626 research outputs found

    Interview with the Guest Editor—Ille C. Gebeshuber

    No full text
    Ille C. Gebeshuber is Professor of Physics at the Institute of Applied Physics at the Vienna University of Technology, Austria, where she graduated and completed her Ph.D. on technical biophysics of the inner ear in 1998. In 1999, she undertook postdoctoral training in scanning probe microscopy and biomimetics at the University of California, Santa Barbara, CA, USA, and soon after she returned to Austria to her home university to work on ion surface interactions, tribology and (bio-)nanotechnology. From 2009 to 2015, she joined the Institute of Microengineering and Nanoelectronics at the National University of Malaysia. During her expeditions, together with her students from cultural diverse backgrounds and expertise, she learned from the rainforest how nature develops well-adapted structures and materials, inspiring her to apply these principles to solve technological problems for humans to face global challenges in a safe and sustainable way. Her research focuses on nanotechnology and biomimetics, and takes a multidisciplinary approach, from biology and engineering to the fine arts and the social sciences. In 2017, she was elected Austrian of the Year in the “Research” category. We asked Ille about her career, her thoughts about the potential of biomimetic nanotechnology, and her experience during her editorship with Biomimetics

    Trends und Rollenbilder

    No full text
    http://www.schwechat.gv.at/fs1/cs1/home/kalender/800 "Rollenbilder in Technik & Wissenschaft" Univ.Ass. Dipl.-Ing. Dr.techn. Ille C. GEBESHUBER, Experimentalphysikerin am Institut für Allgemeine Physik, TU Wien; FEMtech-Expertin März 2008 Die 39-Jährige Experimentalphysikerin ist Universitätsassistentin an der Technischen Universität Wien und zudem Key-Researcher am Kompetenzzentrum für Tribologie AC2T research GmbH, Wr. Neustadt. Im Jahr 2008 gründete sie das universitätsweite Kooperationszentrum TU BIONIK. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind Nanotechnologie, hochauflösende Mikroskopie mit Rastersondenmethoden, (Nano-)Tribologie, Nanobiotechnologie und die Interaktion von hochgeladenen Ionen mit Oberflächen (fusionsrelevant). Sie ist überdies Projektmanagerin des EU Marie Curie Research Training Networks WEMESURF und stellvertretende Koordinatorin der Joint Research Activity 4. Viele Auszeichnungen - u.a. den SUCCESS Preis der European Space Agency für die Entwicklung eines neuartigen Raumschiffkonzeptes. Ab Dezember 2008 ist sie Professorin für Nanotechnologie in Kuala Lumpur. Seit 1989 setzt sich Gebeshuber in verschiedenen Kommissionen für Frauenanliegen ein, wie z.B. seit 1999 bei der Koordination von "Frauen in die Technik - FIT" an der Fakultät für Physik, Leitung des Arbeitskreis "Gender in der Lehre" und sie ist auch PR Beauftragte der Fakultät. Durch ihre Präsenz in verschiedensten Medien und ihre Vortragstätigkeit dient sie Mädchen vom Volksschulalter bis zur Matura mit großem Engagement als Rollenmodell. Wie man so unterschiedliche Laufbahnen vereinbart, ohne sich von gängigen Vorurteilen abhalten zu lassen, zeigt überdeutlich der Weg von Ille C. Gebeshuber. Doch was ist dazu nötig und wie schafft man diese Karrieren, ohne dass das "Frau sein" problematisch gewesen ist?

    A Hitchhiker's Guide to Engineering - Auf den Schultern der Natur zur Nachhaltigkeit

    No full text
    In meinem Vortrag werde ich die spannende Welt der Bionik erkunden und wie sie uns in die Zukunft führt. Ein aufregendes Beispiel für umweltfreundlichen Bergbau ist Phytomining, bei dem Pflanzen Schwermetalle aus dem Boden extrahieren. Wir werden auch sehen, wie periodische Nanostrukturen aus biologisch abbaubaren Materialien in Farben, Wasserabflusskontrolle, bakteriziden Oberflächen und passiver Strahlungskühlung eingesetzt werden können. Tauchen Sie mit mir in die Welt der Technik und Natur ein, um zu verstehen, wie wir von der Natur lernen können, um unsere Technologien nachhaltiger zu gestalten. Literatur dazu: Richard W. van Nieuwenhoven, Manfred Drack und Ille C. Gebeshuber I.C. (2023) Engineered Materials: Bioinspired 'Good Enough' vs. Maximized Performance Advanced Functional Materials 2307127. https://doi.org/10.1002/adfm.202307127 & Ille C. Gebeshuber (2016) Wo die Maschinen wachsen – Wie Lösungen aus dem Dschungel unser Leben verändern werden. Ecowin Verlag, Salzbur

