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    Die Schelte der Monopolkommission zum Erneuerbare-Energien-Gesetz

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    Die Monopolkommission hat kürzlich ein Sondergutachten zu den Energiemärkten im Spannungsfeld von Politik und Wettbewerb veröffentlicht. Hans-Jochen Luhmann setzt sich mit den Aussagen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz kritisch auseinander. Hierauf folgt eine Replik von Mitarbeitern der Monopolkommission und eine Erwiderung von Hans-Jochen Luhmann

    Sind die Pläne der EU-Kommission zur Besteuerung von Treibstoffen ein Beitrag zur besseren Abstimmung der Klima- und der Steuerpolitik?

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    Die EU-Kommission hat einen Entwurf einer Energiesteuerrichtlinie vorgelegt, der eine grundlegende Reform der Energiebesteuerung vorsieht, um Anreize für eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs zu setzen. Nach Ansicht von Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sind aus verkehrs- und umweltpolitischer Sicht Fortschritte zu einer weiteren Harmonisierung der EU-Energiebesteuerung zunächst einmal zu begrüßen, aber es gibt gute Gründe dafür, dem Vorschlag der EU-Kommission zum jetzigen Zeitpunkt und in der aktuellen Form mit Skepsis zu begegnen. Die Vorlage einer Energiebesteuerung wirke zu voreilig, da sie stark auf ein isoliertes Feld konzentriert und nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet sei. Ferdinand Dudenhöffer, CAR-Center Automotive Research und Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft, Universität Duisburg-Essen, sieht in den Plänen der EU-Kommission einen guten Anfang. Allerdings seien sie erst eine Partiallösung. Was fehle, sei ein durchdachtes Gesamtsystem – und nicht nur eine Steuerlösung für Energie. CO2-Steuer, Energiesteuern und Nutzungsgebühren müssten in einem vernünftigen Verhältnis zuein - ander stehen. Die Aufgabe der EU-Kommission sollte es sein, Vorschläge für ein Gesamtverkehrssystem vorzustellen, das von den Mitgliedstaaten dann gemäß ihren Fiskalbedürfnissen angepasst werden kann. Auch nach Meinung von Werner Rothengatter, Universität Karlsruhe, gehen die Vorschläge der Kommission zur Energiebesteuerung sowohl klima- wie auch steuerpolitisch in die richtige Richtung, verlangen aber substanzielle Nachjustierungen, um kontraproduktive Effekte zu vermeiden. Nach Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, sollte das CO2-Element getrennt ausgewiesen und das markante Element einer Besteuerung von Energieträgern im EU-Raum sein.Kraftstoff Steuer Umweltpolitik Klima Steuerpolitik EU-Staaten

    How much is 100 billion US Dollars? : Climate finance between adequacy and creative accounting

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    Wolfgang Sterk ; Hans-Jochen Luhmann ; Florian MersmannElectronic ed.: Berlin ; Bonn : FES, 201

    CCS: CO2-Sequestrierung: Ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz?

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    Die Abscheidung und Lagerung von CO2 wird zunehmend als Option im Rahmen einer Klimaschutzstrategie diskutiert. Wie sicher und wie wirksam ist diese Methode? Ottmar Edenhofer, Brigitte Knopf und Matthias Kalkuhl, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Berlin, machen deutlich, dass die Klimapolitik nur dann erfolgreich ist, wenn es gelingt, den Großteil des Bestandes fossiler Ressourcen nicht in die Atmosphäre gelangen zu lassen. Deshalb kann CCS auch nur dann eine Option für den Klimaschutz sein, wenn es einen ambitionierten Klimaschutz gibt. CCS schaffe einen zeitlichen Spielraum, um einen globalen Emissionshandel aufzubauen und in die erneuerbaren Energien zu investieren. Für Bernhard Fischer, E.ON Energie AG, München, bietet die CO2-Abtrennung und Speicherung erfolgversprechende Ansätze. Die damit verbundenen Kosten und das Risiko, diese Technologien marktreif zu machen, seien allerdings erheblich. Deshalb solle die öffentliche Hand finanzielle Unterstützung bei den ersten Demonstrationsprojekten leisten. Manfred Treber und Christoph Bals, Germanwatch e.V., Bonn, unterstreichen, dass »zwar die einzelnen Bestandteile, jedoch noch nicht CCS als Gesamtkonzept den Test bestanden hat, dass es in industriellem Maßstab sicher einsatzfähig ist«. Es müsse vor allem sichergestellt werden, dass die abgetrennten CO2-Mengen dauerhaft sicher in tiefen geologischen Formationen gelagert werden können. Dann erst könne entschieden werden, ob CCS zum Erreichen der Klimaziele beitragen werde. Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, setzt sich vornehmlich mit CCS bei Kohlekraftwerken auseinander, die seiner Meinung nur »ein begrenztes und vor allem nur ein zeitlich befristetes Element einer Lösung des Klimaproblems« sind.Klimaschutz, Fossiler Energieträger, Kohle, Emissionshandel, Umweltpolitik

