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Community care system design and development with AUML
An approach to the development of an appropriate agent
environment is described in which software researchers
collaborate with environment builders to enhance the levels of cooperation and support provided within an integrated agent-oriented community system. Agent-oriented Unified Modelling Language (AUML) is a practical approach to the analysis, design, implementation and management of such a software agent system, whilst providing the power and expressiveness necessary to support the specification, design and organisation of a health care service. This paper describes the background of agent-based health care and the fundamental concepts of Agentoriented UML and outlines how this refreshing approach can be used in the analysis, design, development and organization of agent-based community health care systems. Our approach to
building agent-oriented software development solutions
emphasizes the importance of AUML as a fundamental initial step in producing agent-based architectures and applications. This approach aims to present an effective schedule and methodology for an agent software development process, by addressing the complex agent environments decomposition, abstraction, organization and software development process activities characteristics, whilst reducing the complexity of the complex agent systems' design and development by using and exploiting AUML's productivity potential
Genetik intermediärer Phänotypen.
es zu einer Schärfung des Phänotyps und zu einer Reduktion der genetischen Heterogeni - tät. Durch Untersuchung der Genetik solcher intermediärer Phänotypen statt der Gene - tik der Erkrankung an sich kann dieser Teilas - pekt aufgeklärt werden. Besonders geeignet als intermediäre Phänotypen sind quantita - tive, gut messbare biochemische Parameter, wodurch im Gegensatz zu qualitativen Para - metern eine deutlich verbesserte statistische Power erreicht werden kann. Die Entstehung komplexer Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit oder Diabetes mel - litus wird durch zahlreiche Gene beeinflusst, von welchen jedes einzelne einen oft eher geringen Beitrag liefert. Der Nachweis, dass bestimmte genetische Varianten mit kom - plexen Erkrankungen assoziiert sind, ist oft schwer zu führen und bedarf großer, gut cha - rakterisierter Patienten- und Kontrollgrup - pen. Alternativ und Erfolg versprechend ist die Untersuchung so genannter intermediä - rer Phänotypen. Dabei handelt es sich um Pa - rameter, die mit der Entstehung der Erkran - kung in Zusammenhang stehen, genetisch determiniert sind und einen Teilaspekt unter mehreren im Entstehungsmechanismus der Erkrankung repräsentieren. Dadurch kommt es zu einer Schärfung des Phänotyps und zu einer Reduktion der genetischen Heterogeni - tät. Durch Untersuchung der Genetik solcher intermediärer Phänotypen statt der Gene - tik der Erkrankung an sich kann dieser Teilas - pekt aufgeklärt werden. Besonders geeignet als intermediäre Phänotypen sind quantita - tive, gut messbare biochemische Parameter, wodurch im Gegensatz zu qualitativen Para - metern eine deutlich verbesserte statistische Power erreicht werden Die Entstehung komplexer Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit oder Diabetes mel - litus wird durch zahlreiche Gene beeinflusst, von welchen jedes einzelne einen oft eher geringen Beitrag liefert. Der Nachweis, dass bestimmte genetische Varianten mit kom - plexen Erkrankungen assoziiert sind, ist oft schwer zu führen und bedarf großer, gut cha - rakterisierter Patienten- und Kontrollgrup - pen. Alternativ und Erfolg versprechend ist die Untersuchung so genannter intermediä - rer Phänotypen. Dabei handelt es sich um Pa - rameter, die mit der Entstehung der Erkran - kung in Zusammenhang stehen, genetisch determiniert sind und einen Teilaspekt unter mehreren im Entstehungsmechanismus der Erkrankung repräsentieren. Dadurch komm
Primär- und Sekundärprävention des Typ-1-Diabetes.
