diktaturen, insbesondere den Nationalsozialismus, als „politische Religion“ versteht, wird im Allgemeinen Eric Voegelin und Raymond Aron zugeschrieben, die ihre Ansätze 1938 bzw. 1939 publizierten.
Dass Paul Schütz schon drei bzw. vier Jahre zuvor eine solche Konzeption entwickelt hatte, war bis vor Kurzem nicht bekannt. Die vorliegende Edition kann daher neue Impulse für die Debatte über die Geschichte und Tragfähigkeit dieses Ansatzes geben und sie inhaltlich bereichern.The fourth volume of the series "Hamburger Historische Forschungen" comprises primarily the edition of an unpublished text. The author is the theologian Prof. Dr. Dr. Dr. Paul Schütz (1891-1985) who was the main pastor at the Hamburg Main Church St. Nikolai from 1940 to 1952. At the same time he taught as a full-time lecturer and later as professor of theology at the Church University of Hamburg. Schütz was one of the first to develop a concept of political religion. His contribution, written in 1935, could not be published at that time.
Today, an edition of this article is important for the history of theology and church history. On the other hand, for some years now there has been an intensive discussion in historical research on the interpretation of the "Third Reich" as a "political religion" developed in the 1930s. This model, which sees dictatorships, especially National Socialism, as a "political religion", is generally attributed to Eric Voegelin and Raymond Aron, who published their approaches in 1938 and 1939 respectively.
It was not known until recently that Paul Schütz had already developed such a concept three or four years earlier. The present edition can therefore provide new impetus for the debate on the history and viability of this approach and enrich its content
Gärten und Parks in historischer Perspektive
Das Landesarchiv Schleswig-Holstein hat die Landesgartenschau 2009 in Schleswig mit der zu diesem Anlass konzipierten Ausstellung "Die Ordnung der Natur. Historische Gärten und Parks in Schleswig-Holstein" begleitet. Ergänzt wurde diese mit einer Vortragsreihe, die auf große Resonanz stieß. Die Vorträge werden in diesem Band veröffentlicht.
Thematisch gliedert sich der Band in zwei Teile: Die ersten vier Beiträge setzen sich mit historischen Gärten und Parks in Schleswig-Holstein auseinander. Der zweite Teil des Bandes weist über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus. So geht es um Gartenbauschulen als Berufsausbildung für "höhere Töchter" im Kaiserreich, Gärten und Natur im Kontext demokratiefeindlicher, völkischer Ideologie, die Bedeutung von Gärten und Parks im Film sowie Gärten in Entenhausen.The Landesarchiv Schleswig-Holstein opened the Landesgartenschau 2009 in Schleswig with the exhibition "Die Ordnung der Natur. Historical Gardens and Parks in Schleswig-Holstein ". This exhibition was complemented by a series of lectures which met with a great response. The lectures are published in this volume.
Thematically, the volume is divided into two parts: The first four contributions deal with historical gardens and parks in Schleswig-Holstein. The second part of the volume points beyond the borders of Schleswig-Holstein. It deals with horticultural schools as vocational training for "higher daughters" in the Empire, gardens and nature in the context of democratically anti-democratic, folk ideology, the importance of gardens and parks in film and gardens in Duckburg
Zeittafel Peter Borowsky
Peter Borowsky (1938–2000) war ein engagierter Geschichtsforscher und begeisternder Geschichtsvermittler. Mehr als 30 Jahre lehrte er am Historischen Seminar der Universität Hamburg Neuere Geschichte. Er prägte Generationen von Studierenden nachhaltig durch seine Kompetenz und seine Art, Geschichte lebendig zu vermitteln. Diese wird auch in den 14 Beiträgen zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert deutlich, die hier erstmals veröffentlicht werden. Die Themenpalette reicht von den Hohenzollern bis zur politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland, umfasst die Studenten in der Revolution von 1848, Hamburger Geschichte im 19. Jahrhundert, die Entwicklung von der Weimarer Republik zum „Dritten Reich“, die deutschen Beziehungen zu osteuropäischen Staaten und den USA. Zwei Texte beschäftigen sich anschaulich mit der Geschichte der deutschen Geschichtswissenschaft und dem „Historikerstreit“.Peter Borowsky (1938-2000) was a committed historian and enthusiastic historian. For more than 30 years he taught modern history at the History Department of the University of Hamburg. He left a lasting mark on generations of students through his competence and his way of conveying history in a lively way. This is also evident in the 14 contributions to German history in the 19th and 20th centuries, which are published here for the first time. The topics range from the Hohenzollern region to the political culture of the Federal Republic of Germany and include students in the revolution of 1848, Hamburg\u27s 19th century history, the development from the Weimar Republic to the "Third Reich", German relations with Eastern European countries and the USA. Two texts deal vividly with the history of German historiography and the "Historian\u27s Dispute"
Einleitung: Hamburgische Kirchengeschichte im 20. Jahrhundert
Der fünfte Teil der „Hamburgischen Kirchengeschichte in Aufsätzen“ umfasst die Hamburger Kirchengeschichte im 20. Jahrhundert.
