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    Herakles goes *POP*!

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    Die Abenteuer von Herakles, Perseus & Co. liefern Hollywoods Traumfabriken den Stoff, aus dem Helden sind, und inspirieren DCs Wonder Woman ebenso wie Marvels Avengers. Ist die Rezeption antiker Helden in der Popkultur nur Mythen-Mashup und Namedropping, oder ist sie doch ein endloser Kampf für Gerechtigkeit

    Visualizing the Provenance of Sumerian Literary Texts

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    Virtual globes are employed in archaeology and other disciplines in order to visualize different kinds of information in a geographical context and to make this data easily accessible for a scientific and/or non-scientific audience. This method of transmitting information is still virtually absent in ancient Near Eastern philology. The talk introduces a KML application for Google Earth that contextualizes Sumerian literary texts with the provenance of their cuneiform sources. A short presentation of a preliminary beta version shall demonstrate the possible applications of virtual globes for ancient Near Eastern philology. Furthermore, insight will be given on the difficulties faced during the development of the beta version and the solutions and compromises that have been undertaken since. The talk will conclude with the future perspectives of a follow-up version

    Unbraiding the Rivers of Southern Mesopotamia. Network Analysis of the Historic Geography of the Ur III State

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    In the arid climate of Southern Mesopotamia, the fluvial networks of the Euphrates and Tigris rivers were crucial to the continuation of settlements and the economic exploitation of their surroundings. While alterations in the river system resulting from natural and anthropogenic causes are evidenced by changes in settlement patterns and written records, maps conventionally portray the ancient river courses as static features. In recent years, the «Rivers of Mesopotamia» (RIMES) project headed by Susanne Rutishauser at the Department of Ancient Near Eastern Archaeology at the University of Bern, has compiled available data and information for a more diachronic and dynamic reconstruction of the historic geography of the Mesopotamian alluvial plain. In a case study on the late 3rd millennium BC, the so-called Ur III period (2112–2004 BC), the RIMES project aimed at cross-referencing paleo-channels, archaeological sites, and geographic information in written sources to establish their contemporality. The paper outlines the methodology emploeyed to integrate the heterogeneous sources within the web-based research environment nodegoat (https://nodegoat.net). Within this framework, Ur III administrative texts are analysed using network graphs and network metrics. The preliminary outcomes of this distant reading approach are discussed in the context of the Ur III state’s administrative geography

    Edubba'a: Die theatralische Inszenierung von sumerischer Literatur

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    Das Theaterstück Edubba’a (‘In der Schule’) wurde im September 2022 an der Feier zum 75. Jubiläum der Schweizer Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften in Bern uraufgeführt. Die literarische Vorlage für das Stück ist eine knapp 4000-jährige sumerisch-sprachige Erzählung aus Mesopotamien und war Lehrstoff der altbabylonischen Schreiberausbildung. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Alltag im namensgebenden Edubba’a, der mesopotamischen Schule. Protagonist und Erzähler ist ein Schulkind, das von seinen Lehrern schikaniert wird und schließlich seinen Vater überzeugt, den Schulleiter durch Bestechung gütig zu stimmen. Die Inszenierung der Bühnenadaption war ein interdisziplinäres Projekt mit Student:innen und Doktorand:innen des Instituts für Archäologische Wissenschaften und Hobbyschauspieler:innen. Dem Theaterstück ging 2018 eine Kurzfilmadaption derselben Erzählung voraus, die mit Student:innen der Universitäten Bern und Genf sowie der Kunsthochschule für Medien Köln realisiert wurde. Hieran anknüpfend, widmete sich im FS 2021 das interdisziplinäre Seminar «Haute Couture in Babylon: Mesopotamische Kleidung der altbabylonischen Zeit» der Abteilung für Vorderasiatische Archäologie (IAW) und der Abteilung für Geschichte der textilen Künste (IKG) der Rekonstruktion von Bühnenkostümen anhand von mesopotamischen Bild- und Textquellen. Im FS 2022 setzten sich Student:innen in der Übung «Von der Tontafel auf die Bühne: ‘Altorientalische’ Geschichte(n) in Theater und Film» kritisch mit der Rezeption und Konstruktion des ‘Alten Orients’ in Theater- und Filmproduktionen auseinander. Ziel des Projektes war es, einerseits Student:innen die Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit und die hierzugehörenden Prozesse praxisnah zu vermitteln; andererseits einem öffentlichen Publikum auf kreative und unterhaltsame Weise die sumerische Sprache sowie die Literatur und materielle Kultur der altbabylonischen Zeit näherzubringen. Die performative Rekonstruktion des Schulalltags im alten Mesopotamien sollte im Weiteren einen interkulturellen Dialog über Kindheit und Bildung in der Antike und in der heutigen Zeit anregen. Edubba’a ist ein kreativer Ansatz in der Vermittlung philologischer und archäologischer Forschung, der den sonst sehr akademischen Diskurs auflockert. Das Projekt wurde unterstützt durch Fördergelder für Inspirierte Lehre der phil.-hist. Fakultät der Universität Bern und durch den SUB-Unterstützungsfonds für Kulturprojekte. Eine Filmadaption des Theaterstückes ist derzeit in Vorbereitung. Mit ihr soll ein größeres Publikum erreicht und das Projekt für zukünftige Lehrveranstaltungen dokumentiert werden

    Von Sümpfen, Königen und Rebellen. Zur Wahrnehmung und Darstellung der südmesopotamischen Sumpflandschaften am neuassyrischen Königshof

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    Bevor in jüngerer Neuzeit menschliche Eingriffe das natürliche Ökosystem des heutigen Südiraks durch systematische Trockenlegung weiter Landesstriche oder die Errichtung von Staudämmen einschneidend veränderten, prägten ausgedehnte Sumpflandschaften aaus meterhohem Schilfrohr und dazwischenliegenden lichten Wasserflächen (arab. Ḫōr) nicht nur das Landschaftsbild dieser Region, sondern auch ddiie Erzählungen westlicher Reisender. Diese Schilderungen berücksichtigen oftmals nicht oder nur in einem geringen Maße die Heterogenität und Dynamik der südmesopotamischen Feuchtgebiete. Diese konnten je nach ihren topo- und hydrografischen Vorraussetzungen ganzzeitlich oder nur saisonal bestehen und entsprechend in ihren Ausmaßen und ihrem Erscheinungsbild stark variieren. Ausgehend von den Orthostatehreliefs der Könige Sanḫerib und Assurbanipal, die sowohl ihre Feldzüge nach Südbabylonien als auch in die Susiana durch landschaftliche Szenerien illustrierten, und unter Hinzunahme zeitgenössischer Textquellen, stelle ich in einem Vortrag eine Reevaluation ddes geografischen und totografischen Aussagegehalts dieser Reliefs vor, um aufzuzeigen, dass am assyrischen Königshof eine differenzierte Wahrnehmung dieser Feuchtgebiete bestand

    Bronze- und eisenzeitliche Siedlungsgeografie und Verkehrsnetze in Cilicia Pedias

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    Mit dem Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit im 12. Jh. v. Chr. änderte sich die Siedlungsgeografie in Cilicia Pedias, heutige Region Çukurova (Türkei), maßgebend. Auf Basis der Open-Access-Datensammlung archäologischer Stätten in Kilikien von Dr. Susanne Rutishauser (Institut für Archäologische Wissenschaften) und eines Verkehrsnetzmodells wird die sich wandelnde Bedeutung bronze- und eisenzeitlicher Siedlungen mittels Netzwerkanalyse in Nodegoat untersucht
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