2,322 research outputs found
Qualification requirements for prehospital emergency physicians are too low: we need a higher uniform standard!
Medikamentengabe durch Notfallsanitäter : Eine Studie mit Blick auf die Ausbildung
Zusammenfassung Hintergrund Der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (BV-ÄLRD) hat einen umfangreichen Katalog an Medikamenten für die Anwendung durch Notfallsanitäter vorgeschlagen. Wir evaluierten, wie oft Auszubildende zum Notfallsanitäter diese in ihrer Ausbildung applizierten. Methode Wir befragten 71 Auszubildende zum Notfallsanitäter zur Anwendungshäufigkeit 30 verschiedener Medikamente. Die statistische Auswertung erfolgte mit SOFA (Paton-Simpson and Associates Ltd, USA). Die Ergebnisse sind als Mittelwert (Standardabweichung) dargestellt. Ergebnisse Adrenalin i.v. wurde 2,22 (6,67) Mal verabreicht. Atropin wurde bei Bradykardie 1,18 (1,97) Mal verabreicht. Benzodiazepine wurden präklinisch 7,27 (10,28) Mal angewendet. Inhalative Betamimetika wurden präklinisch 8,89 (8,06) Mal, Ipratropiumbromid 3,70 (5,91) Mal, Kortikoide 3,79 (5,32) Mal und Antihistaminika 1,82 (4,34) Mal verabreicht. Ondansetron wurde innerklinisch 14,38 (35,06) Mal angewendet. Präklinisch wurde Dimenhydrinat mit 8,14 (10,14) Anwendungen am häufigsten verabreicht. Furosemid wurde präklinisch 6,06 (9,45) Mal verabreicht. Heparin wurde präklinisch 12,00 (14,32) Mal, ASS 14,32 (14,29) Mal und Glyceroltrinitrat 12,25 (10,87) Mal verabreicht. Metamizol wurde präklinisch 8,59 (12,51) Mal, Ketamin 3,51 (5,23) Mal, Opiate/Opioide 10,72 (16,18) Mal und Naloxon 0,20 (0,67) Mal verabreicht. Glukose wurde präklinisch 7,38 (6,67) Mal verabreicht. Schlussfolgerung Die Bewertung, für welche Medikamente eine ausreichende Expertise besteht, kann aufgrund fehlender Daten zu Lernkurven oder konsentierter Mindestzahlen nur vor dem Hintergrund klinischer Erfahrung erfolgen. Aus Sicht der Autoren besteht für die meisten untersuchten Medikamente eine ausreichende Expertise
Matthias Wagner : author profile
The author presented on this page has published his 10. article in Angewandte Chemie in the last 10 years
Grenzen der Substitution ärztlicher Leistungen durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal : Eine systematische Literaturrecherche zum Erfolg der präklinischen endotrachealen Intubation durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal und Notärzte
Zusammenfassung
Hintergrund
Die Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung hat in ihrer neunten Stellungnahme eine weitgehende Substitution des Notarztdiensts durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal empfohlen. Insbesondere bei hochinvasiven, potenziell lebensrettenden Maßnahmen stellt sich die Frage, inwieweit eine Substitution durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal möglich ist. Um dies zu evaluieren, führten wir eine systematische Literaturrecherche zur endotrachealen Intubation durch Notärzte und nichtärztliches Rettungsdienstpersonal durch und verglichen die Ergebnisse miteinander.
Methode
Wir führten eine systematische Literaturrecherche in pubmed.gov (National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine, Rockville Pike, Bethesda, MD, USA) zu „first pass success“, Gesamterfolgsrate und unerkannten ösophagealen Fehlintubationen von präklinischen endotrachealen Intubationen durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal und Notärzte durch. Suchworte waren „prehospital“ und „intubation“ und „success“. Eingeschlossen wurden prospektive und retrospektive Studien, deren Daten aus dem gleichen Rettungsdienstsystem stammten. Die Ergebnisse wurden narrativ ausgewertet.
Ergebnisse
Wir erhielten insgesamt 523 Ergebnisse, von denen 8 Studien die Einschlusskriterien erfüllten. Auch in grundsätzlich Paramedic-basierten Rettungsdienstsystemen werden Notärzte eingesetzt, wie 7 der eingeschlossenen Studien zeigen. Notarztgeführte Rettungsmittel hatten einen hohen Intubationserfolg, auch wenn die Intubation durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal erfolgte. Der Intubationserfolg von nicht notarztgeführten Rettungsmitteln war deutlich schlechter. Die Qualifikation des eingesetzten notärztlichen Personals hatte einen deutlichen Einfluss auf den Intubationserfolg in den untersuchten Studien.
