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    Textstrukturen: Was bleibt. Zu Phänomenen und Theorien des Textaufbaus

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    Der Beitrag spannt einen Bogen von den zentralen Fragestellungen der traditionellen Textlinguistik hin zu den aktuellen Themen der Textstruktur- analyse. Nach einer kurzen Problematisierung des Textbegriffes befasst sich der Beitrag zunächst mit referentiellen Strukturen und diskursanaphorischen Beziehungen, von denen bekannt ist, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Textkonstitution leisten. Sie bilden zugleich die Basis für komplexere semantisch-pragmatische Diskursstrukturen, die die thematische Struktur im Text markieren und die Gewichtung der dargestellten Information steuern. Dieses Themenfeld wird unter Berücksichtigung einschlägiger neuerer Theo- rien der Diskursmodellierung vorgestellt. Insgesamt zielt der Beitrag darauf, die textstrukturellen Phänomene und Theorien herauszustellen, hinter die auch künftige Forschung nicht mehr zurückfallen kann, ohne auf bereits er- zielte Erkenntnisse und Generalisierungen zu verzichten. Insofern versteht sich der Aufsatz als ein Beitrag zur wissenschaftlichen Nachhaltigkeit im Bereich der Textmodellierung

    A produção e a percepção dos sons por aprendizes brasileiros do Alemão: um estudo empírico

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    Die vorliegende Dissertation befasst sich mit den Schwierigkeiten bei der Lautproduktion und -perzeption brasilianischer Deutschlerner und bietet außerdem eine kontrastive Analyse der Phonemsysteme des Deutschen und Brasilianischen Portugiesisch unter Einbezug der wichtigsten Allophone und unter Berücksichtigung ihres Vorkommens im Wort (An-, In- und Auslaut). Als empirische Basis für die Untersuchung dienten vier Korpora, die 163 Probanden umfassten und über 20 tausend Daten enthielten. Auch wenn bei dieser Untersuchung Repräsentativitätsüberlegungen im Hintergrund standen, konnten wir anhand der erhobenen Daten empirisch verifizieren, wie es sich mit der Produktion und Perzeption brasilianischer Deutschlernender verhält, und auf dieser empirischen Basis neue Möglichkeiten für die Behandlung der Phonetik im Deutschunterricht für Brasilianer anbieten, im Besonderen für Studenten im Graduierungsstudiengang „Letras/Alemão“, die später als Deutschlehrer arbeiten werden. Eine genauere Vorstellung davon, wo die größten Schwierigkeiten auftreten, ist für Sprachlehrer besonders wichtig. Wenn sie wissen, unter welchen Umständen bestimmte abweichende Äußerungen produziert oder perzipiert werden, können sie sich darauf besser vorbereiten und vorbeugende Maßnahmen ergreifen.A presente tese tem como foco as dificuldades enfrentadas por aprendizes brasileiros na produção e na percepção dos sons da Língua Alemã, oferecendo, também, uma análise contrastiva dos sistemas fonológicos do Alemão e do Português Brasileiro, com especial atenção aos principais alofones e ao contexto sonoro destes na palavra (começo, meio e fim). Como base empírica do estudo foram utilizados quatro corpora, que envolveram 163 sujeitos, totalizando mais de 20 mil dados. Através dos dados levantados e analisados, pode-se verificar como se dão as dificuldades na produção e na percepção dos aprendizes e, com essa base empírica, fornecer novas possibilidades para o trabalho da fonética na aula de Alemão para brasileiros, sobretudo estudandes dos cursos de licenciatura Letras/ Alemão. É muito importante para um professor de línguas ter uma noção mais detalhada de quais são as maiores dificuldades dos alunos. Uma vez sabendo sob quais circunstâncias determinados sons são realizados e/ ou percebidos de forma diferente da norma padrão, o professor poderá preparar-se melhor e, assim, adotar medidas que possam, de antemão, prevenir os „erros“

    Strukturelle Voraussetzungen, Herausforderungen und Lösungsansätze für die Palliativversorgung während der COVID-19-Pandemie aus der Perspektive von Pandemiekrisenstäben

