1,721,178 research outputs found
Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Meningeome des Tuberculum sellae prä- und postoperativ
Modellbasiertes Risikomanagement offen vernetzter Chirurgie-Systeme für eine zentrale konfigurierbare Fußbedieneinheit
In the context of this work, a procedure model applicable to manufacturers is being developed that is intended to enable certification of networkable device systems for standardized usage scenarios by means of a standardized modular description of the operating and device interfaces and the usage scenario. An intraoperatively (re-)configurable foot control system for the neurosurgical operating room, which was also developed in the context of this work, serves as an application example, with which a manufacturer-independent control of networked devices is possible for the first time
Ultra-Low-Dose CT (Niedrigdosiscomputertomographie) als diagnostische Methode zur Beurteilung der Ventrikelweite und Darstellung der Ventrikelkatheterspitze
Funktionelle Magnetresonanztomographie, elektrophysiologisches Hirnmapping und Neuronavigation : Anwendungsmöglichkeiten in der Neurochirurgie vor, während und nach operativen Eingriffen im Bereich des sensomotorischen Cortex
Eine maximale Tumorresektion bei gleichzeitig minimalem postoperativem Defizit ist Ziel der heutigen Gehirntumoroperationen in der Neurochirurgie. Hierzu wurden und werden zahlreiche Hilfsmittel entwickelt. Diese Arbeit befasst sich mit der Magnetresonanztomographie (MRT), der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT), der Neuronavigation und dem elektrophysiologischem Hirnmapping durch direkte kortikale Stimulation. Ziel: Ziele dieser Arbeit waren die methodische Entwicklung und Etablierung zur Darstellung der fMRT Ergebnisse im Neuronavigationssystem und die postoperative Rekonstruktion der Gridelektrodenlage im MRT Datensatz. Dies ermöglichte die fMRT Ergebnisse nicht nur zur präoperativen Planung zu nutzen, sondern auch intraoperativ als Hilfestellung zur funktionellen Orientierung zu nehmen. Vor allem wurde durch die postoperative Rekonstruktion der Gridelektrodenllage eine Möglichkeit zum direkten Vergleich und zur Validierung zwischen fMRT und elektrophysiologischen Hirnmapping geschaffen. Material und Methoden: Bei 18 Patienten (10 Männer, 8 Frauen) mit unterschiedlichen Läsionen im Bereich des sensomotorischen Kortex wurde präoperativ eine fMRT zur Detektion des motorischen Handareals durchgeführt, sowie ein MRT Navigatordatensatz erhoben. Die Auswertung der fMRT erfolgte mit SPM 99, die Ergebnisse wurden im Navigatordatensatz dargestellt. Intraoperativ wurde nach neuronavigierter Trepanation ein Gridelektrodengitter (Fa. ADTech) direkt kortikal platziert, die Position möglichst aller im Operationsfeld liegenden Gridelektroden mit der Neuronavigation bestimmt und das elektrophysiologische Hirnmapping mit Phasenumkehr, somatosensibel evozierten Potentialen und motorisch evozierten Potentialen durchgeführt. Abschließend wurden postoperativ die durch Neuronavigation bestimmten Positionskoordinaten der Gridelektroden in den Navigatordatensatz übertragen, die restlichen Positionen des Gridelektrodengitters rekonstruiert und zusammen mit den Ergebnissen der fMRT auf einer dreidimensionalen Ansicht des Navigatordatensatzes dargestellt. Ergebnisse: Mit Hilfe der fMRT konnte das motorische Handareal bei 17 von 18 (94,4%) Patienten bestimmt und auf dem Neuronavigationsdatensatz dargestellt werden, die Phasenumkehr zur Identifikation des sulcus centralis war bei 18 von 18 (100%) Patienten erfolgreich und mittels der motorisch evozierten Potentiale konnte das motorische Handareal bei 15 von 18 (83%) Patienten detektiert werden. Bei 14 Patienten lagen sowohl Resultate der fMRT Untersuchung, als auch des elektrophysiologischen Hirnmappings vor. In diesen Fällen wurde eine Gridrekonstruktion versucht und gelang bei 10 der 14 (71%) Fälle. Diskussion: Diese Studie hat gezeigt, dass die fMRT zur präoperativen Planung bei neurochirurgischen Eingriffen im Bereich des sensomotorischen Kortex erfolgreich genutzt werden kann. Die fMRT gab präoperativ Informationen über die Lage des motorischen Handareals in Relation zur Hirnläsion, so dass eine präoperative Risikoabschätzung getroffen werden konnte. Ebenso wurde durch die Integration der fMRT Ergebnisse in den Neuronavigationsdatensatz die intraoperative Verwendung dieser Resultate ermöglicht und dem Operateur eine zusätzlich Hilfestellung zur funktionell-anatomischen Orientierung gegeben. Durch die postoperative Gridrekonstruktion wurde eine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen fMRT und elektrophysiologischen Hirnmapping entwickelt und so die technische Grundlage für weitere Validationsstudien geschaffen
