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How and why does the efficiency of regional innovation systems differ?
Literature suggests that location should matter for R&D activities. However, attempts to empirically detect differences in innovation activity between regions have so far been rather unsuccessful. Using a unique data set which contains comparable information about manufacturing enterprises in eleven European regions, a number of significant regional differences in the efficiency of innovation activities can be found. This variation is in correspondence with a center-periphery pattern indicating that agglomeration economies are conducive to R&D activities. The paper investigates whether the differences in efficiency of regional innovation systems can be explained by differences in R&D-cooperation behavior. -- In der Literatur finden sich vielfältige Hinweise darauf, dass von den Standort-bedingungen ein Einfluss auf Innovationsaktivitäten ausgeht. Allerdings haben entsprechenden empirische Untersuchungen bisher nur recht schwache Evidenz hierzu erbracht. Auf der Grundlage von Daten über Industriebetriebe in elf eu-ropäischen Regionen können eine ganze Reihe von signifikanten interregiona-len Unterschieden hinsichtlich der Effizienz von Innovationsaktivitäten identi-fiziert werden. Dass diese Unterschiede tendenziell einem Zentrum-Peripherie-Muster entsprechen deutet darauf hin, dass für FuE-Aktivitäten bestimmte Ag-glomerationsvorteile bestehen. In dem Aufsatz wird der Frage nachgegangen, inwieweit die feststellbaren Unterschiede der Effizienz regionaler Innovations-systeme mit entsprechenden Unterschieden im Kooperationsverhalten erklärt werden können.Innovation,R&D productivity,R&D cooperation,regional innovation systems,knowledge production function,Innovation,FuE Produktivität,FuE Kooperation,Regionale Innovationssysteme,Wissensproduktionsfunktion
Does R&D-cooperation behavior differ between regions?
This paper investigates interregional differences in cooperative behavior of manufacturing establishments in the field of research and development (R&D). The empirical analysis for eleven European regions reveals a number of significant differences between these regions in the propensity to cooperate as well as with respect to the number of cooperation partners between the regions. -- Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern interregionale Unterschiede des Kooperationsverhaltens von Industriebetrieben auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung (FuE) bestehen. Die empirische Analyse für elf europäische Regionen ergibt eine Reihe an signifikanten Unterschieden zwischen diesen Regionen sowohl hinsichtlich der Kooperationsneigung als auch in Bezug auf die Anzahl der Kooperationspartner.Innovation,R&D-cooperation,regional innovation systems,Innovation,FuE-Kooperation,Regionale Innovationssysteme
Entrepreneurship, entry and performance of new business compared in two growth regimes: East and West Germany
The paper provides an outline of the concept of regional growth regimes and empirically illustrates the relevance of the concept. The empirical examples are entrepreneurship, entry and the performance of new businesses in East and West Germany. The differences of the factors determining the formation of new businesses as well as their development between these two growth regimes are immense and clearly demonstrate the relevance of region specific factors. -- Der Aufsatz skizziert das Konzept regionaler Wachstumsregime und illustriert die Relevanz des Konzepts mit einem empirischen Beispiel. Als Beispiel dienen Entrepreneurship, Marktzutritt und Erfolg von neu gegründeten Betrieben in Ost- und Westdeutschland. Die Unterschiede hinsichtlich der Bestimmungsgründe von Gründungen als auch die Unterschiede ihrer Entwicklung sind immens und belegen klar die Relevanz von regionalspezifischen Faktoren.Growth regimes,new business formation,new business performance,location,regional influences,Wachstumsregime,Betriebsgründungen,Gründungserfolg,Standort,regionale Einflüsse
Regional growth regimes revisited - the case of West Germany
Audretsch and Fritsch (2002) proposed two explanations for the mixed evidence regarding the relationship between new firm formation and regional development. Firstly, they found evidence for the existence of long time lags needed before the main effects of new firm formation on employment change become evident. Secondly, they suggested that regions may be characterized by different growth regimes in which new firms and entrepreneurship assume different roles and accordingly lead to different effects. This paper reports the results of re-estimating the main relationships investigated by Audretsch and Fritsch (2002) in a somewhat different way. One main difference is that we now have information on a longer time-period available and have chosen shorter time intervals for the analysis. This enabled us to investigate the transition between different types of growth regimes in further detail. Furthermore, our analysis is not on the level of planning