1,720,969 research outputs found
Diagnostic benefits of platelet-to-lymphocyte, neutrophil-to-lymphocyte, and albumin-to-globulin ratios in dogs with nasal cavity diseases
Abstract Background A multimodal approach for diagnostic tests under anesthesia is required to diagnose nasal cavity pathology (NP) reliably in dogs. Blood test results may provide clues to the suspected NP. Methods This prospective blinded study assessed 72 dogs with chronic nasal discharge due to NPs, and 10 healthy dogs as the control group (CG). NPs were diagnosed using whole-body computed tomography (CT), upper airway endoscopy, examination of nasal mucosal swabs by bacterial and fungal culture, and histopathological examination of nasal mucosa biopsies. The exclusion criteria were the presence of any additional diseases or corticosteroid pre-treatment. In consideration of these exclusion criteria, 55 dogs entered the study. Dogs were classified into benign (benign tumors, idiopathic rhinitis (IR), and others) and malignant (carcinomas and sarcomas) NP groups. Blood count and blood chemistry tests were performed. The neutrophil-to-lymphocyte ratio (NLR), platelet-to-lymphocyte ratio (PLR), and albumin-to-globulin ratio (AGR) were calculated and compared. Results 25 dogs with malignant NP (13 and 12 with carcinomas and sarcomas, respectively) and 30 dogs with benign NP (seven with benign tumors,13 with IR, and 10 others) were included. In general, in dogs with NP there were only slight abnormalities in complete blood count. However, PLR was significantly higher in dogs with malignant NP (carcinoma and sarcoma) than in those with benign NP and in the CG. Compared with the CG, the NLR was significantly increased in all dogs with NP, and the AGR was mild but significantly lower, except in dogs with sarcomas and benign tumors. Conclusions In dogs with nasal disease alone, there are usually no marked abnormalities in blood count. However, while mildly increased NLR and decreased AGR can be observed in almost all NPs, an increased PLR may indicate a malignant NP and can be used as an additional screening tool in dogs with nasal discharge due to nasal cavity pathology
Zur Nah-infrarot-Spektroskopie bei Hund und Katze - Experimentelle und klinische Untersuchungen zur perioperativen Überwachung sowie zu den Auswirkungen der Anästhesie auf den zerebralen Sauerstoffstatus
Die Nah-infrarot-Spektroskopie (NIRS) bestimmt kontinuierlich und nicht-invasiv anhand der Absorptionsänderung von nah-infrarotem Licht den Oxy- und Desoxyhämoglobingehalt sowie den Redoxstatus von Cytochrom a/a3 im Gewebe. Veränderungen von zerebralem Oxy- und Desoxyhämoglobingehalt und der daraus abgeleiteten Parameter reflektieren vor allem den venösen Sauerstoffstatus des Gehirns. Sie können ein früher und sensitiver Indikator für eine zerebrale Hypoxie sein. Der Redoxzustandes von Cytochrom a/a3 gibt als Korrelat des zerebralen Energiezustandes Hinweise auf ein kritisches Sauerstoffdefizit. Ziel der Untersuchung. In der experimentellen und klinischen Studie sollten mit einem kommerziell erhältlichen Gerät die Eignung der NIRS zur Überwachung des zerebralen Sauerstoffstatus während Anästhesie und Intensivtherapie bei Hund und Katze, die Messqualität, die auftretenden technischen Probleme und die darstellbaren Ereignisse geprüft werden. In der experimentellen Studie sollten die Veränderungen der zerebralen Oxygenierung und des Redoxzustandes von Cytochrom a/a3 nach verschiedenen zur Narkoseeinleitung beim Hund etablierten Protokollen sowie nach deren Antagonisierung ebenso untersucht werden wie der Zusammenhang der mittels NIRS erfassten Parameter mit denen des pulmonalen Gaswechsels und der Herz-Kreislauf-Funktion. Material und Methoden. In der klinischen Studie wurden Daten von 33 Hunden und 4 Katzen während Anästhesie oder Intensivüberwachung aufgezeichnet. Die experimentelle Studie wurde an 84 Foxhounds und 32 Beagle mit einem mittleren Alter von 12,96 Monaten (STD 13,42; 6,33–94,43 Monate) und einer mittleren Körpermasse von 24,76 kg (STD 6,6; 12,7–43 kg) durchgeführt, die zufällig auf vier Versuchsgruppen verteilt wurden. Die Sensorapplikation erfolgte in beiden Studien in Höhe der Ohrbasis auf geschorener Haut. Versuchsgruppen und –ablauf der experimentellen Studie: Gruppe Acepromazin/l-Methadon(AM): Narkoseeinleitung 0,1 mg/kg KM Acepromazin und 0,5 mg/kg KM l-Methadon i.v., keine weitere Erhaltung Gruppe Diazepam/l-Methadon(DM): 0,5 mg/kg KM Diazepam und 0,5 mg/kg KM l-Methadon i.v., keine weitere Erhaltung Gruppe Medetomidin/l-Methadon(MM): 40 mikrog/kg KM Medetomidin und 0,5 mg/kg KM l-Methadon i.v., keine weitere Erhaltung Propofol(P): Einleitung 0,1 mg/kg KM Propofol i.v., Erhaltung in dieser Gruppe 0,3 mg/kg/min Propofol i.v. In den Gruppen AM, DM und MM Antagonisierung 8 mikrog/kg KM Naloxon i.v. 30 min nach Einleitung, in der Gruppe MM zusätzlich 200 mikrog/kg KM Atipamezol i.v. 5 min später Kontinuierliche Überwachung von Herzfrequenz, EKG, Temperatur, invasiver Blutdruck,Pulsoxymetrie, Nah-infrarot-Spektroskopie. Blutgasanalyse 0, 5, 10, 15, 20, 25, 30 min nach Einleitung, 0, 2, 7 min nach Antagonisierung/Propofol-Ende Ergebnisse. Die Nah-infrarot-Spektroskopie ist prinzipiell bei Hund und Katze anwendbar, nicht jedoch bei schwarzhaarigen Tieren. Hauptprobleme sind Sensorbefestigung, Bewegungsartefakte und mangelnde Signalqualität. In der experimentellen Studie besteht im Mittel zu 80 % der ausgewerteten Zeit eine gute Messqualität. 14 % der Messungen sind ohne Störung, bei 17 % tritt in mehr als 50 % der Messzeit eine Störmeldung auf. Vor Narkoseeinleitung beträgt die regionale zerebrale Sauerstoffsättigung etwa 65 % (n=109, STD 7 %). Schon 1 Minute nach Einleitung bestehen signifikante Gruppenunterschiede. In Gruppe P steigt die zerebrale regionale Sauerstoffsättigung um etwa 8 %, sie fällt in Gruppe AM um 5 %, in Gruppe DM um bis zu 10 %, in Gruppe MM um maximal 20 % auf etwa 48 %, im weiteren Verlauf verweilt sie annähernd auf diesem Niveau. Zerebraler Oxy- und Desoxyhämoglobingehalt verhalten sich entsprechend. Der zerebrale Gesamthämoglobingehalt zeigt keine Gruppenunterschiede. Nach Antagonisierung erfolgt eine Änderung auf die Ausgangswerte vor Narkose ebenso prompt. Narkoseeinleitung und Antagonisierung haben keinen Effekt auf den Redoxzustand von Cytochrom a/a3. Korrelationen der zerebralen Oxygenierung mit arteriellem Sauerstoffstatus und Kohlendioxidpartialdruck bestehen. Eine periodische Atmung und eine Erhöhung des intraabdominellen Drucks spiegeln sich in parallelen Schwankungen der NIRS-Parameter wider. Die Auswirkungen von wechselnder Narkosetiefe, Erwachen, Hypoxie, Hyperventilation, Adrenalin, Pentobarbital, Herz-Kreislauf-Stillstand auf die NIRS-Parameter können dargestellt werden. Bewegungsartefakte stören häufig die Überwachung von Intensivpatienten. Bei Hunden mit Schädel-Hirn-Trauma ist die Signalqualität der limitierende Faktor. Diskussion. Die Nutzung eines für die Anwendung am Menschen bestimmten Gerätes bedingt aufgrund des spezifischen Weglängenfaktors einen Fehler unbekannter Bedeutung. Die zerebrale Messung konnte gesichert werden, der mögliche extrazerebrale Signalanteil bleibt unbekannt. Die nicht mögliche Nutzung bei schwarzen Tieren und die Artefaktanfälligkeit schränken den Wert der NIRS ein. Die ermittelten Störindizes sind