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    [Rezension zu:] Emich, Birgit; Signori, Gabriela (Hrsg.): Kriegs/Bilder in Mittelalter und Früher Neuzeit. Beiheft 42 (= Zeitschrift für historische Forschung), Berlin: Duncker & Humblot 2009. ISBN-13: 978-3-428-12944-7, 349 S.

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    Das Thema Krieg und Gewalt hat in den vergangenen zwei Dekaden in den verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen eine neue Aufmerksamkeit erlangt. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf den Kriegen der Moderne und Gegenwart, während Gewalt in ihren verschiedenen Erscheinungsformen einen Untersuchungsschwerpunkt der Frühneuzeitforschung bildet. Der hier vorzustellende interdisziplinäre Sammelband, der aus einer Sektion des Konstanzer Historikertages von 2006 hervorgegangen ist und um drei Aufsätze erweitert wurde, positioniert sich an der Schnittstelle dieser beiden Forschungsfelder Krieg und Gewalt und bietet durch die Fokussierung auf visuelle Repräsentationen zugleich eine Öffnung der Geschichtswissenschaften hin zu bildwissenschaftlichen Fragestellungen. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur frühneuzeitlichen Kriegsgeschichte und ihren bildlichen Darstellungen im Medium der Sprache und der Bilder, einem besonders in der deutschsprachigen Forschung nach wie vor zu wenig beachteten Thema. ..

    [Rezension zu:] Emich, Birgit / Signori, Gabriela (Hg.): Kriegsbilder in Mittelalter und Früher Neuzeit, (Zeitschrift für historische Forschung, Beiheft 42), Berlin: Duncker & Humblot 2009. ISSN 0931­5268; ISBN 978­3­428­12944­7 = Эмих, Биргит / Зиньори, Габриэла (отв. ред.): Образы войны в Средневековье и Раннем Новом времени (Журнал исторических исследований, приложение 42), Берлин: Дункер и Хумблот 2009. ISSN 0931­ 5268; ISBN 978­3­428­12944­7

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    Несколько десятилетий назад в изучении истории войн произошел существенный поворот. Вместо прослеживания хода операций, подсчитывания трофеев и потерь историки занялись двумя взаимосвязанными комплексами тем: во­первых, повседневностью войны, социальными практиками, возникавшими в ее условиях, и, во­вторых, переживаниями обычных людей, застигнутых войной. ..

    Der andere Kepler - Vom Aufstieg eines frühneuzeitlichen Gelehrten mit Hilfe der Astrologie

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    The main topic of this work is Johannes Kepler's use of astrology for his own carreer. It contains three main parts. In the first part it is analized how Kepler commenced his contacts. The second main chapter gives an insight into the duties of an early modern mathematician. The last part emphasizes the importance of astrology for Kepler's standing in his coeval scientific field.Die Dissertation untersucht den Nutzen, den Johannes Kepler im Laufe seiner Karriere aus der Bearbeitung astrologischer Inhalte zog. Die Arbeit geht dabei in drei Schritten vor. Zunächst wird analysiert, welchen Stellenwert astrologische Inhalte innerhalb von Kontaktaufnahmen für den Gelehrten spielten. Der zweite Abschnitt wendet sich der Erledigung von Auftragsarbeiten zu, wobei wiederum astrologische Fragestellungen bevorzugt in den Blick genommen werden. In einem dritten Hauptteil wird schließlich die Positionierung Keplers in der wissenschaftlichen Welt thematisiert. Von besonderem Interesse sind dabei Rezensionen und gelehrter Austausch sowie eigene wissenschaftliche Werke

    [Tagungsbericht zu:] Praktiken der Frühen Neuzeit. 10. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit, Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, 12.09.2013-14.09.2013

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    Vom 12.-14. September 2013 fand die 10. Arbeitstagung der AG Frühe Neuzeit in München statt. ARNDT BRENDECKE (München) hieß alle Teilnehmer der Tagung in München willkommen. Die Frühneuzeitforschung behandele seit langer Zeit mit bemerkenswert innovativen Ansätzen Latenzen. Diese werden traditioneller Weise mit einem "Plot der Moderne" in Verbindung gebracht, der unterstellt, dass der Wandel zur Moderne im Modus einer Inkubation vorbereitet, ja "ausgebrütet" werde, wie z.B. beim Geist des Kapitalismus, der Sozialdisziplinierung oder der Konfessionalisierung. Praxeologische Ansätze würden auch auf das Latente verweisen, nämlich auf Praktiken, die dem Diskurs und dem zeitgenössischen Nachdenken weitgehend entzogen waren. Damit bestehe die Chance, an innovative, vielschichtige und stark reflexive Traditionen der Frühneuzeitforschung anzuknüpfen, zugleich aber Distanz zu hegelianischen Unterstellungen über das unsichtbare Wesentliche der Geschichte zu gewinnen. ..
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