Neben Überblicksbeiträgen zur Geschichte der Landeskirche in der Weimarer Republik, im „Dritten Reich“, in der Nachkriegszeit und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden theologische Außenseiter, die Studierendenseelsorge, der lange Weg zur Gleichberechtigung der Theologinnen, die Entnazifizierung, das Pädagogisch-Theologische Institut und die Praktische Theologie vorgestellt. In eigenen Beiträgen wird die Geschichte der katholischen Kirche geschildert.
Biographien der Landesbischöfe und eine Bibliographie runden die Darstellung ab.The fifth part of the "Hamburgische Kirchengeschichte in Aufsätzen" (Hamburg\u27s church history in essays) covers Hamburg\u27s church history in the 20th century.
In addition to articles on the history of the regional church in the Weimar Republic, in the "Third Reich", in the post-war period and in the second half of the 20th century, theological outsiders, student counselling, the long road to equality of theologians, denazification, the Pedagogical-Theological Institute and practical theology are presented. The history of the Catholic Church is described in own contributions.
Biographies of the regional bishops and a bibliography complete the presentation
Change Management und Archive. Archivische Aufgaben im Rahmen der Implementierung von Dokumentenmanagementsystemen
Die digitale Speicherung von Informationen nimmt in öffentlichen wie privaten Verwaltungen einen immer größeren Stellenwert ein. Daher müssen sich Archive schon frühzeitig an der Implementierung von Dokumentenmanagementsystemen beteiligen, um auch in Zukunft historisch wertvolle digitale Unterlagen an kommende Generationen in authentischer Form weitergeben zu können. Unter dem Titel „Digitales Verwalten - Digitales Archivieren“ veranstaltete das Staatsarchiv Hamburg am 27. und 28. April 2004 die achte Tagung des Arbeitskreises „Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen“. In ihm sind Archivare aus Staats- und Kommunalarchiven, aus Wirtschafts- und Kirchenarchiven Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vertreten. Der archivische Umgang mit digitalen Unterlagen, die Erhaltung der Authentizität und die Langzeitspeicherung elektronischer Signaturen sind die bestimmenden Themen der 16 Beiträge, die in diesem Band dokumentiert sind.Digital storage of information is becoming increasingly important in public and private administration. Archives must therefore participate at an early stage in the implementation of content management systems in order to be able to pass on historically valuable digital documents to future generations in an authentic form. The eighth conference of the working group "Archiving of documents from digital systems" was organised by the Hamburg State Archives on 27 and 28 April 2004 under the title "Digital administration - digital archiving". It includes archivists from state and municipal archives, business and church archives in Germany, Austria and Switzerland. The archival handling of digital documents, the preservation of authenticity and the long-term storage of electronic signatures are the defining themes of the 16 contributions documented in this volume
Ohnmächtig vor Bits and Bytes? Archivische Aufgaben im Zeitalter der Digitalisierung
Im Oktober 2011 war die Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund Gastgeberin der Tagung „Macht und Ohnmacht der Archive“. Kultur- und Archivwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Archivarinnen und Archivare debattierten über Auftrag und Nutzen, Verantwortung und Leistung der Archive in einer weithin digitalisierten Wissensgesellschaft.