stark methodisch beeinflusst, so dass ihre Beurteilung kritisch erfolgen sollte. Die NIRS ist geeignet, die durch Narkoseeinleitung und Antagonisierung beim Hund verursachten Veränderungen der zerebralen Oxygenierung aufzuzeigen. Eine Abnahme der regionalen zerebralen Sauerstoffsättigung um etwa 20 % (Gruppe MM) über die gesamte Messdauer scheint von klinischer Relevanz. Werte in dieser Höhe werden als Indiz einer kritischen zerebralen Sauerstoffversorgung beurteilt. Parallele Verläufe, positive Zusammenhänge mit dem arteriellen Sauerstoffstatus und negative zum Kohlendioxidpartialdruck zeigen ebenso wie die Effekte der Antagonisierung den entscheidenden Einfluss der Anästhetikabedingten Atemdepression auf den vaskulären zerebralen Sauerstoffstatus. Die mangelnde Reduktion von Cytochrom a/a3 deutet auf das Fehlen einer Störung der intrazellulären Sauerstoffversorgung hin. Die Reaktion der NIRS-Parameter auf eine Narkosekomplikation erfolgt schnell, jedoch unspezifisch, eine Interpretation ist nur in Zusammenhang mit anderen Parametern möglich. Die Beurteilung des Redoxzustandes von Cytochrom a/a3 erscheint schwierig, messtechnische Probleme sind nicht ausgeschlossen. Trotz aller messtechnischen und anwendungsbedingten Probleme wird die NIRS als Bereicherung der Überwachungsmöglichkeiten bei Hund und, sehr eingeschränkt, auch bei der Katze beurteilt. Sie eröffnet erstmals die Möglichkeit, die Auswirkungen von in der klinischen Routine eingeführten Verfahren auf die zerebrale Oxygenierung darzustellen.ON NEAR-INFRARED-SPECTROSCOPY IN DOG AND CAT - EXPERIMENTAL AND CLINICAL STUDY ON PERIOPERATIVE MONITORING AS WELL AS EFFECTS OF ANAESTHESIA ON CEREBRAL OXYGEN STATUS Alef, Michaele Department of Small Animal Medicine, Faculty of Veterinary Medicine, University of Leipzig Habilitation thesis, 4. Dezember 2002 Near-Infrared-spectroscopy (NIRS) is a method to determine continuously and non-invasively the content of oxy- and deoxyhemoglobin as well as the redox status of cytochrome a/a3 in tissue via absorption changes of near-infrared light. Variations in cerebral content of oxy- and deoxyhemoglobin and parameters derived thereof reflect above all the venous oxygen status of the brain and may thus serve as an early and sensitive indicator of cerebral hypoxia. The redox status of cytochrome a/a3 correlates with the cerebral energy status and may thus serve as an indicator of a critical oxygen deficit. Aim of the study. The study was aimed at assessing in dogs and cats the suitability of NIRS and of an equipment used in human medicine for monitoring the cerebral oxygen status during anaesthesia and intensive therapy. The quality of the measurements, technical problems and the achievable results should be critically checked in experimental and clinical situations. Changes of cerebral oxygenation and of the redox status of cytochrome a/a3 with different established protocols of anaesthesia in dogs and after antagonising had to be investigated in the experimental study as well as well as relationships between parameters obtainable with NIRS and those of pulmonary gas exchange and cardiovascular function. Materials and methods. During the clinical study data from 33 dogs and 4 cats were recorded during anaesthesia and intensive supervision. The experimental investigations were performed with 84 foxhounds and 32 Beagles with a mean age of 12,96 months (STD 13,42; range 6,33–94,43) and a mean weight of 24.76 kg (STD 6.6, range 12.7–43), which were distributed at random into four experimental groups. Sensors were applied near the ear base on shaved skin. Experimental groups and design. Group Acepromazine/l-Methadone(AM): INduction 0.1 mg/kg BW Acepromazine and 0.5 mg/kg BW l-Methadonr i.v., no additional maintenance Group Diazepam/l-Methadone(DM): 0.5 mg/kg BW Diazepam and 0.5 mg/kg BW l-Methadone i.v., no additional maintenance Group Medetomidine/l-Methadone(MM): 40 mikrog/kg BW Medetomidine and 0.5 mg/kg BW l-Methadone i.v., no additional maintenance Group Propofol(P): Induction 0.1 mg/kg BW Propofol i.v., Maintenance 0.3 mg/kg/min Propofol i.v. In groups AM, DM und MM antagonization of the opioide with 8 mikrog/kg BW Naloxone i.v. 30 min after induction, in group MM 200 mikrog/kg BE Atipamezole i.v. 5 min later Continuos Monitoring of heart rate, ECG, temperature, invasive blood pressure,pulse oxymetry, near-infrared-spectroscopy. Blood gas analysis 0, 5, 10, 15, 20, 25, 30 min post induction and 0, 2, 7 min post Naloxone/end of infusion. Results. NIRS is in principle applicable in dogs and cats but not, however, in black-haired animals. The main problems are the application of the sensor, movement artefacts and poor quality of the measurement signals. In the experimental study good measurement quality could be obtained in on average 80% of the investigation time, 14% of the recordings are without disturbance, in 17% disturbances are recorded in more than 50% of the investigation time. Before the start of anaesthesia the regional cerebral oxygen saturation amounts to about 65% (n=109, STD 7%). Already one minute after the beginning of anaesthesia significant differences between groups are found: In group P the regional cerebral oxygen saturation increases by about 8% while it decreases in group AM by 5%, in group DM by up to 10% and in group MM by maximally 20% to a value of about 48% where it remains roughly during the following time. Cerebral oxy- and deoxyhemoglobin content display an analogous behaviour. There are no inter-group differences in total cerebral hemoglobin content. After antagonising the initial values before the start of anaesthesia are rapidly attained again. Start of anaesthesia and antagonising do not show any influences on the redox status of cytochrome a/a3 while there are correlations between the cerebral oxygenation and the arterial oxygen status and the partial pressure of carbon dioxide. Periodic breathing and an increase of the intra-abdominal pressure are mirrored by variations of the NIRS-parameters, The effects of changing depth of anaesthesia, waking up, hypoxia, hyperventilation, adrenaline, pentobarbital and circulatory arrest can be demonstrated by the NIRS-parameters. Movement artefacts frequently interfere with the monitoring of intensive patients. The signal quality is frequently not sufficient in dogs with severe head trauma. Discussion. The direct application of factors established in humans leads to poorly defined errors. For cerebral measurements the applicability of the method could be confirmed, the possible contribution of extracerebral signals, however, remains unknown. The fact that black-haired animals cannot be investigated and proneness to artefacts limit the value of NIRS. Determined disturbance indices depend strongly on the methods used and should be seen critically. NIRS is suitable to give an indication of changes of cerebral oxygenation caused by the start of anaesthesia and antagonising. A decrease of about 20% in the regional cerebral oxygen saturation during the total measurement time (group MM) appears to be of clinical relevance. Values in this range are taken to be indicative of a critical cerebral oxygen supply. Parallelisms and positive correlations with the arterial oxygen status as well as negative correlations with carbon dioxide partial pressure and the effects of antagonising demonstrate the decisive influence of anaesthesia-related depression of breathing on the vascular cerebral oxygen status. The lack of cytochrome a/a3 reduction indicates that the intracellular oxygen supply is not disturbed. The reaction of NIRS-parameters on the start of anaesthesia is fast, but unspecific, and a meaningful interpretation is only possible in conjunction with other parameters. The evaluation of cytochrome a/a3 redox status appears to be difficult, and technical problems with the measurement cannot be excluded. In spite of these limitations in terms of measurements and applicability NIRS can be judged as a valuable addition for the clinical observation of dogs, less so with cats. The method opens for the first time the possibility to monitor the influence of clinical routines on cerebral oxygenation
