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Zur (Un-)Gerechtigkeit des Krieges. Einige systematische Überlegungen
Zanetti V. Zur (Un-)Gerechtigkeit des Krieges. Einige systematische Überlegungen. In: Kiesel D, Ferrari C, eds. Gerechter Krieg?. Erlanger Philosophie-Kolloquium Orient und Okzident. Vol 3. Frankfurt/Main: Klostermann; 2018: 191-210
Freier Wille, personale Identität und epistemische Ungewissheit
Freiwilligkeit, personale Identität (im Sinne eines harmonisch verfassten und stabilen Selbst) und epistemische Gewissheit sind bei den meisten antiken Philosophieschulen untrennbar miteinander verbunden und garantieren im Rahmen einer als Lebenskunst verstandenen Philosophie das Glück. Im Anlehnung an Überlegungen bei Aristoteles und dem zeitgenössischen Philosophen Peter Bieri analysieren wir, wie Entscheidungen, die zum Zeitpunkt ihres Treffens als bedingt frei und selbstbestimmt wahrgenommen wurden, im Nachhinein vom Han-delnden aufgrund des damals fehlenden Wissens über die Handlungsumstände als unfrei wahrgenommen werden und zu Erfahrungen der Selbstentfremdung führen können. Anknüpfend an Pamela Hieronymis Unterscheidung zwischen zwei Formen der Ausübung mentaler Freiheit zeigen wir anhand von fiktiven Fallbeispielen, wie die Protagonisten trotz epistemischer Ungewissheit zur Autorität über ihren Geist sowie zu einer funktionalen Selbstbeziehung zurückfinden können, und stellen dies in den Kontext einer zeitgenössischen Philosophie als Lebenskunst
„Die beste Religion gleicht der Philosophie“: Der Philosophiebegriff im arabisch-islamischen Mittelalter im Streit zwischen Ratio und Offenbarung
Hellenistic Philosophy in Baghdad. Plotinus’ anti-Stoic Argumentations and their Arabic Survival, "Studia graeco-arabica" 5
Submitted to the conference “Die Blüte der arabischen Philosophie und ihre Früchte in Europa. Festkolloquium
zum 75. Geburtstag von Gerhard Endreß” organized by Jörn Thielmann and Cleophea Ferrari in Bochum,
November 26-27, 2014, this paper deals with Plotinus’ arguments against total blending () and
their reception in the formative period of Arabic philosophy. Actual dissection of a body by a body to infinity
proves to be impossible: hence, only an incorporeal reality – the soul – can be omnipresent in the body. This
Plotinian topic, reminiscent of the interschool polemics of the Imperial age, was transmitted to the Arabicspeaking
philosophers through the adapted version of Ennead IV 7[2]
Ibn Taymiyya contro i filosofi logici
Il contributo consiste nell'introduzione alla polemica di Ibn Taymiyya conto i filosofi logici, accompagnata da una traduzione di alcuni brani scelti
