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    Publication Performance in German Academic Heart Surgery

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    Zielsetzung: Schubert et al veröffentlichten im Jahr 2015 eine Arbeit über die Publikationsleistungen der Universitätskliniken für plastische Chirurgie in Deutschland aus den Jahren 2009-2013. In dieser Arbeit wurde herausgestellt, welche aktuelle Führungsmannschaft, definiert als Chef- und Oberärzte, wie viele Publikationen veröffentlichten und was für einen Impactfaktor (IF) diese erreichen konnten. Diesem Beispiel wurde in dieser Analyse gefolgt, um die Publikationshäufigkeit sowie die kumulativen Impactfaktoren der deutschen universitären Herz/Thoraxchirurgie zu ermitteln und anschließend mit anderen Fachrichtungen zu vergleichen. Methodik: In dieser Analyse wurde mit Hilfe der Webseiten der Universitätskliniken in Deutschland die Führungsmannschaften der Herzchirurgie zu dem Stichtag 01. Juli 2017 ermittelt. Eine Führungsmannschaft besteht nach der Definition dieser Arbeit aus dem Klinikleiter und seinen Oberärzten. Funktionsoberärzte und Assistenzärzte wurden nicht berücksichtigt. In Deutschland gibt es 35 Universitätskliniken mit einer herzchirurgischen Abteilung. Teilweise ist dieser auch noch eine Thoraxchirurgie untergeordnet. Den Universitätskliniken der Städte Greifswald und Mannheim konnte keine herzchirurgische Abteilung zugeordnet werden. Die private Klinik Witten Herdecke wurde aus der Analyse ausgeschlossen, da diese keine staatliche Universitätsklinik ist. Die Website der Charite Berlin befand sich zur Datenerhebung über einen längeren Zeitraum in Wartungsarbeiten, wodurch die Führungsmannschaft nicht ermittelt werden konnte In Magdeburg konnten der aktuellen Führungsmannschaft keine Publikationen zu den oben genannten Kriterien zugeordnet werden. Es verblieben für diese Analyse 33 Kliniken. Die Datenbank PubMed wurde nach Publikationen der herzchirurgischen Führungsmannschaften der Universitätskliniken durchsucht und die Erst- sowie Letztautorenschaft der Führungsmannschaften in einer Excel Tabelle gelistet. Es wurden nur Übersichten, Originalarbeiten und Fallbeschreibungen berücksichtigt, Editorials und Kommentare wurden nicht aufgeführt. Dabei wurden die letzten 10 Jahre berücksichtig. Als genauer Zeitraum der Publikationen wurde der 01. Januar 2007 - 01. Juli 2017 gewählt. Es wurden zu jeder Publikation der Autor, ob Erst- oder Letztautor, das Jahr der Publikation und das Journal notiert. Publikationen, die nicht in PubMed gelistet werden, konnten nicht berücksichtigt werden. Außerdem wurden Publikationen ohne Abstract nicht gelistet. Wechselte ein Autor während des Betrachtungszeitraums die Universitätsklinik, wurden seine Publikationen der Klinik zugeordnet, an der er zum Stichtag 01. Juli 2017 beschäftigt war. Voraussetzung dafür war aber, dass er auch an dieser Universitätsklinik veröffentlicht hat. War dies nicht der Fall, wurden seine Publikationen der Klinik zugeordnet, an der der Autor das letzte Mal publiziert hatte. Die bei PubMed gelisteten Publikationen wurden anschließend im „Web of Science“ aufgesucht. Außerdem wurde der Impactfaktor zu den Journalen im „Journal Citation Reports“ ermittelt. Anhand der Höhe des Impactfaktors lässt sich die Gewichtung des einzelnen Journales und somit auch indirekt die der Publikationen messen. Um eine Vergleichbarkeit der Journale und Publikationen zu gewährleisten, wurde für jedes Journal der 5-Jahres Impactfaktor 2016 verwendet. Den Publikationen und Journalen wurde der Impactfaktor in der Excel Tabelle zugeteilt und aufsummiert. Zu jeder Person der Führungsmannschaft wurde die Summe der Erstautorenschaften (First Author, FA) und Letztautorenschaften (Last Author, LA) errechnet. Anschließend die Gesamtwerte der ganzen Führungsmannschaft. Dem entgegenzusetzen ist die Größe der Klinik, da eine größere Mannschaft wesentlich mehr veröffentlichen kann als eine kleinere Mannschaft. Nicht zu berücksichtigen waren die Journale, die in der Datenbank von „Journal Citation Reports“ nicht gelistet sind oder bei denen kein 5-Jahres-Impactfaktor 2016 ermittelt werden konnte. Bei der Analyse der Journale wurden die Publikationen der Führungsmannschaft gefiltert und doppelt genannte Publikationen extrahiert. Die Doppelnennungen kamen durch Überschneidungen der Erst- und Letztautorenschaften in manchen Fällen zustande. Es war von Interesse, welches Journal wie oft verwendet wird und ob es