BSZ-Dokumente
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Einfacher Zugang zu komplexen Daten: KI in der Literaturrecherche
Bibliotheken stehen heute vor der Herausforderung, eine enorme Menge an Daten effizient und benutzerfreundlich zugänglich zu machen. Die Vielfalt der Datensätze und die Komplexität der Anfragen erschweren es jedoch oft, schnell und präzise relevante Informationen zu finden. Traditionelle Suchsysteme stoßen insbesondere dann an ihre Grenzen, wenn es darum geht, semantische Zusammenhänge zwischen Suchanfragen und den zugrunde liegenden Daten zu verstehen. Herkömmliche Methoden wie komplexe Boolesche Operatoren und aufwendige Abfragen stellen für viele Nutzer eine erhebliche Hürde dar und erschweren den Zugang zu den gewünschten Informationen.
Mit unserem innovativen RAG-KI-Bot gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Nutzer müssen keine Experten in Suchsyntax oder Fachbegriffen sein – der Bot versteht Anfragen auf einer tieferen Ebene und liefert präzise, relevante Informationen in natürlicher Sprache. Selbst bei vagen oder ungenauen Anfragen erkennt der Bot den zugrunde liegenden Kontext und liefert die passenden Ergebnisse.
Der RAG-KI-Bot nutzt modernste Technologien der Künstlichen Intelligenz, um die Bedeutung von Suchanfragen umfassend zu erfassen. Durch den Einsatz von "Retrieval-Augmented Generation" (RAG)-Modellen kann er auf umfangreiche Datenbestände zugreifen und relevante Informationen effizient extrahieren. Ergänzt wird dies durch ein leistungsstarkes Sprachmodell, das Anfragen analysiert und in verständliche, präzise und kontextgerechte Antworten umwandelt.
Ein besonderer Vorteil des RAG-KI-Bots ist seine nahtlose Integration in bestehende Bibliothekssysteme. Dank der flexiblen Architektur des Bots lassen sich diese Systeme effizient erweitern, ohne dass umfangreiche Anpassungen erforderlich sind. So ermöglicht der RAG-KI-Bot einen einfachen Zugang zu relevanten Daten und verbessert die Informationssuche für alle Nutzergruppen maßgeblich. Das BSZ plant, diese innovative Suchtechnologie gezielt in die Infrastrukturen von Koha und FOLIO zu integrieren
Künstliche Intelligenz im Einsatz: KI als Wegbereiter für verständliche und zugängliche Dokumentationen für FOLIO und Koha
Bibliotheken stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, ihren Mitarbeitenden schnellen und unkomplizierten Zugang zu umfassenden Dokumentationen von Bibliothekssystemen zu ermöglichen. Diese Dokumentationen sind essenziell, um die komplexen Systeme effektiv nutzen und verwalten zu können. Häufig sind sie jedoch ausschließlich in englischer Sprache verfügbar, was insbesondere bei der Verwendung technischer Fachbegriffe und detaillierter Anleitungen erhebliche Verständnisprobleme verursacht.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Dynamik dieser Dokumentationen: Ständige Updates, neue Versionen oder kleinere Anpassungen machen regelmäßige Überarbeitungen von Übersetzungen erforderlich. Dieser Aufwand bindet Ressourcen und führt dazu, dass wichtige Informationen oft nur verzögert bereitgestellt werden können. Gerade für Bibliotheken, die auf präzise und aktuelle Informationen angewiesen sind, stellt dies eine erhebliche Belastung dar. Um dieses Problem zu lösen, haben wir den RAG-KI-Bot entwickelt, der speziell für solche Anforderungen konzipiert wurde.
Der Bot bietet eine innovative Lösung für diese Herausforderungen. Mit seiner Fähigkeit, Dokumentationen in Echtzeit zu übersetzen, kombiniert er Geschwindigkeit mit Genauigkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Übersetzungstools berücksichtigt der Bot den spezifischen Kontext und liefert nicht nur sprachlich korrekte, sondern auch fachlich präzise und verständliche Antworten. Dadurch entfällt der Bedarf an manuellen Übersetzungen nahezu vollständig, während Mitarbeitende jederzeit Zugriff auf aktuelle und verlässliche Informationen haben.
Ein großer Vorteil des RAG-KI-Bots ist seine nahtlose Integration in bestehende Bibliothekssysteme. So können Mitarbeitende direkt auf den Bot zugreifen und erhalten schnelle, kontextsensitive Unterstützung. Dies spart Zeit, entlastet die Mitarbeitenden spürbar und erleichtert ihren Arbeitsalltag erheblich. Das BSZ plant, diesen Ansatz in die Infrastrukturen von Koha und FOLIO einzubinden
Standortverwaltung mit Barcode/QR-Code – Praxisbericht
Ein#Blick beim 25. MusIS-Jahrestreffen im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, 3. April 202
BSZ-Kompakt 2025
Das BSZ-Kompakt gibt einen Überblick über das gesamte Dienstleistungsspektrum des BSZ - es werden alle Serviceleistungen für Bibliotheken, Museen und Archive dargestellt. Die drei Bereiche SWB-Verbundsystem (Südwestdeutscher Bibliotheksverbund Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen), Bibliothekssysteme sowie Museen, Repositorien und Archive (MARE) berichten über aktuelle Projekte und die laufenden Aktivitäten im BSZ
Entgeltordnung des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg vom 11.05.2016, mit aktualisierter Anlage (gültig ab 01.01.2026)
Gemäß §2 Abs.1 Satz 3 der Satzung für das BSZ erhebt das BSZ mit Zustimmung des MWK vom 22.12.2016 für seine Dienstleistungen Entgelte nach dieser Ordnung.