    Eine kurze Geschichte der Zukunft - Und wie wir sie weiterschreiben

    No full text
    »Wir sind nicht die Herrscher der Natur, sondern ein Teil von ihr. Ein Teil, der sich nahezu unlösbaren Problemen gegenübersieht, der aber noch eine gute Chance hat, die Dinge zum Positiven zu verändern. Man muss es nur wollen und versuchen, anders zu denken.« Ille C. Gebeshuber Wie wird unsere Zukunft aussehen? Rein statistisch betrachtet, steuern wir auf eine globale Katastrophe zu. Die Menschheit stößt an die Grenzen ihrer Entwicklung und der Belastbarkeit der Natur. Doch die Bionikerin Ille C. Gebeshuber ist überzeugt, dass es gute Gründe gibt, auch das Positive zu sehen. Schließlich hat die Menschheit einen weiten Weg zurückgelegt und schon oft gezeigt, dass sie zu signifikanten Veränderungen im Stande ist. Eine Alternative, also eine sanfte Landung der Menschheit in der Zukunft - mit einem weltweit hohen Lebensstandard, einem leicht rückläufigen Bevölkerungswachstum und einer sich erholenden Umwelt - ist durchaus möglich. Wie der Weg in die Zukunft aussehen könnte, das schreibt sie in diesem Buch. »Die Welt hat genug Reichtum für alle Menschen, und es ist möglich, dass wir alle in Einklang mit der Natur leben können. Es bedarf nur eines gemeinsamen Wollens und des Hintanstellens des so kurzsichtigen Egoismus. Dies sind wir nicht nur uns und unseren Nächsten schuldig, sondern auch unseren Kindern und den kommenden Generationen. Dazu ist es nicht nur wichtig, das Richtige zu tun. Wichtig ist auch zu erkennen, dass das Leben nicht wirklich lebenswert ist, wenn wir die uns geschenkte Schönheit der Welt ignorieren und uns von unseren Mitmenschen entfernen. Die zukünftige Welt kann und muss anders sein. Sie ist ein unentdecktes Land. Es liegt an uns, es mit unseren Träumen, unserer Hoffnung und unserer Güte zu erfüllen.« Ille C. Gebeshube

    Die Physikerin

    No full text
    "Wisst Ihr eigentlich was Physiker und Innen so treiben, den lieben langen Tag? Ich muss gestehen, ich bin mir da nicht so sicher, was Physik so ist", sagt Rudi Radiohund. Die Physikerin Die Lehre von der unbelebten Natur Audio Ö1, 4.1.2007 Was macht eine Nanophysikerin? Länge: 4:49 min Rudi trifft die Nanophysikerin Ille Gebeshuber, sie beschäftigt sich mit den kleinsten der kleinsten Teile. Wie das geht und was Physiker und Physikerinnen überhaupt so machen erfährt Rudi von Ille. Der Radiohund ist baff. (c) APA Ille Gebeshuber: Also die Arbeit eines Physikers ist etwas sehr, sehr Vielfältiges. Wenn ich mir anschaue, in welchen Bereichen ich schon gearbeitet habe. Ich habe mich zum Beispiel damit beschäftigt, ein neues Raumschiff zu erfinden, dann habe ich mich mit der Biophysik des Hörens beschäftigt, wie unser Ohr die Schallsignale, die durch die Luft zu uns kommen, in elektrische Signale umwandeln kann, die dann ins Gehirn rauf gehen. Dein Ohr ist ja viel, viel besser als meines zum Beispiel. Wir machen aber auch ganz viele andere lustige Sachen. Wir haben uns zum Beispiel überlegt, es wäre fein, wenn auf eine CD nicht nur eine CD draufpassen würde sondern 1.000 CDs. Und das machen wir, indem wir versuchen, diese Strukturen, die auf der CD drauf sind, noch viel, viel, viel, viel kleiner zu machen, als sie derzeit sind. Rudi: Frau oh Frau! Das klingt ja echt kompliziert. Aber Ille: Du bist ja eine ganz spezielle Physikerin, eine Nanophysikerin. Was ist denn das? Drück mich! Wenn auch Du wissen willst, was eine Nanophysikerin so macht, dann drück weiter oben auf "Audio". Zurück zu Ö1 für Kinder Hör-Tipp Rudi! Radio für Kinder, Montag bis Freitag, 17:25 Uh

