121 research outputs found

    "Ein Dach für die Marianneninsel - Studierende bauen 1:1" - Ausstellung zum gleichnamigen Entwurfsprogramm

    No full text
    "Ein Dach für die Marianneninsel - Studierende bauen 1:1" PART ONE_ws05/06: "Entwerfen unter Wettbewerbsbedingungen" Entwerfen-LVA für je 15 StudentInnen im WS 2005 Betreuer: Katharina Tielsch, Yoshiaki Amino (Fachgebiet Tragwerkslehre und Ingenieurholzbau) Gerold Eßer (Fachgebiet Architekturgeschichte und Bauforschung) Wettbewerbsaufgabe: Der Gartenpavillon der Maria Anna auf der gleichnamigen Insel wird als letzte bauliche Erweiterung des kaiserlichen Lustschlosses in Laxenburg bei Wien in den Jahren 1840/41 erbaut. Das kleine Architekturjuwel im Stil der so genannten 'Laxenburger Gotik' wird zunächst als Frühstückspavillon für intime Gesellschaften des Hofes genutzt, später dann - mit fortschreitender Öffnung des Parks für die Öffentlichkeit - zu einem über eine Brücke erreichbaren Kaffeehaus im großen Schlosspark umgebaut. Anfangs nur geringe Beschädigungen durch indirekte Kriegseinwirkungen sowie unterlassene Reparaturmaßnahmen führen im Laufe der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts zu jenem schlechten Erhaltungszustand, der das Gebäude heute prägt. Damit zählt es zu den immer noch 'offenen Wunden', die die österreichische Denkmallandschaft trotz der nunmehr 60 Jahre andauernden Wiederaufbauarbeiten aufweist. In gemeinsamer Aktion haben sich die Betriebsgesellschaft Schloss Laxenburg, die TU Wien und das Bundesdenkmalamt die Rettung des kleinen Gebäudes zum Ziel gesetzt. Als erster Teil eines zweistufigen Verfahrens sollten im Rahmen eines studentischen Entwerfens zunächst Ideen für eine begrenzte touristische Nutzung der Insel entwickelt, sowie konstruktive Lösungen für die temporäre Sicherung des Gebäudes bis zu seiner endgültigen Restaurierung gefunden werden. Gedacht war dabei an eine gestaltete Dachkonstruktion als Kern des Konzepts sowie flankierende Maßnahmen, die eine Nutzung der Insel ermöglichen sollen. Weiter sollten sich die Vorschläge mit den Themen der Attraktivitätssteigerung des Parks und den zu erwartenden Investitionsrückflüssen, der Wiederverwertbarkeit der Konstruktion im Zuge ähnlicher Anwendungsfälle sowie den Aspekten der Denkmalpflege auseinandersetzen. Die Kernmaßnahmen des Konzepts (Dach) sollten innerhalb eines Kostenrahmens von ca. 30.000 Euro realisiert werden können.