Schlussfolgerung
Hochinvasive Maßnahmen, wie z. B. die endotracheale Intubation, benötigen eine entsprechende Expertise. Eine Substitution dieser Maßnahmen durch Notfallsanitäter ist problematisch. Es wird daher auch weiterhin eine hohe Anzahl bodengebundener Notärzte nötig sein. Anforderungen an die Qualifikation des eingesetzten notärztlichen Personals sollten erhöht werden.
Graphic abstractAbstract
Background
In their ninth statement, the government commission on modern and need-based hospital care endorsed extensive replacement of prehospital emergency physician’s attendance in emergency medical services by paramedics. However, in highly invasive and potentially life-saving procedures, it seems questionable to what extent these can be performed satisfactorily by paramedics. We performed a systematic literature review on prehospital endotracheal intubation by paramedics and prehospital emergency physicians and compared the results in order to evaluate this question.
Methods
We performed a systematic literature review on pubmed.gov (National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine, Rockville Pike, Bethesda MD, USA) regarding first pass success, overall success and unrecognized oesophageal intubations by paramedics and prehospital emergency physicians. We used the keywords “prehospital”, “intubation” and “success”. We included prospective and retrospective studies that provided data from the same emergency medical service systems. The results were displayed in a table and a narrative synthesis of the results was used.
Results
A total of 523 publications were identified, of which 8 studies were included for further investigation. Even in paramedic-based emergency medical service systems, prehospital emergency physicians are often an integrated part of regular response, as 7 of the 8 enclosed studies demonstrate. Emergency physician-led teams had a higher success rate for intubation, even when intubation was performed by the paramedic. Intubation success rates of non-emergency-physician-led teams was poor. The qualification of the emergency physicians had a high impact on intubation success rates in the investigated studies.
Conclusion
Highly invasive procedures, like endotracheal intubation, need sufficient expertise. Performance of these procedures by paramedics is therefore likely problematic. Involvement of ground-based prehospital emergency physicians will therefore still be needed in the future. The qualifications required for prehospital emergency physicians should be raised to meet the demands.Zusammenfassung
Hintergrund
Die Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung hat in ihrer neunten Stellungnahme eine weitgehende Substitution des Notarztdiensts durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal empfohlen. Insbesondere bei hochinvasiven, potenziell lebensrettenden Maßnahmen stellt sich die Frage, inwieweit eine Substitution durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal möglich ist. Um dies zu evaluieren, führten wir eine systematische Literaturrecherche zur endotrachealen Intubation durch Notärzte und nichtärztliches Rettungsdienstpersonal durch und verglichen die Ergebnisse miteinander.
Methode
Wir führten eine systematische Literaturrecherche in pubmed.gov (National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine, Rockville Pike, Bethesda, MD, USA) zu „first pass success“, Gesamterfolgsrate und unerkannten ösophagealen Fehlintubationen von präklinischen endotrachealen Intubationen durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal und Notärzte durch. Suchworte waren „prehospital“ und „intubation“ und „success“. Eingeschlossen wurden prospektive und retrospektive Studien, deren Daten aus dem gleichen Rettungsdienstsystem stammten. Die Ergebnisse wurden narrativ ausgewertet.
Ergebnisse
Wir erhielten insgesamt 523 Ergebnisse, von denen 8 Studien die Einschlusskriterien erfüllten. Auch in grundsätzlich Paramedic-basierten Rettungsdienstsystemen werden Notärzte eingesetzt, wie 7 der eingeschlossenen Studien zeigen. Notarztgeführte Rettungsmittel hatten einen hohen Intubationserfolg, auch wenn die Intubation durch nichtärztliches Rettungsdienstpersonal erfolgte. Der Intubationserfolg von nicht notarztgeführten Rettungsmitteln war deutlich schlechter. Die Qualifikation des eingesetzten notärztlichen Personals hatte einen deutlichen Einfluss auf den Intubationserfolg in den untersuchten Studien.
