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    BMELV-Fachgespräch „Indikatoren zum Wohlergehen von Tieren in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung“

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    Gibt es Indikatoren, mit denen sich das nationale Tierschutzniveau in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung beschreiben lässt? Mit welchen Messgrößen lassen sich zeitliche oder regionale Vergleiche anstellen und der Erfolg von Tierschutzmaßnahmen belegen? Diesen Fragen ging das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) e.V. gemeinsam mit den Projektpartnern Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und das Friedrich-Loeffler-Institut in Celle im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 22. und 23. März 2010 im Rahmen eines Fachgesprächs in Hannover nach

    BMELV-Referatsleiterbesprechung, 2011-02-04, Bonn

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    Der Forschungsbereich des BMELV formiert sich neu

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    Am 1. Januar 2008 hat der Forschungsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELV) ein neues Gesicht erhalten. Die bisher sieben Bundesforschungsanstalten wurden zu vier Bundesforschungsinstituten zusammengeführt: den Bundesforschungsinstituten für Kulturpflanzen, für Tiergesundheit, für Ernährung und Lebensmittel sowie für Ländliche Räume, Wald und Fischerei. Damit verschwindet auch der schillernde Begriff "Anstalt" aus den Namensteilen. Die neuen Einrichtungen wurden nach Wissenschaftlern benannt, die für das jeweilige Forschungsgebiet Herausragendes geleistet haben

    Agrobiodiversity research of the Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection (BMELV)

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    Biologische Vielfalt bzw. Biodiversität in den Sektoren Land-, Forst-, Fischerei- und Ernährungswirtschaft wird mit dem Begriff "Agrobiodiversität" fokussiert. Dessen Bedeutung bezieht sich auf i) die genetischen Ressourcen von Kulturpflanzen, Nutztieren und Fischen sowie nicht domestizierte ("wilde") biologische Ressourcen innerhalb von Acker-, Wald-, Weide- und aquatischen Okosystemen sowie ii) auf Elemente der Biodiversität, die für Ökosystemfunktionen von Produktionssystemen ("assoziierte Biodiversität") entscheidend sind bzw. "ökologische Dienstleistungen" gewahrleisten (z.B. Bodenbildung, Nährstoffumsatz, Bestäubung, Wasserschutz, Klimaregulation, Kohlenstoffspeicherung). Die große Bedeutung land- und forstwirtschaftlicher Flächennutzung fur die Agrobiodiversität, deren vielfältige Gefährdung und Zielvorgaben zu ihrer Erhaltung und Nutzung erklaren die wachsende Bedeutung des Themas im Zuständigkeitsbereich des BMELV. Zur Erarbeitung von Grundlagen zur Politikberatung wird in den Forschungseinrichtungen des BMELV das Thema Biodiversität bzw. Agrobiodiversitat in vielfältiger Weise wissenschaftlich bearbeitet. Die wissenschaftliche Analyse der komplexen Bedeutung von Agrobiodiversität erfordert die Beteiligung einer großen Breite an wissenschaftlichen Disziplinen und den Einsatz diverser Methoden. Die Forschungsansätze reichen dazu von der Ebene der Molekularbiologie bis hin zur Ebene komplexer Ökosysteme bzw. von Landschaften und erfordern den Sachverstand zahlreicher Disziplinen aus dem Bereich der Agrar- bzw. Naturwissenschaften sowie der Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaften, die in den Forschungseinrichtungen des BMELV vorhanden sind. Der vorliegende Beitrag beschreibt Inhalte und Stellenwert des Themas Agrobiodiversität im Forschungsplan des BMELV und stellt die beteiligten Forschungsstrukturen vor.Biodiversity in agriculture, forestry, fishery and food industry is focused by the term „agrobiodiversity“. Its meaning refers to i) genetic resources of cultural plants, livestock and fish as well as non domesticated („wild“) biological resources within fields, forests, pastures and aquatic ecosystems and ii) elements of biodiversity, which are crucial for ecological functions of production systems („associated biodiversity“) or which provide „ecosystem services“ (e.g. soil formation, nutrient turnover, pollination, water protection, climate regulation, carbon storage). The enormous impact of human activities in agriculture, forestry and fisheries on agrobiodiversity and its endangerment by multiple factors as well as particular objectives to maintain biodiversity are an explanation for the increasing research activities related to this topic within the research institutions of the Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection (BMELV). In order to cover the complex aspects of agrobiodiversity a wide range of research fields and also research methods have to be applied. This includes molecular biology as well as the assessment of complex ecosystems or landscapes, and requires the input of knowledge from natural and social sciences as well as from economical research. The present contribution briefly summarizes the content and importance of research related to agrobiodiversity within the responsibility of the BMELV and introduces the research institutions related to the field of agrobiodiversity
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