    Romantische Bauten auf der Marianneninsel – Eine Dokumentation der TU Wien

    No full text
    Romantische Bauten auf der Marianneninsel – Rückblick und Ausblick Mit der Ausstellung ROMANTISCHE BAUTEN AUF DER MARIANNENINSEL im Museum Laxenburg hat die schon seit Jahren fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Fachgebiet Architekturgeschichte und Bauforschung der TU Wien und der Schlosspark Laxenburg Betriebsgesellschaft einen neuen Höhepunkt erreicht. Zum ersten Mal war es möglich, eines der in starkem Verfall begriffenen Architekturjuwele des kaiserlichen Lustgartens, den so genannten 'Tempel' oder auch Gartenpavillon auf der Marianneninsel, der im Jahre 1840 begonnen und schon 1841 zu Ehren der jungen Kaiserin Maria Anna feierlich eröffnet wurde, bauhistorisch zu dokumentieren und seine hervorragende architektonische Qualität, aber auch besondere Verfallsproblematik einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rufen. Möglich wurde dies im Rahmen einer Lehrveranstaltung für Architekturstudenten der TU Wien, die sich an Hand eines konkreten Denkmals mit den Methoden und Techniken der Bauvermessung, -untersuchung und -analyse auseinandersetzten. Und so waren im Oktober des vergangenen Jahres 22 Studierende und ihre Betreuer zwei Wochen in Laxenburg vor Ort, um in kürzester Zeit eine möglichst umfassende Bestandsdokumentation der historischen Ruine zu erstellen. In jenem Zeitraum wurden unterschiedlichste Aufmaß- und Analysemethoden von Low-Tech bis High-Tech am Objekt erprobt: vom altbekannten Handaufmaß, welches nach wie vor mit einfachen Instrumenten wie Maßband, Meterstab und Lot auskommt, über das digitale Aufmaß, das mit Hilfe eines computergesteuerten Theodolithen entsteht, das abbildende Aufmaß mit Digitalkameras, bis hin zum räumlichen Scan der Anlage mit dem terrestrischen Laserscanner. Entsprechend unterschiedlich und in ihrer Aussagekraft sich einander ergänzend sind die erstellten Planunterlagen. In der Ausstellung zu sehen waren die das Gebäude verformungsgerecht und in all seinen Details abbildenden Grundrisse von Erdgeschoss und Keller, die beiden in den Hauptgebäuderichtungen geführten Vertikalschnitte, die den konstruktiven Aufbau von der Gründung bis zum Dach lesbar machen, sowie die mit Hilfe der Photogrammetrie erstellten Ansichten der Innen- und Außenwände, die sich in erster Linie mit der Dokumentation des Schadensbildes sowie mit der Rekonstruktion ausgewählter Gebäudebereiche beschäftigen. Gerade diese am Ende des Ausstellungsrundganges stehenden Tafeln zeigten deutlich, wie viel der originalen Bausubstanz eigentlich erhalten ist und führten den aufmerksamen Betrachtern vor Augen, das eine Rekonstruktion der Anlage mit den originalen Bauteilen im Rahmen der Möglichkeiten unserer Zeit machbar ist. Denn: rund 80 Prozent der Architekturplastik aus St. Margarethener Sandstein ist noch nahezu unbeschadet im Umkreis des Baus zu finden, ganz abgesehen von der konstruktiven Substanz des Gebäudes, die sich bis heute – unbeeindruckt von den Einflüssen des Wetters, der strengen Winter und der Bauwerkslage auf einer künstlichen Insel im Schlossteich – bis fast zur kompletten Höhe seiner Außenwände in bester Verfassung präsentiert. Und neben den noch in situ befindlichen Ausstattungsdetails des in einem schwarzen Linienmuster auf weißem Grund ausgeführten Terrazzofußbodens des Hauptsaals aus dem späten 19. Jahrhundert und einer erheblichen Anzahl von Fenster- und Türrahmungen – teils mit den Resten der erhaltenen Windeisen zur Halterung der Glasscheiben – fanden sich im Bereich des Parkes noch zwei originale Scheiben mit seltenen romantischen Glasmalereien von Carl Geyling, die äußeren spitzbogigen Rahmen der Oberlichter des Bauwerks sowie der vollständig gesicherte Parkettfußbodenboden des Kabinetts aus noch näher zu bestimmenden Edelhölzern. Auch diese Ausstattungsdetails und einige Exemplare von gotischen Fialenfragmenten konnten in der Ausstellung gezeigt werden. Doch können auch die Erkenntnisse aus der Sichtung des historischen Quellen- und Planmaterials für die Rekonstruktion des Gartenpavillons der Maria Anna wertvollste Dienste leisten. Im Österreichischen Staatsarchiv werden nämlich die originalen Baupläne des kleinen Gebäudes und auch eine erste Bauaufnahme um 1850, sowie Bauverträge, Material- und Personallisten und textliche Beschreibungen der Ausstattung und Möblierung des Baus aufbewahrt. In ihrer Gesamtheit und insbesondere im Vergleich des historischen Materials mit der Dokumentation des heutigen Zustandes lassen sich Rückschlüsse über Planungsabsichten, Ausführungsvarianten und die vollständige konstruktive und formale Ausprägung des Baus ableiten. Einen ersten Einblick in die Möglichkeiten einer solchen Untersuchungsmethode konnten auch die Museumsbesucher schon gewinnen, denn ein Großteil des historischen Materials, ergänzt um einige rare Photographien der frühen Nutzungszeit, standen - sozusagen als Einführung zum bauhistorischen Hintergrund - am Anfang des Ausstellungsrundganges. Einen besonderen Höhepunkt der Präsentation aber stellte die während der gesamten Ausstellungsdauer gezeigte animierte und photorealistisch aufbereitete 3D-Visualisierung des Mariannentempels - ein Ergebnis des terrestrischen Raumscans – dar. An ihr wurde wohl besonders deutlich, wie umfangreich und detailliert die Erfassung des Gebäudezustandes mit Hilfe der modernen Aufmaßtechnik gelungen ist. All diesen eine Sicherung oder gar Restaurierung des Bauwerks nur vorbereitenden Maßnahmen sollten jetzt aber wohl Taten folgen. Die Technische Universität hat in diesem Sinne eine wichtige Vorlage geliefert. Doch sind die betreffenden Institutionen in Wien und Niederösterreich sowie die Laxenburger Öffentlichkeit jetzt gefordert, den Ball aufzunehmen und mit Elan weiterzuspielen. Nur so kann auch in Laxenburg gelingen, was im Falle des kürzlich vollendeten Projekts der Restaurierung der Sissikapelle am Himmel in Wien bereits mit Erfolg vorgeführt wurde: der denkmalgerechte Erhalt und die Restaurierung eines für die österreichische Identität so wichtigen Baudenkmals. Die TU Wien und das Fachgebiet Architekturgeschichte und Bauforschung werden diesen Prozess als kompetente Partner weiterhin nach Kräften begleiten. Univ. Ass. DI Gerold Eßer