Möglichkeiten und Grenzen von Projektionsradiographie und Computertomographie bei der Detektion pulmonaler Rundherde bei Hund und Katze
Einleitung: Der frühzeitigen Detektion pulmonaler Rundherde kommt eine Schlüsselrolle bei neoplastischen Erkrankungen von Hund und Katze zu, indem sie maßgeblich Prognose und Behandlungsoptionen beeinflusst. Ziel unserer ersten Studie war, die aktuelle diagnostische Wertigkeit und mögliche Limitationen der klassischen Röntgenuntersuchung bei der Detektion pulmonaler Rundherde darzustellen. Unsere zweite Untersuchung beschäftigt sich mit dem Ziel der computerassistierten Detektion (CAD) und deren Einsatz in der Tiermedizin. Material und Methoden: Der Untersuchungszeitraum umfasste die Jahre 2005–2011. In die erste Studie wurden Hunde und Katzen mit pulmonalen Rundherden aufgenommen, an denen zunächst eine klassische Röntgenuntersuchung und anschließend innerhalb von 14 Tagen eine computertomographische Untersuchung (CT) durchgeführt wurde. Neben der Darstellung möglicher Limitationen der klassischen Röntgenuntersuchung wurde auch deren Sensitivität hinsichtlich des Vorliegens pulmonaler Rundherde im Vergleich zur CT als Goldstandard untersucht. Gemäß den Einschlusskriterien wurden 50 Hunde und 20 Katzen in die erste Studie aufgenommen. Die zweite Untersuchung beschäftigt sich mit der Sensitivität eines computerassistierten Detektionssystems sowie dessen möglichen Mehrgewinns für den Radiologen bei der Detektion pulmonaler Rundherde in der Tiermedizin. Darüber hinaus wurden die möglichen Limitationen eines solchen Systems untersucht. In die Untersuchung wurden nicht nur Tiere mit Rundherden eingeschlossen, sondern auch solche mit Massen (Herde größer 3 cm). Ausgeschlossen waren Patienten mit mehr als 50 Rundherden pro Lungenhälfte sowie Rundherde/Massen, die vollständig in Atelektasen eingebettet waren. Gemäß den Einschlusskriterien wurden bei 51 Hunden und 16 Katzen insgesamt 586 Rundherde als Referenzwert für die CAD zugrunde gelegt. Ergebnisse: Als ein Ergebnis aus der vorliegenden ersten Studie zeigt sich für die Projektionsradiographie eine Detektionsrate von insgesamt 61 % (64 % für Hunde und 55 % für Katzen) verglichen mit der CT als Goldstandard. Gründe für eine fehlende Detektion liegen vor allem darin, dass die Röntgenuntersuchung im Ergebnis ein Summationsbild liefert. Daneben spielt auch die Rundherdgröße eine (untergeordnete) Rolle. Das in der zweiten Studie eingesetzte Detektionssystem zur computerassistierten Detektion pulmonaler Rundherde wies für die Tiermedizin eine Sensitivität von 69,4 % auf. Gleichzeitig wurde eine hohe Anzahl falsch positiver sowie falsch negativer Befunde durch die CAD verzeichnet. Dennoch ließ sich durch den Einsatz der CAD die Sensitivität von Untersucher 1 von 89,2 % auf 94,7 % steigern, die von Untersucher 2 von 87,4 % auf 90,8 %. Schlussfolgerungen: Aufgrund der engen Einschlusskriterien dieser Studie kann für die Detektion pulmonaler Rundherde in der Projektionsradiographie als Mindestwert die hier ermittelte durchschnittliche Sensitivität von 61 % zugrunde gelegt werden. Die klassische Röntgenuntersuchung eignet sich weiterhin als erstes bildgebendes Verfahren für die pulmonale Rundherddetektion, für ein genaues Staging sollte allerdings die CT angewandt werden. Für eine fehlende Rundherddetektion war nicht primär die geringe Größe der Rundherde ursächlich, sondern vielmehr Begleiterkrankungen, die mit einer Transparenzminderung der Lunge einhergingen. Daher sollte insbesondere dann die CT zum Einsatz kommen, wenn zusätzliche Veränderungen wie beispielsweise ein Pleuraerguss vorliegen. Für die Detektion pulmonaler Rundherde in der CT-Untersuchung gilt, dass die Sensitivität des Radiologen grundsätzlich durch ein automatisches Detektionssystem gesteigert werden kann. Somit eignet es sich insbesondere dann, wenn kein zweiter radiologischer Befunder vorhanden ist. Allerdings weist die CAD eine sehr hohe Anzahl falsch positiver sowie einige falsch negative Befunde auf, so dass sich für ihren routinemäßigen Einsatz in der Tiermedizin derzeit noch Limitationen ergeben.:Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 1
2 LITERATURÜBERSICHT 3
2.1 Neoplasien der Lunge bei Hund und Katze 3
2.2 Bildgebende Diagnostik bei pulmonalen Neoplasien 7
2.2.1 Definition des pulmonalen Rundherdes 13
2.2.2 Detektion von pulmonalen Rundherden in der
Projektionsradiographie 15
2.2.3 Detektion von pulmonalen Rundherden in der CT-Untersuchung 17
2.2.4 Stellenwert der computerassistierten Detektion zur Erkennung pulmonaler Rundherde 18
3 PUBLIKATIONEN 20
3.1 Vergleich von Projektionsradiographie und Computertomographie zur Detektion pulmonaler Rundherde bei Hund und Katze 20
3.2 CT-Untersuchungen zur computerassistierten Detektion von
pulmonalen Rundherden bei Hund und Katze 28
4 DISKUSSION 36
4.1 Diskussion der Methodik 36
4.2 Diskussion der Ergebnisse 45
5 ZUSAMMENFASSUNG 50
6 SUMMARY 52
7 LITERATURVERZEICHNIS 54Introduction: The early detection of pulmonary nodules plays a key role in neoplastic conditions of dogs and cats substantially influencing prognosis and therapy options. The aim of our first study was to outline the actual diagnostic value as well as the potential limitations of projection radiography for detection of pulmonary nodules. Our second study addresses the newer aspect of computer assisted detection (CAD) and its possible application in veterinary medicine. Materials and methods: The investigation period was between 2005 and 2011. In our first study we included those dogs and cats with pulmonary nodules that underwent a radiographic examination as well as a computed tomographic examination (CT) within a period of 14 days. Aside from the description of possible limitations of projection radiography, we also evaluated its sensitivity for detection of pulmonary nodules compared to CT as gold standard. According to the inclusion criteria 50 dogs and 20 cats were admitted to this study. The second study dealt with the sensitivity of a computer assisted detection system and its potential benefit for radiologists for the detection of pulmonary nodules in veterinary medicine. Furthermore, we outlined possible limitations of the detection system. This study not only comprised dogs and cats with pulmonary nodules, but also those with pulmonary masses (i.e. nodules > 3 cm). We excluded patients with more than 50 nodules either in the right or the left lung as well as nodules/masses embedded in a massive atelectasis.