Schlussfolgerung
Hochinvasive Maßnahmen, wie z. B. die endotracheale Intubation, benötigen eine entsprechende Expertise. Eine Substitution dieser Maßnahmen durch Notfallsanitäter ist problematisch. Es wird daher auch weiterhin eine hohe Anzahl bodengebundener Notärzte nötig sein. Anforderungen an die Qualifikation des eingesetzten notärztlichen Personals sollten erhöht werden.
Graphic abstractAbstract
Background
In their ninth statement, the government commission on modern and need-based hospital care endorsed extensive replacement of prehospital emergency physician’s attendance in emergency medical services by paramedics. However, in highly invasive and potentially life-saving procedures, it seems questionable to what extent these can be performed satisfactorily by paramedics. We performed a systematic literature review on prehospital endotracheal intubation by paramedics and prehospital emergency physicians and compared the results in order to evaluate this question.
Methods
We performed a systematic literature review on pubmed.gov (National Center for Biotechnology Information, U.S. National Library of Medicine, Rockville Pike, Bethesda MD, USA) regarding first pass success, overall success and unrecognized oesophageal intubations by paramedics and prehospital emergency physicians. We used the keywords “prehospital”, “intubation” and “success”. We included prospective and retrospective studies that provided data from the same emergency medical service systems. The results were displayed in a table and a narrative synthesis of the results was used.
Results
A total of 523 publications were identified, of which 8 studies were included for further investigation. Even in paramedic-based emergency medical service systems, prehospital emergency physicians are often an integrated part of regular response, as 7 of the 8 enclosed studies demonstrate. Emergency physician-led teams had a higher success rate for intubation, even when intubation was performed by the paramedic. Intubation success rates of non-emergency-physician-led teams was poor. The qualification of the emergency physicians had a high impact on intubation success rates in the investigated studies.
Conclusion
Highly invasive procedures, like endotracheal intubation, need sufficient expertise. Performance of these procedures by paramedics is therefore likely problematic. Involvement of ground-based prehospital emergency physicians will therefore still be needed in the future. The qualifications required for prehospital emergency physicians should be raised to meet the demands
Enduring Ambiguity: What Is European Literature? Matthias Nawrat in Conversation with Monika Woltig
Matthias Nawrat is a Polish-German author living in Germany born in Opole, Poland. He moved with his family to Bamberg in 1989. He was awarded the Adelbert-von-ChamissoFörderpreis, was nominated for the Deutscher Buchpreis, received the Bremen Literature Prize and the Alfred Döblin Medaille. His most important novels were "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015), and "Der traurige Gast" (2019).Matthias Nawrat to niemiecki autor polskiego pochodzenia. Matthias Nawrat urodził się w Opolu i wraz z rodziną przeprowadził się w 1989 roku do Bambergu. Uzyskał Nagrodę im. Adelberta von Chamisso (Förderpreis), był nominowany do Niemieckiej Nagrody Książkowej (Deutscher Buchpreis), otrzymał Nagrodę Literacką miasta Bremy i Medal im. Alfreda Döblina. Najważniejsze teksty: "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015), "Der traurige Gast" (2019).Matthias Nawrat ist ein deutscher Autor polnischer Herkunft. Matthias Nawrat wurde im polnischen Opole geboren und siedelte 1989 mit seiner Familie nach Bamberg über. Er wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet, zum Deutschen Buchpreis nominiert und erhielt den Bremer Literaturpreis sowie die Alfred-Döblin-Medaille. Die wichtigsten Texte: "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015), "Der traurige Gast" (2019)
Baculus Militaris Compendiosus Infanterie Oder Officirers Stab Das ist Ein kurtzer Begrieff der Kriegs Lectionen bey dem Fußvolck gebräuchlich auch nötig : Bestehend in sechserley Exercitien 1. In der Partisan, halber Pique oder Jägerstock. 2. In der Fahn. 3. In der Pique. 4. In der Musqueten. 5. In der Musqueten mit der gabel oben und unten mit einer eiserner spitzen und in der mitten mit einem ein geschrobenen hacken. 6. In Hieb degen/ welcher bey dem fußvolck brauchlich / [Matthias Schlüter]
John Matthias
Poster promoting author John Matthias reading from his work in the Auditorium, Building 9, University of North Florida.
