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    Iberia Pontificia

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    Im Rahmen des Forschungsvorhabens »Regesta Pontificum Romanorum« werden erstmals die historischen Beziehungen des Papsttums zur Iberischen Halbinsel dokumentiert. Innerhalb der Unterreihe »Iberia Pontificia« werden dabei, nach Diözesen geordnet, Überlieferung und Inhalte aller Papsturkunden für spanische Empfänger sowie sonstige Papstkontakte in Regestenform zusammengestellt und kommentiert. Der erste Band ist dem exemten Bistum Burgos in Kastilien gewidmet, dessen Bischöfe nicht zuletzt wegen ihrer direkten Unterstellung unter den Apostolischen Stuhl vielfältige Kontakte zur römischen Kurie unterhielten

    Iberia Pontificia

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    Dieser Text wird im Verlag ggf. für verschiedene Werbemittel und das Internet überarbeitet: Der dritte Band der Iberia Pontificia erschließt in über 200 Regesten die Papstbeziehungen des kastilischen Bistums Palencia bis zum Jahr 1198. Wie die bisherigen Iberia Pontificia-Bände zu den Diözesen Burgos und León ist auch dieser Band dem kastilischen Kernland gewidmet, wobei mit Palencia erstmals ein Suffraganbistum der Kirchenprovinz Toledo behandelt wird. Frühe Versuche, den bereits in der Westgotenzeit bezeugten und dann ca. 1035 restaurierten Bischofssitz zur Metropole zu erheben, wurden nach der Eroberung Toledos 1085 und der anschließenden Wiedererrichtung der Toledaner Kirchenprovinz aufgegeben. Für das kastilische Königtum blieb das Bistum Palencia gleichwohl ein wichtiger Herrschaftsraum, was auch die große Zahl der hier häufig unter Vorsitz eines päpstlichen Legaten gefeierten Reichskonzilien oder die von König Alfons VIII. in Palencia beförderte Gründung eines studium generale, der ältesten spanischen Universität überhaupt, erweisen. Neben den Papstkontakten der Bischöfe und des Domkapitels werden auch die Beziehungen zwischen dem Papsttum und den Klöstern der Diözese in Regestenform aufbereitet. Vor allem das konfliktbeladene Verhältnis zwischen dem Bischof von Palencia und dem seit 1103 unter besonderem päpstlichen Schutz stehenden Kanonikerkapitel von Santa María zu Valladolid hat zur Ausstellung zahlreicher Papst- und Legatenurkunden Anlass gegeben. Auch das bedeutende Cluniazenserpriorat Carrión de los Condes, dessen Prior zeitweise als Kämmerer seiner Kongregation für ganz Spanien fungierte, ist in dem Band vertreten. Das Buch bietet neben einer umfassenden Zusammenstellung der archivalischen und historiographischen Überlieferung reichhaltige bibliographische Angaben zu den einzelnen Empfängerinstitutionen sowie historische Einführungen

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    Im Rahmen des Forschungsvorhabens »Regesta Pontificum Romanorum« werden erstmals die historischen Beziehungen des Papsttums zur Iberischen Halbinsel dokumentiert. Innerhalb der Unterreihe »Iberia Pontificia« werden dabei, nach Diözesen geordnet, Überlieferung und Inhalte aller Papsturkunden für spanische Empfänger sowie sonstige Papstkontakte in Regestenform zusammengestellt und kommentiert. Der erste Band ist dem exemten Bistum Burgos in Kastilien gewidmet, dessen Bischöfe nicht zuletzt wegen ihrer direkten Unterstellung unter den Apostolischen Stuhl vielfältige Kontakte zur römischen Kurie unterhielten
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