According to our inclusion criteria, we determined 586 nodules in total, distributed on 51 dogs and 16 cats used as reference value for the CAD. Results: As one result of our first study, we found a detection rate of 61 % (64 % for dogs and 55 % for cats) for projection radiography in comparison to CT as gold standard. Reasons for a missing detection of pulmonary nodules are predominantly limitations that come along with superimpositions using projection radiography; apart from that, nodule size is of some subsidiary meaning. The detection system for the computer assisted detection of pulmonary nodules used in the second study showed a sensitivity of 69.4 % in veterinary medicine. Additionally a high number of false positive findings as well as false negative findings was detected by CAD. However, due to the use of CAD the sensitivity of examiner 1 increased from 89.2 % to 94.7 %, the sensitivity of examiner 2 increased from 87.4 % to 90.8 %. Conclusions: Based on the strict inclusion criterion in this study the average sensitivity of 61 % can be used as a minimum for the detection of pulmonary nodules using radiographs. Projection radiography is suitable as first line diagnostic tool for the detection of pulmonary nodules. For accurate tumor staging CT should be used. Since predominant reasons for a missing detection of pulmonary nodules consisted of limitations that come along with superimpositions (like pleural effusion) CT is especially recommended in those cases. In general, the sensitivity of radiologists can be improved by an automatic detection system concerning the detection of pulmonary nodules using CT. Especially in those cases, when no second reader is available, CAD is suitable. However, the CAD system we used herein yielded a high number of false positive findings as well as false negative findings; therefore, its use in veterinary medicine on a routine basis still has some limitations.:Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 1
2 LITERATURÜBERSICHT 3
2.1 Neoplasien der Lunge bei Hund und Katze 3
2.2 Bildgebende Diagnostik bei pulmonalen Neoplasien 7
2.2.1 Definition des pulmonalen Rundherdes 13
2.2.2 Detektion von pulmonalen Rundherden in der
Projektionsradiographie 15
2.2.3 Detektion von pulmonalen Rundherden in der CT-Untersuchung 17
2.2.4 Stellenwert der computerassistierten Detektion zur Erkennung pulmonaler Rundherde 18
3 PUBLIKATIONEN 20
3.1 Vergleich von Projektionsradiographie und Computertomographie zur Detektion pulmonaler Rundherde bei Hund und Katze 20
3.2 CT-Untersuchungen zur computerassistierten Detektion von
pulmonalen Rundherden bei Hund und Katze 28
4 DISKUSSION 36
4.1 Diskussion der Methodik 36
4.2 Diskussion der Ergebnisse 45
5 ZUSAMMENFASSUNG 50
6 SUMMARY 52
7 LITERATURVERZEICHNIS 5
Tagungsband
Das vorliegende Premiere-Heft – wahrscheinlich sollte man in diesem Fall besser Buch sagen –
generiert sich dem Anlass entsprechend aus den Vorträgen des 4. Leipziger Tierärztekongresses.
Thematisch ist es das Resultat einer akzentuierten, aber zugleich ausgewogenen Identifikation aktueller
Schwerpunktthemen innerhalb der verschiedenen Disziplinen durch die einzelnen Facheditoren.
Inhaltlich ist es das Resultat einer prägnanten und praxisrelevanten Reflexion der Themen durch unsere
Autoren. Unserer Aufforderung, die wesentlichen Gedanken zu den gestellten Themen in kurzer und
verständlicher Form einem breiten Leserkreis zugänglich zu machen, sind unsere Autoren mit
bedankenswertem Engagement gefolgt. So konnte dieses erste Leipziger Blaue Heft auf einem hohen
fachlichen Niveau entstehe
Die Auswirkungen Ketamin-basierter Narkoseprotokolle auf den intraokularen Druck bei der Katze – eine prospektive randomisierte Blindstudie: Die Auswirkungen Ketamin-basierter Narkoseprotokolle auf denintraokularen Druck bei der Katze– eine prospektive randomisierte Blindstudie
Der Einsatz von Ketamin erfolgt in der Humananästhesie, vor allem aufgrund seiner vielfältigen Nebenwirkungen, nur noch nach strenger Indikation. In der Veterinärmedizin ist Ketamin tierartenübergreifend für die Injektionsnarkose weit verbreitet. Um den bekannten Nebenwirkungen vorzubeugen, wird Ketamin mit verschiedenen anderen Anästhetika kombiniert und stellt so ein sicheres Narkoseverfahren bei Tieren dar. Eine besondere Herausforderung ist die Anästhesie bei ophthalmologischen Patienten unter Berücksich-tigung der Kontrolle des Intraokularen Drucks (IOP). In diesem Zusammenhang gibt es in der Literatur widersprüchliche Angaben zur Auswirkung von Ketamin auf den IOP beim Menschen und verschiedenen Tierarten. Auch für die Auswirkungen von Propofol und der endotrachealen Intubation auf den IOP existieren widersprüchliche Aussagen.
In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob gängige Ketamin-Kombinationsnarkosen bei der augengesunden Katze einen Einfluss auf den IOP haben. Angeregt durch Berichte in der Literatur wurde zudem untersucht, ob die Applikation von Propofol sowie die endotracheale Intubation den IOP bei der Katze beeinflussen.
Methodik: Untersucht wurden 48 adulte, augengesunde Katzen, die dem chirurgischen Patientengut der Klinik für Kleintiere der Universität Leipzig entstammten. Es handelt sich um eine prospektive, randomisierte Blindstudie. Die Patienten wurden vier Untersuchungsgruppen zugeordnet. Zur intramuskulären Narkoseeinleitung erhielten Tiere der KX-Gruppe Ketamin (10 mg/kg) und Xylazin (1 mg/kg), der KXAtr-Gruppe Ketamin (10 mg/kg), Xylazin (1 mg/kg) und Atropin (0,025 mg/kg), der KA-Gruppe Ketamin (20 mg/kg) und Acepromazin (0,5 mg/kg) und der KM-Gruppe Ketamin (10 mg/kg) und Medetomidin (50 g/kg). Bei allen Patienten wurde mittels Tono-Pen® XL zu verschiedenen Zeitpunkten der IOP bestimmt: vor Narkoseeinleitung (Ausgangswert), nach Narkoseeinleitung nach 5,
Zusammenfassung
86
10, 15 und 20 Minuten und direkt nach der Intubation sowie final nach Beendigung der Narkose während der Aufwachphase. Einige Tiere erhielten zur Vertiefung der Narkose vor der Intubation Propofol. Im Anschluss erfolgte eine ophthalmologische Untersuchung der Patienten, um eine Augenerkrankung auszuschließen.
