1,720,987 research outputs found

    Atrium heroicum Caesarum, Regu[m], aliarumque summatum, ac procerum : Qui intra proximum seculum vixere, aut hodie supersunt

    No full text
    Eine Porträtgalerie von Fürsten, Staatsmännern, Heerführern und Grosskaufleuten des 16. Jahrhunderts bietet der Kupferstecher und Verleger Dominicus Custos in seinem "Atrium heroicum". In seiner Werkstatt arbeiteten seine Stiefsöhne Wolfgang und Lukas Kilian - der letztere (1579-1637) hat am "Atrium heroicum" bedeutenden (durch die Initialen L.K. gekennzeichneten) Anteil. Den erstaunlichen Umfang des in vier Teilen innerhalb von drei Jahren erschienenen "Atrium heroicum" konnte Custos nur durch den Rückgriff auf frühere eigene und fremde Kupferstiche erreichen. So verwertete er seine Porträtfolgen "Fuggerorum et Fuggerarum imagines" (1593) und "Tirolensium principum comitum eicones" (1599) erneut. Für manche der im "Atrium heroicum" so zahlreich vertretenen Persönlichkeiten vom Hof Kaiser Rudolfs II. in Prag dienten ihm Gemälde des Hofmalers Hans von Aachen (1551/52-1615) als Vorlage. Bei den Stichen ohne Künstlerangabe dürfte es sich um Nachstiche handeln. Einige Porträts weisen grosse Ähnlichkeit zu Einzelblättern des am Kaiserhof tätigen Kupferstechers Aegidius Sadeler d.J. (Antwerpen 1570 - Prag 1629) auf. Die Kriterien für die Aufnahme in das "Atrium heroicum" waren nicht genau festgelegt. Der Titel erinnert an den römischen Brauch, im Repräsentationsraum des Patrizierhauses wächserne oder bronzene Gesichtsmasken der hervorragenden Ahnen aufzustellen, um die verpflichtende Erinnerung an deren Tugenden und Erfolge wachzuhalten. Custos berücksichtigt nicht nur verstorbene und hochverdiente Persönlichkeiten: Der siebzehnjährige Prinz Johann Georg von Sachsen ist auf der Rückkehr von seiner Kavalierstour in Italien 1602 durch Augsburg gekommen und hat sich von Custos porträtieren lassen. Auch die Zugehörigkeit zum Adel ist nicht Vorbedingung für die Aufnahme. Überwiegen auch die Zeitgenossen aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, so sind doch nicht wenige ältere Personen bis hin zu Georg Castriota (Skanderbeg, 1405-1468) abgebildet. Bemerkenswert ist der weite geographische Rahmen: Neben dem Kaiserreich sind viele andere europäische und sogar einige orientalische Staaten vertreten. Nicht minder kennzeichnend für die rudolfinische Ära ist der unparteiische Standpunkt, der sich in den gestochenen Bildunterschriften und den beigedruckten Epigrammen zeigt. Konfession und Nationalität der Porträtierten haben keinen Einfluss auf das Lob, das ihrer hohen Herkunft, ihrem edlen Charakter und ihren kraftvollen Taten gezollt wird. Lediglich die Türken, gegen die der Kaiser gerade einen grossen Krieg führt, kommen schlecht weg. Marcus Henning aus Augsburg hat die sprachlich an Vergil angelehnten Verse verfasst. Man kennt von ihm noch zwei historische Schriften, aber keine Lebensdaten. Vermutlich stammen auch die Widmungen und Einleitungen von ihm; denn die von Custos gestochenen Bildaufschriften lassen mit ihren orthographischen und grammatischen Schnitzern nicht auf gute Lateinkenntnisse des Künstlers schliessen. Er hat auch den Titel entstellt: Statt "aliarumque summatum" müsste es "aliorumque summorum" heissen.Chalcographo et editore Dominic. Custode ... cum proem. et epigram. M. H. A. V.In vier Teilen: pars I 1600, pars II 1601, pars III 1601, pars IIII 1602Geschenk von: Exlibris Biblioth. Civ. Scaph

    Sancti Augustani

    No full text
    Dominicus Custos excud.Vorlageform des Erscheinungsvermerks: M.DCI., Avg. Vindelicor. - Im Kolophon: Avgvstae Vindelicorvm Ad Insigne Pinvs, Excvdit Ioannes Praetorivs, Anno MDCI. Kal. Septembr

    MAX. IMP. CAES. RVDOLPH. AVG. TVRCIC.

    No full text
    A feliratokat és a jelmagyarázatot külön papírra nyomtatták és utólag ragasztották a metszetre.Felirat lent
    corecore