Typ-1-Diabetes mellitus (T1D) ist die häufigste chronische Autoimmunerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Die Inzidenz steigt weltweit an. Vor allem Kleinkinder sind zunehmend von der Erkrankung betroffen. Trotz einer Verbesserung der Insulintherapie in den letzten Jahren können Folgeerkrankungen, wie die diabetische Retinopathie und Nephropathie, in vielen Fällen mit den derzeitigen Therapiemöglichkeiten nicht langfristig verhindert werden. Komplikationen sind v. a. bei Kindern, die aufgrund der frühen Manifestation eine lange Diabetesdauer haben werden, zu befürchten. Die Entwicklung effektiver Maßnahmen zur Prävention der Inselautoimmunität und der Progression zum T1D ist somit ein wichtiges medizinisches, aber auch volkwirtschaftliches Ziel. Primär präventive Ansätze greifen bei genetisch prädisponierten Personen bereits vor dem Auftreten von diabetesassoziierten Autoantikörpern ein. Die Sekundärprävention soll die Progression zum T1D bei Personen, die bereits Autoantikörper aufweisen, verhinder
Untersuchungen zur Transkriptionsänderung in <em>Arabidopsis thaliana</em> nach Cäsium- und Radiocäsium-Applikation.
Anhand des Transkriptionsmusters von zahlreichen Stressgenen wurde die Wirkungsweise von Cäsium und ionisierender Strahlung auf den Stoffwechsel von Arabidopsis thaliana charakterisiert Die Kombination der Subtraktiven-Suppressions-Hybridisierung und der Makroarray-Technologie erwies sich als eine sehr sensitive Methode, um eine Vielzahl von differentiell exprimierten Genen mit hoher Reproduzierbarkeit und hohem Durchsatz zu analysieren; mit der quantitativen und semiquantitativen PCR konnten schwach induzierte oder reprimierte Gene effektiv verifiziert werden. Cäsium- und Kalium-Ionen besitzen große chemische Gemeinsamkeiten. Während Kalium jedoch für die Pflanze essentiell ist, besitzt Cäsium keine bekannten physiologischen Funktionen. Folgende Reaktionen der Pflanze auf erhöhte Cäsium-133 Konzentrationen (150µM) in der Umgebung konnten auf Transkriptebene nachgewiesen werden: Eine verstärkte Transkription von Redoxenzymen (Superoxid-Dismutase, Thioredoxin, Peroxidase) und die Induktion der Schwefelaufnahme bzw. die Synthese schwefelhaltiger Verbindungen. Eine Induktion und Repression von Enzymen auf Genebene, die sowohl bei der Stabilisierung (Chaperone, Heat-shock Proteine) als auch beim Abbau von Proteinen (Peptidasen, Protease-Inhibitoren) eine Rolle spielen. Eine erhöhte Transkriptionsrate von Genen, deren Produkte als Schutzstoffe für Makromoleküle oder als osmotisch wirksame Substanzen fungieren können (Prolin, Osmotin, LEA-Proteine, etc.); parallel wurde die Expressionsrate verschiedener Aquaporin-Gene verringert. Radiocäsium (Cäsium-134) wurde nur in sehr geringen Konzentrationen und Aktivitäten (30Bq/cm3) in den Versuchen eingesetzt, da vor allem die Langzeitwirkung schwacher ionisierender Strahlung auf Genebene untersucht werden sollte. Dementsprechend waren deutliche Unterschiede in der Stressantwort der Pflanze im Vergleich zu den Cäsium-133 Experimenten zu erkennen: Verstärkte Transkription von Genen des Excisions-Reparatur-Systems und der Rekombination-Reparatur. Beeinflussung der Zellteilung durch Induktion des Gen des CylinB1 und anderer Zellzyklus-kontrollierender Gene. Zudem wurden einige Enzyme des Cytoskelett-Stoffwechsels auf Transkriptionsebene beeinträchtigt (Profilin2, putativer Actin-depolymerisierender Faktor, beta-5 Tubulin). Analog zu den Cäsium-133 Versuchen wurde eine Induktion von Enzymen des oxidativen Stresses gefunden (Superoxid-Dismutase, Thioredoxin, Katalase). Aufnahmeexperimente mit Cäsium und Radiocäsium zeigten, dass das Alkalimetall in der Pflanze in Abhängigkeit zur externen Konzentration akkumuliert wurde; gleichzeitig nahm die Kaliumkonzentration in Arabidopsis ab. Bei hohen Cäsiumkonzentrationen traten an den Blättern Welkeerscheinungen und nekrotische Veränderungen auf. Zudem wurde bei Arabidopsis thaliana das Wachstum von Wurzeln und später von Blättern reduziert. Diese Symptome waren dabei stark von der Kaliumkonzentration im Medium abhängig, weshalb der toxische Schwellenwert als Cäsium/Kalium-Verhältnis angegeben werden sollte. Schwache Strahlung hatte keine Auswirkungen auf den Phänotypen. Erst bei Aktivitäten von 60Bq/cm3 im Medium wurde ein reduziertes Wachstum festgestellt. Ein Vergleich verschiedener Kalium-Transportermutanten mit dem Wildtyp ergab keine Erkenntnisse über das Aufnahmeverhalten von Cäsium. Ausnahme hiervon war die csi52-Mutante, bei der eine leichte Reduction der Cäsium-Aufnahme beobachtet werden konnte; parallel dazu wurde auf Genebene eine verstärkte Transkription verschiedener Kaliumkanäle (KCO, ATKC) im Vergleich zum Wildtyp festgestellt. Zur Klärung des Phänomens wurden erste Versuche unternommen, Gene verschiedener Kanäle in Arabidopsis thaliana überzuexprimieren bzw. auszuschalten (RNAi)
Evolutionäre Medizin.