Ergebnisse: Der mittlere Ausgangs-IOP aller Tiere beträgt 15,8 mmHg. Mit p = 0,756 besteht kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen. Getrennt nach linken (OS) und rechten (OD) Augen ist der mittlere IOP 15,7 und 15,8 mmHg. Dieser Unterschied ist nicht signifikant (p = 0,442). Daher wird für die Auswertung der Mittelwert aller 6 Datenpunkte pro Tier und Messzeitpunkt zugrunde gelegt. Im Vergleich zum Ausgangswert zeigt die KX-Gruppe keine signifikanten IOP-Änderungen. Die KXAtr-Gruppe und die KM-Gruppe weisen zur Final-Messung einen signifikanten IOP-Abfall um 16 % (p = 0,012) bzw. 17 % (p = 0,021) im Vergleich zum Ausgangswert auf. Die KA-Gruppe zeigt zur 15-Minuten-Messung den stärksten IOP-Abfall mit 21 % Prozent (p = 0,001) gegenüber dem Ausgangswert. Ab der 10-Minuten-Messung bis zur post-Intubations-Messung ist der IOP-Abfall der KA-Gruppe signifikant. Für die Gesamtstichprobe hat die Intubation keinen signifikanten Einfluss auf den IOP (p = 0,063). Die Gabe von Propofol zur Vertiefung der Narkose bei einzelnen Tieren hat ebenfalls keinen signifikanten Einfluss auf den IOP (p = 0,42).
Schlussfolgerung: Die verwendeten Ketamin-basierten Narkoseprotokolle bewirken bei der augengesunden Katze keinen signifikanten IOP-Anstieg. Die Gruppen KX, KXAtr und KM gewährleisten für den Zeitraum von 20 Minuten nach Narkoseeinleitung einen relativ stabilen IOP. Trotz des signifikanten IOP-Abfalls in der KA-Gruppe sind sämtliche IOP-Schwankungen aller Gruppen klinisch nicht relevant. Die gemessenen IOP-Werte bewegen sich alle im physiologischen Bereich. Zudem geben die Ergebnisse keinen Hinweis auf eine IOP-Steigerung infolge Propofolgabe und Intubation bei der Katze.Ketamine is used in human medicine based on strict indications, mainly due to its numerous side effects. In veterinary medicine however Ketamine is commonly used to induce anesthesia intramuscularly throughout all species. To minimize the well known side effects Ketamine is used in combination with several other anesthetics and thus represents a safe anesthetic procedure in animals. Ophthalmological patients are a particular challenge for anesthetists with regard to maintaining the intraocular pressure (IOP). Conflicting data can be found in the literature about the effects of Ketamine on IOP in humans and various animal species. The literature also contains various statements about the effects of Propofol and endotracheal intubation on IOP.
In this clinical trial we investigated the effects of commonly used Ketamine-based anesthetic protocols on IOP in cats. Motivated by conflicting statements in the literature the analysis of the effects of Propofol and endotracheal intubation on IOP was included in the study.
Methods: This is a prospective, randomized, blinded study. 48 adult cats without ophthalmological abnormalities, recruited from the pool of admitted surgical patients of the Department of Small Animal Medicine of the University of Leipzig were included in the study. The patients were assigned to one of the following four groups and anesthesia was induced intramuscularly. Cats in the KX-group were induced with Ketamine (10 mg/kg) and Xylazine (1 mg/kg). Cats in the KXAtr-group were induced with Ketamine (10 mg/kg), Xylazine (1 mg/kg) and Atropine (0,025 mg/kg). Cats in the KA-group were induced with Ketamine (20 mg/kg) and Acepromazine (0,5 mg/kg). Cats in the KM-group were induced with Ketamine (10 mg/kg) and Medetomidine (50 g/kg). In all patients the IOP was measured three times per eye using the Tono-Pen® XL at particular times: baseline IOP before induction of anesthesia, at 5, 10, 15 and 20 minutes after induction of anesthesia, after intubation and final IOP after completion of surgery. Some cats received a single bolus of Propofol to be able to tolerate endotracheal intubation. After the final IOP-measurement all
Zusammenfassung
88
cats were subjected to an ophthalmological examination, including slitlamp biomicroscopy and gonioscopy, in order to exclude patients with ophthalmological pathologies.
Results: The mean baseline IOP for all animals is 15,8 mmHg (SD 4,0). There is no significant difference between the four groups (p = 0,756). The mean IOP for the right (OD) and left eyes (OS) of all patients was 15,8 mmHg and 15,7 mmHg, respectively. There is no significant difference between right (OD) and left eyes (OS) (p = 0,442). Therefore all further analyses are based on the mean of all six data points per animal and measuring time. The KX-group shows no significant IOP-change relative to baseline-IOP. The KXAtr and KM-group show a significant decrease in IOP of 16 % and 17 %, respectively, at the final measurement compared with baseline-IOP. The KA-group shows a significant decrease in IOP starting at 10 minutes after induction of anesthesia until the post-intubation measurement. The maximum decrease in IOP in this group is 21 % relative to baseline-IOP 15 minutes after induction of anesthesia. For the total data no significant influence of endotracheal intubation on IOP could be detected (p = 0,063). The application of Propofol in a total of 14 cats has no significant effect on IOP (p = 0,42).
Conclusion: The Ketamine-based anesthetic protocols used in this study do not cause a significant increase in IOP in cats without ophthalmological abnormalities.
The KX, KXAtr and KM-group ensure a relatively stable IOP for the time period of 20 minutes after induction of anesthesia. Despite the significant IOP-decrease in the KA-group none of the IOP-changes in all groups examined are of clinical relevance. All of the collected IOP-values are within the physiological range for cats.
There is no evidence for an increase in IOP caused by endotracheal intubation or the application of Propofol
Physostigmin in der Aufwachphase des Hundes nach zwei l-Methadon-Narkoseprotokollen: Physostigmin in der Aufwachphase des Hundesnach zwei l-Methadon-Narkoseprotokollen: Physostigmine in the postoperative anaesthetic period of two l- methadone inductionprotocols in dogs: Eine Placebo-kontrollierterandomisierte prospektive Blindstudie
Störungen der Aufwachphase sind sowohl in der Human-, als auch Veterinäranästhesiologie
von Bedeutung. So kann eine verlängerte, aber auch eine unruhige exzitatorische Aufwachphase
zusätzlichen intensivmedizinischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten.
Eine Vielzahl von metabolischen und neuropathologischen, aber auch pharmakologischen
Insulten werden insbesondere beim Menschen als Ursachen derartiger Aufwachstörungen
beschrieben. Unter anderem scheint auch ein zentraler Acetylcholinmangel mitverantwortlich
zu sein. Dieser Mangel wird durch die Anwendung von Physostigmin als indirektes, zentral
wirkendes Parasympathomimetikum behoben.