insgesamt in dem Fachbereich oder auch in einzelnen Kliniken Favoriten gibt. Dabei wurden die fünf häufigsten Journale der einzelnen Kliniken herausgestellt. Die Publikationen wurden auf Schlüsselwörter untersucht und übergeordneten Themen zugeteilt. Dies ließ erkennen, welche Schwerpunktthemen die einzelnen Kliniken aufweisen.In 2015, Schubert et al published a paper on the publication performance of the university clinics for plastic surgery in Germany in the years 2009-2013. This paper highlighted the current management team, defined as chief and senior physicians, how many publications were published and what impact factor (IF) they were able to achieve. This example was followed in this analysis to determine the frequency of publication and the cumulative impact factors of German university cardiothoracic surgery and then to compare them with other disciplines. Methodology: In this analysis, the management teams of cardiac surgery as of 1 July 2017 were determined with the help of the websites of the university clinics in Germany. According to the definition of this work, a management team consists of the clinic director and his senior physicians. Functional senior physicians and assistant physicians were not considered. In Germany, there are 35 university hospitals with a cardiac surgery department. In some cases, thoracic surgery is also subordinated to cardiac surgery. The university hospitals of Greifswald and Mannheim could not be assigned a cardiac surgery department. The private Witten Herdecke Clinic was excluded from the analysis because it is not a state university clinic. The website of the Charité Berlin was maintained for a longer period of time for data collection, whereby the management team could not be determined. In Magdeburg, the current management team could not be assigned any publications on the above criteria. There remained 33 clinics for this analysis. The PubMed database was searched for publications of the cardiosurgical management teams of the university clinics and the first and last authors of the management teams were listed in an Excel chart. Only overviews, original papers and case descriptions were considered, editorials and comments were not listed. The last 10 years were taken into account. The exact period for the publications was 01 January 2007 - 01 July 2017. For each publication author, whether first or last author, year of publication and journal were noted. Publications that are not listed in PubMed could not be considered. In addition, publications without an abstract were not listed. If an author changed clinics during the period under review, his publications were assigned to the clinic in which he was employed as of 01 July 2017. However, the prerequisite for this was that he had also published at this university hospital. If this was not the case, his publications were assigned to the clinic where the author last published. The publications listed at PubMed were then visited on the "Web of Science". In addition, the impact factor for the journals was determined in the "Journal Citation Reports". The level of the impact factor can be used to measure the weighting of the individual journals and thus also indirectly that of the publications. In order to ensure comparability of the journals and publications, the 5-year impact factor 2016 was used for each journal. The impact factor was assigned to the publications and journals in the Excel chart and summed up. For each person of the management team, the sum of the first authors (FA) and last authors (LA) was calculated. Then the total values of the entire management team. The opposite is the size of the clinic, since a larger team can publish much more than a smaller team. The journals that are not listed in the database of "Journal Citation Reports" or for which no 5-year impact factor 2016 could be determined were not to be taken into account. In the analysis of the journals, the publications of the management team were filtered, and double-mentioned publications were extracted. In some cases, the double entries were due to overlaps between the first and last authors. It was of interest which journal was used, how often and whether there were favorites in the department as a whole or in individual clinics. The five most frequent journals of the individual clinics were highlighted. The publications were examined for keywords and assigned to superordinate topics. This revealed the main topics of the individual clinics