Die evolutionäre Medizin erlaubt neue Sichtweisen auf lang bekannte medizinische Phänomene. Die Einbeziehung von evolutionären Aspekten vermittelt neue und originelle Einsichten. Was die klassische Anthropologie nie leisten konnte, wird nun durch Fortschritte der molekulare Medizin möglich. Die evolutionäre Medizin macht damit den Sprung von einem rein theoretischen Fach zu praxisbezogenen Anwendungen in Reproduktions-, Ernährungs- und Präventionsmedizin, genauso wie in Mikrobiologie, Immunologie oder Psychiatrie. Der Anspruch der evolutionären Medizin ist dabei hoch: Sie will nicht nur ein weiteres medizinisches Fach sein, sondern ein umfassendes Verständnis von gesund und krank liefern, erklärt anhand unserer biologischen Herkunft
Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten: Evidenzbasierte Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.
Der relative Anteil ernährungsmitbedingter Krankheiten an der Krankheitslast der Bevölkerung und den Ausgaben im Gesundheitssystem hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Damit wächst die Herausforderung, die Möglichkeiten zur Primärprävention von Adipositas, Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Krebs stärker zu beachten und zu nutzen. In der vorliegenden evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) wurde die Bedeutung der Kohlenhydratzufuhr für die Primärprävention dieser Krankheiten systematisch bewertet. Die Hauptergebnisse waren, dass ein hoher Konsum zuckergesüßter Getränke das Risiko für Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 mit wahrscheinlicher Evidenz erhöht, während ein hoher Verzehr von Ballaststoffen, vornehmlich aus Getreideprodukten, bzw. von Vollkornprodukten das Risiko für Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipoproteinämie, Hypertonie, koronare Herzkrankheit und kolorektales Karzinom mit wahrscheinlicher bzw. überzeugender Evidenz senkt. Daraus lassen sich praktische Konsequenzen für die aktuellen Ernährungsempfehlungen ableiten
Elektronenmikroskopische und Gerinnungsuntersuchungen bei einem Fall von primärer (idiopathischer) Thrombozythämie im Kindesalter.
Das Krankheitsbild der primären (idiopathischen) Thrombozythämie ist im Kindesalter sehr selten. Hämorrhagische Diathese, Splenomegalie und Vermehrung der Thrombozyten stellen die Leitsymptome dar. Der Fall eines 9jährigen Mädchens mit Thrombozytenwerten zwischen 2,8 und 4,5×106/mm3 wird beschrieben. Licht- und elektronenoptisch fand sich ein defekter Zellaufbau von Megakaryozyten und Thrombozyten. Die Funktionsdiagnostik zeigte eine defekte thrombozytäre Reaktivität. Diese Befunde werden zu der bestehenden hämorrhagischen Diathese sowie zu Befunden bei primärer und sekundärer Thrombozytämie im Erwachsenenalter in Beziehung gesetzt. Der mögliche Zusammenhang mit myeloproliferativen Syndromen wird diskutiert
Epigenetische Prozesse beim Typ-2-Diabetes. Beitrag zum Verständnis der genetischen Prädisposition.
