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    Storage and Starvation: Public Granaries as Agents of Food Security in Early Modern Europe

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    "Horten und Hungern: Offentliche Getreidespeicher als Agenten fruhneuzeitlicher Food Security. The development of the 'food security' concept in the 1990s marked a significant change away from state-centred strategies that focused on food availability, towards policies aimed at food access and strengthening individual 'entitlements' (A. Sen) to food. This essay applies the food security approach to early modern food regimes, drawing on the example of the state-granary system in 18th century Prussia to investigate their agents, zones of conflict, and limits. The evident failure of technology-centred approaches raises questions about established periodisations, and modernisation narratives on the 'great escape' from hunger. The granary as a 'technology of risk' illustrates the social construction of 'security' through the labelling of security providers and security takers as well as the performance of exclusion and inclusion

    Historische Katastrophenforschung

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    Die Untersuchung von Katastrophen in historischer Perspektive unter Anwendung stark interdisziplinär ausgerichteter Zugänge hat sich zu einem sehr dynamischen Forschungsfeld entwickelt. Geschichtswissenschaft, Archäologie, Sozialanthropologie, Soziologie, Literaturwissenschaften, Philosophie, Theologie, Klimatologie, Geografie und zahlreiche weitere Disziplinen leisten dazu wesentliche Beiträge. Gemeinsam ermöglichen sie Einblicke, wie historische und heutige Gesellschaften Extremereignissen wahrnahmen, interpretierten, bewältigten und sich daran erinnerten, welche längerfristigen Adaptionsstrategien sie entwickelten. Auch methodische Überlegungen zur Natur von Katastrophen, von Risiko, Vulnerabilität und Resilienz sind dabei zentral. Die Reihe steht für Publikationen sowohl in deutscher als auch englischer Sprache offen und ist ebenso auf Monografien (u.a. die Druckfassung exzellenter Dissertationen und Habilitationsschriften) wie Sammelbände ausgerichtet.The investigation of catastrophes from a historical perspective using highly interdisciplinary approaches is now a very dynamic field of research. History, archaeology, social anthropology, sociology, literary studies, philosophy, theology, climatology and geography are just some of the disciplines making vital contributions. Together they seek to understand how past and present societies have perceived, interpreted, coped with and remembered extreme events and what kinds of long-term adaptation strategies have been developed. Methodological considerations on the nature of hazards, risk, vulnerability and resilience are key issues as well. This series is open for publications in both German and English and focuses on monographs (including printed versions of excellent dissertations and theses) as well as edited volumes

    neue Perspektiven auf soziale und klimatische Vulnerabilität

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    In der Hungerforschung zeichnet sich ein neues Forschungsnarrativ ab, das naturale Umwelt und menschliches Handeln als eng miteinander verflochten versteht. Das Konzept der „Vulnerabilität“ menschlicher Gesellschaften spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Dieser Zugang sucht die postkoloniale Frontstellung von klima- und sozialdeterministischen Hungermodellen zugunsten einer integrativen Perspektive auf das Zusammenspiel von Mensch und Natur zu überwinden. Die Praktiken der Akteure, ihr „Handeln in Hungerkrisen“, stehen dabei im Zentrum. Ziel des Bandes ist es, den Vulnerabilitätsansatz als mögliches „Brückenkonzept“ der multidisziplinär organisierten Hungerforschung vorzustellen. Das Buch vereint zu diesem Zweck Autorinnen und Autoren aus den Bereichen der Anthropologie, der Soziologie, der Geographie, der Geschichtswissenschaft und der Entwicklungsforschung. Die Beiträge analysieren aus historisierender, umweltgeschichtlicher Perspektive, wie das konstitutive Wechselspiel klimatischer und kultureller Faktoren den Betroffenen Handlungsspielräume eröffnet. Damit ermöglicht der Band nicht nur einen neuen Blick auf ein Feld, das mit dem globalen Klimawandel wieder zu einem Gegenwartsproblem geworden ist. Er weist auch darüber hinaus und illustriert die vielfältigen Formen der „Sozialisierung“ klimatischer Impulse

    Historische Katastrophenforschung

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    The investigation of catastrophes from a historical perspective using highly interdisciplinary approaches is now a very dynamic field of research. History, archaeology, social anthropology, sociology, literary studies, philosophy, theology, climatology and geography are just some of the disciplines making vital contributions. Together they seek to understand how past and present societies have perceived, interpreted, coped with and remembered extreme events and what kinds of long-term adaptation strategies have been developed. Methodological considerations on the nature of hazards, risk, vulnerability and resilience are key issues as well. This series is open for publications in both German and English and focuses on monographs (including printed versions of excellent dissertations and theses) as well as edited volumes.Die Untersuchung von Katastrophen in historischer Perspektive unter Anwendung stark interdisziplinär ausgerichteter Zugänge hat sich zu einem sehr dynamischen Forschungsfeld entwickelt. Geschichtswissenschaft, Archäologie, Sozialanthropologie, Soziologie, Literaturwissenschaften, Philosophie, Theologie, Klimatologie, Geografie und zahlreiche weitere Disziplinen leisten dazu wesentliche Beiträge. Gemeinsam ermöglichen sie Einblicke, wie historische und heutige Gesellschaften Extremereignissen wahrnahmen, interpretierten, bewältigten und sich daran erinnerten, welche längerfristigen Adaptionsstrategien sie entwickelten. Auch methodische Überlegungen zur Natur von Katastrophen, von Risiko, Vulnerabilität und Resilienz sind dabei zentral. Die Reihe steht für Publikationen sowohl in deutscher als auch englischer Sprache offen und ist ebenso auf Monografien (u.a. die Druckfassung exzellenter Dissertationen und Habilitationsschriften) wie Sammelbände ausgerichtet
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