Die Archivwissenschaft in Deutschland ist auf die Herausforderung, die durch das von Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der Atmosphäre der Postmoderne geformte Verständnis des Archivs entstanden ist, bislang nicht ausführlich eingegangen. Mit dem hier dokumentierten Symposium wird die überfällige Auseinandersetzung mit diesen Positionen nun begonnen. Die Diskussion wurde dabei betont praxisorientiert und pragmatisch geführt. Die Beiträge verbinden archivwissenschaftliche Überlegungen mit der Präsentation ausgewählter Einzelthemen aus archivarischer Praxis und Archivgeschichte.In October 2011, the Representation of the State of Schleswig-Holstein to the Federal Government hosted the conference “Power and Impotence of the Archives”. Cultural and archival scholars, archivists and academics debated the mission and benefits, responsibility and performance of archives in a widely digitized knowledge society.
Archival scholarship in Germany has so far not dealt in detail with the challenge posed by the understanding of the archive in the atmosphere of postmodernity by cultural scholars. With the symposium documented here, the long overdue examination of these positions will now begin. The discussion was conducted in a pragmatic and practice-oriented manner. The contributions combine archival research considerations with the presentation of selected individual topics from archival practice and archive history
Hamburger Schulen im "Dritten Reich"
Das vorliegende Buch des Hamburger Pädagogen und Historikers Uwe Schmidt über Hamburger Schulen im „Dritten Reich“ ist die erste Gesamtdarstellung des Schulwesens in der Hansestadt zwischen 1933 und 1945. Sie basiert auf intensiver Quellenforschung.
Die umfangreiche Studie umfasst alle Schulformen und geht zudem über die Grenzen der Hansestadt vor 1937 hinaus: Sie arbeitet erstmals die Schulgeschichte der 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz dazugekommenen, vormals preußischen Städte Altona, Harburg und Wandsbek sowie weiterer Umlandgemeinden auf.
Besonders verdienstvoll sind über den inhaltlichen Ertrag dieser Monographie hinaus das qualifizierte Personenregister mit Biogrammen und vor allem die mit großem Aufwand erstellte Übersicht über die einzelnen Hamburger Schulen und ihre Geschichte, wodurch diese Untersuchung auch zum nützlichen Nachschlagewerk wird.
Das Werk ist in zwei Teile gegliedert: Band 1 enthält ausschließlich die umfassende inhaltliche Darstellung, während sich in Band 2 eine Listung der Abkürzungen, das Verzeichnis der Schulen von 1933 bis 1945, statistische Aufstellungen, Quellenhinweise, Quellen- und Literaturverzeichnis, die Register (Personen-, Sach- und Geographisches Register), das Abbildungsverzeichnis sowie Informationen zu Autor und Herausgeber, zur Reihe sowie zum Verein für Hamburgische Geschichte finden.The present book by the Hamburg teacher and historian Uwe Schmidt on Hamburg schools in the "Third Reich" is the first comprehensive presentation of the school system in the Hanseatic city between 1933 and 1945. It is based on in-depth source research.
The extensive study covers all types of schools and goes beyond the borders of the Hanseatic city before 1937: for the first time, it examines the school history of the former Prussian towns of Altona, Harburg and Wandsbek as well as other surrounding communities, which were added by the Gross-Hamburg Act in 1937.
In addition to the content of this monograph, the qualified register of persons with biograms and, above all, the survey of the individual Hamburg schools and their history, which has been compiled with great effort, are particularly commendable, making this study a useful reference work.
The work is divided into two parts: Volume 1 contains only the comprehensive presentation of the contents, while Volume 2 contains a listing of abbreviations, the list of schools from 1933 to 1945, statistical lists, references to sources, bibliography and sources, the registers (persons, subject and geographical index), the index of illustrations as well as information on authors and editors, the series and the Verein für Hamburgische Geschichte
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