    Die Sozialtechnik Setsuden : wie Japan nach Fukushima mit dem Verdacht eines Common Mode Failures umgegangen und über den Sommer 2011 gekommen ist

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    Das Erdbeben vom 11. März 2011 hat Japans Energiesystem physisch schwer getroffen. Quantitativ weit schwerwiegender war jedoch der Einschnitt, den die Abschaltung von Kraftwerksleistung wegen Verdachts auf einen allen Atomkraftwerken gemeinsamen Auslegungsfehler mit sich brachte. Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, stellt die daraufhin von Japan entwickelte neuartige Sozialtechnik »Setsuden« vor. Seiner Meinung nach könnte diese auch für Deutschland im Zusammenhang mit der bevorstehenden Energiewende von Interesse sein

    Die Blindheit der Gesellschaft : Filter der Risikowahrnehmung

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    Gesellschaftliche Blindheit nennt der Ökonom und Umweltforscher Hans-Jochen Luhmann es, wenn die Öffentlichkeit die Augen verschließt: vor den Situationen großen Schadensausmaßes, den drohenden Gefahren und den Vorboten von Umwelt- und Gesundheitskatastrophen. Überzeugt, dass die Gesellschaft systematisch das Katastrophale an den unvermeidlichen Risiken vermeiden kann, hat er die Strukturen des Nichtwissenwollens untersucht, um daraus Strategien für die Vermeidung von zukünftigen Katastrophen zu entwickeln. "Wir haben es nicht gewusst!" - diese Blindheit der Gesellschaft hat Methode. Sie dingfest zu machen, sie in detaillierten Fallstudien aus den Bereichen Produkte, Technik, Banken/Unternehmen und Umwelt nachzuweisen, ist die Voraussetzung für ein Risiko-Management, das diese Bezeichnung verdient. Hans-Jochen Luhmann hat in "Die Blindheit der Gesellschaft" die Entdeckung von Umweltrisiken als Geschichte einer verzögerten Wahrnehmung gedeutet. Die Auflösung von gesellschaftlicher Blindheit - so seine These - kann nur dann gelingen, wenn ein neuer Standort bezogen wird. Ein Standort, der auf Erfahrung beruht, der das Verhalten in der Vergangenheit als Blindheit gegenüber dem Raubbau am Ganzen erscheinen lässt. Eine neue, gesellschaftliche, sphärenübergreifende "Sicherheitskultur" ist zu schaffen

    Ein Blatt, ein Bild, ein Wort: Vor-Denker der Ökologiebewegung

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    "Zeiten des Klimawandels und der (notwendigen) Nachhaltigen Entwicklung sind auch Zeiten der Verwirrung. Da macht es Sinn, sich zu vergewisser"Zeiten des Klimawandels und der (notwendigen) Nachhaltigen Entwicklung sind auch Zeiten der Verwirrung. Da macht es Sinn, sich zu vergewissern. Beispielsweise bei den Vor-Denkern der Ökologiebewegung. In diesem Paper sind Beiträge über Philosophen, Natur- und Sozialwissenschaftler zusammengetragen, denen der Erhalt und der Schutz von Natur und Umwelt ein besonderes Anliegen war. Die Beiträge sind von Umweltaktivisten über mehrere Jahre für das 'Jahrbuch Ökologie' geschrieben worden unter einer strikten Vorgabe: Text, Zitat und Foto mussten auf exakt zwei Buchseiten unterzubringen sein. Für das vorliegende Paper konnte etwas großzügiger verfahren und mehr Raum gegeben werden. Doch wichtiger ist, dass die Texte gelesen werden und dass mit Ihrer Hilfe weiter-gelesen wird. Vieles konnten die Vor-Denker vordenken - doch die Lebenden müssen in Zeiten des Umbruchs ihrerseits denken - und handeln." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Jörg Göpfert: Günther Anders (5-7); Ulrich Grober: Carl von Carlowitz (8-10); Hans-Jochen Luhmann: Rachel Carson (11-13); Ernst Ulrich von Weizsäcker: Erwin Chargaff (14-16); Gerd Weigmann: Ernst Haeckel (17-19); Ernst Ulrich von Weizsäcker: Ivan Illich (20-22); Wolf Scheller: Hans Jonas (23-25); Dolores M. Bauer: Leopold Kohr (26-28); Hans-Jochen Luhmann: James Lovelock (29-31); Günter Altner: Georg Picht (32-34); Udo E. Simonis: Donella Meadows (35-37); Wolfgang Sachs: E.F. Schumacher (38-40); Günter Altner: Albert Schweitzer (41-43); Peter Cornelius Mayer-Tasch: Henry Thoreau (44-46)
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