Inhalt dieser Studie ist der Einsatz von Physostigmin in der Aufwachphase des Hundes nach
zwei gängigen l-Methadon-Narkoseprotokollen. Zum einen sollten Wirkungen und Nebenwirkungen
des Medikamentes untersucht werden. Zum anderen sollte geklärt werden, ob Physostigmin
in der Lage ist, die Aufwachphase in beiden Narkoseregimen zu verkürzen und
auftretende Aufwachstörungen beseitigen zu können. Daraus resultierend war zu klären, ob
ein Teil der vorhandenen Aufwachstörungen als Folge einer zentral anticholinergen Blockade
auftreten und dem Zentral Anticholinergischen Syndrom (ZAS) zugeordnet werden können.
Methodik: Die Untersuchung wurde an 40 klinisch gesunden Hunden (ASA I, II) nach elektiven
Eingriffen oder Verfahren bildgebender Diagnostik in der postoperativen Aufwachphase
durchgeführt. Zwanzig Tiere erhielten zur Narkoseeinleitung Diazepam und Levomethadon
(DLA-Gruppe), zwanzig weitere Acepromazin und Levomethadon (ALA-Gruppe). Im Blindversuch
wurde jeweils zehn Tieren pro Narkosegruppe Physostigmin (0,04 mg/kg KM als
intravenöse Kurzinfusion über 10 Minuten, Gruppen DLAVerum, ALAVerum) und den anderen
zehn Tieren 0,9%-ige Kochsalzlösung (Gruppen DLAPlacebo, ALAPlacebo) verabreicht. Die Untersuchungen
beinhalteten die Messungen der Vitalparameter (Herzfrequenz, -rhythmus,
arterieller systolischer und diastolischer Blutdruck, kapilläre Rückfüllzeit, Schleimhautfarbe
Zusammenfassung
94
und innere Körpertemperatur), des Sedations- und Algesiegrades sowie Laboruntersuchungen
(arterielle Blutgasanalytik, Säure-Base-Status, Hämatologie und klinische Chemie) und
klinische Nebenwirkungen des Physostigmins. Darüber hinaus wurde das Aufwachverhalten
beurteilt und mit dem ebenfalls dokumentierten Einschlafverhalten verglichen. Die Daten
wurden in der ersten Stunde nach Applikation der Prüfsubstanz im Abstand von 10 Minuten
sowie 120 und 180 Minuten nach Applikation erfasst. Hämatologische und klinisch chemische
Untersuchungen erfolgten als Ausgangswerte vor Applikation sowie nach 60 Minuten.
Ergebnisse: DLAVerum-Tiere besitzen unter Physostigmingabe einen signifikant niedrigeren
Sedationsgrad im Messintervall 10 bis 40 Minuten (p< 0,05). Diese Tiere sind bereits 15 Minuten
nach Beginn der Untersuchung in der Lage den Kopf zu heben (DLAPlacebo 30 Minuten).
Im ALA-Regime konnten hier keine Unterschiede beobachtet werden. Der Algesiegrad aller
vier Gruppen ist annähernd gleich. Nur zu drei Messzeiten ist dieser in DLAVerum um 1-2 Grade
über der DLAPlacebo (0-27 Punkte). Das Aufwachverhalten unterscheidet sich nicht signifikant
zwischen den Physostigmin-behandelten und -unbehandelten Tieren der beiden Narkoseregime
und auch nicht zum Einschlafverhalten. In DLAVerum steigt die Herzfrequenz (nach
initialem Abfall) wie auch der systolische Blutdruck tendenziell an (nicht signifikant). DLAPlacebo
und ALAPlacebo zeigen konstante Herzfrequenzen und Blutdrücke. Signifikante Unterschiede
fehlen zwischen DLAVerum und DLAPlacebo. ALAVerum hat signifikant niedrigere Blutdrücke zum
Zeitpunkt 10 bis 40 Minuten als ALAPlacebo (p< 0,05). Schleimhautfarbe, Pulsqualität und Körpertemperatur
unterscheiden sich nicht zwischen Physostigmin-behandelten und -unbehandelten
Tieren beider Anästhesiegruppen (p> 0,05), verbessern sich jedoch mit Zunahme
der Untersuchungszeit. Alle Tiere besitzen eine ausgeprägte respiratorische Azidose zu Untersuchungsbeginn.
Signifikante Unterschiede bestehen zwischen DLAVerum und DLAPlacebo.
Der paCO2 und der pH-Wert sind nach Physostigmingabe signifikant näher am Referenzbereich.
Unterschiede zwischen Verum und Placebo fehlen im ALA-Regime. Bei der angewendeten
Dosis wurden als Nebenwirkungen Brady- und Tachykardien beobachtet.
Zusammenfassend kann ein antisedativer Effekt nur im Diazepam-l-Methadon-Regime unter
Physostigmingabe beobachtet werden. Physostigmin lindert die atemdepressive Wirkung
des Opioids Levomethadon in der DLAVerum-Gruppe. Derartige Effekte fehlen in der Acepromazin-
l-Methadon-Narkose. In dieser Narkose wird einzig die blutdrucksenkende Wirkung
des Acepromazins deutlich verstärkt, was bei alten oder kreislauf-insuffizienten Tieren von
Bedeutung sein könnte. Unruhezustände, Lautäußerungen und Muskelzuckungen sind mit
und ohne Physostigmin in gleichem Maße vorhanden. Ein zentraler Acetylcholinmangel kann
für die beobachteten Aufwachstörungen nicht verantwortlich gemacht werden, da in diesem
Fall Physostigmin eine Wirkung zeigen müsste. Ein „Zentral Anticholinergisches Syndrom“
lag somit nicht vor.:Inhaltsverzeichnis
I
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG 1
2 LITERATURÜBERSICHT 4
2.1 Physostigmin 4
2.1.1 Geschichte 4
2.1.2 Chemische Struktur und Charakteristik 5
2.1.3 Anwendungsgebiete 5
2.1.4 Wirkungen und Pharmakodynamik 6
2.1.5 Pharmakokinetik 8
2.1.6 Neben- und Wechselwirkungen 9
2.1.7 Kontraindikation 11
2.2 Das Zentral Anticholinergische Syndrom 12
2.2.1 Definition 12
2.2.2 Symptome 12
2.2.3 Vorkommen 13
2.2.4 Ursachen 13
2.2.5 Differentialdiagnosen 14
2.2.6 Therapie 15
2.2.7 Prophylaxe und Prognose 15
2.2.8 Das Zentral Anticholinergische Syndrom beim Hund 15
2.3 Die Aufwachphase der Anästhesie 16
2.3.1 Die physiologische Aufwachphase 16
2.3.2 Die abnormale Aufwachphase 17
2.3.2.1 Krämpfe und Exzitationen 17
2.3.2.2 Fehlende Spontanatmung und Atemstillstand 18
2.3.2.3 Langanhaltender Nachschlaf und postanästhetische Bewusstseinsstörungen 18
2.3.2.4 Das vorschnelle Erwachen 19
2.3.2.5 Störungen der Thermoregulation 19
2.3.2.6 Metabolische Störungen und Organdysfunktionen 19
2.3.3 Beurteilung der Aufwachphase 20
Inhaltsverzeichnis
II
2.4 Wirkung ausgewählter Anästhetika 22
2.4.1 Diazepam 22
2.4.2 Acepromazin 22
2.4.3 Levomethadon 23
3 EIGENE UNTERSUCHUNGEN 24
3.1 Patienten, Material und Methodik 24
3.1.1 Patienten 24
3.1.2 Untersuchungsgruppen 26
3.1.3 Randomisierung 27
3.1.4 Untersuchungsablauf 27
3.1.5 Untersuchte Parameter und Messmethoden 29
3.1.5.1 Herz-Kreislauf-Funktionen 29
3.1.5.2 Atmungsapparat 30
3.1.5.3 Schleimhautfarbe und kapilläre Rückfüllungszeit 30
3.1.5.4 Innere Körpertemperatur 30
3.1.5.5 Sedationsgrad 30
3.1.5.6 Schmerzgrad 32
3.1.5.7 Einschlaf- und Aufwachverhalten 34
