1,720,975 research outputs found
More on the value of split ballots
Der Autor diskutiert forschungspraktische Probleme, die sich im Rahmen der kognitiven Testung bei Umfragen ergeben, z.B. das Problem, dass alternative Formulierungen von gleichen Fragestellungen zu unterschiedlichen Bewertungen der Daten führen können. Er verdeutlicht anhand von sechs Tabellen die Unterschiede bei den erhobenen Daten, die aus zwei Forschungsprojekten stammen, in denen sehr ähnliche Befragungsmethoden eingesetzt worden sind. (ICI
Paradigms of cognitive interviewing practice, and their implications for developing standards of best practice
Der Autor untersucht die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für weitere Diskussionen zur kognitiven Befragungsmethode. Er gibt zunächst einen Überblick über die Entstehung dieser empirischen Forschungsmethode in den 1980er Jahren in den USA und fragt nach möglichen Weiterentwicklungen und Anwendungsbereichen in der Zukunft. Er zeigt, dass die beiden hauptsächlichen Paradigmen der kognitiven Befragung zum einen auf psychologische Labormethoden zurückgehen und zum anderen in der Tradition einer "intensiven Befragung" verwurzelt sind. Vor diesem Hintergrund kann die Anwendung der kognitiven Befragungsmethode in der Forschungspraxis kritisch bewertet werden, wie der Autor z.B. mit Blick auf die Rolle des Interviewers, der Auswahl der Befragten, der Verfahren der Datengewinnung und der Evaluation der erhobenen Daten näher zeigt. (ICI
Education, Interaction, And Interview Performance.
PhDSocial psychologyUniversity of Michigan, Horace H. Rackham School of Graduate Studieshttp://deepblue.lib.umich.edu/bitstream/2027.42/184343/2/6614520.pd
Why it is easy to write bad questions
Es gibt mindestens acht Standards, denen Fragen in Fragebögen entsprechen sollten. Ein Grund dafür, dass Fragen falsch gestellt werden, ist der, dass Forscher einige Standards berücksichtigen, andere aber ignorieren. Ein komplexeres Problem besteht darin, dass eine nach einem Standard gute Frage gemessen an einem anderen Standard eine schlechte Frage sein kann. Darüberhinaus liefern die typischen Evaluierungsverfahren von Pretests und Fragen keine Informationen über alle acht Standards. Wenn über einen Standard keine Informationen vorliegen, kann er leicht vernachlässigt werden. Forscher verwenden zudem gerne Fragen, die schon einmal gestellt wurden, auch wenn die Schwächen dieser Fragen bereits bekannt sind. Dieser Aufsatz stellt die acht Standards vor und diskutiert Konflikte zwischen den einzelnen Standards, Schwierigkeiten bei der Evaluation von Fragen und Implikationen für die Umfrageforschung. (ICEÜbers)'There are at least 8 standards that survey questions should meet. One reason it is easy to write poor questions is that researchers focus on some standards but ignore others. A more complex problem is posed by the fact that designing a question that is good according to one standard can make it a poor question when judged against another standard. Third, typical pretest and question evaluation procedures do not provide information about all 8 standards. It is easy to ignore a standard if there is no information about it. Finally, researchers often are committed to questions that have been used previously, even when there is evidence that they are flawed. This paper presents the 8 standards, the ways in which they can be in conflict, the challenges of evaluating questions, and the implications for standard survey practice.' (author's abstract)
Cognitive model of the question-answering process and development of pretesting
Die Autorin beschreibt die wesentlichen Kritikpunkte von finnischen Sozialwissenschaftlern an der kognitiven Theorie und insbesondere ihrer Testung in der Forschungspraxis. Sie fasst die vorliegenden Kommentare zur kognitiven Befragungsmethode überblicksartig zusammen und ordnet sie in den Kontext und die Diskussionsbeiträge zum vergangenen QUEST-Workshop ein. Sie stellt ferner anhand einiger Beispiele die Testverfahren und das Forschungsdesign der "Finland's Social Statistics" vor und zeigt, inwiefern die verwandten Methoden für verschiedene Nutzergruppen in Europa von Interesse sein können. (ICI
Computer Assisted Pretesting of CATI Questionnaires (CAPTIQ)
Die Beobachtung und Kategorisierung des Antwortverhaltens während des Interviewprozesses erfordert ein relativ einfaches Codierungssystem, das leicht von den Interviewern bedient werden kann. Dennoch stellt die gleichzeitige Aufgabe des Befragens und der Codierung eine Erschwernis für die Interviewer dar, die hierfür intensiv geschult werden müssten. Der Autor stellt vor diesem Hintergrund eine Methode für den computerunterstützten Pretest von telefonischen Befragungen vor, welche folgendes ermöglicht: (1) eine Verhaltenscodierung der Frage-Antwort-Abläufe in Echtzeit unter Feldbedingungen; (2) eine zuverlässige Identifikation bestimmter Problemstellungen, die während des Interviews auftreten; (3) eine Bewertung der spezifischen Einflüsse von Antwortendem und Interviewer auf die Datenqualität auf Grundlage der Pretest-Daten; (4) einen sofortigen Transfer von Codes zu einer Datenbank, während der Befragungsprozess weiter läuft; (5) die Nutzung von großen Random-Stichproben, um den Stichprobenfehler von Pretest-Ergebnissen zu reduzieren und komplexere statistische Analysen zu ermöglichen. (ICI
Pre-testing questionnaires: the New Zealand experience
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Nutzung der "Statistics New Zealand" (SNZ) für Haushalts-, Unternehmens- und Wirtschaftsbefragungen. Es werden die unterschiedlichen Pretest-Methoden beschrieben, welche zur Bewertung der Fragen und Fragebögen eingesetzt werden, z.B. Begriffstest, kognitiver Test, Nutzbarkeitstest, Übersetzungstest und Felderprobung. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie diese Methoden in der Forschungspraxis zusammenwirken und einander ergänzen. (ICI
Improving business survey data collection instruments: governance and methodologies
Im britischen "Office for National Statistics" (ONS) wurden in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Methoden zur Verbesserung der Erhebungsinstrumente bei Unternehmensbefragungen entwickelt und erprobt. Der vorliegende Beitrag berichtet über die Merkmale der Instrumente zur Datengewinnung bei Unternehmensumfragen im ONS, über Weiterentwicklungen und Verbesserungen sowie über die Rahmenbedingungen einer Bewertung der eingesetzten Erhebungsinstrumente. (ICI
With regard to the design of major statistical surveys: are we waiting too long to evaluate substantive questionnaire content?
Auf den bisherigen QUEST-Workshops wurde nach Meinung des Autors die Frage noch nicht hinreichend beantwortet, ab wann überhaupt eine Evaluation von Befragungserhebungen beginnen sollte. Er stellt in seinem Beitrag einen methodischen Ansatz vor, welcher den Befragungs- und Bewertungsprozess mit den Ursachen von Messfehlern verbindet, und plädiert dafür, dass die Bewertungsarbeit wesentlich früher im Prozess des Forschungsdesigns beginnen sollte, als es in vergangenen Untersuchungen der Fall war. Er bezieht sich dabei weniger auf die inzwischen umfangreiche Fachliteratur zu dieser Fragestellung, sondern auf die Diskussionen und Anregungen aus den drei letzten QUEST-Workshops. (ICI
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