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    Asymptomatic inguinal hernia: is there an indication for surgery

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    Until recently, the repair of asymptomatic groin hernia has been advocated as a prophylaxis for incarceration. However, incarcerations of inguinal hernias are rare events and can be treated adequately if the patient presents himself early after onset of symptoms. Randomized controlled trials showed, that watchful waiting is not associated with increased incarcerations and can be offered as a save alternative. However, within seven years after randomization 50 % to 70 % of the patients in the watchful waiting groups required surgery, mainly because of new onset or increasing symptoms.Bei Patienten mit asymptomatischen Inguinalhernie wurde bisher zur Prophylaxe von Inkarzerationen großzügig die Indikation zur Operation gestellt. Die Inkarzeration einer Inguinalhernie ist jedoch ein seltenes und bei rechtzeitigem Eingreifen gut behandelbares Krankheitsbild. Randomisierte Studien haben gezeigt, dass ein abwartendes, primär nicht operatives Vorgehen („Watchful Waiting“) möglich ist und Inkarzerationen die Ausnahme sind. Die Studien haben aber auch gezeigt, dass 50 bis 70 % der Patienten mit asymptomatischer Inguinalhernie im Verlauf von sieben Jahren wegen neu aufgetretenen Symptomen operationspflichtig werden. Eine abwartende Haltung bezüglich Operation ist sicher, jedoch muss der Patient über die Möglichkeit einer Zunahme der Beschwerden mit Notwendigkeit zur operativen Sanierung aufgeklärt werden

    Minimierung perioperativer Risiken der offenen Hernienchirurgie

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    Dieses Kapitel soll anhand Studien mit hoher Evidenz und Leitlinien der letzten zehn Jahre einen Überblick über das perioperative Risikomanagement in der abdominalen Hernienchirurgie vermitteln. Kardiale Komplikationen sind die häufigste Ursache für perioperative Morbidität und Mortalität und führen zu verlängertem Spitalaufenthalt, höheren Kosten und schlechterer Langzeitprognose. Das Erkennen von Risikopatienten in der präoperativen Sprechstunde und die angepasste perioperative Betreuung sind daher essenziell. Eine spezielle Risikopopulation stellen adipöse Patienten dar. Einerseits ist die Inzidenz von Inzisionalhernien erhöht, anderseits ist das perioperative Risiko bei einer Narbenhernienplastik größer. Der wachsende Anteil an Menschen mit Adipositas, welche sich einem bariatrischen Eingriff unterziehen, wird zu einem häufigeren Zusammentreffen dieser Population mit dem Hernienchirurgen führen. Abschließend wird die hohe Inzidenz postinterventioneller chronischer Schmerzen seit der Etablierung von Netzplastiken in der Hernienchirurgie thematisiert
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