    Rastersondenmikroskopie: von lebenden Zellen zu einzelnen Elektronenspins

    No full text
    Rastersondenmikroskopie: von lebenden Zellen zu einzelnen Elektronenspins Ille C. Gebeshuber Institut für Allgemeine Physik, Wiedner Hauptstrasse 8-10/134, 1040 Wien & AC2T Austrian Center of Competence for Tribology, Viktor Kaplan-Strasse 2, 2700 Wiener Neustadt Die Rastersondenmikroskopie erlaubt die Untersuchung von Objekten, deren Länge sich über viele Größenordungen erstreckt. Beispiele in diesem Vortrag umfassen lebende Kieselalgen, einige wenige bis hundert Mikrometer lang, die selbstheilende Klebstoffe und nanostrukturierte Silikatoberflächen produzieren; einzelne Biomoleküle mit zehn Nanometern Durchmesser, die als Reparaturwerkstätten für fehlgefaltete Proteine agieren und langsame hochgeladene Ionen, die Fehlstellen auf atomar flachen Einkristallen induzieren. Weiters werden neuartige Rastersondenmikroskope präsentiert, die sogar Atomorbitale und einzelne Elektronenspins messbar machen. Referenz: I.C. Gebeshuber et al., Scanning Probe Microscopy: From living cells to the sub-atomic range, In: Applied Scanning Probe Methods III: Scanning Probe Microscopy Techniques (NanoScience and Technology) (Eds. B. Bhushan and H. Fuchs), Springer Verlag 2006, pp. 27-53

    Die Physik der Wasserrutsche

    No full text
    Die Physik der Wasserrutsche Wie rutscht man am schnellsten? Audio Mit Fell in der Wasserrutsche Länge: 4:50 min Rudi trifft sich wieder einmal mit der Physikerin Ille Gebeshuber. Rudi wünscht sich nicht sehnlicher, als einmal in einem dieser dampfigen Hallenbäder so eine lange Wasserrutsche hinunter zu sausen! Bloß hat er es als Hund bis jetzt noch nicht einmal bis ins Hallenbad geschafft. Hundeverbot. Aber er ist zuversichtlich, dass er dafür noch eine Lösung finden wird. Vorerst fragt er sich, ob das überhaupt funktioniert. Mit seinem Fell - in einer Wasserrutsche? (c) APA Ille Gebeshuber: Tribologie ist die Lehre von der Reibung, Schmierung, Verschleiß und Abnützung. Also immer wenn man Teile hat, harte Teile, die sich gegeneinander bewegen. Das ist zum Beispiel, wenn du mit der Zahnbürste über die Zähne drüber fährst, oder wenn du eine Wasserrutsche hinunter rutscht, oder wenn du mit einer Kreide auf der Tafel schreibst, oder wenn du Geige spielst, das sind alles tribologische Phänomene. Rudi: Seufz. Wasserrutsche rutschen! Wie lange träume ich schon davon! Aber noch kein einziges Mal habe ich es geschafft, mich in einem Hallenbad am Badewaschel vorbei zu schmuggeln, Frechheit. Warum bleibt man eigentlich nicht kleben oder stecken, wenn man die Rutsche hinuntersaust, hm

    Was können wir von der Natur lernen? Neue wissenschaftliche Wege in eine nachhaltige Zukunft

    No full text
    Ille C. Gebeshuber schafft es auf unverwechselbare Art Faszination für das Forschungsfeld der Bionik auszulösen. Bionik ist ein innovatives und interdisziplinäres Fachgebiet. Sie konzentriert sich auf das Lernen von der Natur, um nachhaltige, effiziente Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Ein zentraler Aspekt des Vortrags ist, wie das Studium natürlicher Materialien, Strukturen und Prozesse, innovative Ansätze in Produktion, Verwendung und Verwertung inspirieren kann, beispielsweise in Hinblick auf Kühlung, Wassermanagement und den Einsatz umweltfreundlicher Pestizide, wie z.B. neue, auf essbaren Wachskristallen basierende Insektenabwehrmittel, die artenspezibsch Insekten vertreiben und schonend für Mensch und Umwelt sind. Darüber hinaus betont Prof. Gebeshuber die Bedeutung der Biodiversität und wie das Verständnis verschiedener Spezies und ihrer Interaktionen zur Entwicklung nachhaltiger Produktionsmethoden beitragen kann. Die Bionik bietet großes Potenzial für Erkenntnisse, die für eine bessere Zukunft für uns alle sorgen können. Florian Gisinger, studentische Hilfskraft von Frau Gebeshuber, geht in einem Kurzstatement auf die Wichtigkeit derartiger Zugänge für die Jugend ein