    Status of percutaneous endovascular therapy of peripheral arterial occlusive disease in Germany - results from 74 participating vascular centres

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    Die endovaskuläre Behandlung der PAVK wird zwar schon seit mehreren Jahrzehnten angewendet, erfreut sich heutzutage aber zunehmender Beliebtheit. Eine Vielzahl von Medizinprodukten und damit verbundenen Behandlungsoptionen steht mittlerweile zur Verfügung. Die Entwicklung immer neuer Medizinprodukte und Therapieverfahren erschwert allerdings auch die Formulierung von allgemeingültigen Behandlungsempfehlungen. Die teilweise in kleinen Fallzahlen eingesetzten Medizinprodukte und Therapieverfahren können nur schwer bezüglich ihrer langfristigen Wirksamkeit verglichen und beurteilt werden. Die Ergebnisse der PSI-Studie zeigen deutlich Unsicherheiten in der Wahl der Therapiemethode zur perkutanen endovaskulären Behandlung der suprapoplitealen Strombahn. Dies könnte zum einen an den unterschiedlichen Therapieempfehlungen der verschiedenen Leitlinien liegen, zum anderen an der zum Erhebungszeitpunkt nicht eindeutigen Studienlage. Unterschiedliche Anwendergewohnheiten der beteiligten Fachdisziplinen konnten bei der Wahl des Therapieverfahrens und der verwendeten Medizinprodukte sowie bei den genutzten Verschlusssystemen aufgezeigt werden. Diese Ergebnisse heben die Bedeutung eines interdisziplinären Austausches hervor. In der PSI-Studie wurde deutlich, dass ein großer Anteil an Patienten mit Claudicatio intermittens endovaskulär revaskularisiert wurde, anstatt primär das strukturierte Gehtraining zu absolvieren. Ähnliche Beobachtungen wurden auch in anderen Studien gemacht. Jedoch steht diese Praxis im Widerspruch zu den Leitlinienempfehlungen. Die aktuelle Studienlage zeigt eine Ebenbürtigkeit von endovaskulärer Therapie und strukturiertem Gehtraining. Die Ergebnisse der PSI-Studie legen jedoch nahe, dass sich das strukturierte Gehtraining in Deutschland noch nicht durchgesetzt hat. Im untersuchten Zeitraum nahmen 16,5% der Patienten aus der PSI-Studie trotz klarer Leitlinienempfehlungen postinterventionell keine Thrombozytenaggregationshemmer ein. Die Gründe hierfür sind unklar. Auch der Anteil an Patienten, die postinterventionell orale Antikoagulantien einnahmen, lässt Fragen offen. Aufgrund welcher Indikation diese Medikamente eingenommen wurden, ist aus den Daten dieser Studie jedoch nicht ersichtlich. Anhand der erhobenen Daten der PSI-Studie konnten geschlechterspezifische Unterschiede gezeigt werden. Frauen wurden erst in einem späteren Erkrankungsstadium der PAVK behandelt als Männer. Hierfür könnte ein verzögertes Auftreten der Symptomatik bei Frauen ursächlich sein. An der infrapoplitealen Strombahn wurden signifikant mehr Männer behandelt, signifikant mehr Frauen hingegen an der suprapoplitealen Strombahn. Hierfür könnte die höhere Rate an Diabeteserkrankungen bei Männern verantwortlich sein. Darüber hinaus könnte das fortgeschrittenere Erkrankungsstadium bei Frauen die Behandlung in der infrapoplitealen Strombahn erschweren aufgrund der stärkeren artherosklerotischen Veränderungen. Diese Vermutungen können jedoch anhand der erhobenen Daten nicht bestätigt werden. In den bettenführenden gefäßchirurgischen Abteilungen wurde zwar ein Großteil der Interventionen von Gefäßchirurgen selbst durchgeführt, jedoch über ein Drittel der Revaskularisationen wurde von anderen Fachdisziplinen vorgenommen. Dies verdeutlicht, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der endovaskulären Behandlung von Gefäßpatienten eine wichtige Rolle spielt. Die in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchungsergebnisse geben einen Einblick in den Stand der infrainguinalen perkutanen endovaskulären Therapie in Deutschland bei zugrundeliegender Claudicatio intermittens oder kritischer Extremitätenischämie. Die Wiederholung der PSI-Studie kann ermöglichen, Behandlungstrends der