regions but on the level of districts ("Kreise") and we have explicitly accounted for spatial autocorrelation in the analysis, which turns out to be highly relevant. -- Audretsch und Fritsch (2002) haben zwei Erklärungen für die unklare empirische Evidenz hinsichtlich des Einflusses von Gründungen auf die Regionalentwicklung vorgeschlagen. Erstens fanden sie Hinweise darauf, dass wesentliche Effekte der Gründungen auf die Arbeitsplatzentwicklung erst mit großer Zeitverzögerung wirksam werden. Und zweitens vermuten sie, dass Regionen durch unterschiedliche Wachstumsregime gekennzeichnet sind in denen Gründungen und Entrepreneurship unterschiedliche Rollen spielen und sie entsprechend unterschiedliche Wirkungen entfalten. Dieser Aufsatz berichtet von erneuten empirischen Analysen der von Audretsch und Fritsch (2002) untersuchten Beziehungen. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass Daten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird eine Einteilung in kürzere Zeitintervalle gewählt, so dass sich die Übergänge zwischen verschiedenen Typen von Wachstumsregimen eingehender untersuchen lassen. Weiterhin führen wir die Analyse auf der Ebene von Kreisen und nicht für Raumordnungsregionen durch. Und wir kontrollieren explizit für räumliche Autokorrelation, die sich in den Schätzungen als recht bedeutsam erweist.Regional growth,new firms,entrepreneurship,growth regimes,time lags.,Regionalentwicklung,Unternehmensgründungen,Entrepreneurship,Wachstumsregime,Time Lags.
Do regional systems of innovation matter?
The paper deals with the significant impact of location on innovation activity that has been found in many empirical studies. Main elements of such an explanation are the specific problems of a division of innovative labor. Based on an outline of these issues the concept of a regional innovation system is presented in some detail and an overview of results from recent research on regional innovation systems is given. The paper then discusses basic policy options and names a number of important questions for further research. -- Der Beitrag behandelt den Einfluss regionaler Gegebenheiten auf Innovationsakti-vitäten, wie er in diversen empirischen Studien nachgewiesen wurde. Ein wesentliches Element bei der Erklärung der Bedeutung von Standortgegebenheiten sind die besonde-ren Probleme der Arbeitsteiligkeit von Innovationsprozessen. Ausgehend von einem Abriss dieser Besonderheiten wird das Konzept des regionalen Innovationssystems er-läutert und ein Überblick über neuere Forschungsergebnisse gegeben. Schließlich wer-den grundlegende innovationspolitische Strategien diskutiert und wesentliche For-schungsfragen benannt.Innovation,regional innovation systems,division of innovative labor,clusters,technology policy,Innovation,regional innovation systems,division of innovative labor,clusters,technology policy
The persistence of regional new business formation-activity over time: assessing the potential of policy promotion programs
We investigate regional differences in the level and the development of regional new business formation activity. There is a pronounced variance of start-up rates across the regions. The level of regional new firm formation is rather pathdependent so that changes are relatively small. The main factors determining the level of regional start-ups are innovation and entrepreneurship. These factors also seem to be responsible for changes in the level of regional new business formation. In addition, unemployment plays a role. Steering innovation and creating an entrepreneurial atmosphere could be an appropriate starting point for policy measures that try to promote start-ups. Our empirical evidence strongly suggests that such measures may have significant effect only in the long run. -- Wir analysieren regionale Unterschiede des Niveaus von Gründungsaktivitäten und dessen Entwicklung. Die regionalen Gründungsraten weisen eine ausgeprägte Streuung auf. Dabei ist eine deutliche Pfadabhängigkeit der Gründungsaktivitäten feststellbar, so dass Änderungen relativ gering ausfallen. Die wesentlichen Bestimmungsgründe für das Niveau der Gründungsaktivitäten sind Innovation und Unternehmertum. Diese Faktoren spielen auch für Veränderungen der regionalen Gründungsaktivitäten eine Rolle. Zusätzlich hat hier auch das Niveau der regionalen Arbeitslosigkeit einen Einfluss. Die Stimulierung von Innovationsaktivitäten und von Entrepreneurship stellen geeignete Ansatzpunkte für eine Politik dar, die auf eine Steigerung der Gründungsaktivitäten abzielt. Unser empirischer Befund weist allerdings darauf hin, dass ein wesentlicher Effekt solcher Maßnahmen erst längerfristig erwartet werden kann.New businesses,entrepreneurship,growth regimes,time lags,Regionalentwicklung,Unternehmensgründungen,Entrepreneurship,Wachstumsregime,Time Lags
What causes cross-industry differences of technical efficiency? An empirical investigation
