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Rezension: Altmayer, Claus (2004), Kultur als Hypertext. Zu Theorie und Praxis der Kulturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache
Im renommierten Münchener Iudicium Verlag hat der Saarbrücker Kulturwissenschaftler Claus Altmayer im
August 2004 die überarbeitete Fassung seiner Habilitationsschrift vorgelegt. Sie trägt den metaphorischen
Titel Kultur als Hypertext. Altmayer äußert sich, so der Untertitel, Zu Theorie und Praxis der
Kulturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache. Hierbei gilt sein besonderes Interesse einer
kulturwissenschaftlich orientierten landeskundlichen Forschungspraxis
Rezension: Altmayer, Claus (2004), Kultur als Hypertext. Zu Theorie und Praxis der Kulturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache
Im renommierten Münchener Iudicium Verlag hat der Saarbrücker Kulturwissenschaftler Claus Altmayer im
August 2004 die überarbeitete Fassung seiner Habilitationsschrift vorgelegt. Sie trägt den metaphorischen
Titel Kultur als Hypertext. Altmayer äußert sich, so der Untertitel, Zu Theorie und Praxis der
Kulturwissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache. Hierbei gilt sein besonderes Interesse einer
kulturwissenschaftlich orientierten landeskundlichen Forschungspraxis
Empirische Forschung zum landeskundlich-kulturbezogenen Lernen in Deutsch als Fremdsprache. Einführung in den Themenschwerpunkt
Altmayer C, Koreik U. Empirische Forschung zum landeskundlich-kulturbezogenen Lernen in Deutsch als Fremdsprache. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht. 2010;15:1-6
Themenschwerpunkt: Empirische Forschung zum kulturellen Lernen im DaF/DaZ-Kontext
Altmayer C, Koreik U, eds. Themenschwerpunkt: Empirische Forschung zum kulturellen Lernen im DaF/DaZ-Kontext. Zeitschrift für interkulturellen Sprachunterricht, Didaktik und Methodik im Bereich Deutsch als Fremdsprache 15. Jg. 2010;2
Empirische Forschung zum landeskundlich - kulturbezogenen Lernen in Deutsch als Fremdsprache. Einführung in den Themenschwerpunkt.
Die Diskussion um die traditionelle Landeskunde im Fach Deutsch als Fremdsprache ist in den letzten Jahren auf mehreren Ebenen deutlich in Bewegung geraten. Zum einen ist dieser Bereich des Faches auf der institutionellen Ebene heute bei weitem besser repräsentiert, als dies zuvor der Fall war; an einigen Universitäten wurden Professuren mit entsprechender Denomination eingerichtet und verschiedene Fachzeitschriften und Fachverbände haben
sich des Themas verstärkt angenommen. Zum anderen hat auch die wissenschaftliche Diskussion über Zielsetzungen, Inhalte und Aufgaben der Landeskunde in Deutsch als Fremdsprache in letzter Zeit eine neue Qualität angenommen, liegen doch mittlerweile eine ganze Reihe tragfähiger Konzepte für die seit längerem immer wieder
geforderte Weiterentwicklung der Landeskunde vom bloßen ‚Anwendungsfach’ zur eigenständigen (Kultur)Wissenschaft vor, die auch teilweise bereits mit einigem Erfolg umgesetzt worden sind (vgl. Altmayer 2006;
Altmayer & Koreik 2010; Koreik & Pietzuch 2010). Hier wird die weitere Entwicklung allerdings wesentlich
davon abhängen, dass es gelingt, den Bereich im Konzert benachbarter und verwandter Forschungsdisziplinen
wissenschaftlich konkurrenz- und anschlussfähig zu machen
Ubersetzen und kulturelles lernen im fremdsprachenunterricht : eine fallstudie zur erforschung kulturbezogener lernprozesse
Orientadora : Dra. Ruth BohunovskyCoorientador : Dr. Claus AltmayerDissertação (mestrado) - Universidade Federal do Paraná, Setor de Ciências Humanas, Programa de Pós-Graduação em Letras. Defesa: Curitiba, 12/02/2016Inclui referências : f. 115-119Resumo: Este trabalho visa analisar o processo de aprendizado cultural em aula de língua estrangeira a partir de um exercício de tradução. Embora estudos empíricos sobre este tipo de aprendizagem venham ganhando mais espaço nas pesquisas no âmbito de línguas estrangeiras, ainda há uma carência de métodos e modelos de análise para a investigação da aprendizagem cultural. A pesquisa deste trabalho se destina, portanto, a contribuir na busca de ferramentas para este tipo de análise. Como ponto de partida para tal pesquisa é apresentado neste trabalho a inter-relação entre pressupostos teóricos da tradução funcionalista desenvolvida pelos teóricos Hans Vermeer, Katharina Reiß e Christiane Nord juntamente os conceitos teóricos sobre a aprendizagem cultural baseado no modelo do Deutungslernen defendido por Ingeborg Schüßler e Claus Altmayer. Para realização desta pesquisa foi feito um estudo de caso com alunos brasileiros de alemão como língua estrangeira de nível intermediário (B1), durante o qual um exercício de tradução foi aplicado. Foco da análise foram as discussões surgidas durante o processo tradutório. Com base na gravação de áudio do exercício promovido em sala de aula, as discussões foram transcritas e analisadas. O resultado das análises apresenta os indícios que apontam para uma aprendizagem cultural. Palavras-chave: aprendizado cultural em aula de língua estrangeira; padrões comuns de interpretação (Deutungsmuster); tradução funcionalista; processo tradutório.Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit hat die Analyse eines kulturellen Lernprozesses im FSU anhand einer translatorischen Übung zum Ziel. Obwohl empirische Studien über diese Lernform im Rahmen der Fremdsprachenforschung allmählich an Raum gewinnen, besteht noch ein Mangel an Analysemethoden und -modellen zur Erforschung des kulturellen Lernens im Fremdsprachenunterricht. Diese vorliegende Masterarbeit möchte dazu beitragen, Werkzeuge für die Untersuchung kultureller Lernprozesse zu finden. Ausgangspunkt für die erstrebte Studie ist der Zusammenhang zwischen den theoretischen Annahmen des funktionalistischen Übersetzens, die von Hans J. Vermeer, Katharina Reiß und Christiane Nord entwickelt wurden und den theoretischen Annahmen des kulturellen Lernens im Fremdsprachenunterricht auf Basis des Deutungslernmodells, welche von Ingeborg Schüßler und Claus Altmayer vertreten werden. Die Untersuchung wurde mittels einer Fallstudie mit DaF-Lernenden brasilianischer Herkunft mit Deutschkenntnissen auf der Niveaustufe B1 realisiert, in der eine translatorische Aufgabe durchgeführt wurde. Fokus der Analyse waren die Diskussionen, die während des Übersetzungsprozesses stattgefunden haben. Die Audioaufnahmen der Diskussionen wurden transkribiert und ausgewertet. Das Analyseergebnis präsentiert die identifizierten Indizien, die auf die Aktivierung kulturellen Lernens hinweisen. Schlüsselwörter: Kulturbezogenes Lernen im Fremdsprachenunterricht, Deutungslernen; Funktionalistische Übersetzung, Übersetzungsprozess
Das kulturelle Deutungsmuster Europa im deutschen Mediendiskurs zum EU-Beitritt der Türkei: Das kulturelle Deutungsmuster Europa im deutschenMediendiskurs zum EU-Beitritt der Türkei: Ein Beitrag zu den Kulturstudien Deutsch als Fremdsprache
Die vorliegende Arbeit gehört zu den Kulturstudien Deutsch als Fremdsprache (DaF), die auf eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Neukonzeption der traditionellen Landeskunde abzielen. Ihr vornehmlicher wissenschaftlicher Gegenstand sind die kulturellen Deutungsmuster, die als ein Fundus präsupponierter Wissensfragmente den Sinnzuschreibungsprozessen einer Kommunikationsgemeinschaft zugrunde liegen. Diese Arbeit stellt eine kulturwissenschaftliche Deutungsmusteranalyse vor, die auf eine methodisch kontrollierte Annäherung und exakte Beschreibung dieser textuell verankerten Muster fokussiert. Dazu wird eine begriffliche Ausdifferenzierung der theoretischen Fundierung des Deutungsmusterkonzeptes von C. Altmayer (2004) vorgenommen. Die Deutungsmusteranalyse wird anhand des exemplarischen Fallbeispiels \"Europa\" durchgeführt, das im deutschsprachigen Mediendiskurs zum EU-Beitritt der Türkei untersucht wurde. Das verwendete Materialkorpus besteht aus Texten (d.h. Artikel, Karikaturen, Bilder) zum EU-Beitritt der Türkei von 2002-2004 in den deutschen Printmedien ZEIT, STERN, FAZ, SPIEGEL und der BILD-Zeitung sowie dem ZEIT-Online-Leserforum „EU-Beitritt der Türkei“
Empirische Forschung zum landeskundlich - kulturbezogenen Lernen in Deutsch als Fremdsprache. Einführung in den Themenschwerpunkt.
Die Diskussion um die traditionelle Landeskunde im Fach Deutsch als Fremdsprache ist in den letzten Jahren auf mehreren Ebenen deutlich in Bewegung geraten. Zum einen ist dieser Bereich des Faches auf der institutionellen Ebene heute bei weitem besser repräsentiert, als dies zuvor der Fall war; an einigen Universitäten wurden Professuren mit entsprechender Denomination eingerichtet und verschiedene Fachzeitschriften und Fachverbände haben
sich des Themas verstärkt angenommen. Zum anderen hat auch die wissenschaftliche Diskussion über Zielsetzungen, Inhalte und Aufgaben der Landeskunde in Deutsch als Fremdsprache in letzter Zeit eine neue Qualität angenommen, liegen doch mittlerweile eine ganze Reihe tragfähiger Konzepte für die seit längerem immer wieder
geforderte Weiterentwicklung der Landeskunde vom bloßen ‚Anwendungsfach’ zur eigenständigen (Kultur)Wissenschaft vor, die auch teilweise bereits mit einigem Erfolg umgesetzt worden sind (vgl. Altmayer 2006;
Altmayer & Koreik 2010; Koreik & Pietzuch 2010). Hier wird die weitere Entwicklung allerdings wesentlich
davon abhängen, dass es gelingt, den Bereich im Konzert benachbarter und verwandter Forschungsdisziplinen
wissenschaftlich konkurrenz- und anschlussfähig zu machen
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