endovaskulären Behandlung in Deutschland zu erkennen. Außerdem könnte so erfasst werden, ob und wie schnell die Ergebnisse randomisierter Studien und die Empfehlungen der einzelnen Leitlinien in Deutschland in die Praxis umgesetzt werden.Endovascular treatment of peripheral arterial occlusive disease has been used for several decades, but it is becoming increasingly popular today. A variety of medical devices and related treatment options are now available. However, the development of more and more new medical devices and treatment methods makes it difficult to formulate generally valid treatment recommendations. It is complex to compare and assess the long-term efficacy of the medical devices and treatment methods, some of which are often used in small numbers of cases. The results of the PSI study clearly show uncertainties in the choice of therapy methods for percutaneous endovascular treatment of the suprapopliteal segment. On the one hand, this could be due to the different therapy recommendations of various guidelines, and on the other hand, to the inconclusive study situation at the time of the survey. Different user habits of the disciplines involved could be shown with regard to the choice of the therapy method, the medical devices used as well as the occlusion systems that were deployed. These results highlight the importance of interdisciplinary exchange. In the PSI study, it became clear that a large proportion of patients with intermittent claudication underwent endovascular revascularisation instead of primarily undergoing supervised exercise training. Similar observations have been made in other studies. However, this practice is contrary to guideline recommendations. The current evidence indicates that endovascular therapy and supervised exercise training are equally effective. In contrast, the results of the PSI study suggest that supervised exercise training has not yet become established in Germany. During the period of collecting data, 16.5% of the patients from the PSI study did not take antiplatelet drugs postinterventionally despite clear guideline recommendations. The reasons for this lack of medical postinterventional therapy are unclear. The proportion of patients who took oral anticoagulants postinterventionally also leaves questions unanswered. However, it is not clear from the data of this study for which indication these drugs were being prescribed. Based on the data collected in the PSI study, gender-specific differences could be shown. Women were treated at a later stage of the disease than men. This could be due to the delayed onset of symptoms in women. Significantly more men were treated for the infrapopliteal segment, whereas significantly more women were treated for the suprapopliteal segment. This could be due to the higher rate of diabetics in the group of male patients. In addition, the more advanced stage of the disease in women could make treatment in the infrapopliteal segment more difficult as a result of more severe artherosclerotic changes. These assumptions cannot be confirmed on the basis of the data collected. In vascular surgery departments, the majority of interventions were performed by vascular surgeons themselves, but more than a third of the revascularisations were performed by other disciplines. This illustrates that interdisciplinary collaboration plays an important role in the endovascular treatment of vascular patients. The study results presented in this paper provide an insight into the status of infrainguinal percutaneous endovascular therapy in Germany for patients with intermittent claudication or critical limb-threatening ischaemia. Repeating the PSI study may make it possible to identify trends in endovascular treatment in Germany. In addition, it could be used to record whether and how quickly the results of randomised studies and the recommendations of the individual guidelines are implemented in practice in Germany

