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Technische und rechtliche Bewertung eines leistungssteigernden Umbaus am Trabant 1.1 unter Berücksichtigung von Marktpotenzial und Zulassungsfähigkeit
Die Diplomarbeit untersucht die technische und rechtliche Bewertung eines Umbaus am Trabant 1.1 mit einem 100 kW starken VW-Motor.
Ziel war es, die Einzelabnahme gemäß § 21 StVZO anhand eines real durchgeführten Projekts zu dokumentieren und prüffähig aufzubereiten.
Neben dem Antrieb wurden Fahrwerk und Bremsen vollständig überarbeitet. Die Umbauten wurden nach den Maßgaben der VdTÜV-Merkblätter 751 und 754 geprüft und in mehreren Versuchsreihen sowie einer 2.000 km langen Belastungsfahrt auf ihre Dauerhaltbarkeit untersucht.
Ergänzend erfolgte eine Umfrage unter Besitzern des Trabant 1.1 zur Bewertung des Marktpotenzials.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Umbau rechtlich genehmigungsfähig ist, wenn alle Nachweise vollständig vorliegen. Das erstellte Dokumentationspaket erlaubt eine Wiederverwendung bei baugleichen Fahrzeugen.
Die Arbeit schließt mit einem prüffähigen Abnahmedokument, das Technik, Recht und Praxis in einem konkreten Fall erfolgreich vereint
Erstellung eines HV-Sicherheitskonzeptes für eine Moduleigenfertigung
Ein Batteriemodul besteht aus mehreren Lithium-Ionen-Zellen, welche in einem verschalteten Zustand Spannungen im Hochvoltbereich erreichen. In den Zellen ist zudem eine große Energiemenge gespeichert, die bei einer Beschädigung oder einem unsachgemäßen Gebrauch in Form einer chemischen Kettenreaktion freigesetzt werden kann. Daher ist es besonders wichtig, für die Planung einer solchen Fertigungsanlage Sicherheitsmaßnahmen vorzunehmen.
Aus diesem Grund werden zunächst potenzielle Gefahren aufgezeigt, die von einem Batteriemodul ausgehen können. Außerdem wird das konkrete Produkt, welches gefertigt werden soll, näher vorgestellt. Mit Hilfe dieser Eingangsgrößen wird eine Gefahrenanalyse der Fertigungsbereiche durchgeführt. Aus den Ergebnissen werden Aufgabenpakete abgeleitet und im Anschluss genauer untersucht. Hierbei sind geltende Anforderungen aufzuzeigen, die Gefahren dementsprechend zu beurteilen und spezifische Maßnahmen zu definieren. Die Ergebnisse sollen direkt in den laufenden Planungsprozess für eine Moduleigenfertigung einfließen sowie als Grundlage für zukünftige Projekte dienen
Qualitativer Vergleich kommerzieller und innovativer Adsorbentien zur Druckwechseladsorption unter Variation der Prozessparameter Druck und Volumenstrom
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein qualitativer Vergleich zwischen einer kommerziellen und mehreren innovativen Aktivkohlen zur Anwendung in der Druckwechseladsorption durchgeführt. Die Druckwechseladsorption ist ein etabliertes Verfahren zur Gasaufbereitung und ein Baustein in der Wasserstoffwirtschaft. Dazu wurden Durchbruchversuche an einer Versuchsanlage durchgeführt, welche die wesentlichen Prozessschritte der Druckwechseladsorption durchgeht. In den Versuchen wurden die Parameter Gaszusammensetzung, Druck und Volumenstrom variiert, um die Beladungskapazitäten der Materialien zu bestimmen.
Die Ergebnisse zeigen, dass zwei der drei innovativen Aktivkohlen höhere Beladungskapazitäten als die kommerzielle Referenz aufweisen. Die dritte innovative Aktivkohle erreicht nur vergleichbare Ergebnisse zur kommerziellen Aktivkohle. Die Untersuchung verdeutlicht das Potenzial innovativer Aktivkohlen für den Einsatz in PSA-Prozessen, macht jedoch auch die Notwendigkeit weiterer Optimierungen deutlich. Besonders im Hinblick auf die Reduzierung des Abriebs ist eine Weiterentwicklung erforderlich, um eine ausreichende mechanische Stabilität im industriellen Maßstab zu gewährleisten. Zukünftige Untersuchungen an einer erweiterten Versuchsanlage mit vier Kolonnen sollen das Verhalten der Aktivkohlen unter praxisnäheren Bedingungen und höheren Drücken aufzeigen.This work consists of a qualitative comparison between a commercial and several innovative activated carbons for the application of pressure swing adsorption. Pressure swing adsorption is an established gas separation technology and plays an important role in the transition towards a hydrogen-based future. Breakthrough experiments were carried out on a teststand which went through the different stages of pressure swing adsorption. In the experiments, different gas compositions, pressures and flow rates were investigated to determine the adsorption capacities of the activated carbons.