3.1.5.8 Blutuntersuchungen 34
3.1.6 Nebenwirkungen 36
3.1.7 Statistische Auswertung 36
4 ERGEBNISSE 38
4.1 Biographische Daten 38
4.1.1 Alter 38
4.1.2 Geschlecht 38
4.1.3 Körpermasse 38
4.1.4 Rasse 39
4.1.5 Art der Untersuchung und Operation 39
4.1.6 Anästhesie- und Operationszeit 39
4.1.7 Lokal- und Regionalanästhesien, Schmerzmittelapplikation 40
4.1.8 Einsatz von Anticholinergika 41
4.1.9 Einsatz von Inhalationsanästhetika und Injektionsanästhetika 41
Inhaltsverzeichnis
III
4.2 Vitalparameter 41
4.2.1 Herzfrequenz, -rhythmus und Pulsqualität 41
4.2.2 Systolischer und diastolischer Blutdruck 44
4.2.3 Atemfrequenz 47
4.2.4 Schleimhautfarbe und kapilläre Rückfüllungszeit 49
4.2.5 Innere Körpertemperatur 49
4.3 Sedationsgrad 51
4.4 Schmerzgrad 54
4.5 Vergleich des Einschlaf- und Aufwachverhaltens 56
4.6 Laboruntersuchungen 57
4.6.1 Analyse der Blutgase und des Säure-Basen-Status 57
4.6.1.1 pH-Wert 57
4.6.1.2 Arterieller Kohlendioxid-Partialdruck 59
4.6.1.3 Arterieller Sauerstoff-Partialdruck 62
4.6.1.4 Arterielle Sauerstoffsättigung 63
4.6.1.5 Standardbikarbonatkonzentration 63
4.6.1.6 Aktueller Basenüberschuss 64
4.6.2 Hämatologische Untersuchung 64
4.6.3 Klinisch-chemische Untersuchungen 67
4.7 Nebenwirkungen 71
5 DISKUSSION 73
5.1 Methodik 73
5.1.1 Untersuchte Tiere 73
5.1.2 Untersuchte Parameter und Messmethoden 74
5.1.2.1 Vitalparameter 74
5.1.2.2 Laboruntersuchungen 766
5.1.2.3 Sedations- und Analgesiescore, Einschlaf- und Aufwachverhalten 77
5.1.3 Untersuchungsgruppen, Anästhesieprotokolle und Physostigmin-Dosierung 78
5.1.4 Datenerfassung, Statistik und graphischen Darstellung 79
Inhaltsverzeichnis
IV
5.2 Diskussion der Ergebnisse 79
5.2.1 Sedation 79
5.2.2 Analgesie 81
5.2.3 Aufwachverhalten 822
5.2.4 Vitalparameter 83
5.2.4.1 Herz-Kreislauffunktionen 83
5.2.4.2 Atmungsapparat 85
5.2.4.3 Schleimhautfarbe 86
5.2.4.4 Innere Körpertemperatur 86
5.2.5 Laboruntersuchungen 86
5.2.6 Nebenwirkungen 90
5.3 Klinische Schlussfolgerungen 91
5.4 Praxisrelevanz 92
6 ZUSAMMENFASSUNG 93
7 SUMMARY 95
8 LITERATURVERZEICHNIS 98
9 ANHANG 119
9.1 Verzeichnis der Tabellen 119
9.2 Tabellen 122
9.3 Verzeichnis der Abbildungen 167
9.4 Anhang der AbbildungenDisorders of anaesthetic recovery are found in human but also in veterinary medicine. It is
important to understand, that a prolonged or an excitatory stage of recovery causes an additional
time in post anaesthesia care unit and financial effort. Animals with agitation represent
a risk factor for anaesthesia staff. Many metabolic, neuropathological and pharmacological
insults cause these disorders in humans. A lack of acetylcholine within the brain seems to be
a cause of arousal disorders. The therapy of choice is the application of physostigmine, as
an indirect parasympathomimetic drug.
The purpose of this study was the examination of the application of physostigmine in anaesthetic
recovery of two l-methadone-anaesthetic regimes. Effects and side effects of physostigmine
application in dogs should be described. The following questions should be answered
additionally: Is physostigmine able to reduce the time of anaesthetic recovery? Can
physostigmine restore disorders of anaesthetic recovery? Is the central anticholinergic syndrome
(CAS) a cause of these disorders of anaesthetic recovery?
Methods: The investigations were carried out on 40 clinically healthy dogs (ASA I & II) undergoing
anaesthesia for elective surgery or diagnostic imaging. Patients were allocated to
two different induction protocols: DLA (diazepam-l-methadone) and ALA (acepromacine-lmethadone).
In both groups (n=20) 10 dogs received blinded either Physostigmine (n=10;
verum) or isotonic saline (n=10; placebo) intravenously in randomized fashion. Following
parameters were measured in postoperative period: heart rate, systolic and diastolic blood
pressure and respiratory rate, colour of mucous membranes, capillary filling time and rectal
body temperature. Analysis of arterial blood gas values and acid base status were performed.
A modified numeric rating scale was used for calculating the sedation depth and a
Summary
96
cumulative scale for measuring the intensity of algesia. Furthermore a comparison between
sleep behaviour and arousal behaviour had been drawn. All parameters were evaluated at
time 0 (beginning of application of verum versus placebo), every 10 minutes within the first
hour and after the second and third hour. Blood samples (haematological, clinical chemistry)
were collected at time point 0 and 60. Side effects of medication were documented.
Results: There was a significant lower degree of sedation in DLAVerum compared to DLAPlacebo
(p< 0.05), but not in ALA. The degree of pain in DLAVerum is two points over DLAPlacebo. No
significant difference among the four groups has been found in behaviour of arousal, vocalization
and the incidence of tremor and seizures. Heart rate and blood pressure increase
none significantly in DLAVerum in contrast to DLAPlacebo (constant values). A significant reduction
in systolic and diastolic blood pressure in ALAVerum, but not in ALAPlacebo was noticeable.
Blood pressure in DLAVerum and DLAPlacebo was significant higher than in ALAVerum and ALAPlacebo.
There was no significant difference between physostigmine treated and placebo treated
animals in pulse quality, rectal body temperature and colour of mucous membranes. A respiratory
acidosis has been found in nearly all dogs at the beginning of the investigation. Physostigmine
has significantly reduced this opioid induced respiratory depression in DLA but
not in ALA. The influence of Physostigmine in reversal of sedation, respiratory depression
and restoration of blood pressure was time dependant. Differences were seen in time point
10 to 40 (50) minutes. Side effects were bradycardia and tachycardia, but not nausea or
vomiting in contrast to human literature.
Conclusion: The antisedative effect has been found only in diazepam-l-methadone-group,
while the pressure depressant influence only in acepromacine-l-methadone group became
obvious. Physostigmine intensifies the pressure depressant effect of acepromacine.