    Korrelation der Operationszeit zur Komplikationsrate nach offenen gefäßchirurgischen Eingriffen und endovaskulärer Intervention

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    Zielsetzung: In der vorliegenden Dissertation sollte der Beziehung zwischen Operationszeit und Komplikationsrate bei gefäßchirurgischen Operationen und Interventionen nachgegangen werden. Patienten und Methodik: Es wurden retrospektiv die Daten von 1037 Patienten des Marienhospitals Osnabrück registriert, die in dem Zeitraum von 2016 bis 2018 operiert wurden (offene Carotiseingriffe n = 287, Aorteneingriffe n = 200, endovaskuläre n = 395 und offene Eingriffe n = 100 bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit). Die Operationsdauer, die perioperative Komplikationsrate sowie die postoperative Krankenhausaufenthaltsdauer und das postoperative Ergebnis nach einem Jahr wurden für sämtliche Patienten erfasst. Ergebnisse: Carotiseingriffe: Die Operationszeit betrug bei den Patienten ohne perioperative Komplikationen (n = 221) 97,8 ± 25,9 min, bei Patienten mit perioperativen Komplikationen (n = 63) 106 ± 34,8 min (nicht signifikant, p = 0,098). Endovaskuläre Aorteneingriffe: Die Operationszeit betrug bei den Patienten ohne perioperative Komplikationen (n = 147) 131 ± 51,8 min, bei Patienten mit perioperativen Komplikationen (n = 32) 227 ± 111 min und war damit bei den Patienten mit perioperativen Komplikationen signifikant länger (p < 0,001). Endovaskuläre Eingriffe bei pAVK: Patienten mit perioperativen Komplikationen (n = 53) hatten eine signifikant (p = 0,023) längere Eingriffszeit (71,2 ± 38,5 min) als Patienten ohne perioperative Komplikationen (n = 340) mit 58,1 ± 35,0 min. Offene Eingriffe bei pAVK: Patienten ohne perioperative Komplikationen (n = 70) hatten eine signifikant (p = 0,025) kürzere Operationszeit von 161 ± 53,2 min als Patienten mit perioperativen Komplikationen (n = 30) 189 ± 57,8 min. Die Spätkomplikationsrate nach einem Jahr korrelierte lediglich bei endovaskulären peripheren Revaskularisationen mit der Operationszeit (p = 0,049). Im dem Gesamtkrankengut dauerten die Eingriffe bei Patienten mit einer perioperativen Komplikation (n =191) signifikant länger als bei Patienten (n = 786) mit komplikationslosen Eingriffen (93,7 ± 53,8 min vs. 143 ± 94,3 min, p < 0,001). Das Auftreten einer perioperativen Komplikation verlängerte im Gesamtkrankengut auch signifikant die postoperative Krankenhausaufenthaltsdauer (4,3 ± 2,58 Tage vs. 11,2 ± 12,2 Tage, p < 0,001). Zusätzlich wurde eine Korrelation zwischen der Dauer des stationären Aufenthaltes und der Länge der Operationszeit gesehen (R = 0,433, R2 = 0,187, p < 0,001). Conclusio: Die Operationszeit korrelierte mit der Komplikationsrate des Eingriffes und damit mit der Krankenhausaufenthaltsdauer. Diese Studie versteht sich als ein Pilot-Projekt. In Zukunft sollten Standard-Operationszeiten anhand eines größeren Kollektivs. in einer multizentrischen Studie erarbeitet werden, um so in Registererhebungen die Operationszeit als einen Qualitätsparameter bei gefäßchirurgischen Eingriffen nutzen zu können.Objective: The relationship between the operation time and complication rate in vascular surgery patients should be investigated in the present dissertation. Patients and Methods: The data from 1037 patients at the Marienhospital Osnabrück, operated upon in the period from 2016 to 2018, were retrospectively registered (carotid operations n = 287, aortic operations n = 200, endovascular (n = 395) and open (n = 100) infrainguinal revascularisations for peripheral arterial occlusive disease, PAOD). The operation time, the perioperative complications as well as the postoperative length of hospital stay were recorded. Results: Carotid surgery: no differences in the operation time between patients with (n = 63) and without perioperative (n = 221) complications were detected. (Operation time: 97.8 ± 25.9 vs. 106 ± 34.8 min, p = 0.098). Endovascular aortic interventions: the operation time was 131 ± 51,8 min in patients without perioperative complications (n = 147) and 227 ± 111 min in patients with perioperative complications (n = 32) (p < 0.001). Endovascular interventions in PAOD: the intervention time was significantly shorter in patients (n = 340) without perioperative complications as compared to patients (n = 53) with perioperative complications (intervention time 58.1 ± 35.0 min vs. 71.2 ± 38.5 min, p = 0.023). Open surgery in PAOD: the operation time was 161 ± 53.2 min in patients (n = 70) without perioperative complications and significantly (p = 0.025) longer in patients (n = 30) with perioperative complications (189 ± 57.8 min). A correlation between the late complication rate (one year after intervention) and the operation time was seen only in endovascular peripheral revascularizations (p = 0.049). In the total cohort, the interventions with a perioperative complication lasted significantly longer than the interventions without complications (143 ± 94.3 min vs. 93.7 ± 53.8 min, p < 0.001). The occurrence of a perioperative complication significantly extended the postoperative length of hospital stay (11.2 ± 12.2 days vs. 4.3 ± 2.58 days, p < 0.001). A correlation between the length of stay and the length of the operation time was seen (R = 0.433, R2 = 0.187, p < 0.001). Conclusion: The operation time correlates with the complication rate of an operation and thus with the length of hospital stay. This study is a pilot project. In the future, standard operation times should be worked out in a multicentre study with more cases. It should be the objective to use the operation time as a quality parameter in the field of vascular surgery

