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„Future Skills“ für den Führungskräftenachwuchs in der Digitalen Transformation: Was leistet Weiterbildung?
Digitalkompetenz und ein „Growth Mindset“ gelten als begehrte Ressourcen auf der „People Side of Digitization“ – nicht nur im häufig akademisch geprägten Management, sondern auch unter Nachwuchsführungskräften. Wie derartige „Future Skills“ trainiert und vermittelt werden können, wird vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels zur Aufgabe von strategischer Bedeutung. Als Hoffnungsträger gelten Weiterbildungsformate. Während Weiterbildung jedoch zur Vervielfältigung von Routinewissen und für Anpassungsqualifizierungen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung bewährt ist, sind Möglichkeiten und Grenzen für die Vermittlung von Future Skills weniger erforscht. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen dieses Forschungsberichts Ergebnisse und Erfahrungen aus einer Fallstudie diskutiert. Empirischer Kontext ist die Entwicklung und Evaluation eines Blended-Learning-Weiterbildungsformats „Digitalkompetenz“ für die Zielgruppe Führungskräftenachwuchs. Welche Effekte für Digitalkompetenz sind zu erzielen? Welche Gestaltungsideen kommen in Betracht
Merkmale und Einflussfaktoren des Studienerfolgs in wirtschaftsjuristischen Bachelor-Studiengängen. Eine empirische Untersuchung
Der Aufsatz untersucht anhand empirischer Daten zu ca. 400 Studierenden wirtschaftsjuristischer Bachelor-Studiengänge an der Westfälischen Hochschule eine Reihe etablierter und neuer Indikatoren für den Studienerfolg. Insbesondere schulnotenbezogene Prädiktoren erweisen sich dabei als nur noch bedingt aussagefähig, andere bekannte (insbes. Motivationslevel) und neue (insbes. Berufsausbildung vor dem Studium) erweisen sich als verlässliche, wenn auch nicht starke Prädiktoren
Microstructural Characteristics of Graded Ni-Fe Coatings Fabricated Through DED-L
Directed Energy Deposition-Laser (DED-L) enables high-performance coatings through melting and successive powder deposition. Its compositional flexibility suits functionally graded layers that enhance corrosion and wear resistance. This study aimed to improve parameters for producing dense, defect-free, graded Ni- and Fe-based coatings by varying the scanning speed and deposition strategy (monodirectional versus bidirectional, with/without layer rotation), while keeping the power and hatch distance constant. Laser and electron microscopy were used to link parameters to porosity and uniformity. Optimal settings minimized pores, improved interlayer bonding and preserved geometry; inadequate parameters yielded porous, irregular deposits. A bidirectional path with 90° rotation appeared best. Ongoing research activities are needed to assess its properties.
Highlights
What are the main findings?
- Bidirectional samples show fewer pores than samples with monodirectional movement.
- Increasing the scanning speed leads to lower porosity (bidirectional scanning mode with 90°
layer rotation).
- Bidirectional deposition with 90° layer rotation exhibits best quality
What are the implications of the main findings?
- Systematic study of scanning speed and deposition strategy.
- Practical guidance for process improvement of graded metal coatings; properties under evaluation.
- Functionally graded Ni-Fe coatings fabricated by DED-L with tailored microstructures
Mentales Imaginationstraining als Ressource für Hochrisikofachkräfte: Leistungssteigerung und Stressbewältigung in unterschiedlichen Einsatzkontexten
Diese systematische Übersichtsarbeit bewertet die Wirksamkeit von Mentalem Imaginationstraining (engl. Mental Imagery Training, MIT) zur Leistungssteigerung und Stressbewältigung für Hochrisikoberufe wie Polizeibeamten und Feuerwehrleuten. MIT, eine kognitive Technik zur mentalen Visualisierung von Aufgaben und Einsatzszenarien, wird auf ihr Potenzial hin untersucht, psychomotorische Fähigkeiten zu verbessern und stressbedingte Gesundheitsprobleme in extrem anspruchsvollen Einsatzfeldern zu reduzieren. Mit dem Job Demands-Resources (JD-R) Modell als theoretischem Rahmen untersucht die Arbeit, wie MIT als Ressource zur Minderung der schädlichen Effekte hoher beruflicher Anforderungen beitragen kann, indem sie berufsbezogene und persönliche Ressourcen stärkt. Eine umfassende Literatursuche gemäß den PRISMA-Richtlinien identifizierte zehn relevante Studien. Diese Studien belegen, dass MIT signifikant zur Stressreduktion, zur Erhöhung der Resilienz und zur Verbesserung der Aufgabenbewältigung in komplexen und fehleranfälligen Einsatzsituationen beitragen kann. Insbesondere zeigt MIT Potenzial für einen prophylaktischen Ansatz zur Prävention stressbedingter Gesundheitsprobleme sowie zur Steigerung der operativen Effizienz. Trotz dieser positiven Befunde sind weitere Forschungen notwendig, um die spezifischen Effekte von MIT im Vergleich zu anderen Stressbewältigungsmaßnahmen zu isolieren und die optimale Umsetzung in Trainingsprogrammen für Hochrisikoberufe zu fördern. Die Ergebnisse deuten auf praktische Anwendungen von MIT in strukturierten Trainingsumgebungen hin, um das Wohlbefinden und die Leistung in stressintensiven Berufen nachhaltig zu verbessern