Narbenbildung und verzögerte Ausreifung einer intakten Blut-Rückenmarksschranke beeinträchtigen die Integration orientierter Kollagen-Typ-I-Scaffolds sowie die axonale Regeneration im experimentell lädierten zervikalen Rückenmark der Ratte
Topologische Symptomatik, Prognose und klinische Relevanz von ischämischen Komplikationen nach temporomesialen Operationen bei medikamentös-therapierefraktären Temporallappenepilepsien
Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der topologischen Symptomatik, Prognose und klinischen Relevanz von charakteristischen ischämischen Komplikationen nach temporomesialen Operationen bei medikamentös-therapierefraktären Temporallappenepilepsien. Alle Komplikationen von 422 Patienten, die im Zeitraum zwischen 1999 und 2005 in der Neurochirurgischen Universitätsklinik in Bonn mit refraktären Epilepsien temporomesial operiert wurden, sind retrospektiv evaluiert worden. Es konnten insgesamt 6 Komplikationsgruppen [entzündliche Komplikationen, Blutungskomplikationen, Hirnnervenläsionen, Gesichtsfeldausfälle, Tod und ischämische Kompliationen] zusammengefasst werden. Die bakteriellen Meningitisfälle waren sehr selten (0,7%). Aseptische Meningitisfälle kamen deutlich häufiger (16,3%) vor. Insgesamt heilten alle entzündlichen Komplikationen folgenlos ab. Blutungskomplikationen gab es insgesamt bei 5,2% der Patienten, wobei Wundhämatome, intraoperative Blutungsneigungen und Blutungen im Zugangsbereich mit einbezogen wurden. Ein Patient verstarb. 0,4% behielten eine permanente Morbidität und bei 4,5% war die Morbidität nur temporär. Die Hirnnervenstörungen stellen eine seltene Komplikation der temporomesialen Epilepsiechirurgie dar. Es ist zu keinen verbleibenden motorischen Augenmuskelnervenparesen gekommen. Die Fazialisstirnastparese kam am häufigsten vor (1%). Insgesamt hatten 35,5% der Patienten postoperativ einen kalkulierten und 2,8% einen nicht einkalkulierten Gesichtsfelddefekt. Bei 4,5% der Patienten wurden nach dem epilepsiechirurgischen Eingriff unerwartete ischämische Komplikationen festgestellt. Die Ischämien lagen entweder im Choroidalgefäßsystem oder konnten bestimmten topologischen Regionen, dem Thalamus oder den Stammganglien beidseits bzw. einseitig, zugeordnet werden. Die AChA-Infarkte machen den größten Anteil an der Infarktgruppe aus. Den zwei großen Gruppen liegen unterschiedliche Pathomechanismen zugrunde. Der Pathomechanaimus ist bei beiden nicht genau bekannt, jedoch konnten Erklärungsansätze erarbeitet werden. Bei den Stammganglienläsionen wird ein venšser Infarktmechanismus vermutet und bei den Choroidalinfarkten eine arteriell ischämische Ursache. Die Choroidalinfarkte haben insgesamt ein sehr gutes postoperatives Outcome. Viele Patienten waren wieder berufstätig. Nur ein Patient war nach dem Infarkt auf Hilfe im Alltag angewiesen bei einer verbliebenen armbetonten Hemiparese. Häufig sind die AChA-Infarkte mit Symptomen der Hemiparese oder des GFD assoziiert. Die Hemiparese ist meist transient und auch die GFD können sich in seltenen Fällen verbessern. Dabei handelt es sich um individuelle klinische Verläufe, welche möglicherweise mit der Ausbildung von vorhandenen Kollateralkreisläufen zusammenhängt. In der Choroidalinfarktgruppe gab es keine Mortalität und bei den Thalamus-/Stammganglienläsionen bzw. einseitigen Thalamusläsionen eine verstorbene Patientin. Die Verläufe nach beidseitigen Thalamus-/Stammganglieninfarkten bzw. einseitigen Thalamusläsionen waren mit mehr permanenten Morbiditäten behaftet und das postoperative Risiko einer globalen Hirnschwellung scheint gehäuft. Alle Patienten blieben selbstständig im Alltag. Subjektiv gaben die meisten Patienten, insbesondere in der Gruppe der AChA/AChP-Infarkte, eine bessere Lebensqualität nach der Operation an, trotz der aufgetretenen ischämischen Komplikationen. Es konnten Ansätze basierend auf theoretischen und praktischen Grundlagen zur Vermeidung ischämischer Komplikationen erarbeitet werden. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die ischämischen Komplikationen nach temporomesialen Operationen selten sind, die klinisch jedoch ein eindrückliches Bild zeigen können. Der Verlauf ist individuell, wobei das Outcome der AChA/AChP-Infarkte relativ gut ist und besser im Vergleich zu den Thalamus-/Stammganglienläsionen
Bedeutung endokriner Botenstoffe im Langzeitverlauf nach schwerem Trauma - eine Pilotstudie
As a result of improved treatment of polytraumatised patients, more and more of those affected are surviving even the most severe traumas. After survival of the immediate accident event, patients are at risk primarily from complications such as pneumonia, sepsis or multiple organ failure. Not least because of the age structure of the typical trauma patient, the health-related quality of life after trauma has increasingly become the focus of trauma studies in recent years. Thus, changes in numerous hormonal and metabolic parameters occur after the index event, which can influence the clinical course, functional convalescence and long-term quality of life. The present study investigates the rehabilitation process as well as the dynamics and influence of endocrine messengers (estradiol, testosterone, cortisol and insulin) in patients with multiple injuries at six points in time during the first post-traumatic year. The FIM and SF-12 questionnaires were used to assess functional and mental recovery and quality of life. In addition, the above-mentioned endocrine parameters were determined at each point of examination. While the physical convalescence improved significantly, no statistically significant mental abnormalities were observed. The female subjects showed a more pronounced mental stress than the male subjects during the entire period of the study. However, the endocrine parameters investigated here do not appear to be influenced by trauma severity, age or gender over the long-term course, nor do they appear to influence physical or mental convalescence. The increasing attention to long-term courses after a severe trauma offers the chance to identify further possible factors influencing convalescence. In this respect, the results of future studies must be awaited
Langzeit-Follow-up und Lebensqualität bei Patienten nach Gamma-Knife Behandlung von Vestibularisschwannomen
We have made an evaluation of clinical and mental health status using long-term follow-up and neuroimaging controls and quality of life (QoL) of patients with vestibular schwannoma (VS) treated with stereotactic radiosurgery using Gamma Knife (GK). A retrospective analysis was performed on patients with small to medium sized VS, treated with GK between 1998 and 2012. Basic clinical parameters, image data, and neurological status were recorded before and at defined intervals after GK treatment with a maximum follow-up period of 21 years after treatment. The success of GK was recorded as progression-free survival by comparing new MRT images with previous ones. QoL was assessed using questionnaires (ShortForm-36 (SF-36) and Glasgow Benefit Inventory (GBI)). QoL was assessed earliest 4 years and latest 18 years after treatment. In addition, telephone interviews were conducted about the patients satisfaction with the therapy. In this retrospective study 392 patients were included (193 women, 199 men, mean age 59 years). 69 of these patients underwent surgical resection before GK. Mean treatment dose was 13 Gy (Range 11 – 14 Gy). In follow up examinations tumor control rate was 91%. 