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    Hintergrund und Ziele: Während der COVID-19-Pandemie schränkten Besuchsverbote und Isolationsmaßnahmen die Versorgung schwerkranker und sterbender Patient:innen sowie ihrer Zugehörigen stark ein. Dieser Herausforderung war im nationalen Pandemiemanagement zu begegnen, bei dem Pandemiekrisenstäbe auf staatlicher Ebene (Makro), auf Landes- und kommunaler Ebene (Mesoebene) sowie auf Ebene von Gesundheitseinrichtungen (Mikroebene) eine zentrale Rolle spielten. Zielstellung der vorliegenden Arbeit war es, im Rahmen einer qualitativen Studie Pandemiekrisenstäbe auf Makro-, Meso- und Mikroebene hinsichtlich der Aspekte Zusammensetzung, Organisation und Weisungsbefugnisse mit Fokus auf palliativmedizinische Aspekte und Expertise zu explorieren, wie auch die Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze der Pandemiekrisenstäbe im Hinblick auf patientenbezogene Auswirkungen der COVID-19 – Pandemie zu erforschen. Die vorliegende Arbeit ist an das Verbundprojekt „Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten“ angegliedert, welches im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin durchgeführt wurde. Methoden: Um die noch nie dagewesene Krisensituation der COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden komplexen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu untersuchen, wurde ein qualitatives Forschungsdesign mit konstruktivistischem Forschungsansatz gewählt. Die Auswahl Teilnehmender erfolgte anhand zuvor definierter Kriterien. Die Datenerhebung fand im Rahmen teilstrukturierter Interviews mit Mitarbeitenden in Pandemiekrisenstäben statt. Die Auswertung des qualitativen Datenmaterials erfolgte mittels qualitativer strukturierter Inhaltsanalysen unter Zuhilfenahme der Software MAXQDA. Ergebnisse: In der vorliegenden Studie wurden 41 Personen befragt, die zur Arbeit in 43 Pandemiekrisenstäben berichteten, davon 23 auf Mikroebene und 20 auf Mesoebene. Teilnehmende auf Makroebene standen für die Untersuchung nicht zur Verfügung. Es existierten keine einheitlichen Regelungen bezüglich der Initiierung, personellen Zusammenstellung, Aufgabenverteilung, Zuständigkeiten und Befugnisse von Pandemiekrisenstäben in Deutschland. Auf Makroebene wurden die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zur Pandemiebewältigung geschaffen, wobei die Hauptverantwortung für die Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit bei den Pandemiekrisenstäben auf Meso- und Mikroebene lag. Zu den zentralen Aufgaben zählten die Bereitstellung von Informationen sowie die Beschaffung und Verteilung von Ressourcen. In 29 Pandemiekrisenstäben wurden die Bedürfnisse von schwerkranken und sterbenden Personen berücksichtigt. Besonders herausfordernd waren die gesetzlichen Vorgaben in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, deren Umsetzung in die Zuständigkeit der Pandemiekrisenstäbe auf Mesoebene fiel. Die mangelnde oder unzureichende Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen wurde als weitere Herausforderung genannt. Um patientenorientierte Lösungen zu fördern, unterstützten die Pandemiekrisenstäbe auf Mikroebene individuelle Entscheidungen, um den Kontakt zwischen Patienten und Angehörigen zu ermöglichen, etwa durch Besuche und Verabschiedungen im Freien oder Treffen über digitale Plattformen. Schlussfolgerungen: In der Zusammenschau wird ersichtlich, dass die Pandemiekrisenstäbe Schwierigkeiten hatten, angemessene Lösungen für die pandemiebedingten Auswirkungen auf die Versorgung von schwerkranken und sterbenden Patient:innen und ihren Zugehörigen zu finden. Aus diesem Grund ist im Falle einer derartigen Gesundheitskrise zu empfehlen, Experten für Palliativmedizin in die Krisenstabsarbeit miteinzubeziehen. Des Weiteren können die Erkenntnisse über die Strukturen und Befugnisse von Pandemiekrisenstäben auf Makro-, Meso-, und Mikroebne Interessenvertretungen dabei unterstützen, die Anliegen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung spezifischer Bevölkerungsgruppen, wie bspw. schwerkranker und sterbender Menschen, in Pandemiezeiten gezielter anzusprechen.Background and objectives: During the COVID-19 pandemic, visitation restrictions and isolation measures significantly impacted the care of seriously ill and dying patients and their relatives. In response to this challenge, pandemic response teams played a central role in national pandemic management at the macro, meso and micro level. The aim of this study was to explore pandemic response teams at these different levels regarding their composition, organization, decision-making authority, and expertise, with a focus on palliative care aspects. Additionally, the study investigated the experiences, challenges, and solutions of pandemic response teams concerning patient-related effects of the COVID-19 pandemic. This research is affiliated with the project “National Strategy for Palliative Care in Pandemic Times,” conducted within the University Medicine Network. Methods: To examine this new crisis situation posed by the COVID-19 pandemic and the complex challenges in healthcare, a qualitative research design with a constructivist approach was chosen. Participants were selected based on predefined criteria, and data collection involved semistructured interviews with members from pandemic response teams. Qualitative structured content analysis using MAXQDA software was employed for data evaluation. Results: 41 members of pandemic response teams took part in the study and reported on 43 response teams, including 23 at the micro level and 20 at the meso level. Participants from the macro level were not available for the investigation. There were no regulations regarding the initiation, personnel composition, task distribution, responsibilities, and authority of pandemic response teams in Germany. At the macro level, legal and financial conditions for pandemic management were established, with primary responsibility for implementing health protection measures lying with the meso and micro-level response teams. Key tasks included providing information and procuring and distributing resources. In 29 pandemic response teams, the needs of seriously ill and dying people were considered. Challenges included legal requirements in hospitals and care facilities, which fell under the jurisdiction of meso-level response teams. Insufficient communication between different levels was another challenge. To promote patient-oriented solutions, pandemic response teams at the micro level supported individual decisions, facilitating contact between patients and their relatives through outdoor visits, farewells, or digital platforms. Conclusions: Overall, pandemic response teams faced difficulties in finding appropriate solutions for pandemic-related impacts on the care of seriously ill and dying patients and their relatives. Therefore, it is recommended to involve palliative care experts in crisis management during such pendemics. Additionally, insights into the structures and authorities of pandemic response teams at macro, meso, and micro levels can assist advocacy efforts in maintaining healthcare services for specific population groups, including those with serious illnesses and their families