    Die Dächer der Wiener Hofburg, Forschungen der Technischen Universität Wien zur Baugeschichte

    No full text
    Die Dachwerke der Wiener Hofburg stellen einen noch vollständig unbekannten und nicht gehobenen bautechnikgeschichtlichen Schatz dar. Mit einer großen Anzahl von Beispielen ermöglichen sie eine exemplarische Darstellung der Entwicklung großer Dachwerke in Wien vom Mittelalter über die frühe Neuzeit, den Barock bis in das 19. und 20. Jahrhundert. In einer gemeinsamen Initiative der TU Wien, des Bundesdenkmalamtes und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften werden seit 2011 die Dachwerke der Hofburg in das Zentrum von Lehre und Forschung gestellt werden. Eine Ausstellung der Abteilung Baugeschichte :: Bauforschung des Instituts für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege der TU Wien präsentieren die Ergebnisse der Bauaufnahmen der Jahre 2011-2012. Gezeigt werden vertiefende Studien zur Baugeschichte des chronologisch frühesten erhaltenen Dachwerks der Wiener Hofburg, der Hofburgkapelle, errichtet in den Jahren nach 1420. Die Ausstellung wird unterstützt durch die Burghauptmannschaft Österreich, in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt BDA und dem Hofburg-Projekt der Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

    Masonry Construction as Built Archives: An Innovative Analytical Approach to Reconstructing the Evolution of Imperial Opus Testaceum Brickwork in Rome

    No full text
    see English abstractAlthough archaeological research has long pursued the goal of using of opus testaceum brickwork to date building structures, hardly any of the methods proposed have provided reliable dating results. The present paper, which is based on the author's doctoral thesis (Esser 2008), investigates new dating methods for testaceum brickwork. The prime objective of the study is to define numerical characteristics capable of providing statistical evidence for the evolution of opus testaceum. The study resulted in a standardized procedure for recording and evaluating antique testaceum brickwork that facilitates a comparison based on significant parameters. Secondly, the application of the parameters yielded evidence that helps to clearly define a chronological pattern of determinable development in brickwork. The large group of testaceum structures allows broader investigation that could in the future lead to the recording and understanding of this technique in its entirety

