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"Im Grunde ist alles, was gesagt wird, zitiert": Die kreative und intertextuelle Thomas-Bernhard-Rezeption
Das Zitieren und Imitieren ist eines der zentralen Stilmittel in Thomas Bernhards Prosa: der Famulant zitiert Strauch, der Student zitiert Saurau, der Erzähler zitiert Oehler, Oehler zitiert Karrer, alle zitieren sie Wittgenstein oder Voltaire - und Bernhard zitiert oftmals Bernhard. Und auch Bernhard selbst wird zitiert: Wohl kaum ein*e deutschsprachige*r Autor*in hat eine derart umfassende und variantenreiche Wirkung entfaltet. Robin-M. Aust fokussiert auf die vielfältige, literarische Rezeption und Transformation von Bernhards Prosa in Texten der Gegenwartsliteratur. Darüber hinaus wirft er einen Blick auf die Zeichenhaftigkeit von Bernhards öffentlicher Persona sowie ihre Literarisierung in fiktionalen Texten und beleuchtet so das produktive Spannungsverhältnis zwischen Adaptionen und ihrer Quelle
„Ein Schriftsteller, so dachte ich [...], drückt sich gerne in Metaphern aus“. Arjounis Künstlerfiguren als Vehikel von Poetik, Kritik und Selbstbespiegelung
Aust RM. „Ein Schriftsteller, so dachte ich [..], drückt sich gerne in Metaphern aus“. Arjounis Künstlerfiguren als Vehikel von Poetik, Kritik und Selbstbespiegelung. In: Aust RM, ed. Was ich schreibe, ist leider weder lustig noch ein Märchen. Erzählverfahren, Identitätskonzepte und Gesellschaftskritik bei Jakob Arjouni . Göttingen; 2023
Rhetorik der Selbsttäuschung. Ein Versuch über Jakob Arjounis ‹Hausaufgaben›
Wie eine Poetologie der Selbsttäuschung und Lebenslüge in Jakob Arjounis Roman „Hausaufgaben“ inszeniert wird und nach welchen Mechanismen sie funktioniert, ist Gegenstand dieser Abhandlung. Methodologisch folgt sie der poetologischen Hermeneutik, in der die poetologische Differenz zwischen innerfiktionale und außerfiktionaler Ebene gedacht wird.
Nach einer allgemeinen Einführung werden im zweiten Kapitel das Wesentliche des Inhalts zusammengefasst, eine Bestandsaufnahme des damaligen literaturkritischen Diskurses durchgeführt und die Frage- und Problemstellungen benannt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das Thema der Selbsttäuschung und der Lebenslüge des Deutschlehrers Joachim Linde psychologisch erklärt werden kann. Dies soll ausführlich im dritten Kapitel fokussiert werden. Das Psychogramm, das hier erstellt wird, ermöglicht als differenziertes Persönlichkeitsprofil die Beweggründe Joachim Lindes zu hinterfragen. Hier geht es zum einen darum, die Diskrepanz im positiven Selbstbild Lindes und der Initiierung seiner Selbsttäuschung und Lebenslüge aufzudecken, die defensiven Strategien zur Herstellung seiner inneren Stimmigkeit zu beleuchten und schließlich das funktionale Realitätsmodel zu untersuchen, auf dem seine Erkenntnisverweigerung gründet
»Wo wir hinschauen Ideenausschlachter. Die internationale und intermediale Thomas Bernhard-Rezeption« [Arbeitstitel, in Vorbereitung]
Aust RM, ed. »Wo wir hinschauen Ideenausschlachter. Die internationale und intermediale Thomas Bernhard-Rezeption« [Arbeitstitel, in Vorbereitung].; 2024
Peter Rusterholz: Chaos und Renaissance im Durcheinandertal Dürrenmatts
Aust RM, ed. Peter Rusterholz: Chaos und Renaissance im Durcheinandertal Dürrenmatts. Würzburg; 2017
»[I]ch war oft nahe am Weglaufen, aber Ischiatiker laufen nicht so leicht weg.« – Scherz und Ernst in Kurgast. Aufzeichnungen von einer Badener Kur
Aust RM. »[I]ch war oft nahe am Weglaufen, aber Ischiatiker laufen nicht so leicht weg.« – Scherz und Ernst in Kurgast. Aufzeichnungen von einer Badener Kur. In: Ponzi M, ed. Hermann-Hesse-Jahrbuch. Vol 9. 2017
»Fürs Leben können Sie bei uns nichts lernen« – Mythos und Mythentransformation in Heiner Müllers Philoktet
Aust RM. »Fürs Leben können Sie bei uns nichts lernen« – Mythos und Mythentransformation in Heiner Müllers Philoktet. Mythos-Magazin. 2014;(1)
Core Journal Lists: Classic Tool, New Relevance
Reviews the historical context of core journal lists, current uses in collection assessment, and existing methodologies for creating lists. Outlines two next generation core list projects developing new methodologies and integrating novel information/data sources to improve precision: a national-level core psychology list and the other a local institutional core list for the interdisciplinary field of urban studies and planning. The paper is based on the authors’ panel presentation at the 2009 ACRL National Conference (Seattle, Washington) titled “Core Journal Lists Re-viewed and Re-imagined.”This is an electronic version of an article published in Robin A. Paynter, Rose M. Jackson & Laura Bowering Mullen (2010): Core Journal Lists: Classic Tool, New Relevance, Behavioral & Social Sciences Librarian, 29:1, 15-31. Behavioral & Social Sciences Librarian is available online at: http://www.tandfonline.com, http://dx.doi.org/10.1080/01639260903571096Peer reviewe
»es ist ja auch eine Methode, alles zur Karikatur zu machen.« – Nicolas Mahlers Literatur-Comics Alte Meister und Alice in Sussex nach Thomas Bernhard und H.C. Artmann
Aust RM. »es ist ja auch eine Methode, alles zur Karikatur zu machen.« – Nicolas Mahlers Literatur-Comics Alte Meister und Alice in Sussex nach Thomas Bernhard und H.C. Artmann. Würzburg; 2016
»Das Schreiben unter digitalen Bedingungen«. Interview mit Hannes Bajohr über Halbzeug
Aust RM. »Das Schreiben unter digitalen Bedingungen«. Interview mit Hannes Bajohr über Halbzeug. Germanica. 2019;(64)
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