Typ-2-Diabetes (T2D) entwickelt sich durch die weltweit dramatische Zunahme erkrankter Personen immer stärker zur Belastung der Gesundheitssysteme. Voraussichtlich wird die Zahl der T2D-Patienten von den in 2011 366 Mio. Betroffenen bis 2030 auf 522 Mio. ansteigen. Der Anteil genetischer Prädisposition, der für T2D auf etwa 25 % geschätzt wird, kann durch die bisher detektierten Risikovarianten mit 5–10 % nur teilweise erklärt werden. Die hierbei verwendeten Methoden stoßen mittlerweile an ihre Grenzen, um die fehlende Vererbung aufzuklären, und brachten nicht den postulierten Erfolg bei der Prädiktionsverbesserung. Neben neuen Methoden zur Analyse genetischer Daten bietet die Erweiterung der Ansätze auf die Epigenetik, die regulatorische Elemente untersucht, Möglichkeiten, um das Bild der komplexen genetischen Zusammenhänge in der Krankheitsentwicklung zu vervollständigen
Präferenzmessung von Patienten in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) - eine Gegenüberstellung der Behandlungsqualität von MVZ und niedergelassenen Haus- und Fachärzten.
Ziel der Studie: Besteht in der Präferenzmessung von Patienten zweier medizinischer Versorgungszentren (POLIKUM Gesundheitszentren) hinsichtlich der ambulanten Versorgungsformen medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und niedergelassene Ärzte (NÄ) aufgrund der jeweils dort erfahrenen Behandlungsqualität. Es wurden Determinanten der Präferenz zugunsten eines Versorgungssettings ermittelt. Methodik: 310 Fragebögen wurden in 2 MVZ an Patienten verteilt. Ein Qualitätsvergleich zwischen beiden ambulanten Versorgungsformen (MVZ vs. NÄ) erfolgte anhand von Qualitätsitems, welche der Literatur zur Qualitäts- und Zufriedenheitsforschung entnommen wurden. Das entwickelte und getestete Erhebungsinstrument bestand aus 17 Items mit 7-stufiger Antwortskala. T-Tests ermittelten inwieweit die erreichten Mittelwerte pro Item von einem theoretischen Testwert (MVZ ist im Vergleich zu NÄ in etwa gleich) abweichen. Die Determinanten der Präferenz wurden mithilfe einer schrittweisen multiplen Regressionsanalyse ermittelt. Ergebnisse: 310 Fragebögen wurden in beiden MVZ verteilt, die Rücklaufquote lag bei 92,3% (n=286). In 15 der 17 Items wurden die MVZ im Vergleich zu NÄ signifikant besser bewertet. Als Determinanten der Präferenz konnten folgende ermittelt werden (n=286, korrigiertes R2=0,29): (1) ausreichende Zeit des Arztes für die Behandlung des Patienten, (2) die fachliche Kompetenz der Ärzte, (3) Vorsorgeuntersuchungen, auf die Patienten aufmerksam gemacht werden. Schlussfolgerung: Die Präferenz zugunsten der MVZ könnte sich durch effizientere Organisationsstrukturen der Versorgungsform erklären lassen. Die ermittelten Determinanten der Präferenz der Patienten liefern praxisorientierte Ansätze zur Verbesserung der Präferenzposition medizinischer Leistungserbringer
Die Rolle der Strahlentherapie in der interdisziplinären extremitätenerhaltenden Therapie von Weichteilsarkomen der Extremitäten.
Diese Arbeit wertet die Therapieergebnisse von Patienten (n=99) mit Weichteilsarkomen der Extremitäten aus, die zwischen 1995 und 2005 in der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie des Klinikums rechts der Isar im Rahmen eines extremitätenerhaltenden interdisziplinären Behandlungskonzeptes strahlentherapeutisch behandelt wurden. Das Hauptaugenmerk wurde auf den Vergleich der perkutanen Strahlentherapie mit einer kombinierten Strahlenbehandlung (perkutane und intraoperative Strahlenbehandlung) gelegt. Die Ergebnisse wurden anhand des Verlaufs der Tumorerkrankung und die Nebenwirkungen anhand von Spätfolgen und Funktionserhalt evaluiert
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