The results show that two of the three innovative activated carbons consistently perform better than the commercial one. The third innovative material does at best only about match compared to commercial activated carbon. The analysis shows the potential of the innovative activated carbons. Optimization, especially regarding abrasion, is needed for the implementation into industrial applications. Future studies will happen on a unit with four columns, which will provide more insight into realistic conditions and higher pressures
Entwicklung eines Trainingssystems zur Behandlung eines Priapismus in der urologischen Notfallmedizin
Die Verwendung der medizinischen Trainingssysteme sind in den medizinischen Bereichen bekannt und werden in der Regel verwendet, um Medizinstudenten und Ärzten bestimmte medizinische Anwendungen, Verfahren und Behandlungsmethoden beizubringen, ohne das Leben der Patienten zu gefährden.
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines medizinischen Trainingssystems für die Behandlung eines Priapismus im Bereich der urologischen Notfallmedizin. Während der Entwicklungsprozesse der Bestandteile des Trainingssystems wurden Experimente durchgeführt, um die entwickelten Bestandteile zu testen und die Nachteile zu verbessern. Anschließend wurde das Trainingssystem im Urology Bootcamp in England getestet und es wurde ein mündliches Feedback gegeben. Die Bewertungen waren positiv. Es wurde als effektiv bewertet und im Anschluss wurden für zwei Kriterien Lösungen gefunden
Akustische Schallquellen und Übertragungspfade von integrierten Bremsregelsystemen
In heutigen Elektrofahrzeugen kommen akustische Probleme kleiner Teilsysteme zum Vorschein, da diese nicht mehr durch laute Verbrennungsmotoren übertönt werden. Deshalb rücken verschiedene Akustikprobleme in den Vordergrund der Fahrzeugentwicklung. So steht auch die Analyse der Bremssysteme und derer akustischen Verhalten im Vordergrund der Komfortverbesserung.
In dieser Arbeit mit dem Titel „Akustische Schallquellen und Übertragungspfade von integrierten Bremsregelsystemen“ wird ein Bremssystem sowie dessen Verbindung zum Innenraum untersucht. Dazu werden in verschiedenen Messungen sowohl Körper- als auch Luftschall überprüft und deren Ausbreitung, auch Transferpfad genannt, analysiert. Des Weiteren sollen die Akustikschallquellen genauer bestimmt und aufgezeigt werden. Auf dieser Grundlage sollen Konzepte entwickelt werden, welche die Schallpegel im Fahrzeuginnenraum senken und weitere Übertragungswege aufzeigen sollen.
Durch verschiedene Ideen werden die Schallpegel unter Ausnutzung der Methoden von Dämpfung, Dämmung und Tilgung merklich reduziert. Die so entstandenen Schallpegel zeigen weitere Transferpfade und kritische Bauteile auf, welche im Sinne der Akustik kritische Verhalten aufweisen
Prüfung und Optimierung des Anlaufverhaltens von Einphasenmaschinen hinsichtlich der Umschaltzeit von Anlauf- auf Betriebskondensator und der Dimensionierung der Kondensatoren zur Einhaltung der Verordnung (EU) 2019/1781
Problemstellung:
Zur Einhaltung der Verordnung (EU)2019/1781 müssen gegenwärtige Einphasenmaschinen konstruktiv angepasst werden. Um die Produktzuverlässigkeit zu gewährleisten, sind Anlaufprüfungen mit unterschiedlichen Belastungs- und Trägheitsmomenten nötig. Besonders von Bedeutung sind hier die Anlaufzeiten der Maschinen, Abschaltzeiten und Abschaltspannungen des Anlaufkondensators.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, darzustellen wie mit einfachen Mitteln ein Prüfstand für diese Aufgabe umgesetzt werden kann. Des Weiteren wird auf Besonderheiten und Probleme bei Prüfungen von Einphasenmaschinen eingegangen. Die Vorgehensweise der Anlaufprüfung wird exemplarisch an einem Modell vollzogen. Es erfolgt eine Auswertung der Messergebnisse und der Vergleich mit berechneten Werten. Abschließend wird noch eine Fehlerbetrachtung durchgeführt.