39 % (n = 47) of 121 patients with audiometric testing after treatment showed a deterioration of at least one Gardner Robertson Class, 59 % (n = 71) showed no change, and 2 % (n = 3) improved. Concerning the facial nerve only one patient (0.4 %) developed persistent deterioration of preexisting palsy, one patient (0.4 %) presented with transient palsy, and nine (3.4 %) with transient facial spasm or myocymias. Trigeminal dysesthesia after treatment was transient in 14 patients (5,2 %), nine patients (3.4 %) improved, one patient (0,4 %) presented a new persistent deficit. During the clinical course, dizziness was constantly reduced in 26 % (n = 70) as well as tinnitus in 31 % (n = 82). At a mean of 136 months after GK treatment, QoL questionnaires were send to 273 contactable patients (67 %), 123 (45 %) were returned completed. The analysis showed that patients who underwent GK treatment had a significant poorer QoL in all SF-36 categories than general population (p 90 %, a reduction of symptoms, such as vertigo or tinnitus, could be observed after GK treatment. The worse QoL in SF-36 could be multifactorial and cannot be explained by single influencing factors. In contrast the more treatment specific GBI showed an improvement of the initially reduced QoL, which is also another treatment success reflected in patients satisfaction with the chosen treatment option
Einfluss des Operateurs auf das Ergebnis von primären Operationen der rhegmatogenen Netzhautablösung
A cooperative dual robot system for surgery
Even though the literature shows that robotic assistance can support the surgeon, these systems are not widely spread in clinics. In orthopedic and spine surgery, for example, most robots can be used for only one single application, such as total knee arthroplasty or pedicle screw placement. Additionally, those robotic systems often incorporate modified, large, industrial robotic arms imposing safety hazards when in contact with the patient or surgical staff. This thesis approaches those limitations with a modular dual robot consisting of an ultra-lightweight carrier robot for rough prepositioning and small, highly dynamic, application-specific tooling robots for various bone machining tasks. The carrier robot being ultra-lightweight reduces the required motor torques and thus enhances safety in operating rooms. The tooling robots are meant to have small workspaces while simultaneously being highly dynamic to compensate for the carrier robot's elasticity. One tooling robot has been exemplarily developed for laminectomy surgery to test this dual robot concept. Additionally, an off-the-shelf robotic arm has been chosen as the carrier robot, and the resulting dual robot system has been characterized. Control algorithms have been developed for motion and elasticity compensation by the tooling robot and for synergistic hands-on control. The adaptable virtual fixtures of this synergistic control can be modified during surgery using an iterative stepwise approach, ultimately surpassing the limits of image acquisition, planning, and registration. A formative usability study with neurosurgeons evaluated the system's usability. Characterization of the system and analysis of the motion compensation algorithm showed that the system can compensate for the patient's ventilation motion and, to a certain extent, the carrier robot's elasticity. During the formative study, all ten surgeons could perform a simulated laminectomy on a spine phantom using the robotic system. They rated this first prototype already with an average SUS-Score above 75 %. The dynamic motion compensation compensated for the deflection of the lightweight robot system, resulting in over 90 % reduction of the average deflection of 1.7 mm to an average remaining tool position error of 0.13 mm. The robot system's maximum deflection was decreased by 80 %. The proposed dual robot system showed the potential to (1) increase safety in the operating room because of the carrier robot being ultra-lightweight and because of the synergistic hands-on control and (2) allow for easy adaptation to various surgical procedures because of the modular design. Improvements are primarily needed in the ergonomics of the tooling robot and the design of more complex virtual fixtures. The cooperative dual robot system can subsequently be tested in a cadaver lab
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