Poster dimensions: 26.7 cm x 41.8 cmhttps://digitalcommons.unf.edu/performances_print/1013/thumbnail.jp
Unterschiede in der Ausbildung von Notärzten in Deutschland
Abstract Background Germany has an interdisciplinary physician-based emergency medical service. Differences in training likely lead to different levels of expertise. Objectives We assessed the number of manual procedures performed at the completion of training to determine level of experience of prehospital emergency physicians of different primary specialties. Materials and methods Immediately after passing the board examination each examinee was asked to estimate the number of performed procedures for 26 manual skills. We compared the results with recommendations and data on learning manual skills. Results are presented as mean (standard deviation). Results Endotracheal intubation via direct laryngoscopy was performed 1032 (739) times by anesthesiologists. Surgeons and internists performed 89 (89) and 77 (65) intubations, respectively. Intubation via video laryngoscopy was performed 79 (81) times by anesthesiologists, 11 (17) times by surgeons and 6 (11) times by internists. Surgeons had little experience in non-invasive ventilation, with 9 (19) performed procedures and had rarely used external pacemaker therapy or electrical cardioversion. In comparison, among all participants non-invasive ventilation was performed 152 (197) times, electrical cardioversion was performed 41 (103) times and an external pacemaker was used 6 (15) times. For other procedures the numbers did not markedly differ between the different specialties. Conclusion The number of performed procedures markedly differed for some skills between different primary specialties. Recommendations regarding a procedural volume were not always met, suggesting missing expertise for some skills. A defined number of procedures should therefore be a formal requirement to be eligible for board certification in prehospital emergency medicine.Zusammenfassung Hintergrund Der Notarztdienst in Deutschland ist interdisziplinär. Es ist wahrscheinlich, dass Unterschiede in der Ausbildung von Notärzten zu Unterschieden in deren Expertise führen. Ziel der Arbeit Wir evaluierten die Anzahl durchgeführter manueller Maßnahmen am Ende der Ausbildung, um Unterschiede in der Erfahrung von Notärzten verschiedener Disziplinen festzustellen. Material und Methode Unmittelbar nach bestandener Prüfung zur Zusatzbezeichnung Notfallmedizin baten wir Teilnehmende, die Anzahl der Durchführungen für 26 verschiedene manuelle Maßnahmen zu schätzen. Wir verglichen die Ergebnisse mit Empfehlungen und Daten zum Erlernen manueller Fähigkeiten. Die Ergebnisse werden als Mittelwert (Standardabweichung) präsentiert. Ergebnisse Die endotracheale Intubation mittels konventioneller Laryngoskopie wurde von Anästhesisten 1032-mal (739) durchgeführt, Chirurgen und Internisten führten 89 (89) bzw. 77 (65) Intubationen durch. Die Intubation mittels Videolaryngoskop wurde von Anästhesisten 79-mal (81) durchgeführt, 11-mal (17) von Chirurgen und 6-mal (11) von Internisten. Chirurgen hatten mit 9 (19) Anwendungen wenig Erfahrung mit nichtinvasiver Beatmung und hatten selten Erfahrung mit der externen Schrittmachertherapie oder der elektrischen Kardioversion sammeln können. Im Vergleich unter allen Teilnehmenden wurde eine nichtinvasive Beatmung 152-mal (197) durchgeführt, die elektrische Kardioversion 41-mal (103) und die externe Schrittmachertherapie 6‑mal (15). Für andere Maßnahmen waren die Unterschiede gering ausgeprägt. Schlussfolgerung Die Anzahl der Anwendungen unterschied sich für einige Maßnahmen deutlich zwischen den verschiedenen Disziplinen. Empfehlungen zu Mindestanzahlen an Anwendungen wurden nicht immer befolgt. Eine definierte Anzahl von Anwendungen sollte zukünftig Bestandteil der Weiterbildungsordnung für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin sein.Abstract Background Germany has an interdisciplinary physician-based emergency medical service. Differences in training likely lead to different levels of expertise. Objectives We assessed the number of manual procedures performed at the completion of training to determine level of experience of prehospital emergency physicians of different primary specialties. Materials and methods Immediately after passing the board examination each examinee was asked to estimate the number of performed procedures for 26 manual skills. We compared the results with recommendations and data on learning manual skills. Results are presented as mean (standard deviation). Results Endotracheal