Using micro-level panel data of about 35,000 firms from the German Cost Structure Census, we analyze the differences of technical efficiency across industries. Technical efficiency is estimated by firms fixed effects. One striking result is that the distribution of technical efficiency across industries is positively skewed. This is because the efficiency distribution is truncated at the lower end due to the least efficient firms which exit the market. We investigate the causes of technical efficiency differences across industries. Our econometric analyses provide evidence that capital and human capital intensity, the degree of vertical specialization as well as new firm formation rate are important for explaining the average technical efficiency of an industry. -- Anhand von Mikro-Daten für ca. 35.000 Unternehmen aus der deutschen Kostenstrukturstatistik analysieren wir Branchenunterschiede der technischen Effizienz. Dabei wird die technische Effizienz als ein unternehmensspezifischer fixer Effekt spezifiziert. Ein wesentliches Ergebnis besteht in dem Befund, dass die Verteilung der technischen Effizienz über die Branchen eine positive Schiefe aufweist. Der Grund hierfür ist offenbar darin zu sehen, dass die Effizienzverteilung innerhalb der Branchen jeweils am unteren Ende abgeschnitten ist, da die Unternehmen mit relativ geringer Effizienz aus dem Markt ausscheiden müssen. Nach den Ergebnissen unserer ökonometrischen Analyse spielen die Sachkapital- und Humankapitalintensität, das Ausmaß vertikaler Spezialisierung sowie die das Ausmaß an Marktzutritten für die Erklärung der durchschnittlichen technischen Effizienz einer Branche eine wesentliche Rolle.Technical efficiency,cross-industry study,efficiency distribution,Technische Effizienz,Branchenunterschiede,Effizienzverteilung
The Role of Regional Knowledge Sources for Innovation: An Empirical Assessment
We investigate the contribution of different inputs, particularly different knowledge sources, on regional patenting output in the framework of a knowledge production function. The knowledge sources included are R&D employment, size of public research institutions by field of research (budget), amount of university external research funds from private firms, public departments, German Science Foundation (DFG), and from other sources. The contribution of these knowledge sources is tested systematically on the level of German districts (Kreise) by including the respective information for the particular region and for adjacent regions. One main finding is that the quality of the university research makes some contribution to regional innovation while the mere size of the universities is unimportant. Differences in the effect on innovative output can be found according to academic disciplines and type of university. -- Wir untersuchen die Bedeutung verschiedener Inputs, insbesondere verschiedener Wissensquellen, für den regionalen Output an Erfindungen (Patente) mithilfe einer Wissensproduktionsfunktion. Als Wissensquellen werden die FuE-Beschäftigte im Privatsektor, die Größe der Universitäten und Fachhochschulen sowie das Volumen der von ihnen aus verschiedenen Quellen eingeworbenen Drittmittel berücksichtigt. Die Bedeutung dieser Wissensquellen wurde systematisch auf der Ebene der westdeutschen Kreise getestet, wobei Informationen sowohl über den jeweiligen Kreis als auch über die Nachbarkreise einbezogen wurden. Es stellt sich heraus, dass von der Qualität der in den Universitäten und Fachhochschulen betriebenen Forschung ein signifikanter Einfluss auf die regionale Innovationstätigkeit ausgeht. Die reine Größe der Universitäten und Fachhochschulen in der Region hat hingegen keinen Einfluss. Darüber hinaus ermitteln wir Unterschiede nach Herkunft von Drittmitteln sowie Unterschiede in der Bedeutung verschiedener Fachdisziplinen für regionale Innovationsaktivitäten. Wissensspillover sind im Wesentlichen auf die angrenzenden Kreise begrenzt.Wissen,Innovation,Spillover,Patente,regionale Analyse,Knowledge,innovation,spillovers,patents,regional analysis
Measuring the efficiency of regional innovation systems: an empirical assessment
We measure the efficiency of regional innovation systems (RIS) in Germany by means of a knowledge production function. This function relates private sector Research and Development (R&D) in a region to the number of inventions that have been registered by residents of that region. Two approaches are followed. First, it is assumed that differences in the productivity of private sector R&D between regions affect the slope of the KPF, which represents the marginal productivity of R&D input. The second approach assesses regional differences within the framework of a stochastic frontier knowledge production function. This approach mainly reveals differences with regard to the intercept of the knowledge production function and, therefore, with regard to the average productivity. We compare the results of both approaches and discuss a number of critical issues such as the properties of the distribution of efficiencies, the appropriate size of RIS, and how to deal with the issue of spatial autocorrelation. --Knowledge,innovation,spillovers,patents,regional analysis
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