Die Messungen haben gezeigt, dass die hier betrachteten Maschinen alle vorgegebenen Parameter einhalten. Es wurden Kennlinien für maximale konstante Belastungsmomente und Trägheitsmomente im Anlauf erstellt. Zusätzlich wird eine Berechnungsmöglichkeit der Anlaufzeit aufgezeigt
Erweiterung der Zustandsdiagnose des Batteriemanagementsystems mittels elektrochemischer Impedanzspektroskopie
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein BMS mit „Onboard-EIS“ zur Bestimmung von SoH und SoC entwickelt und aufgebaut werden. Dazu kann auf einem bestehenden Algorithmus (Modell freier Ansatz) zurückgegriffen werden.
Die Validierung der ermittelten Rohdaten (Real- und Imaginärteil) sollen mittels Kramers-Kronig Beziehung erfolgen
Deeskalationsmanagement - Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept in der Klinikum Chemnitz gGmbH
Einleitung und Theoretischer Hintergrund:
Verbale und körperliche Gewalthandlungen von Patienten und Besuchern gegenüber dem Pflegefachpersonal haben zugenommen. Die daraus resultierenden psychischen und körperlichen Belastungen führen zu einem erhöhten Krankenstand, Fluktuation und einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Arbeitgeber sind gemäß Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, ihre Beschäftigten durch geeignete Präventionsmaßnahmen vor Übergriffen zu schützen. Eine Maßnahme ist die Implementierung einer
Deeskalationsweiterbildung.
Ziel- und Fragestellung:
Ziel der Untersuchung ist es, zentrale Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept im Bereich Deeskalation zu identifizieren, welches Pflegefachkräfte auf den professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen vorbereitet. Es sollen Inhalte,
Methoden und Rahmenbedingungen ermittelt werden, um Deeskalationskompetenzen nachhaltig zu fördern und das Konzept in die Abläufe und Strukturen des Klinikums zu integrieren.
Methodik:
Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden acht leitfadengestützte Interviews mit vier Pflegefachkräften und vier internen Stakeholdern der Klinikum Chemnitz gGmbH durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mithilfe der strukturierenden Inhaltsanalyse
nach Mayring.
Ergebnisse:
Zentrale Anforderungen an das Weiterbildungskonzept sind praxisnahe, regelmäßig stattfindende Schulungen, welche an den jeweiligen Fachbereich angepasst sind. Die Weiterbildung muss theoretische Grundlagen und praxisnahe Übungen enthalten.
Wichtige Inhalte sind Kommunikations-, Deeskalations- und Abwehrtechniken, gesetzliche Rahmenbedingungen, interne Strukturen wie z.B. Meldewege und Unterstützungsangebote, sowie individuelle Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, die Handlungssicherheit, Resilienz und Reflexionsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken. Eine notwenige Rahmenbedingung ist die Etablierung eines strukturierten Deeskalationsmanagements.
Diskussion und Fazit:
Für eine wirksame Gewaltprävention sollte die Deeskalationsweiterbildung Teil eines strukturierten Deeskalationsmanagements sein.
Regelmäßige Evaluation und Anpassung der Maßnahmen und Strukturen sind notwendig, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen. Die Ergebnisse bieten praktische Implikationen für die Gestaltung und Umsetzung eines Deeskalationsweiterbildungskonzepts in der Klinikum Chemnitz gGmbH
Auf dem Weg zu einem kritisch-engagierten Ansatz und einem KI-integrierenden Curriculum im BA-Studiengang „Wirtschaftskommunikation Deutsch“
In this article, I present changes to the content of the Bachelor’s degree programme German Business Communication that I consider necessary in the light of AI-driven developments both in science and economic fields. I focus on developing critical thinking when students use Generative Artificial Intelligence (GenAI) in their scientific work. This fits in well with the programme’s critical and engaged academic approach. The article sets out with an empirical consideration of AI in academic settings and GenAI application within the framework of the degree programme. Based upon this, a teaching/learning unit on GenAI use in a module of the programme is presented, which was designed and implemented in the winter semester 2025/26. The preliminary results reveal that further considerations are required to expand teaching units on AI tools for specific areas of business communication
Konzeption einer standardisierten Ausrüstung von Ortsnetzstationen mit modularer Fernmelde- und Fernsteuertechnik unter Berücksichtigung aktueller Netzanforderungen
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein ganzheitliches Konzept zur Digitalisierung von Ortsnetzstationen mit Fokus auf abgangsscharfe Niederspannungsmessungen, sichere Informationsaufnahme, strukturierte Datenweitergabe sowie eine geeignete Fernwirktechnik erarbeitet. Ziel war es, eine technisch robuste, erweiterbare und wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu entwickeln, die den Betrieblichen Anforderungen der Stadtwerke Jena Netze GmbH entspricht