Diese Entgeltordnung tritt am 01.01.2026 in Kraft
Folio am BSZ - Evaluation und Ausblick
- Ausgangslage mit bwFOLIO
- FOLIO & Systemlandschaft
- Fortführung der FOLIO-Aktivitäten (BSZ|folio
FOLIO, Fluchen, Feiern - unsere LIV(e) Migrationsreise
Die Einführung eines neuen Bibliothekssystems wie FOLIO ist eine komplexe Aufgabe, die technologische, organisatorische und kulturelle Aspekte umfasst. Im Rahmen des Evaluationsprojekts bwFOLIO, durchgeführt vom Bibliotheksservice-Zentrum (BSZ), wurde ein Pilotprojekt mit der LIV, gemeinsame Bibliothek der HS Heilbronn und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, gestartet. Ziel ist es, praktische Erfahrungen zu sammeln, Herausforderungen zu identifizieren und Migrationsaufwände realistisch einzuschätzen. Das BSZ evaluiert FOLIO als zukünftiges Bibliothekssystem für den SWB-Verbund. Die Open-Source-Lösung bietet technologische Flexibilität, datensouveränes Hosting und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Das Pilotprojekt mit der LIV Heilbronn untersucht, wie sich FOLIO in Baden-Württemberg und den teilnehmenden Bundesländern praktisch einsetzen lässt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Migration vorhandener Daten sowie auf der Integration bestehender Services wie der Fernleihe mit ZFL-Anbindung, der K10plus-Schnittstelle und RFID-Geräten in die Systemumgebung gestaltet werden kann. Schließlich beleuchtet das Projekt auch, wie KI-gestützter Support neue Möglichkeiten der Nutzung von FOLIO eröffnet. Ein Schlüssel zu erfolgreicher Systemeinführung liegt in der demokratischen Einbindung aller Beteiligten. Durch die praktische Erprobung von FOLIO wird die LIV zu einer wertvollen Wissensquelle für den Verbund. Gezielte Schulungen durch das Supportteam des BSZ und regelmäßige Workshops sorgen für eine intensive Begleitung des Teams. Das iterative Vorgehen mit Testmigrationen und kontinuierlicher Evaluation hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und Akzeptanz im Team zu fördern. Der Vortrag gibt Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Pilotprojekts mit FOLIO. Mit einem Augenzwinkern berichten wir über Höhen und Tiefen des Projekts und zeigen, wie engagierte Teams und transparente Prozesse den Erfolg sichern
Die Fernleihe in Deutschland stellt 2026 ihren Dienst ein - oder besser doch nicht?
Seit Jahren gehen im deutschen Leihverkehr die Bestell- und Ausleihzahlen zurück. Und überhaupt, kann man einen Service noch als zeitgemäß betrachten, bei dem Bücher von A nach B geschickt, Kopien erstellt und einzelne Bestellungen manuell und mit menschlichem Verstand nachrecherchiert werden? Sind nicht alle relevanten Informationen ohnehin über kurz oder lang im Web frei verfügbar und KI Assistenten machen sie leicht zugänglich? Hat sich dieser Service nicht einfach überlebt?
International werden Fernleihe und Dokumentenlieferung als Zukunftsmodell begriffen und mit den kommerziellen Lösungen großer Informationsdienstleister umgesetzt. Andererseits ist die deutsche Fernleihe weltweit einzigartig positioniert: Die Bestellsysteme sind vollständig digital transformiert und flächendeckend verfügbar. Neben einem unverzichtbaren Service für die Wissenschaft, ist das auch eine wichtige Grundlage für die Teilhabe an unserer Informationsgesellschaft. In zahlreichen Projekten wurden E-Medien einbezogen und die direkte Lieferung an Endnutzer ermöglicht.
Ist also alles in bester Ordnung? Kein Grund sich Gedanken zu machen? Gerade im Bereich der lizenzbasierten E-Books entstehen immer größere Lücken in der überregionalen Literaturversorgung und bei genauem Hinsehen erweist sich die Vorstellung, digitale Medien seien gleichbedeutend mit einer vollständigen und freien Verfügbarkeit der Informationen als Illusion.
Wäre es dann nicht besser, den Gedanken der Teilung von Ressourcen im Leihverkehr weiterzuentwickeln, um diese Lücken zu schließen? Konzepte und erste technische Entwicklungen existieren und sollen in dem Vortrag vorgestellt werden. Es bedarf der Kooperation vieler um sie zum Leben zu erwecken. Aber es gibt auch die Aussicht, dass dann mehr von der Fernleihe bleibt als eine unbemerkte wachsende Lücke in der Literaturversorgung.
Der Vortrag wird von Mitgliedern der AG Leihverkehr präsentiert: Dr. Berthold Gillitzer (BSB), Stefan Lohrum (KOBV), Ludwig Liebl (BSZ)
imdas pro – Stand und Neuerungen
Vortrag beim 25. MusIS-Jahrestreffen im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, 2. April 2025
INHALT:
1. Erweiterungen imdas pro Version 8
2. Wenig bekannte Funktionen in Version
FYLR & imdas pro. Einführung eines Digitalassetmanagementsystems im Zusammenspiel mit imdas pro & Expo DB
Ein#Blick beim 25. MusIS-Jahrestreffen im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, 3. April 202