intubation via direct laryngoscopy was performed 1032 (739) times by anesthesiologists. Surgeons and internists performed 89 (89) and 77 (65) intubations, respectively. Intubation via video laryngoscopy was performed 79 (81) times by anesthesiologists, 11 (17) times by surgeons and 6 (11) times by internists. Surgeons had little experience in non-invasive ventilation, with 9 (19) performed procedures and had rarely used external pacemaker therapy or electrical cardioversion. In comparison, among all participants non-invasive ventilation was performed 152 (197) times, electrical cardioversion was performed 41 (103) times and an external pacemaker was used 6 (15) times. For other procedures the numbers did not markedly differ between the different specialties. Conclusion The number of performed procedures markedly differed for some skills between different primary specialties. Recommendations regarding a procedural volume were not always met, suggesting missing expertise for some skills. A defined number of procedures should therefore be a formal requirement to be eligible for board certification in prehospital emergency medicine.Zusammenfassung Hintergrund Der Notarztdienst in Deutschland ist interdisziplinär. Es ist wahrscheinlich, dass Unterschiede in der Ausbildung von Notärzten zu Unterschieden in deren Expertise führen. Ziel der Arbeit Wir evaluierten die Anzahl durchgeführter manueller Maßnahmen am Ende der Ausbildung, um Unterschiede in der Erfahrung von Notärzten verschiedener Disziplinen festzustellen. Material und Methode Unmittelbar nach bestandener Prüfung zur Zusatzbezeichnung Notfallmedizin baten wir Teilnehmende, die Anzahl der Durchführungen für 26 verschiedene manuelle Maßnahmen zu schätzen. Wir verglichen die Ergebnisse mit Empfehlungen und Daten zum Erlernen manueller Fähigkeiten. Die Ergebnisse werden als Mittelwert (Standardabweichung) präsentiert. Ergebnisse Die endotracheale Intubation mittels konventioneller Laryngoskopie wurde von Anästhesisten 1032-mal (739) durchgeführt, Chirurgen und Internisten führten 89 (89) bzw. 77 (65) Intubationen durch. Die Intubation mittels Videolaryngoskop wurde von Anästhesisten 79-mal (81) durchgeführt, 11-mal (17) von Chirurgen und 6-mal (11) von Internisten. Chirurgen hatten mit 9 (19) Anwendungen wenig Erfahrung mit nichtinvasiver Beatmung und hatten selten Erfahrung mit der externen Schrittmachertherapie oder der elektrischen Kardioversion sammeln können. Im Vergleich unter allen Teilnehmenden wurde eine nichtinvasive Beatmung 152-mal (197) durchgeführt, die elektrische Kardioversion 41-mal (103) und die externe Schrittmachertherapie 6‑mal (15). Für andere Maßnahmen waren die Unterschiede gering ausgeprägt. Schlussfolgerung Die Anzahl der Anwendungen unterschied sich für einige Maßnahmen deutlich zwischen den verschiedenen Disziplinen. Empfehlungen zu Mindestanzahlen an Anwendungen wurden nicht immer befolgt. Eine definierte Anzahl von Anwendungen sollte zukünftig Bestandteil der Weiterbildungsordnung für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin sein
Patristical Ideas in the Works of Matthias of Janov
ANGLICKÁ ANOTACE Title: Patristical ideas in the works of Matthias of Janov The thesis treats of the identification of ideas of church fathers in the work and thinking of Matthias of Janov. The thesis consits of three main parts. First part deals with Matthias of Janov in broader context of church tradition. Major political and theological developments that could have an impact on Matthias theological work are presented in this section. Second part introduces life of Matthias of Janov and identifies his major theological contributions. In the third part of the thesis, following explanation of methodology used, the findings of the author are presented. Three areas were selected by the author and researched in view of the identification of possible influance of church fathers in the Matthias of Janov work: the idea of Antichrist, frequent eucharisty and condemnation of idolatry. The findings confirm a strong influance of Augustin and Hieronymus in particular and other early church fathers on the formation of the theology of Matthias of Janov in all three areas of the study. It was also noticed that through the church fathers Matthias of Janov was strongly influenced by neoplatonism which was documented on his idea of "The First Thruth" Key words: Matthias of Janov, church fathers, antichrist, eucharisty,..
Disputatio De Statu Animarum / Quam .̤ Praeside D. Matthia Hafenreffero .̤ exercitij causa habendam suscepit: M. Ulricus Bollinger .̤
- …