    Cost-Effectiveness of Open Repair of Abdominal Aortic Aneurysms with a Novel Perioperative Protocol

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    The burden of operative stress and time to restoration of functional capacity remains significant in the case of open surgical repair of abdominal aortic aneurysms (AAA), overshadowing its long-term benefits with respect to endovascular repair. Despite the recent expansion of the enhanced recovery or fast track protocols (ER/FT), their application in the field of vascular surgery remains limited. These novel care plans consist of multimodal evidence-based interventions, implemented pre-, intra- and post-operatively, in order to shorten hospitalization time, decrease complications and cut costs. In 2021 we published a single-center retrospective analysis, comparing the traditional, transitional and novel (nPOP) peri-operative protocols for AAA open repair. Upon the nPOP implementation, a significant improvement was noted in the complication rates and hospitalization time. Since value of a patient’s care cycle can be defined as clinical outcomes relative to costs, a year later we expanded the study, performing a comparative financial and cost-effectiveness analysis for the three cohorts, which constitutes this dissertation. The nPOP resulted in the direct reduction in the overall clinical cost per patient and was by far the most cost-effective. The nPOP for AAA open repair is not inferior to other peri-operative protocols. Furthermore, it allows for efficient utilization of limited hospital resources, thus creating a high social value.Die Belastung durch den operativen Stress und die Zeit bis zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit ist bei der offenen chirurgischen Reparatur von Bauchaortenaneurysmen (BAA) signifikant und überschattet deren langfristige Vorteile gegenüber der endovaskulären Therapie. Trotz der aktuellen zunehmenden Verbreitung von "Enhanced Recovery"- oder "Fast Track"- Protokollen (ER/FT) ist ihre Anwendung im Bereich der Gefäßchirurgie weiterhin limitiert. Diese neuartigen Versorgungsverfahren bestehen aus multimodalen, evidenzbasierten Interventionen, die prä-, intra- und post-operativ implementiert werden, um die Krankenhausverweildauer zu verkürzen, Komplikationen zu reduzieren und Kosten zu senken. Im Jahr 2021 veröffentlichten wir eine retrospektive Single-Center Analyse, in der die traditionellen, die Übergangs- und die neuartigen (nPOP) perioperativen Protokolle für die offene BAA-Reparatur verglichen wurden. Bei der Einführung des nPOP wurde eine signifikante Verbesserung der Komplikationsraten und der Krankenhausaufenthaltsdauer festgestellt. Da der Wert des Versorgungszyklus eines Patienten als klinische Ergebnisse im Verhältnis zu den Kosten definiert werden kann, haben wir ein Jahr später die Studie erweitert und eine vergleichende Finanz- und Kosten-Wirksamkeits-Analyse für die drei Kohorten durchgeführt, die Gegenstand dieser Dissertation ist. Das nPOP führte zu einer direkten Senkung der klinischen Gesamtkosten pro Patient und war bei weitem am kosteneffektivsten. Das nPOP für die offene BAA-Reparatur ist anderen perioperativen Protokollen nicht unterlegen. Außerdem ermöglicht es eine effiziente Verwendung der begrenzten Krankenhausressourcen und ist somit von hohem sozialem Wert

    Unnecessary operations and overcare - frequency of indications and implementation of surgical and interventional procedures