Padding Matters - Exploring Function Detection in PE Files: Data/Toolset
Function detection is a well-known problem in binary analysis. While prior work has focused on Linux/ELF, Windows/PE binaries have only partially been considered. This paper introduces FuncPEval, a dataset for Windows x86 and x64 PE files, featuring Chromium and the Conti ransomware, along with ground truth data for 1,092,820 function starts. Utilizing FuncPEval, we evaluate five heuristics-based (Ghidra, IDA, Nucleus, rev.ng, SMDA) and three machine-learning-based (DeepDi, RNN, XDA) function start detection tools. Among these, IDA achieves the highest F1-score (98.44%) for Chromium x64, while DeepDi closely follows (97%) but stands out as the fastest. Towards explainability, we examine the impact of padding between functions on the detection results, finding all tested tools, except rev.ng, are susceptible to randomized padding. The randomized padding significantly diminishes the effectiveness of the RNN, XDA, and Nucleus. Among the learning-based tools, DeepDi exhibits the least sensitivity, while Nucleus is the most adversely affected among the non-learning-based tools
Improving the Accuracy of PV Yield Calculation by Exploitation of Real Weather Data
The precision of yield calculation of modern design and simulation software for photovoltaic systems strongly rely, beside the accuracy of the specified module and inverter data, on the quality of the weather data. Since data from weather stations is not available for most locations world-wide this data is calculated by using modern interpolation methods. Beside this, simulation software typically uses historical weather data. In this work the mismatch of yield simulation results based on proprietary data, meaning interpolated or also called synthetical data, and data coming from a weather station in proximity to the installation is evaluated. The simulated data sets are compared to measurement data as obtained by the inverter output and hence give a profound understanding how interpolated data may influence the simulation results. The outcome shows that the quality of the yield simulation, if compared to the measurement data, is increased by a factor of up to four if on-site weather data is used as input for the simulation. The largest source of deviation is irradiation, which varies up to 10% if synthetical and measured irradiation on-site is compared. The second largest sources for simulation mismatches are power calculation and module temperature correction
Von der Pflanzenstruktur zur Fahrzeugkühlung. Eine bionische Lösung zur passiven Luftregelung
Die Zukunft automobiler Mobilität ist überwiegend elektrisch. Im Vergleich zu bestehenden Systemen ändern sich die Anforderungen an die Teilsysteme. Ein Luftstrom zur Kühlung von Komponenten wird nun vorwiegend benötigt, wenn das Auto steht (d. h. beim Laden) oder bei langsamen Geschwindigkeiten unter Volllast. Bisher werden in solchen Fällen aktiv angetriebene Lüfter verwendet, die Energie verbrauchen und Geräusche emittieren. Wir schlagen zur Komplexitätsreduktion ein passives adaptives System vor, das eine konvektionsgetriebene Kühlung ermöglicht. Das entwickelte System ist ein hoch adaptives Flachventil, das vom Hoftüpfel abgeleitet ist. Es wurde durch einen iterativen Designprozess entwickelt, der sowohl strukturelle als auch thermodynamische Simulationen einschloss. In Harthölzern und Koniferen ermöglichen Hoftüpfel den anspruchsvollen Transport vertikaler Flüssigkeiten, indem sie Schäden lokal begrenzen. Abhängig von der Struktur können sie sich bei plötzlichen Druckänderungen schließen und die Funktion von Ventilen übernehmen. Das Ergebnis des bionischen Entwicklungsprozesses ist ein flaches Ventil, das kostengünstig zu produzieren, langlebig, leicht, wartungsfrei und geräuschlos ist. Es ermöglicht das passive Umschalten der Luftstromerzeugung am Wärmetauscher der Kühlung zwischen natürlicher Konvektion oder einem aktiven Luftstrom, ohne dass komplexe Mess- und Steuersysteme erforderlich sind. Die geometrischen und materiellen Gestaltungsfaktoren ermöglichen eine einfache Anpassung des Ventils an die gewünschten Umschaltbedingungen während des Designprozesses. Hierfür wurden Festigkeitsprüfungen mit unterschiedlichen Materialien und Geometrien durchgeführt. Die auf dessen Basis erstellte Faustformel ist für Entwickelnde ein Hilfestellung, um ohne Finite-Elemente-Analysen die Geometrie und Materialien des Ventils auslegen zu können