    Bionanotechnology: challenges and opportunities\

    No full text
    Bionanotechnology - challenges and opportunities Ille C. Gebeshuber Institut für Allgemeine Physik, Vienna University of Technology Wiedner Hauptstrasse 8-10/134, 1040 Wien, Austria www.ille.com [email protected] The development of scanning probe microscopy techniques such as scanning tunnelling and atomic force microscopy [1,2] boosted research regarding single atoms and single (bio-) molecules. New microscopy methods not only allow for imaging of (living) surfaces with unprecedented resolution, but also for the mechanical manipulation of matter on the nanoscale. A famous example from the 1980s stems from IBM, when 35 single atoms were used to "write" the company name on an atomically flat surface (see figure). Current techniques allow for the probing of single biomolecule interactions in real time [3]. Bionanotechnological investigation of such building blocks of life can give valuable insight to important aspects of the functioning of organisms. However, the phenomenon of life comprises more than can be learnt from performing microscopy. For a fundamental understanding and sound specification of life and its laws, global approaches based on, e.g. emergent properties on the systems level and beyond have to be developed. References: [1] G. Binnig, H. Rohrer, Ch. Gerber and E. Weibel (1982) Surface studies by scanning tunneling microscopy. Phys. Rev. Lett. 49, 57-61. [2] G. Binnig, C.F. Quate and Ch. Gerber (1986) Atomic force microscope. Phys. Rev. Lett. 56, 930-933. [3] M.B. Viani, L.I. Pietrasanta, J.B. Thompson, A. Chand, I.C. Gebeshuber, J.H. Kindt, M. Richter, H.G. Hansma and P.K. Hansma (2000) Probing protein-protein interactions in real time. Nature Structural Biology 7, 644-647.

    Science and Art: Genderaspekte der naturwissenschaftlichen und künstlerischen Untersuchungen komplexer biogener Glasstrukturen (Kieselalgen). Die Kieselalge - Das Objekt der Begierde

    No full text
    "Es gibt nichts wesenhaft Weibliches oder Männliches beim Menschen, keine essentielle Weiblichkeit oder Männlichkeit, aber sobald ein gender zugewiesen ist, werden die Individuen von der sozialen Ordnung nach stark vergeschlechtlichten Normen und Erwartungen konstruiert und auf sie festgelegt. Diese Individuen können sich in vielen Komponenten des gender voneinander unterscheiden und ihr gender vorübergehend oder auf Dauer auch wechseln, müssen sich aber in die begrenzte Zahl der von ihrer Gesellschaft anerkannten Ausprägung des gender- Status fügen." Die Physikerin Ille C. Gebeshuber und die an der Angewandten Studierende Ruth Lanza erstellen ein abstraktes Modell bei dem, die Herangehensweisen an ein Modell der Kunst und der Wissenschaft aufgezeigt und untersucht werden. Sie übernehmen Stereotypenbilder bei dem Frau Ille C. Gebeshuber den "naturwissenschaftlichen"/ "männlichen" Teil und Frau Ruth Lanza den "künstlerischen"/ "weiblichen" Teil übernehmen wird. Sie wählen ein "neutrales"/ "geschlechtsneutrales" Objekt, die Kieselalge aus und vergleichen die jeweilige Annäherung und Arbeitsweise. Wie verwendet die Kunst eine Kieselalge? Wie untersucht die Wissenschaft eine Kieselalge? Anhand von gender- Stereotypenbildern stellen sie ihre Denkansätze gegenüber undanalysieren das Rollenverhalten der Kunst und der Wissenschaft in der Gesellschaft. Sie zeigen eventuelle Gemeinsamkeiten auf und untersuchen unterschiedliche Merkmale
    corecore