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    Unnecessary surgeries and overtreatment remain recurring issues in health research and public discourse. Various studies and analyses suggest that surgery rates in Germany are unusually high, both internationally and within the country. The factors at play are not solely medical needs; rather, findings indicate that structural and economic factors also influence treatment practices. These trends raise questions regarding patient safety and healthcare efficiency, underscoring the importance of evidence-based, indication-appropriate care planning. Objective: The aim of this study was to investigate how frequently surgical indications for certain procedures are uncertain or disputed. Additionally, it sought to examine the epidemiological variation in procedure frequency and assess which structural and economic factors might contribute to these differences.Unnötige Operationen und Überversorgung sind ein wiederkehrendes Thema in der Gesundheitsforschung und der öffentlichen Diskussion. Verschiedene Studien und Analysen legen nahe, dass die Häufigkeit von Operationen in Deutschland sowohl im internationalen Vergleich als auch innerhalb des Landes ungewöhnlich hoch ist. Dabei spielen nicht nur medizinische Notwendigkeiten eine Rolle; vielmehr deuten die Ergebnisse darauf hin, dass auch strukturelle und wirtschaftliche Faktoren das Behandlungsgeschehen beeinflussen. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Patientensicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen auf und unterstreichen die Bedeutung einer fundierten, indikationsgerechten Versorgungsplanung. Ziel der Arbeit war es daher, zu untersuchen, wie häufig die Indikationsstellung für bestimmte Eingriffe umstritten oder unklar ist. Außerdem sollte überprüft werden, ob eine epidemiologische Variation der Eingriffshäufigkeit besteht und welche strukturellen und ökonomischen Faktoren möglicherweise zu diesen Unterschieden beitragen

    Wundkomplikationen nach Leisteneingriffen in der Gefäßmedizin

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    Für die operative Versorgung von Patienten mit Gefäß- und Herzerkrankungen stellt die Präparation der Arteria femoralis über eine Inzision in der Leiste ein Standardvorgehen dar. Typische Indikationen für einen gefäßchirurgischen Eingriff sind eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), ein akuter arterieller Extremitätenverschluss oder Aneurysmen. Dennoch sind diese Operationen nicht risikofrei und es kommt immer wieder zu lokalen Komplikationen beim Wundheilungsablauf in der Leistenregion. Patienten können Wundinfektionen, eine Serom- oder Hämatombildung, eine Lymphfistelbildung, Wundrandnekrose oder eine Wunddehiszenz erleiden. Ziel der Studie war es, Risikofaktoren zu ermitteln, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Wundheilungsstörungen verbunden sind. Sie umfasste einen Datensatz von insgesamt 358 Eingriffen an 333 Patienten. Die Daten wurden retrospektiv für den Zeitraum vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 erhoben. Prä-, intra- und postoperative Variablen wurden erfasst und auf einen signifikanten Zusammenhang untersucht. Als Signifikanzniveau wurde p < 0,05 festgelegt. Nach 65 von 358 Eingriffen (18,2 %) wurde von Komplikationen im postoperativen Wundheilungsablauf berichtet. Nach Anwendung des multivariaten Modells der logistischen Regressionsanalyse konnten folgende unabhängige Variablen herausgearbeitet werden, die mit postoperativen Wundkomplikationen im Zusammenhang stehen: Unter den Nebendiagnosen der Patienten verbleibt die Niereninsuffizienz als signifikante Einflussgröße (p-Wert = 0,006). Auch präoperative Leukozytenwerte sind mit einem Signifikanzniveau von 0,017 in dem Patientenkollektiv mit einem gestörten postoperativen Wundheilungsablauf höher als in der Gruppe ohne postoperative Wundkomplikationen. Das Legen einer Drainage als intraoperativ erhobene Variable steht in einem signifikanten Zusammenhang (p = 0,015) mit Wundkomplikationen. Die vierte signifikante Einflussgröße mit einem p-Wert < 0,05 ist eine Kontamination im Operationsgebiet. Liegt mehr als einer der vier signifikanten Variablen bei einem Eingriff vor, kann das Risiko Wundheilungsstörungen zu erleiden bis um das fünffache erhöht sein. So zeigt sich anhand der hier untersuchten Studie, dass postoperative Wundkomplikationen mit den ermittelten Risikofaktoren einhergehen und bei Vorliegen eines bestimmten Risikoprofils häufiger sind

    Publication performance of chief physicians and senior physicians of German university anesthesiology in the period from 2010 to 2020

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    Ziel der vorliegenden Veröffentlichung war die Publikationsleistung von 1056 Chef- und Oberärzten der Anästhesiologie an 39 deutschen Universitätskliniken zu untersuchen und das Ergebnis mit denen der Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, der Herz-, Gefäß-, und Unfallchirurgie zu vergleichen
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