    Wiener Hofburg: Bauforschung und Baugeschichte der Dachwerke im Schweizerhof

    No full text
    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der historisch und bautechnischen Erforschung und Dokumentation der barocken Dachwerke des Schweizerhofs der Wiener Hofburg. Die Arbeit gliedert sich in insgesamt drei Teile: Im einführenden Teil wird die Baugeschichte der Wiener Hofburg von der Gründung im 13. Jahrhundert bis gegen Ende des 19. Jahrhundert erläutert und anschließend die Methodik der Bauforschung erklärt. Der umfangreiche Mittelteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Bauaufnahme, Bauforschung und Analyse der vier barocken Schweizerhofdachwerke. Im Zuge der Bauuntersuchungen werden die Dachwerke in Baubefunden detailliert beschrieben - hinsichtlich Konstruktion, Verbindungen, Schadens- bzw. Veränderungsbild, Abbundzeichen und dendrochronologischen Untersuchungsergebnissen. Anschließend werden die dokumentierten Informationen interpretiert, um Aufschlüsse über Bauphasen, Tragverhalten und Aufrichtevorgänge der Dachwerke zu erhalten. Im abschließenden Teil werden ausgewählte Beispiele barocker Dachwerke des Ostalpenraums mit den Schweizerhofdachwerken verglichen, um die Dachwerke des Schweizerhofs in eine Baugenese einordnen zu können.The present thesis deals with the historical and structural study and the documentation of the baroque roof of the Schweizerhof of the Vienna Hofburg. The work is divided into three parts: The introductory part of the thesis illustrates the architectural history of the Vienna Hofburg from the foundation in the 13th century to the late 19th century. Furthermore it explains the methodology of building research. The central part of the thesis deals with the building survey, the building archaeology and the analysis of the four baroque roofs of the Schweizerhof. In the course the construction investigation the roofs are described in detail regarding the construction, the wooden joints, the damages or changes of structural elements, the carpenter's marks and the dendrochronological results. The gathered information is to be interpreted in order to obtain information about the periods of construction, the structural behaviour and the erection of the roof. In final part of the thesis the roofs of the Schweizerhof are to be compared to selected examples of baroque roofs of the eastern Alps region. This comparison is conducted in order to classify the roofs of the Schweizerhof into a roof construction genesis

    Vierseithof, nachhaltig, weiterdenken : nachhaltige Entwicklung regionaltypischer Hofstrukturen am Beispiel der Vierseithöfe im südlichen Waldviertel

    No full text
    Die Vierseithöfe im süd-westlichen Waldviertel sind prägendes Element in der Kulturlandschaft und Abbild der regionaltypischen Baukultur. Durch den Strukturwandel der Landwirtschaft und aufgrund von Abwanderungstendenzen aus dem ländlichen Raum kommt es vermehrt zur Notwendigkeit von Nutzungsänderungen und Anpassungen. Um das landschaftstypische Erscheinungsbild der Dörfer zu wahren und zugleich eine zukunftsfähige Entwicklung der Höfe zu erreichen, ist es zielführend, die notwendigen baulichen und strukturellen Anpassungen unter Berücksichtigung der Aspekte der Nachhaltigkeit umzusetzen. In der gegenständlichen Arbeit wird die Typologie der Vierseithöfe in der Region des süd-westlichen Waldviertels behandelt. Es werden die Wesensmerkmale des ländlichen Raumes, die Besonderheiten der regionalen Baukultur und die Grundzüge des nachhaltigen Bauens durch eine umfassende Literaturstudie aufgearbeitet, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung der Bautypologie zu geben. Der Begriff der Nachhaltigkeit ist dazu unter der Erweiterung um einen baukulturellsozialen Aspekt zu betrachten. Erst durch das Verstehen der Herkunftszusammenhänge, der Entstehungsprozesse und Wesensmerkmale des Bestands können behutsame Anpassungen an die neuen Nutzungsbedürfnisse und Technologien erfolgen, ohne der Charakteristik der Höfe zu widersprechen. Die Handlungsempfehlungen kombinieren die Grundsätze der Denkmal- und Ortsbildpflege, die bäuerlichen Traditionen, die Pflege der Kulturlandschaft und Kriterien für ein ressourceneffizientes, energiebewusstes und nachhaltiges Bauen mit den Anforderungen für eine Neunutzung des Bestandes. Anhand eines konkreten Beispiels in der Gemeinde Yspertal werden die erarbeiteten Handlungsempfehlungen beispielhaft in einem Entwurf umgesetzt. Dieser soll die Herangehensweise und den Prozess der Umsetzung greifbarer machen und als Anregung für die Planung vergleichbarer Objekte dienen.In south-west Waldviertel, the typically shaped farms called Vierseithöfe represent formative elements of the region-s appearance whilst representing a characteristic architectural style. A structural change in agriculture and a strong migration towards bigger cities resulted in an urgent need for new ways of use and adaption of mentioned historically established building structures. However, aspects of sustainable architecture have to be taken into account in the processes of adaption in order to maintain the typical appearance of the area and to guarantee future usability. This thesis analyses the typology of aforementioned Vierseithöfe of south-west Waldviertel. Furthermore, the characteristics of rural areas, specifics of regional architecture as well as principles of sustainable building manners shall be discussed. Subsequently, recommendations for a sustainable adaption of old farm buildings are developed. Therefore, cultural and social aspects have to be regarded in order to fit the specific needs of the region. It is crucial to consider the historic implementation and the particularity of the architectural inventory to make future adaptions feasible without destroying its typical appearance. Compiled recommendations include general principles of monument preservation and maintenance of the characteristic appearance of the region, peasant traditions as well as an efficient handling of resources and energy. Considering the theoretical discussions in the first part of this thesis, possible ways of adapting old structures towards modern needs based on the example of a farm situated in the municipality Yspertal shall be developed

