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    Interaktionsorientiertes Wissensmanagement

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    Die Nutzung und die Erzeugung von Wissen ist Alltag in vielen Unternehmen. Wissensmanagement ist daher kein Modethema, sondern eine strategische Aufgabe. Ziel des Wissensmanagements ist es nicht nur, vorhandenes Wissen zu teilen, es transparent und organisationsweit verfügbar zu machen, sondern auch für die im Arbeitsprozess auftretenden Herausforderungen neues Wissen zu erzeugen - und dies zunehmend kooperativ, in der Gruppe. In einer zunehmend von Wissensarbeit gekennzeichneten Arbeitswelt bilden Interaktionsprozesse die Voraussetzung dafür, dass vorhandenes Wissen genutzt sowie neues Wissen erzeugt und somit die Handlungs- und Innovationsfähigkeit der einzelnen Mitarbeiter und des Unternehmens als Ganzes gestärkt wird. Während bisher informationsorientierte und kommunikationsorientierte Ansätze des Wissensmanagement weitgehend getrennt betrieben und isoliert betrachtet werden, wird in dem vorliegenden Buch "Interaktionsorientiertes Wissensmanagements" die Zusammenführung, gemeinsame Ausrichtung und Balance von organisationsweiter Wissensbereitstellung und kooperativer Wissenserzeugung angestrebt und aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben

    Architektur eines integrierten Systems für die IT-Unterstützung der Wissensarbeit

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    S.338-345Die Erfüllung der vielfältigen Anforderungen der Wissensarbeit an eine IT-Unterstützung ist möglich, indem unterschiedliche IT-Systeme des Wissensmanagements in einer gemeinsamen Plattform integriert werden. In diesem Beitrag werden anhand der Tätigkeitstypen, Kooperationsformen und Organisationsebenen der Wissensarbeit die wesentlichen Integrationsanforderungen charakterisiert. Diese werden vollständig durch die im Anschluss diskutierten Integrationskonzepte auf den Schichten einer Architektur einer solchen Plattform erfüllt

    Wissens-Ko-Produktion und dynamische Netze

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    Wissen und Kreativität werden zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die technologische Unterstützung des Wissensmanagements beschränkt sich derzeit aber vor allem auf die maschinelle Verarbeitung von formalisiertem Wissen. Dabei wird ungenügend berücksichtigt, dass der Mensch die einzige kreative Produktivkraft und somit Erzeuger von neuem Wissen ist. In diesem Beitrag wird die in wissensintensiven Geschäftsprozessen erforderliche kooperative Wissenserzeugung und - nutzung als ein kooperativer Problemlösungsprozess dargestellt und die sinnvolle Kombination von menschlicher und maschineller Informationsverarbeitung sowie von Fremd- und Selbstorganisation, bei der der Mensch mit seinen kreativen Fähigkeiten berücksichtigt wird, als wesentliche Anforderungen an einen technischen Ansatz zur Unterstützung dieses Prozesses herausgearbeitet. Es wird ein Ansatz für eine informationstechnische Umsetzung dieser Gestaltungsanforderungen auf Basis von synchronen Telekooperationssystemen entwickelt und mit einem Prototypen umgesetzt

    Integration von Formen kooperativer Wissensarbeit

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    S.299-314Dieses Papier beschreibt ein Konzept zur Unterstützung von Formen kooperativer Wissensarbeit in einer integrierten Kooperationsumgebung. Ausgehend von einem Merkmalskatalog zur Differenzierung von Formen kooperativer Wissensarbeit werden Funktionen zur Umsetzung der Merkmalsausprägungen und Visualisierungen der Merkmalsausprägungen zur Unterstützung der Wahrnehmung (Awareness) der Kooperationsformen vorgeschlagen sowie die Umsetzung dieses Integrationskonzepts in der WiKo-Plattform beschrieben

    Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung: Ausgangspunkt für Wissensnutzung und -entstehung

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    Die betriebliche Aus- und Weiterbildung und das Wissensmanagement stellen zwei Seiten einer Medaille dar. Durch eine engere Verzahnung können die Qualität und Effizienz von Prozessen der Wissensgenerierung und -nutzung gesteigert werden. Ein effizientes Wissensmanagement ist Voraussetzung für die Lernfähigkeit eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Neues Wissen ist Voraussetzung für Wandel und ist damit kritischer Erfolgsfaktor. In diesem Beitrag wird ein Konzept für eine arbeitsprozess-orientierte Weiterbildung dargestellt, das einen geeigneten Rahmen für ein ökologiebezogenes Wissensmanagement bietet. Die zur Umsetzung dieses Konzepts entwickelten Lösungen zur Computer-Unterstützung werden vorgestellt

    Integrierte IT-Unterstützung der Wissensarbeit - Eine tätigkeits- und kooperationsorientierte Perspektive