    Stadtgespräch... Das Szene-Graffiti als Kommunikationsmittel des Urbanen - eine konversationsanalytische Untersuchung anhand einer Graffitistudie in Nürnberg

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    Ulrike Epple untersucht die Kommunikationsstrukturen des Szene-Graffitis, die sich als Zeichen des menschlichen Strebens nach Sichtbarkeit, Handlungsfähigkeit, also Autonomie und Erinnerbarkeit lesen lassen. Das Szene-Graffiti wird dabei in den Kontext von Typographieforschung, Poetik, Soziolinguistik und Linguistic Landscape-Forschung gestellt. Durch Epples diachrone Studie gelingt ihr ein orginärer Blick auf das Kommunikationsmittel, der das Fluide der Kommunikation zwischen den Szene-Graffitis auf der Zeitachse fokussiert. Anhand dieser Dynamik wird mit Epples Arbeit eine konversationsanalytische und ethnomethodologische Studie zu Szene-Graffitis an ausgewählten Orten Nürnbergs vorgelegt

    German Comparative Correlative Constructions: Change and Variation from the Perspective of Construction Grammar

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    Parallel erschienen als Druckausgabe bei FAU University Press, ISBN: 978-3-96147-772-2Diese Arbeit befasst sich mit einer Entwicklung der deutschen komparativen Korrelativkonstruktionen (KK) wie je mehr ich esse, desto dicker werde ich. Zur Untersuchung wurden verschiedene historische und gegenwartssprachliche Korpora verwendet. Die Untersuchungsergebnisse werden im Theoriefeld der Konstruktionsgrammatik analysiert. Ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit ist, dass die Entwicklung der Literalität in der deutschen Sprachgeschichte einen relevanten Beitrag zur Konstruktionalisierung und zum Konstruktionswandel der KK leistet.This study deals with the development of the so-called German comparative correlative constructions (CC) such as Je mehr ich esse, desto dicker werde ich 'The more I eat, the fatter I get'. In order to investigate the development, several corpus-based studies were carried out from diachronic as well as synchronic perspective. The results are analyzed within the field of construction grammar. One of the relevant results from this study is that the development of the literacy in the history of German language leads to the constructionalization and constructional change of German CC

    Meinungsäußerung und –steuerung aus pragmalinguistischer Sicht. Handlungstypen und Verwendungsmuster

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    How can you tell whether a statement is merely informative or expresses an opinion? Are there prototypical realizations of expressions of opinion? The current study examines these questions from a pragmalinguistic perspective. On the basis of linguistic criteria, the manifold realizations of the opinion-forming function in commentary texts are described. The focus is not only on linguistic markers of explicit expressions of opinion, but also on expressions of opinion 'between the lines'. For example, presuppositions make a view appear as consensus, whereas conventional implicatures refer to a normative idea, an expectation or a normal case implicitly. The effect potential of these and other acting types is examined both exemplarily and randomly. The study offers a fine-grained, complex typology of expressions of opinion and provides a differentiated set of description tools that can be used for many speech acts in natural language use.Woran erkennt man, ob eine Äußerung nur informierend ist oder eine Meinung ausdrückt? Gibt es prototypische Realisierungen von Meinungsäußerungen? Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit aus pragmalinguistischer Perspektive nach. Anhand von sprachlichen Kriterien werden vielfältige Realisierungen der meinungsäußernden Funktion in Kommentartexten beschrieben. Dabei stehen nicht nur sprachliche Marker von expliziten Meinungsäußerungen im Mittelpunkt, sondern auch Meinungsäußerungen ´zwischen den Zeilen´. Es sind vor allem Präsuppositionen, die eine Ansicht als Konsens wirken lassen, und konventionelle Implikaturen, die einen Einzelfall vor dem Hintergrund einer impliziten Norm, Erwartung oder eines Standardfalls bewerten. Das Wirkungspotential dieser und anderer Handlungstypen wird sowohl exemplarisch als auch stichprobenartig untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung ist eine feinkörnige Typologie von Meinungsäußerungen in Texten und ein differenziertes Beschreibungsinstrumentarium, das bei der Analyse von verschiedenen Sprechhandlungen im natürlichen Sprachgebrauch vielfältig anwendbar ist
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