    Urban development at the historic center of Bruck an der Leitha with respect to ustainability

    No full text
    Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Bruck an der Leitha um verschiedene Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtentwicklung aufzuzeigen. Vorraussetzung dafür ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt und seiner Bevölkerung.Es gilt die Stadt der Gegenwart aus der Vergangenheit heraus zu verstehen und in die Zukunft hinein weiterzuentwickeln.Die Problematik des Brucker Stadtkerns ist das Abwandern der Gewerbetreibenden an die Stadtperipherie. Um dem historischen Kern wieder zu beleben wird ein neues Stadtentwicklungskonzept erarbeitet.Dieses beinhaltet die Umnutzung des ehemaligen Augustinerklosters welches derzeit leer steht zu einem Casinohotel. Da das Augustinerkloster auch vom Kaiser als Residenz genutzt wurde und unter Denkmalschutz steht wurde besonders darauf geachtet mit dem historischen Gemäuer möglichst schonend umzugehen. Das Casino soll das neue touristische Zentrum der Stadt bilden jedoch wird speziell darauf geachtet Funktionen zu integrieren die in der Stadt benötigt werden. Durch eine Passage vom Kloster zum Hauptplatz werden die 3 großen Bereiche des Stadtkerns (Augustinerkloster, Hauptplatz, Kirchengasse) miteinander verbunden und bilden so eine zusammenhängende Fußgängerzone die durch die gesamte historische Stadt führt. Die derzeitige problematische Parkplatzsituation wird vor allem durch die an das Casino angeschlossne Parkgarage und durch geringe bauliche Maßnahmen am Hauptplatz verbessert.Durch die überwiegend leeren Geschäftslokale in der Fußgängerzone fallen die Mieten und werden wieder für regionale Klein und Mittelbetriebe mögliche Standorte. Um die Kirchengasse wieder zu beleben sollte dieser Umstand genutzt werden. Regionale Händler könnten hier ihre Waren der Stadtbevölkerung aber auch den Hotelgästen und Casinobesuchern anbieten.Durch das neue Casinohotel wird der gesamte historische Stadtkern wieder belebt. Vor allem die neuen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ziehen die Bevölkerung an und somit wird es den Gewerbetreibenden wieder möglich Geschäfte zu erhalten. Das Ziel soll sein regionale Händler anzusiedeln um nicht in Konkurrenz mit den großen Geschäftsketten in der Peripherie zu treten

    Die Baugeschichte der Pfarrkirche Waldhausen im Strudengau

    No full text
    Das Langhaus der Pfarrkirche in Waldhausen im Strudengau gilt als eines der bedeutenden nachgotischen Bauwerke Österreichs. Jedoch reicht die bewegte Baugeschichte dieser Kirche viel weiter in die Vergangenheit zurück. Die letzten heute noch vorhandenen baulichen Fragmente zeugen von einer Geschichte, deren Anfang in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu suchen ist. Seit der Errichtung dieser ersten romanischen Kirche in Waldhausen fanden zahlreiche Veränderungen der Bausubstanz statt: Ein Westturm wurde angebaut, die Kirche um einen spätgotischen Chor und eine Sakristei erweitert, bis schließlich der romanische Teil abgetragen und durch das nachgotische Langhaus ersetzt wurde. Dieses Buch fasst die Ergebnisse aktueller Forschungsarbeiten zur Pfarrkirche zusammen, die eine umfassende Aufarbeitung ihrer Entwicklungsgeschichte vom 12. bis in das 21. Jahrhundert ermöglichen. Das Langhaus der Pfarrkirche in Waldhausen im Strudengau gilt als eines der bedeutendsten nachgotischen Bauwerke Österreichs. Jedoch reicht die bewegte Baugeschichte dieser Kirche viel weiter in die Vergangenheit zurück. Die letzte

    Ziegeldatierung

    No full text
    corecore