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    Mit der zunehmenden Bedeutung von Wissen für Individuen, Organisationen und die Gesellschaft differenziert sich in Organisationen ein neuer Typus von Arbeit heraus die Wissensarbeit. Die Erhöhung der Produktivität der Wissensarbeit wird allgemein als wichtigste Herausforderung für den Erfolg von Unternehmen im 21. Jahrhundert gesehen. Will man Wissensarbeit produktiver machen, bedarf es neben organisatorischen Maßnahmen auch einer informations- und kommunikationstechnischen Unterstützung. In dieser Arbeit erfolgt die Konzeption der IT-Unterstützung der Wissensarbeit aus einer tätigkeits- und kooperationsorientierten Perspektive, um die wesentlichen Charakteristika der Wissensarbeit zu erfassen und darauf aufbauend eine adäquate IT-Unterstützung gestalten zu können. Die Arbeit stellt zunächst die wesentlichen Anforderungen an eine integrierte IT-Unterstützung für die Wissensarbeit dar. Diese ergeben sich aus einer Differenzierung der Tätigkeiten, Organisationsebenen und Kooperationsformen der Wissensarbeit sowie einer Analyse der Möglichkeiten ihrer IT-Unterstützung. Dabei werden insbesondere die Notwendigkeit und die Möglichkeit der Integration der einzelnen identifizierten IT-Typen deutlich. Für die Realisierung der (Integrations-)Anforderungen wird das Konzept einer integrierten IT-Unterstützung vorgestellt. Um die Möglichkeiten der Gestaltung einer solchen IT-Unterstützung aufzuzeigen, wird die allgemeine Architektur von integrierten IT-Systemen zur Unterstützung von Wissensarbeit beschrieben. Dabei werden spezielle Integrationskonzepte auf den verschiedenen Ebenen der Architektur vorgeschlagen. Abschließend werden die Implementierung des Konzepts bzw. der Architektur anhand der Wissens- und Kooperations-Plattform WiKo beschrieben sowie die Vorteile der Integration diskutiert

    Dynamic networks

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    Complex, dynamic organizational processes, especially problem-solving processes, require that the design and control of the cooperative work process is left to the cooperating persons. In reality of social organizations, a permanent change between extraneous- and self-organization is taking place. By integrating communication tools with application sharing synchronous CSCW systems can support dynamic workflows without restraining the self-organizing social processes of the people involved.

    Lernende virtuell vernetzen

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    S.303-320Der Bedarf und die Notwendigkeit der Vernetzung von Lernenden ergeben sich aus dem Arbeitsprozess heraus. Durch das Auftreten von Herausforderungen bei einer Weiterbildung im Arbeitsprozess ist häufig eine hohe Motivation der Lernenden zur Interaktion gegeben. Eine IT-Unterstützung muss es den Beteiligten ermöglichen, entsprechend des konkreten Bedarfs aus dem Arbeitsprozess heraus selbst Netzwerke zu schaffen und in diesen zu interagieren. In diesem Beitrag wird die Frage, wie man Lernende geeignet (IT-technisch) vernetzt, weniger aus der Perspektive der Pädagogik des Lernens, sondern vielmehr aus der Perspektive der Bewältigung konkreter Herausforderungen des Arbeitsprozesses betrachtet. Dabei wird vor allem den Fragen nachgegangen: Welche Kooperationsformen treten im Arbeitsprozess auf und lassen sich unterscheiden? Wie kann und sollte man diese informations- und kommunikationstechnisch unterstützen? Dazu werden exemplarisch drei Vernetzungs- bzw. Kooperationsszenarien von Lernenden vorgestellt, die im Rahmen des Projekts WiKo in Unternehmen identifiziert und untersucht wurden. Diese Szenarien führen zu einer Unterscheidung in drei Kooperations- bzw. Gruppenformen Team, Community und Netz - deren verschiedene Eigenschaften und Merkmale kurz diskutiert werden. Die analysierten Szenarien zeigen aber auch deutlich, dass in der Praxis eine Integration der identifizierten Kooperationsformen - trotz unterschiedlicher Merkmale und Anforderungen an eine IT-Unterstützung - erforderlich ist. Aus dieser Analyse werden Anforderungen an eine adäquate IT-Unterstützung abgeleitet. Abschließend wird mit der WiKo-Anwendung ein IT-Werkzeug vorgestellt, das die genannten Anforderungen erfüllt und die verschiedenen Gruppenformen integriert unterstützt. Die WiKo-Anwendung ermöglicht zum einen das individuelle, prozess orientierte Lernen im Arbeitsprozess und darauf aufbauend zum anderen die flexible Vernetzung von und Interaktion zwischen Lernenden entsprechend der konkreten Situation im Arbeitsprozess. Die WiKo-Anwendung kann für Aus- und Weiterbildungen im Arbeitsprozess sinnvoll eingesetzt werden. Sie wurde zunächst mit und für mittlere und große Unternehmen konzipiert und entwickelt. Die Frage, inwieweit diese IT-Unterstützung auch für kleinere Unternehmen geeignet ist, ist noch unklar und muss überprüft werden
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