Changes in blood pressure occurred in physical limits only but should be considered in cardiac
and circulation insufficient patients. In this study it could be demonstrated that physostigmine
could not resolve arousal disorders like restlessness, vocalization, tremor and
seizures in dogs. A central lack of acetylcholine (a central anticholinergic syndrome) can not
be therefore the cause of these problems. Physostigmine should be limited to severe agitation
and prolonged times of arousal cases. Other causes of arousal disorders should be excluded
before treatment. After application of physostigmine the supervision with ecg and
blood pressure monitoring seems to be necessary.:Inhaltsverzeichnis
I
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG 1
2 LITERATURÜBERSICHT 4
2.1 Physostigmin 4
2.1.1 Geschichte 4
2.1.2 Chemische Struktur und Charakteristik 5
2.1.3 Anwendungsgebiete 5
2.1.4 Wirkungen und Pharmakodynamik 6
2.1.5 Pharmakokinetik 8
2.1.6 Neben- und Wechselwirkungen 9
2.1.7 Kontraindikation 11
2.2 Das Zentral Anticholinergische Syndrom 12
2.2.1 Definition 12
2.2.2 Symptome 12
2.2.3 Vorkommen 13
2.2.4 Ursachen 13
2.2.5 Differentialdiagnosen 14
2.2.6 Therapie 15
2.2.7 Prophylaxe und Prognose 15
2.2.8 Das Zentral Anticholinergische Syndrom beim Hund 15
2.3 Die Aufwachphase der Anästhesie 16
2.3.1 Die physiologische Aufwachphase 16
2.3.2 Die abnormale Aufwachphase 17
2.3.2.1 Krämpfe und Exzitationen 17
2.3.2.2 Fehlende Spontanatmung und Atemstillstand 18
2.3.2.3 Langanhaltender Nachschlaf und postanästhetische Bewusstseinsstörungen 18
2.3.2.4 Das vorschnelle Erwachen 19
2.3.2.5 Störungen der Thermoregulation 19
2.3.2.6 Metabolische Störungen und Organdysfunktionen 19
2.3.3 Beurteilung der Aufwachphase 20
Inhaltsverzeichnis
II
2.4 Wirkung ausgewählter Anästhetika 22
2.4.1 Diazepam 22
2.4.2 Acepromazin 22
2.4.3 Levomethadon 23
3 EIGENE UNTERSUCHUNGEN 24
3.1 Patienten, Material und Methodik 24
3.1.1 Patienten 24
3.1.2 Untersuchungsgruppen 26
3.1.3 Randomisierung 27
3.1.4 Untersuchungsablauf 27
3.1.5 Untersuchte Parameter und Messmethoden 29
3.1.5.1 Herz-Kreislauf-Funktionen 29
3.1.5.2 Atmungsapparat 30
3.1.5.3 Schleimhautfarbe und kapilläre Rückfüllungszeit 30
3.1.5.4 Innere Körpertemperatur 30
3.1.5.5 Sedationsgrad 30
3.1.5.6 Schmerzgrad 32
3.1.5.7 Einschlaf- und Aufwachverhalten 34
3.1.5.8 Blutuntersuchungen 34
3.1.6 Nebenwirkungen 36
3.1.7 Statistische Auswertung 36
4 ERGEBNISSE 38
4.1 Biographische Daten 38
4.1.1 Alter 38
4.1.2 Geschlecht 38
4.1.3 Körpermasse 38
4.1.4 Rasse 39
4.1.5 Art der Untersuchung und Operation 39
4.1.6 Anästhesie- und Operationszeit 39
4.1.7 Lokal- und Regionalanästhesien, Schmerzmittelapplikation 40
4.1.8 Einsatz von Anticholinergika 41
4.1.9 Einsatz von Inhalationsanästhetika und Injektionsanästhetika 41
Inhaltsverzeichnis
III
4.2 Vitalparameter 41
4.2.1 Herzfrequenz, -rhythmus und Pulsqualität 41
4.2.2 Systolischer und diastolischer Blutdruck 44
4.2.3 Atemfrequenz 47
4.2.4 Schleimhautfarbe und kapilläre Rückfüllungszeit 49
4.2.5 Innere Körpertemperatur 49
4.3 Sedationsgrad 51
4.4 Schmerzgrad 54
4.5 Vergleich des Einschlaf- und Aufwachverhaltens 56
4.6 Laboruntersuchungen 57
4.6.1 Analyse der Blutgase und des Säure-Basen-Status 57
4.6.1.1 pH-Wert 57
4.6.1.2 Arterieller Kohlendioxid-Partialdruck 59
4.6.1.3 Arterieller Sauerstoff-Partialdruck 62
4.6.1.4 Arterielle Sauerstoffsättigung 63
4.6.1.5 Standardbikarbonatkonzentration 63
4.6.1.6 Aktueller Basenüberschuss 64
4.6.2 Hämatologische Untersuchung 64
4.6.3 Klinisch-chemische Untersuchungen 67
4.7 Nebenwirkungen 71
5 DISKUSSION 73
5.1 Methodik 73
5.1.1 Untersuchte Tiere 73
5.1.2 Untersuchte Parameter und Messmethoden 74
5.1.2.1 Vitalparameter 74
5.1.2.2 Laboruntersuchungen 766
5.1.2.3 Sedations- und Analgesiescore, Einschlaf- und Aufwachverhalten 77
5.1.3 Untersuchungsgruppen, Anästhesieprotokolle und Physostigmin-Dosierung 78
5.1.4 Datenerfassung, Statistik und graphischen Darstellung 79
Inhaltsverzeichnis
IV
5.2 Diskussion der Ergebnisse 79
5.2.1 Sedation 79
5.2.2 Analgesie 81
5.2.3 Aufwachverhalten 822
5.2.4 Vitalparameter 83
5.2.4.1 Herz-Kreislauffunktionen 83
5.2.4.2 Atmungsapparat 85
5.2.4.3 Schleimhautfarbe 86
5.2.4.4 Innere Körpertemperatur 86
5.2.5 Laboruntersuchungen 86
5.2.6 Nebenwirkungen 90
5.3 Klinische Schlussfolgerungen 91
5.4 Praxisrelevanz 92
6 ZUSAMMENFASSUNG 93
7 SUMMARY 95
8 LITERATURVERZEICHNIS 98
9 ANHANG 119
9.1 Verzeichnis der Tabellen 119
9.2 Tabellen 122
9.3 Verzeichnis der Abbildungen 167
9.4 Anhang der Abbildunge
Tagungsband: [Auftakt: Kurative Tiermedizin in Deutschland, Hund/Katze, Heimtiere, Arzneimittel/Toxikologie, Ethik, AfT-Symposium, Versuchstiere, Zootiere]
Tagungsband: [Hund & Katze, Heimtiere, Zootiere, Arzneimittel & Toxiklogie, Versuchstiere, Berufspolitik]
Tagungsband: [Auftaktveranstaltung, Hund & Katze, Heimtiere, Zootiere, Arzneimittel & Toxikologie]
Tagungsband: Auftakt: Bitte geraderücken! Das Bild des Tierarztes in der ÖffentlichkeitBerufspolitisches Forum, BerufperspektivenHund / Katze, HeimtiereArzneimittel, Toxikologie, EthikVersuchstiere, Zootiere
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